{"id":220,"date":"2015-02-15T11:51:40","date_gmt":"2015-02-15T09:51:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=220"},"modified":"2015-08-24T01:05:25","modified_gmt":"2015-08-23T23:05:25","slug":"201314-suedl-afrika","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=220","title":{"rendered":"2013\/14 Namibia_Botswana_Zimbabwe_Swaziland_Lesotho_S\u00fcd Afrika"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=6474\">2013\/14 Fotos<\/a><\/p>\n<p><strong>Reisebericht \u2013 s\u00fcdliches Afrika Sept. 2013- Feb.2014<\/strong><\/p>\n<p>18.09.2013<br \/>\nPeter ist schon 14 Tage in Windhoek, wir wollten eigentlich unser Dachzelt\/Canvas auf dem Landcruiser in der Zeit erneuern, aber das hat sich jetzt verschoben bis Oktober. So machen wir unsere Namibia Nord Runde mit unserem alten Zelt.<\/p>\n<p>Vom Flugplatz ging es direkt nach Gobabis wo Sarah &amp; Herbert schon auf dem Campingplatz warteten.<\/p>\n<p>19.09.2013 \u2013 26.09. 2013<br \/>\nKurz vor der Grenze zu Botswana geht es ab nach Norden in den afrikanischen Busch. \u00dcber Talismanus auf dem Bushmantrail, auf einer sehr verlassenen, ziemlich zugewachsenen Strecke 250,km nach Norden in die Naye- Naye Pans. Wei\u00dfe Salzebenen soweit das Auge reicht und ausgetrocknete Wasserl\u00f6cher mit Spuren von zahllosen Elefanten, aber au\u00dfer 3 Exemplaren dieser Riesen hielten sich all die Herden im Busch versteckt.<br \/>\nIn Tsumke nochmals Wasser getankt und dann ging es weiter in den Khaudum NP. Der wohl wildeste und von den gro\u00dfen Touristenstr\u00f6men verschonte NP. im s\u00fcdlichen Afrika. Die Zufahrten und Tracks im Park sind fast ausschlie\u00dflich ausgesprochene Tiefsandstrecken. Im S\u00fcdcamp gab es schon mal gar kein Wasser und alles sieht ziemlich verlassen und verfallen aus \u2013 nix Luxuscamps ala Namutoni. Soll aber bald erneuert und an den Eingang verlegt werden\u2026..<br \/>\nAber all die M\u00fche lohnt sich \u2013 erstes Wasserloch und Buschcamp in Spukweite von zwei L\u00f6wen die mit Genuss ihren Kill verputzten und sich dann mit vollen B\u00e4uchen im Schatten r\u00e4kelten, und nachts den einen oder anderen Br\u00fcller loslie\u00dfen. Das ganze garniert mit riesigen Elefantenherden die am nahen Wasserloch ihren Badespa\u00df hatten.<\/p>\n<p>In Tsau, auch mit einem Hochstand ganz nahe am Wasserloch haben wir stundenlang ein Drama beobachtet. Diese Wasserl\u00f6cher werden mit Solarpumpen versorgt und wo das frische Wasser hochgepumpt wird ist meist ein kleineres befestigtes Becken. Dort trinken die ganzen Herden und bei dem Gewusel von zahllosen Elefanten ist doch tats\u00e4chlich ein Babyelefant hineingeschubst worden. Stundenlang hat es versucht, aus eigener Kraft wieder rauszukommen, ohne Erfolg. Die ganze Herde wurde dabei nerv\u00f6s, hat erst auch lange gewartet, aber hat sich dann in den nahen Busch zur\u00fcckgezogen. Schlie\u00dflich stand nur noch die Elefanten-Mutter sichtlich verzweifelt und hilflos dabei und versuchte immer wieder, dem Baby mit dem R\u00fcssel nachzuhelfen. Erst am sp\u00e4ten Nachmittag endlich gelang es dem Kleinen, sich etwas h\u00f6her \u00fcber den Beckenrand hochzustemmen und dann hat die Mutter beherzt mit ihrem R\u00fcssel zugepackt und den Ungl\u00fccksraben heraushieven k\u00f6nnen. V\u00f6llig aufgeweicht und wackelig ist es dann eng an die Mama gedr\u00fcckt davon gewackelt.<\/p>\n<p>Zwei Tage und gef\u00fchlte tausende von Elefanten, Kudus, Pferdeantilopen und manches mehr sp\u00e4ter, hatten wir f\u00fcrs erste genug Tiere gesehen und haben die langen sandigen und staubigen Track nach Norden hoch zum Caprivi Strip angepackt.<\/p>\n<p>Am Parkausgang haben wir uns von Sarah &amp; Herbert (aus Bregenz) getrennt. Es hat gro\u00dfen Spa\u00df gemacht, mit den Beiden zu reisen, sind sie doch von den gleichen Dingen fasziniert wie wir. Sarah &amp; Herbert fahren nach Osten Richtung Botswana, w\u00e4hrend wir in Richtung Westen ins Kaokoland davon d\u00fcsen. Kurz nach Rundu sind wir im wundersch\u00f6nen Camp Samsitu direkt am River Kwando untergekommen.<\/p>\n<p>Aufr\u00e4um- Putz- und Einr\u00e4umtage . 8 Tage afrikanischer Busch mit Tiefsand &#8211; Staub und Sand ist in der kleinsten Ritze. Die angenehme Atmosph\u00e4re, das kalte Bier und das schnelle Internet, das sind wirklich Ferien von den Ferien.<\/p>\n<p>27.09.2013 \u2013 04.10.2013<br \/>\nVom Caprivi zu den Epupa-Wasserf\u00e4llen<\/p>\n<p>English Version see below<\/p>\n<p>Drei Tagen relaxen im Samsitu camp, mit schnellem Internet und interessantem Austausch von Reiseerfahrungen mit den Australiern Sharon &amp; Frankie, die mit ihrem Landrover entlang der Ostroute auf dem Weg nach Europa sind .<br \/>\nVon Rundu ging es weiter immer am Kunene Fluss und der angolanischen Grenze entlang durchs dicht besiedelte Ovamboland. Flach und unattraktiv ist diese Strecke. aber mit einer gut ausgebauten Stra\u00dfe. So sind wir schon am fr\u00fchen Nachmittag s\u00fcdlich von Ondanga auf dem einzigen Campingplatz in der Gegend angekommen. Eine ehemalige finnische Missionsstation mit einem h\u00fcbschen kleinen Museum. Hier wird \u00fcber das Leben der ersten Missionare die um 1870 mitten im afrikanischen Busch die \u201e Wilden\u201c dem lutherischen Himmelreich zuf\u00fchrten oder es zumindest versuchten.<\/p>\n<p>Ondanga sowie Oshokati sind der Dreh und Angelpunkt im Ovamboland. Die Ovambos waren die st\u00e4rksten Unterst\u00fctzer von SWAPO, der jetzige Regierungspartei im Unabh\u00e4ngigkeitskrieg. Daf\u00fcr wurde diese dicht besiedelte Region auch am meisten gef\u00f6rdert. Im supermodernen Shoppingcenter haben wir unsere Vorr\u00e4te f\u00fcr einen weitern Bushtrip aufgestockt. Wasser, Bier und Sprite (Radlerzutat) ist wohl der wichtigste Posten auf der Einkaufsliste. Die Temperaturen hier im hohen Norden liegen bei konstanten 40\u00b0 aber nachts k\u00fchlt es (noch) angenehm ab.<\/p>\n<p>Ausgestattet mit allen K\u00f6stlichkeiten die ein gut sortierter Supermarkt zu bieten hat ging es weitere 200 km nach Westen nach Ruacana, die letzte gr\u00f6\u00dfere Ansiedlung in der Gegend. Im Sunset Camp gab es auf Grund der sp\u00e4rlichen Regenf\u00e4lle sehr wenig Schatten, das wurde aber durch einen Swimmingpool wettgemacht. N$ 92 p. P. f\u00fcr einen Supercampingplatz.<\/p>\n<p>Vorbei an den Ruacana F\u00e4llen die nur noch ein Rinnsal sind seit hier der Cunene gestaut wird um die ganze Gegend mit Strom und Wasser zu versorgen.<\/p>\n<p>Jetzt ist es vorbei mit Asphalt- ab hier beginnt eine der einsamsten und unwegsamsten Strecken in Namibia. Mit traumhaften Ausblicken auf dieses gr\u00fcne Kunene Wasserband mit dem schmalen aber dichtbewachsenen Uferstreifen. Makalani Palmen mit ihren fotogenen riesigen F\u00e4chern, teilweise \u00fcberwuchert mit bizarr geformten Lianen gemischt mit Mopane Geb\u00fcsch das nun nach dem Winter entweder kahl ist oder wenige Bl\u00e4tter mit rotbrauner Herbstf\u00e4rbung hat.<\/p>\n<p>Das alles zusammen mit dem Fluss ergibt einen unwirklichen Kontrast zum Rest der Landschaft. Kahle schwarzbraune Berge mit Basaltb\u00e4ndern durchzogen. Die Landschaft sieht auch auf der anderen Fluss-Seite in Angola nicht anders aus. H\u00fcben wie dr\u00fcben sieht man ganz selten ein paar K\u00fche oder Ziegen am Ufer und die seltenen Himbad\u00f6rfer scheinen nur von ganz wenigen Leuten bewohnt zu sein. Da windet sich nun diese 130 km lange Strecke h\u00fcgelauf h\u00fcgelab oder endlose Flussbiegungen ausfahrend, meistens sehr steinig, hindurch. Da wir zeitlich nicht unter Druck sind haben wir 2 x an den sch\u00f6nsten Stellen direkt am Wasser Buschcamps aufgeschlagen. Leider gibt es hier fast kein Wildlife. Alles im Unabh\u00e4ngigkeitskrieg in die Kocht\u00f6pfe gewandert?<\/p>\n<p>Nun sind wir an den Epupa Falls die wir schon aus 2011 kennen. Die Campsite im Palmenhain mit Blick auf die F\u00e4lle ist durchaus einen zweiten Besuch wert.<\/p>\n<p>English version:<\/p>\n<p>3days relaxing at the Samsitu camp. Met Sharon &amp; Frankie, they are with their Landrover on tour to Europe along the Eastroute so there were many interesting travel discussions.<br \/>\nThen from Rundu the 600km stretch trough to Ruanca, a very good tarred road, but otherwise a flat not very attractive landscape. We stocked up our supplies in Ondanga a very bustling city, together with Okashati these cities are the commercial centre of Ovamboland.<\/p>\n<p>The temperatures are quite high in the moment, 40\u00b0 during the day, thanks god during the night it is still cooling down. So the biggest item on our shopping list is beer and water.<\/p>\n<p>In Ruacana the Sunset Camp is very nice, but due little rainfall this year almost no shade at all- but a lovely swimming pool made up for that.<\/p>\n<p>From now onwards no tarred roads anymore, here starts one of the remotest trails along the Cunene river 130 km to Epupa Falls. There this green band of water lined by forests of Makalani palms with their ver photogenic leafs, lianas and by now mostly leafless mopane trees that in contrast with a fascinating barren landscape of redbrown and black mountains, indeed very special. The landscape across the river in Angola look the same, very seldom one sees a few cows or goats along the river , almost no people at all. The few Himbavillages look very deserted.<\/p>\n<p>At times the track is veeerrry steep, partly sandy and partly rocky, but as we are not pressed by time we did two bushcamps at the most beautiful spot direct on the river. We even dipped into the river, making sure no crocodils were around. Unfortunately there is no wildlife at all, suppose it all went into the cooking pots during the war.<\/p>\n<p>After 2 days we arrived at Epupa Falls, which we have visited in 2011. Still, the lovely campsite amongst the big palm trees overlooking the falls is well worth a visit a second time.<\/p>\n<p>05.19.2013<br \/>\nEpupa Falls nach Opuwo auf einer gut ausgebauten Gravelroad ist locker in 3 Stunden zu schaffen. Aber die Stra\u00dfe ist nicht zu untersch\u00e4tzen, viele Kurven und zahllose Dips. Um eine Kurve kommenden sahen wir einen Golf in einem tiefen Loch liegen, dazu zwei Einheimische die gottseidank unverletzt waren und allen Ernstes glaubten wir k\u00f6nnten das Auto raushieven und sie k\u00f6nnten dann weiterfahren, brauchen wohl eher einen Kran um da rauszukommen.<\/p>\n<p>In Opuwo haben wir uns in den Einkaufstrubel beim OK gest\u00fcrzt, irgendwann werden wir das Chaos filmen\u2026 Aber wir haben all die frischen Sachen und vor allen Dingen gen\u00fcgend Fl\u00fcssiges f\u00fcr unsere n\u00e4chste Etappe erstanden. Auf dem sch\u00f6nen Campingplatz auf dem H\u00fcgel hoch \u00fcber der Stadt haben wir den hei\u00dfen Nachmittag verbracht. Mittlerweile gibt es 3 \u201eSmoky\u201c Katzen auf dem Platz .<\/p>\n<p>06.10.2013<br \/>\nUnsere n\u00e4chstes Ziel ist das Marienfluss Tal und die Hartmannsberge ganz im Norden. Die k\u00fcrzeste Verbindung ist \u00fcber den legend\u00e4ren van Zyls Pass. \u00dcber Etanga, bis dahin f\u00fchrt mittlerweile eine gute Gravelroad, danach wird es etwas wilder und unwegsamer. Aber kurz vor dem Pass mitten in der Wildnis gibt es ein wundersch\u00f6nes Community Camp das die hier lebenden Himbas f\u00fchren. Angelegt unter riesigen Feigenb\u00e4umen mitten in einem Trockenflussbett. Mit liebevoll gestalteter Buschdusche, sogar mit Warmwasser! Besonders die fantasievolle Spiegell\u00f6sung hat es uns angetan. Sogar mit WC, und der freundliche Himba Manager winkt mit der Klob\u00fcrste um zu zeigen dass alles tip top ist. Das Ganze f\u00fcr 60N$ p.P.<\/p>\n<p>07.10. 2013<br \/>\nNun geht es auf den Pass zu und nun wird\u2019s wirklich unwegsam. Auf dem Aussichtspunkt mit einem beeindruckenden Rundblick ins Mariental und zu den Hartmannsbergen beschlie\u00dfen wir zu \u00fcbernachten. Das wollten wir schon vor 8 Jahren aber da war das aus zeitlichen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich \u2013 aber nun sind wir in der Lage das nachzuholen .<\/p>\n<p>08.10.2013<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen:\u00a0 der Van Zyls Pass ist nach wie vor eine herzhafte Herausforderung f\u00fcr Fahrer, Auto und Reifen. Aber dank Peters Fahrk\u00fcnsten haben wir die schwierige Strecke in k\u00fcrzester Zeit geschafft. Am Fu\u00dfe des Passes mussten wir nat\u00fcrlich den obligaten Stein beschriften und wurden vom schon bereitstehenden Himba Empfangskomitee beobachtet. Nachdem der Wegezoll mit Zucker, Mais und Sweeties f\u00fcr die Kleinen bezahlt war und einige Fotos gemacht wurden ging die Fahrt weiter nach Norden. Eine Traumstrecke durch rote Sandd\u00fcnen und Ebenen mit den ber\u00fchmten Fairy circles. Mittags waren wir schon wieder oben am Kunene im idyllischen Camp Syncro. Unter gro\u00dfen Anab\u00e4umen mit Blick auf Fluss und Krokodile \u2013 einfach paradiesisch.<\/p>\n<p>09.10.2013<br \/>\nNachdem es hier so sch\u00f6n ist haben wir einen Wandertag entlang dem Cunenefluss eingelegt. Hier kann man stundenlang dem gem\u00e4chlich dahin flie\u00dfenden Flusses laufen und au\u00dfer Wasser Rauschen und Vogelgezwitscher keinerlei andere Ger\u00e4usche h\u00f6ren.<\/p>\n<p>10.10.2013<br \/>\nNachdem wir noch einen Besuch beim krokodilsicheren Badepool westlich vom Camp Syncro gemacht haben ging es dann erst zur\u00fcck nach S\u00fcden und dann quer durch die Berge nach Nordwesten ins Hartmannstal. Anfangs gab es noch ein paar Offroad Schmankerl und dann ging es auf holpriger Track nach Norden. Als die Sandstrecke begann haben wir unser Lager gleich neben der Stra\u00dfe aufgeschlagen. Die Temperaturen sind hier im Westen wesentlich angenehmer \u2013 k\u00fchlender Wind und 30\u00b0 H\u00f6chstwerte.<\/p>\n<p>11.10.2013<br \/>\nWow, was f\u00fcr eine Landschaft: berghohe rosafarbenen, beige und orangerote Sandd\u00fcnen wechseln sich mit schwarzen Basaltbergen ab. Es geht D\u00fcnen bergauf und extrem steil bergab \u2013 kommt einem vor wie in einer extrem steilen Schiabfahrt. Dann nach etlichen Steilabfahrten und nicht ganz so steilen Auffahrten &#8211; irgendwo tief drunten wiederum das unglaublich gr\u00fcne Band vom Cunene Fluss mit seinen tiefgr\u00fcner relativ schmalen Uferstreifen. Im Hintergrund die m\u00e4chtigen schwarzen Zacken der angolanischen Bergen auch diese durchsetzt von roten Sandfeldern- wie bei uns in den Alpen die Schneefelder.<\/p>\n<p>Wir sind W\u00fcstenfans und diese Gegend geh\u00f6rt mit zu den beeindrucktesten Landschaften die wir kennen. Dazu kommt noch dass sich zahlreiche Oryxe \u00fcberall zeigen. Lustig ist dass manchmal nur zwei riesige H\u00f6rner hinter einem Felsen hervorlugen und erst beim N\u00e4herkommen galoppiert dieses elegante Tier davon. Irgendwo mitten drin auf einem Felsplateau mit Blick auf eine Himba Siedlung haben wir unser Camp aufgeschlagen.<\/p>\n<p>12-13.10.2013<br \/>\nLangsam l\u00e4uft uns die Zeit davon \u2013 in einer Woche sollten wir in Windhoek sein wegen des neuen Zeltes. Aber eigentlich haben wir noch einige Routen geplant, aber vermutlich m\u00fcssen wir die eine oder andere Variante streichen.<\/p>\n<p>Die Fahrt auf der westlichsten Track durchs Hartmannstal, vorbei an enormen D\u00fcnenfelder war traumhaft. Da die Strecke nicht die Hauptstrecke zum Cunene ist, auch relativ wenig Wellblech. So waren wir schon mittags an der \u201eGreen Drum\u201c. Weiter ging es nach S\u00fcden wo wir relativ fr\u00fch einen Traumplatz zwischen riesigen Granitsteinen fanden. Ein langer Spaziergang auf diesen Boulder hat den Tag abgeschlossen.<\/p>\n<p>Da unsere Wasservorr\u00e4te langsam zur Neige gehen haben wir unsere Lieblingsstrecke, entlang der Skeleton Park Grenze, ausgelassen und sind auf dem k\u00fcrzesten Weg nach Purros gefahren. Auch hier hat sich viel getan in den letzten acht Jahren. Damals gab es die Campsite und ein paar windschiefe H\u00fctten. Heute gibt es eine Ansammlung von H\u00e4usern (noch nicht ganz gerade) und sogar zwei Shops \u2013 keine frischen Sachen- aber sonst alles was de Mensch so braucht. Nachdem wir eingekauft und Wasser gebunkert haben ging es weiter nach S\u00fcden. Die Track Purros \u2013 Seisfontain ist uns als aller\u00fcbelste Wellblechpiste in Erinnerung. Wir haben daher das n\u00e4chstgelegene Tal westlich davon gew\u00e4hlt, Richtung \u201eFearless Pass\u201c. Zeitlich sicher keine Alternative zur Hauptstrecke, aber wenig Wellblech und jede Menge Oryxe und Giraffen. Unter einem schattenspendenden Anatree kurz vorm Abzweig zum Hoanib Canyon haben wir ein Bushcamp aufgeschlagen. Nicht dass man den Schatten brauchen w\u00fcrde, hier in relativer K\u00fcstenn\u00e4he sind die Temperaturen weit von den 40\u00b0 am \u00f6stlichen Cunene entfernt. Nach Sonnenuntergang nix mehr mit drau\u00dfen sitzen.<\/p>\n<p>14.10.- 15.10.2013<br \/>\nVorbei am \u201eFearless Pass\u201c im Flussbett des Sawurogag bis dieser Trockenfluss auf den Hoanibfluss trifft. DIese Track trifft genau auf die elefantensichere Wasserpumpe wo wir schon \u00fcbernachtet haben. Da haben wir nat\u00fcrlich gleich die Gelegenheit zu einer ausgiebigen Dusche genutzt. Nachdem wir ein paar Elefanten, Giraffen, Oryxe und Strau\u00dfe am Wasserloch beobachtet haben entschlossen wir uns doch noch auf den langen Weg nach S\u00fcden durch die riesige Palmwag Consession zu machen. Hier im Norden ist die Landschaft \u00e4hnlich wie im Hoanib aber weiter im S\u00fcden wird das Tal weiter und unspektakul\u00e4r. Im Hunkap Trockenfluss haben wir unser Camp aufgeschlagen. Weiter n durch endlose Ebenen die immer wieder von trockenen Flussl\u00e4ufe durchquert wird. Teilweise sehr viel Nichts mit einigen Welwitschias. In der Gegend um den Uniabfluss wird es wieder interessant, da beginnt Nashorn Land. Obwohl wir zahlreiche Spuren dieser Riesen gesehen haben \u2013 gesichtet haben wir nicht einen einzigen. \u00c4u\u00dferst scheue Zebraherden Strau\u00dfe und Oryxe gibt es zuhauf in dieser einsamen Gegend. Am malerischen Wasserloch am Achab River machen wir Schluss f\u00fcr den Tag und hoffen, dass die Rhinos nachts zum Trinken kommen. Da wir schon bald Vollmond haben stehen die Chancen gut sie zu beobachten, wenn sie denn kommen.<\/p>\n<p>16.10.2013<br \/>\nRhinos gabs zwar keine heute Nacht, daf\u00fcr aber eine freche ausgewachsene T\u00fcpfelhy\u00e4ne, die Gefallen an unseren unvorsichtigerweise drau\u00dfen stehen gelassenen Wasserkanistern fand und mit und diese lautstark zerbiss. Diese nicht so sympathischen Tiere sind auch gar nicht leicht zu vertreiben, erst als wir die Kanister ins Auto ger\u00e4umt haben, hat sie sich knurrend und z\u00e4hnefletschend getrollt. In so einem Fall sind wir dann doch recht froh um unser &#8222;Penthouse&#8220; im Dachzelt.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck kam ein Safari Auto mit 3 Guides und zwei Touristen vorbei und waren etwas erstaunt und ungehalten, da wir ohne Permit in der Consession unterwegs waren. Zwar meinten sie wir sollten mit ihnen nach Palmwag nach Norden fahren aber nach l\u00e4ngerem Verhandeln hatten wir sie \u00fcberzeugt dass wir, da unser Ziel Torrabay ist, besser nach S\u00fcden zur Hauptstra\u00dfe weiterfahren. Nach zweieinhalb Stunden steiniger Track und vielen Tieren hatten wir die C39 erreicht, aaaber &#8211; da war ein starker hoher Zaun und sehr geschlossenes Gate und die Research Station war auch schon von der Lodge informiert den grauen Landcruiser zur\u00fcck nach Palmwag zu schicken \u2013 weil ohne Permit &#8211; das geht ja auf gar keinen Fall. Aber- t. i. A. -nach einigen Satellitenfunk-Telefonaten und unserer Beteuerung dass laut unserer Landkarte wir gar nicht wissen konnten dass wir uns in der Consession befinden (unser digitale Karte haben wir nat\u00fcrlich sofort abgeschaltet), ging es dann doch.<\/p>\n<p>Im Nu waren wir am Eingang zum Skeleton Coast Park in Springbokwater. Nach 1400 km Offroad Strecken fliegen wir geradezu \u00fcber diese wenig befahrene Gravelroad nach Torra Bay. Diese K\u00fcste ist so lebensfeindlich und doch so faszinierend, hohe gelbe Sicheld\u00fcnen die immer wieder \u00fcber die K\u00fcstenstra\u00dfe wandern, dahinter die Brecher des kalten Atlantik und eine stetige Brise. Dieser ganze K\u00fcstenabschnitt ist ein Anglerparadies und im Jan.\/ Feb. Ist hier sehr viel Betrieb. Die restliche Zeit vermitteln so Orte wie Torra Bay eher ein desolates \u201eam Ende der Welt feeling\u201c. Gegen Abend kamen wir in Heintjes Bay an, wo wir an der ersten zu Gesicht kommenden Tankstelle erstmal tanken, da von den 240 mitgef\u00fchrten Litern Diesel gerade noch knappe 10 Liter \u00fcbrig waren, und uns nach 14 Tage Busck\u00fcche k\u00f6stliche Prawns im Restaurant Winston geg\u00f6nnt haben.<\/p>\n<p>17.10. \u2013 20.10 2013<br \/>\nHeute entschlossen wir uns nochmals Richtung Norden zu fahren. Unsere Ziel das Erongo Plateau Camp das mir von vor sechs Jahren als traumhafte Campsite in Erinnerung war. Aber wie das mit Erinnerungen so ist, das Camp war nett, aber auf keinen Fall den langen Weg wert. Zuerst dachte ich dass es gar nicht das richtige Camp ist, aber im G\u00e4stebuch gibt es einen Eintrag vom Mai 2007 und wir sind voll des Lobes. \u00dcber Omaruru ging es dann mit spannendem H\u00f6rbuch nach Windhoek. In Okahandja, bei der Garage Wucher wurde noch \u00d6l und Dieselfilter ausgewechselt, mit 26N$ keine Wucherpreise.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns beim Zeltmann f\u00fcr Montag angemeldet hatten ging es zum Camp Elisenheim. Wirklich eine gr\u00fcne Oase mit einer sehr netten Atmosph\u00e4re. Nach einem Aufr\u00e4umtag haben wir heute eine kleine Wanderung auf den Elisenheim Hill und zum Staudamm gemacht.<\/p>\n<p>19.10.- 26.10.2013<br \/>\nEine Woche Elisenheim mit diversen Erledigungen , ausspannen und mit interessanten Leuten Reiseerfahrungen austauschen. Mit dem neuen Zelt hat auch alles geklappt und f\u00fcr 200 \u20ac haben wir nun ein neues etwas einfacheres Zelt. Moskitonetz habe ich auch noch auf das neue Zelt abge\u00e4ndert. Kurz es war eine Erholungswoche mit vielen Erledigungen.<\/p>\n<p>27.10. \u2013 04.11.2013<br \/>\nBei P&amp;P einen Rieseneinkauf f\u00fcr mindestens 8 Tage Busch get\u00e4tigt. Dann haben wir nochmals Marscherleichterung gemacht und bei Tr\u00fcmpers alle warmen Sachen in unserer Kiste deponiert. Es war schon 17 h als wir endlich Richtung Gobabis unterwegs waren. Mit einem spannenden H\u00f6rbuch vergingen die langweiligen 200 km schnell und bei Einbruch der Dunkelheit kamen wir auf der schon bekannten Gobab Lodge an.<\/p>\n<p>Morgens noch Bier gekauft, da am Sonntag nach wie vor kein Alkohol verkauft werden darf. Dann noch beide Tanks gef\u00fcllt und ab ging es in den wilden Westen von Botswana. Grenz\u00fcbertritt wie immer ohne Probleme. Da wir aber vergessen hatten welche Lebensmittel NICHT nach Botswana eingef\u00fchrt werden d\u00fcrfen, mussten wir unseren gesamten Gro\u00dfeinkauf verstecken falls einer den K\u00fchlschrank und die Gem\u00fcsebox sehen will. Wollte nat\u00fcrlich keiner \u2013 wurden an der Grenze nur durchgewinkt. In Charles Hill noch Pula gewechselt ( 1000 Pula = ca. 100\u20ac) .<\/p>\n<p>Auf einer anfangs holprigen Wellblechpiste ging es nun nach S\u00fcden in die Kaa Concession. Diese Strecke mehr oder weniger entlang der Namibischen Grenze durch die Kalahari ist eine der Einsamsten in Botswana, das wirklich nicht arm an einsamen Strecken ist. Irgendwo kurz vor Ukwi haben wir an einer der zahllosen Salzpfannen unser Lager aufgeschlagen.<\/p>\n<p>Dann ging es weiter nach S\u00fcden durch die Westland Woodlands. Nach der typischen, kargen Kalahari Salzpfannen Landschaft, er\u00f6ffnet sich eine Sandebene mit hunderten von Schirmakazien als ob von einem Landschaftsarchitekt angepflanzt. Hier sollten sich auch gro\u00dfe Antilopenherden aufhalten, aber auf Grund der Trockenheit gab es tats\u00e4chlich gar kein Wild zu sehen. Am n\u00f6rdlichen Eingang zum Kgalagadi Game Park, kurz vor dem Kaa Gate haben wir \u00fcbernachtet und sind am n\u00e4chsten Morgen in Richtung Nossopfluss weitergefahren. An der Polentswa Pan haben wir Jan getroffen der bereit war seine Campsite im Polentswa Camp zu teilen. Typisches wildes Botswana Camp, mit herrlicher Aussicht auf die Pan.<\/p>\n<p>Da die Standardantwort am Gate in Botswana fast immer \u201eFully Booked\u201c lautet, ist es wirklich am besten auf die Campsites zu fahren und falls sie wirklich voll sind jemanden zu fragen ob er bereit ist zu teilen. Im Fall von Polentswa war sogar noch eine Site frei. Allerdings funktioniert das vermutlich nur au\u00dferhalb der s\u00fcdafrikanischen Ferienzeiten \u2013 S\u00fcdafrikaner sind immer in Gro\u00dfgruppen unterwegs und deren Campingausr\u00fcstung ist alles andere als spartanisch!<\/p>\n<p>Jan, ein Tscheche ist ein halbprofessioneller Fotograf und verbringt zwei!! Wochen nur im Kgalagadi. Im Fr\u00fchjahr kauft er in \u00d6sterreich die Leihski auf und verkauft sie dann in Tschechien weiter \u2013 so finanziert er die Fotoreisen. Sitzt aber einen GANZEN Tag an einem Wasserloch und hofft auf die Gelegenheit f\u00fcr das ultimative Foto. Wir haben das auch einen halben Tag gemacht, aber dann war unsere Geduld schon arg strapaziert. Nach 2 Tagen hier im Norden sind wir nach S\u00fcden ins s\u00fcdafrikanische Nossop-Camp gefahren. Hier ist nix mit spartanische m Wildcamp wie in Botswana \u2013 durchorganisiert und mit Shop und Tankstelle.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr das ganze auch erheblich teurer:<br \/>\n1 Tag in Botswana \u2013 alles inkl. (Eintritt, Auto, Camping) f\u00fcr 2 Leute: ca. 10\u20ac<br \/>\n1 Tag in S\u00fcdafrika \u2013 alles inklusive \u2013 ca. 50\u20ac<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich auch fully booked aber eine nette holl\u00e4ndische Familie hat sich bereit erkl\u00e4rt ihre Site mit uns zu teilen. Abends waren nat\u00fcrlich noch mindestens 5 Pl\u00e4tze frei. Aber der Computer hat keine freien Pl\u00e4tze\u2026.<\/p>\n<p>Die Holl\u00e4nder verbringen sogar ganze drei!!! Wochen im Park. Daf\u00fcr konnten sie auch unglaubliche Szenen beobachten und fotografieren. An wie vielen Tagen sie aber rein gar nix sahen, wir haben nicht gefragt. Wir hatten dieses Mal nicht viel Gl\u00fcck, sehr wenig Tiere insgesamt und die ber\u00fchmten Kalaharil\u00f6wen lie\u00dfen sich gar nicht blicken.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tagen ging es Richtung Osten in den einsamen Mabuasehube Teil vom Park. 100 km Sandtrack durch den sch\u00f6nsten Teil der Kalahari. Rote Sandd\u00fcnen im Wechsel mit weiten D\u00fcnent\u00e4lern und da und dort zeigen sich Antilopen und Oryxe, aber auch hier nicht so zahlreich wie erwartet.<\/p>\n<p>Der Typ am Gate in Mabua war sehr nett und gab uns das Camp Losoloago Nr.2 mit Blick auf Wasserloch und Pan &#8211; fantastisch. Wie alle Camps auf der Botswana Seite nat\u00fcrlich nicht eingez\u00e4unt, so des Nachts kommen Hy\u00e4nen zu Besuch und unweit h\u00f6rt man L\u00f6wen br\u00fcllen &#8211; aber zu Gesicht bekamen wir die K\u00f6nige nicht.<\/p>\n<p>Nach 8 Tagen Kgalagadi Wildnis, traumhaften Sonnenauf-und- Unterg\u00e4ngen, sternklaren W\u00fcsten\u00e4chten sind wir zur\u00fcck in der Zivilisation. Gaborone, die moderne Hauptstadt im S\u00fcden des Landes ist ab Sekoma \u00fcber Jwaneng (Diamantenstadt) auf einer gut ausgebauten Teerstra\u00dfe locker in einem Tag zu erreichen. Hier im S\u00fcden ist Botswana modern und wohlhabend, eine andere Welt &#8211; landschaftlich hat das nichts mehr mit endlosen Salzpfannen und W\u00fcste zu tun.<\/p>\n<p>Im netten \u201eMokolodi Backpacker\u201c ( nicht in der Mokolodi Lodge Campsite) mit traumhaften, verwunschenen Garten gab es eine Campsite.<\/p>\n<p>07.11. \u2013 10.11 2013<br \/>\nWeil es so nett war bei Hendrik im Mokolodi Backpackers blieben wir auch noch eine zweite Nacht. Mit Simon einem englischen Colonel und seiner Freundin Mpo gab es auch noch einen Pools Abend.<\/p>\n<p>In den riesigen Shopping Malls haben wir unsere Vorr\u00e4te erg\u00e4nzt und sind dann mit einem spannenden H\u00f6rbuch in Richtung Francistown ged\u00fcst. Den Abstecher in den Tuli Block ( Tipp von Jan) haben wir uns gespart \u2013 am Limpopo k\u00f6nnen wir auf dem R\u00fcckweg nach SA immer noch campieren. Gegen Mittag waren wir schon auf der park\u00e4hnlichen Campsite im Marang Hotel. Im Winter sind die riesigen alten schattenspendenden B\u00e4ume mit eher ein Manko , aber jetzt ein wahrer Segen. (81 Pula P.P.ein angenessener Preis) Da waren gleich mal 2 Ruhetage angesagt. Kaum zu glauben, aber 2012 haben wir hier ein s\u00fcdafrikanisches Ehepaar getroffen. Nun waren sie wieder auf dieser Campsite \u2013 diesmal mit einem Bakkie mit 2 gro\u00dfen! K\u00fchlschr\u00e4nken auf der Ladefl\u00e4che, und ein kleines Beiboot auf dem Dach , dann ein nicht ganz kleiner Wohnwagen angeh\u00e4ngt und dann nochmals ein weiteres mittelgro\u00dfes Boot an den Wohnwagen geh\u00e4ngt \u2013 ein wirklich abenteuerliches Gespann!<\/p>\n<p>F\u00fcr die Grenzformalit\u00e4ten in Plumtree ben\u00f6tigten wir eine Stunde und 130 U$ (Visa 30 U$ p. P. plus 70 U$ f\u00fcr Roadtax, Carbontax und Versicherung). Dem ersten Zimbabwe Polizei Strassen-Posten mussten wir erkl\u00e4ren, dass wir mit einem deutschen Auto nur ein Carnet und kein TIP ben\u00f6tigen &#8211; dieses gilt nur f\u00fcr SA und Botswana Autos. Danach ging es auf einer neu geteerten Stra\u00dfe in die sch\u00f6ne Gartenstadt Bulawayo. Die Campsite im traumhaft sch\u00f6nen Centralpark ist nach wie vor unver\u00e4ndert \u2013 seit der Unabh\u00e4ngigkeit wurde da nichts mehr erneuert. Ich glaube dass die Gl\u00fchbirnen die 2011 kaputt waren immer noch nicht ersetzt sind\u2026 nun wir sind in Mugabeland.<\/p>\n<p>11.112013<br \/>\nNach einem Stadtbummel im beschaulichen und teilweise sehr h\u00fcbsch renovierten Bulawayo, fuhren wir die eher uninteressante Strecke nach Masvingo und an den Mulitrikwe Damm in unmittelbarer N\u00e4he von den Great Zimbabwe Ruinen. Die traumhaft gelegen Campsite \u201eNorma Jean\u201c mit Blick auf den See kannten wir schon von 2011. Es gibt nun neue luxuri\u00f6se Sanit\u00e4ranlagen und daf\u00fcr kostet die Nacht nun 12U$ anstatt 10U$ wie vor 2 Jahren. Da das Wetter morgens tr\u00fcb war beschlossen wir die Ruinen dieses Mal auszulassen.<\/p>\n<p>Die Strecke quer durchs Land nach Osten, nach Chimanimani hatten wir uns \u00e4hnlich uninteressant wie die von Bulawayo nach Masvingo vorgestellt. Was f\u00fcr eine \u00dcberraschung \u2013 bizarre Felsformationen ohne Ende, als ob man stundenlang durch die Matobo Hills fahren w\u00fcrde. Auch kurz vor Chimanimani wo es in die Berge geht ist wundersch\u00f6n. Eine gro\u00dfe bewirtschaftete Bananen Plantage war zu sehen, ansonsten nur kleine Felder zur Selbstversorgung. Hier gab es fr\u00fcher wohl zahllose gro\u00dfe Kaffee und Teeplantagen \u2013 heute ist das meiste verwildert. Aber die rote Erde und die leuchtenden Gr\u00fcnt\u00f6ne ist auch verwildert ein Fest f\u00fcrs Auge.<\/p>\n<p>In Chimanimani auf 1500 m sind wir im Frog &amp; Fern untergekommen. Eigentlich nur Chalets aber seit neuestem auch eine Campsite unter B\u00e4umen. Seit langem wiedermal aufgrund der H\u00f6he ein k\u00fchler Abend, aber es gibt auch ein uriges Steincottage wo wir uns zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen. Kosten: 15U$ p.P.<\/p>\n<p>Bei strahlendem Wetter in den Nationalpark gefahren und dann gleich die klassische Wanderung zur \u201eHut\u201c unternommen. Die Wanderwege in den Eastern Highlands wurden nach dem Motto \u201egerade rauf geht\u2019s am schnellsten\u201c angelegt, was hei\u00dft hier angelegt \u2013 die haben sich halt so ergeben. Aber der schwei\u00dftreibende Aufstieg hat sich gelohnt \u2013 eine riesige Ebene \u00fcbers\u00e4t mit Schirmakazien liegt weit unten wenn man Grat erreicht hat und \u00fcber blumenbestandenen Almwiesen mit den bizarrsten Felsformationen zur Hut wandert.<\/p>\n<p>Der Campingplatz im Basecamp ist sehr sch\u00f6n angelegt mit Aussicht auf die Bergkettendie im Dunst verschwinden. Wir waren die einzigen G\u00e4ste, in diese Gegend kommen wenige Touristen. Dieses Zimbabwe hat wenig mit der Touristenhochburg an den Victoria- Falls zu tun.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag auf der \u201cCashel\u201c Route eine einsame Strecke durch die wilden Chimanimani Berge immer in unmittelbarer N\u00e4he zu Mozambique. Weil es so sch\u00f6n war haben wir auf halber Strecke ein Buschcamp eingelegt. Weiter nach Mutare, in der Gegend wurden 2006 Diamanten entdeckt. Eine Stadt in der sich allerlei tummelt. Direkt an der Grenze zu Mozambique &#8211; Waffen, Diamanten, Gold hier wird mit allem gedealt. Hier sieht man auch die neusten Autos in ganz Zimbabwe. Nachdem wir eingekauft hatten sind wir in die Vumba Mountains gefahren. Auf 1700 m gelegen k\u00f6nnte diese Landschaft auch irgendwo in den Alpen sein. Ein angenehmes Klima \u2013 was auch die Kolonisten zu sch\u00e4tzen wussten. Jede Menge sehr in die Jahre gekommene Lodges und ein Golfplatz erz\u00e4hlen von Zeiten wo die Touristen zuhauf kamen. Im Hivu Basket gab es eine tolle Campsite in park\u00e4hnlicher Umgebung. Eine Mischung aus Backpacker, Cottages und Campsites, \u201every laid back\u201c. Sally, die Besitzerin, hat noch eine Nursery und auch noch ein paar Pferde die man mieten kann. Ein Ruhetag verbunden mit einer kleinen Wanderung war an diesem paradiesischen Platz angesagt.<\/p>\n<p>Nun blieben nur noch die Nyanga Mountains die n\u00f6rdlichste Kette in den Eastern Highlands. Hier hat man einen etwas zerfransten Nationalpark geschaffen. Einige der Highlights womit der Park wirbt, liegen au\u00dferhalb der Grenze und keiner wei\u00df so genau wie man da hin kommt. Wir haben brav unseren Eintritt 10U$ p. P. plus 10 U$ p.P. p plus 10U$ f\u00fcrs Auto bezahlt. Wie \u00fcberall in ZIM kann man f\u00fcr den Eintritt 10 Tage im Park bleiben. Wir haben auf der sch\u00f6nen Mare Campsite in einem jungen Kiefernwald beim Parkoffice gecampt.<\/p>\n<p>Auf dem Weg dahin haben wir noch einen Abstecher nach \u201e La Rochelle\u201c in den 50er &amp; 60er ein Herrensitz der Garten und auch das Anwesen mit sehr liberalen und kunstsinnigen Besitzern. Ein riesiger botanischer Garten mit alten B\u00e4umen und exotischen Pflanzen. Leider hat alles schon sehr viel bessere Zeiten gesehen. Aber mit einem Sunday-Lunch (auch hier wieder die einzigen G\u00e4ste) haben wir uns f\u00fcr den Weg in die Nyanga Mountains gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Da wir weder den h\u00f6chsten Berg Tansanias noch den von Kenia bestiegen haben (das kann ja jeder) sind wir heut morgen bei strahlendem Wetter losgezogen um den Nyangani ,den h\u00f6chsten Berg Zimbabwes zu besteigen. Auch hier gilt, geradehoch geht\u2019s am schnellsten und die 500 H\u00f6henmeter waren bald \u00fcberwunden. Allerdings hat sich der strahlend blaue Himmel in k\u00fcrzester Zeit in eine dunkle Gewitterfront verwandelt. Nach einer \u00e4u\u00dferst kurzen Gipfelrast ging es im Sauseschritt bergab begleitet von heftigen Blitz, Donner und Platzregen. Als wir endlich das sichere Auto erreichten waren wir v\u00f6llig durchn\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Gegend hier im Nyanga NP. erinnert etwas an das schottische Hochland und nachdem der Gewitterregen in kr\u00e4ftigen Landregen \u00fcberging der die ganze Nacht anhielt fanden wir auch das Wetter passend. Nur die Temperaturen sind jetzt im Sommer angenehmer.<\/p>\n<p>Da dies nun unser Umkehrpunkt in Zimbabwe ist ging es nun zur\u00fcck nach Mutare. Das Wetter hatte wieder aufgeklart und da unser n\u00e4chstes Ziel zu weit im S\u00fcden war, beschlossen wir nochmals eine Nacht in den Vumba Mountains im Hivu Basket zu verbringen. Abends kam der Nebel angeschlichen und in k\u00fcrzester Zeit war er so dicht dass man gerade noch zum Auto fand. Auch am n\u00e4chsten Morgen war die Suppe unver\u00e4ndert und es soll manchmal 3Tage dauern bis der Spuk vorbei ist. Nicht umsonst hei\u00dfen sie auch \u201eMisty Mountains\u201c.<\/p>\n<p>Je weiter wir hinunter ins Tiefland kamen desto hei\u00dfer wurde es. \u00dcber die \u201eBirchenough Bridge&#8220; (die kleine Kopie von der Sydney Harbour Bridge) weiter nach Chiredzi mitten im Zuckergebiet, kamen wir ziemlich durchgeschwitzt gegen Abend zum Nordgate vom Gonarezhou NP. Hier ist nun die neueste Berechnungsvariante: 4 U$ p.P. Dayfee + 15U$ f\u00fcrs Auto + 15U$ f\u00fcr \u201edeveloped Campsites\u201c p. P. oder 25 U$ p. P. f\u00fcr Wildernis Camps ohne irgendwas aber an einsamen Pl\u00e4tzen!?<\/p>\n<p>Wir hoffen dass diese Nacht die w\u00e4rmste auf unserer Reise bleiben wird &#8211; keinerlei Abk\u00fchlung aber am n\u00e4chsten Morgen war der Himmel bedeckt. In dieser Nacht hat sich das Wetter gewendet und die Regenzeit die sonst schon Anfang Nov. beginnt hat uns endg\u00fcltig erreicht. Die roten Cliffs von Chilojo sind auch bei bedecktem Himmel eindr\u00fccklich. Allerdings hatte sich eine Gewitterfront aufgebaut und nach einem sintflutartigen Regenguss haben sich die Tracks in Sturzb\u00e4che verwandelt. Auf dem R\u00fcckweg mussten wir 2 Stunden warten bis ein Fluss der quer \u00fcber die Track str\u00f6mte soweit zur\u00fcckging dass wir passieren konnten. Zur Regenzeit ist dieser Park (einer der einsamsten und relativ selten besuchten) leider nur teilweise befahrbar. Aber den Teil den wir gesehen haben ist so sch\u00f6n dass wir sicher irgendwann im Winter hierher kommen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag haben wir die 400 km nach Beitbridge, die Grenzstation nach S\u00fcdafrika im Dauerregen gefahren. Die Zims wollen dann auch nochmals 10 U$ f\u00fcr die Ben\u00fctzung der Bridge, daf\u00fcr wollen Die S\u00fcdafrikaner gar nix- no Visa, no roadtoll, no carbontax. Grenz\u00fcbertritt wie immer problemlos, halt eine Stunde Zeitaufwand.. Allerdings meinte einer dieser Typen bei der Ausreise, wenn er jetzt unser Auto gr\u00fcndlich untersuchen w\u00fcrde k\u00f6nnte das ziemlich lange dauern. Aber f\u00fcr 50U$ k\u00f6nnte er uns den erforderlichen Stempel geben. Als Peter sagte: nur zu wir haben Zeit &#8211; fang mal an zu kontrollieren, winkte er uns resigniert weiter und siehe da, es war gar kein weiterer Stempel n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Zimbabwe ein Land mit den freundlichsten Leuten in Afrika, Zimbabwe ein Land mit faszinierenden Landschaften, ein Land mit immensen Fl\u00e4chen von brachliegendem Farmland, ein Land in dem Wahlf\u00e4lschungen an der Tagesordnung sind, ein Land in dem die Masse davon tr\u00e4umt dass es besser wird und der Tourismus im gro\u00dfen Stil wieder kommen wird, ein Land das fast alles importieren muss und ein Land in dem eine korrupte Elite sich schamlos bereichert .<br \/>\nEnglish Version<\/p>\n<p>As we know the northern part of Botswana from our previous travels, so this time we wanted to see the wild west of the country. So once again we went west from Windhoek to Gobabis.<\/p>\n<p>Because we always forget that one cannot buy any alcohol on a Sundays, we had to stock up on beer on Monday morning before heading south to a very remote part of the Kalahari.<\/p>\n<p>Bordercrossing was as usual without problems. But we couldn\u2019t remember what kind of food one is allowed to take into the country, so we had to hide the content of our fridge as well as all the fruits and veggies. Having done that, of course nobody wanted to see anything.<\/p>\n<p>From Charles Hill along the Namibian border heading south into the Kaa concession. Very remote and wild indeed we didn\u2019t see one car the whole day, we made a bushcamp at one of these numerous salt pans.<\/p>\n<p>On our way south we passed the Westland Woodlands. After the typical barren Kalahari landscape \u2013 there is sand plain with hundreds of Thorn acacias looks like in a park as if a landscape designer would have planned it. Usually here, it should be teeming with wildlife, but due to the drought we haven\u2019t seen any.<\/p>\n<p>We entered the Kalagadi Transfrontierpark via the Kaa Gate. Next morning we went down south the Nossop valley and again there wasn\u2019t much wildlife to be seen. We camped at Polentswa Camp where we could share a camp with Jan ,a very nice guy from Czechoslovakia who is very much into wildlife photography. He spends two !!! weeks in the park and sits for days at a waterhole just to get the one ultimate shot. We tried that for half a day, but by then our patience was wearing very thin.<\/p>\n<p>Polentswa is a very nice, very the basic Campsite like all the camps on the Botswana side, unlike the southafrican camps which are very organized. So in Nossop camp, the computer said fully booked, even though by night there is always space \u2013 they would not let us stay.<\/p>\n<p>But again a very nice Dutch family offered to share their campsite with us.<\/p>\n<p>The next day we were heading west, towards the Mabuashehube section of the park. This track through this part of the Kalahari is certainly one of the most beautiful in this desert. But again not much wildlife to be seen.<\/p>\n<p>The guy at the gate in Mabua was very nice and gave us the Camp Losoloago Nr. 2, overlooking the pan and with the waterhole nearby. Even though we were hearing the lions during the night, none were seen during the day. But this part of the park is the wildest and the most beautiful one. This time we did not see much game, still it was worthwhile the visit, as it is still a very wild game park.<\/p>\n<p>Just a remark about prices: 1 day in Botswana for 2 people, all inclusive: 10 Euros 1day in SA for 2 people, all inclusive : 50 Euros<\/p>\n<p>Next stop was Gabarone the capital of Botswana, a very modern city. From there on to Francistown and then via Plumtree to Zimbabwe. Passing Bulawayo and Masvingo we were heading for the Chimanimani Mountains in the east. A truly impressive mountain range with very nice hikes.<\/p>\n<p>Further up north are the misty Vumba mountains and last of the Eastern Highlands in the north is the Nyanga Range.<\/p>\n<p>As we did not climb the highest mountain in Tanzania, neither the highest mountain in Kenya ,so we thought we might tackle the highest mountain in Zimbabwe, Mount Nyangani.<\/p>\n<p>A nice hike but we got caught in a bad lightning thunderstorm in the open field &#8211; no fun at all &#8211; and by the time we were safely back at the car we were soaking wet. The landscape up at Nyanga N.P. reminds us of the Scottish Highlands and when the storm turned into a steady rainfall with very low clouds, then even the climate was scottish.<\/p>\n<p>That was our turning point in Zimbabawe and back we went down south via Mutare. The discovery of diamonds and being very near the Mozambican border turned this city into a place where all sorts of wheeling dealing is going on. It is the town with the most roadblocks and also the town we have seen lots of brand new cars, which is very unusual in Zim.<\/p>\n<p>Talking about roadblocks, though they are numerous, we never ever were stopped by one.<\/p>\n<p>The next highlight was the Gonarezhou N.P. right in the south with it famous red cliffs. Unfortunately the rainy season caught up with us and one can only drive a few roads in the park. But the cliffs are impressive even though it was raining cats &amp; dogs . We have to come another time in winter.<\/p>\n<p>From there straight to Beitbridge across the chaotic busy border into South Africa.<\/p>\n<p>Zimbabwe a country with the most friendly people of Africa, a country full of outstanding natural beauty, a country with vast areas of deserted farmland, a country where the mass of people are dreaming of better times when tourism is coming back big times, and a country where a corrupt elite is shamelessly exploiting its resources. But nevertheless it is well worth a visit!<\/p>\n<p>S\u00dcDAFRIKA Nordosten<\/p>\n<p>English Version see below<\/p>\n<p>Musima, eine total chaotische Grenzstadt war unser erster Stop in SA. Diese Stadt ist noch total afrikanisch \u2013 ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung ist sicher illegal hier. Auch hier gibt es viele Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge die ins relativ reiche S\u00fcdafrika wollen. Und auch hier gibt es Fremdenfeindlichkeit, wie wir sie kennen\u2026<\/p>\n<p>Makonde (Luis Trichart) mit seinen Parks, shopping malls und umliegenden riesigen ordentlichen bewirtschafteten Farmen \u2013 der Kontrast zu Zimbabwe k\u00f6nnte gr\u00f6\u00dfer nicht sein. Zu denken dass vor 40 Jahren die beiden L\u00e4nder etwa auf gleichem Niveau waren\u2026&#8230;<\/p>\n<p>Da das Blouberg Nature Reserve irgendwie am Weg lag und das Wetter auch besser wurde, sind wir vorbei an den Soutpansbergen dahin gefahren. Ein verwunschenes Wildernis Camp am Fu\u00dfe der Blouberg Mountains war genau nach unserem Geschmack. Jede Menge Antilopen, Giraffen und sogar von den 200 B\u00fcffel haben wir ein Exemplar zu sehen bekommen. Am faszinierendsten aber war der Rotkopf Webervogel der den ganzen Nachmittag direkt \u00fcber unseren K\u00f6pfen kunstvoll an seinem Nest gekn\u00fcpft und \u201egewebt\u201c hat.<\/p>\n<p>In Polokwane haben wir uns 2 Service Tage geg\u00f6nnt \u2013 W\u00e4scherei, \u00d6lwechsel, Einkaufen und Cappuccino trinken war angesagt. Auch hier gibt es in den modernen shopping malls den ganz normalen Weihnachtswahnsinn, mit dem \u00fcblichen Glitzerkram und Jingle Bells Gedudle.<\/p>\n<p>Babett &amp; Alain, zwei sehr nette (es gibt sie!) weitgereiste Franzosen waren die einzigen anderen Touristen auf dem Campingplatz. Da wurden nat\u00fcrlich Reisetipps ausgetauscht.<\/p>\n<p>28.11.13<br \/>\nAuf dem Weg nach Blyde River Canyon haben wir eine Strecke durch die Styrdpoort Berge gew\u00e4hlt. Landschaftlich eine Traumstrecke \u2013 nur eigentlich hatten wir nicht mit einer sehr anspruchsvollen Offroad Strecke gerechnet. Nachdem wir in Zeekoegat in Richtung Wolkberg Widernis abgebogen sind, wurde die Stra\u00dfe zu einer sehr steinigen Track die sich durch dichten Dschungel durch die Berge wand. Laut Reisef\u00fchrer kann man in Wolkberg nur wandern, die Track war auch nur ein steiniger Wanderweg. Als wir nach m\u00fchseligem Aufstieg mit wunderbaren Ausblicken auf gr\u00fcnen Dschungelberge das Leglameetse N.R. erreichten, war da aber tats\u00e4chlich ein Gate, wo uns ein Transit Permit ausgestellt wurde. Der Typ am Gate versicherte uns dass von nun an die Stra\u00dfe \u201ebetter and better\u201c w\u00fcrde. Nach der Passh\u00f6he lichtete sich der Dschungel und \u00fcber eine sattgr\u00fcne Hochebene mit Bergzebraherden ging es mit tiefh\u00e4ngenden Wolken (schon wieder dieses Schottland Feeling) hinunter zur Hauptstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Gegend! 2012 haben wir in Graskop unser Lager aufgeschlagen und haben von dort aus die Highlights dieser Gegend besichtigt. Aber Dank dem Tipp von Babet &amp; Alain sind wir nun im Forever Resort Blyde Canyon. Hier gibt es die tollsten Wanderungen durch den Regenwald mit einigen unglaublichen Aussichtspunkten auf die 3 Rondavels und auf den Blyde River Damm, so wie wir es letztes Jahr gar nie gesehen haben. Das Wetter hat auch einigerma\u00dfen mitgemacht. Wir sind erst um 12 h gestartet und es haben sich sogar ein paar blaue Flecken zwischen all den dramatischen Wolkenformationen gezeigt.<\/p>\n<p>Auf der riesigen baumbestandenen Campsite sind wir die Einzigen. Nehme an dass in 3 Wochen das ganze v\u00f6llig anders aussieht. Ab dem 16. Dez. geht ganz SA in Urlaub.<\/p>\n<p>Gestern war der Leopardtrail dran und heute sind wir dem Kadishi Fluss entlang durch den Dschungel geklettert. Vorbei an zahllosen verwunschenen Wasserf\u00e4llen mit gro\u00dfen Badepools. Allerdings auf teilweise sehr steilem und vor allen Dingen sehr rutschigem Gel\u00e4nde, \u00fcber Wege die von Riesenlianen und seltenen Blumen \u00fcberwuchert sind.<\/p>\n<p>Da wir nun die \u201eForever Resorts\u201c entdeckt haben beschlossen wir auch noch das \u201eForever Swadini Camp\u201c auf der anderen Seite vom Flussdirekt am Blyde River Dam zu testen. Auch hier eine riesige park\u00e4hnliche Anlage (ca. 200 Stellpl\u00e4tze) und jetzt so gut wie leer. Von hier sieht man die ber\u00fchmten Rondavels von der R\u00fcckseite. Auch hier war eine Wanderung angesagt nachdem sich der Nebel gelichtet hatte und die bewaldeten roten Felst\u00fcrme zu sehen waren.<\/p>\n<p>Das Mohololo Rehab Center (Hintergrund auch f\u00fcr einen Krimi von Deon Meyer) f\u00fcr verletzte Tiere war letztes Jahr schon auf dem Plan, damals hatten wir die gef\u00fchrte Tour vers\u00e4umt, aber es gibt ja immer ein n\u00e4chstes Mal. Sehr lohnenswert, eine sehr interessante F\u00fchrung. Hier werden alle m\u00f6glichen Wildtiere die durch Fallen oder andere Ursachen verletzt wurden wieder aufgep\u00e4ppelt und wenn m\u00f6glich wieder in die Wildnis entlassen. Adler, Geier, Geparden, L\u00f6wen und vieles mehr gibt es zu sehn. Beruhigt hat uns dass der Guide auch noch nie einen Leoparden in der Wildnis gesehen hat \u2013 aber auch der rekonvaleszente Leopard war sehr eindr\u00fccklich.<\/p>\n<p>Die k\u00fcrzeste Strecke nach Maputaland und Elephantcoast im \u00e4u\u00dfersten Nordosten von SA f\u00fchrt durch Swaziland. So statteten wir den Nash\u00f6rner im Hlane N.P. in Swazi nochmals einen Besuch ab. Immer wieder ein Erlebnis, wie diese 2 Tonnen Lebendgewicht von jetzt auf gleich auf Geschwindigkeit kommen.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck in SA ging es durch das dichtbesiedelte Nord Zululand an der Grenze zu Mozambique in den Tembe Elephant N.P. Ein wunderbarer Park,die Elefanten hier sind ber\u00fchmt f\u00fcr ihre enormen Sto\u00dfz\u00e4hne. Was f\u00fcr eine andere Vegetation, alles gr\u00fcn, dichter Busch mit den exotischsten Pflanzen und schwarze Ellies ( weil nass vom Regen) sehen im leuchtenden Gr\u00fcn besonders exotisch aus.<\/p>\n<p>Aber diese \u00fcppige Vegetation gibt\u2019s nur mit gen\u00fcgend Feuchtigkeit- d. h. Regeng\u00fcsse wechseln mit Nieselregen und manchmal blitzt die Sonne durch. Eigentlich sollte es nach dem Regen immer wieder strahlende, sehr hei\u00dfe Tage geben die mit Gewitter enden. Aber z.Zt. gibt es eher Dauerniesel mit tiefh\u00e4ngenden Wolken.<\/p>\n<p>08.12.13<br \/>\nDie k\u00fcstennahe Sandtrack von Kosi Bay im \u00e4u\u00dfersten Nordosten bis nach Sodwanabay ist sicher ein Highlight auf dieser Reise.<\/p>\n<p>Die Track f\u00fchrt D\u00fcnen auf \u2013 D\u00fcnen ab, dicht bewachsen mit exotischen Pflanzen. Wie viel sch\u00f6ner w\u00e4re das Ganze wenn die Wolken nicht gar so tief h\u00e4ngen w\u00fcrden und nach einem Regenschauer sich mal die Sonne zeigte. Die grandiosen Str\u00e4nde dieser K\u00fcste kommen gar nicht richtig zur Geltung.<\/p>\n<p>Am Dogs Point haben wir einen kurzen Strandspaziergang an der kilometerlangen Beach gemacht, bevor uns Regenschauer zur\u00fcck ins Auto trieben.<\/p>\n<p>Weiter, nach S\u00fcden vorbei an grandiosen, einsamen Str\u00e4nden wie die Rocktail Beach wo wir Spuren von den riesigen Meeresschildk\u00f6ten im Sand entdeckten. Die Tiere kommen an diese K\u00fcste (im Dez.\/ Jan.) um ihre Eier abzulegen die sie dann 80 cm tief im Sand zu vergraben. Auf dem Weg nach Sodwana Bay, ein Mecca f\u00fcr alle Scuba Taucher kommt man auch noch am gr\u00f6\u00dften S\u00fc\u00dfwassersee S\u00fcdafrikas vorbei. Im str\u00f6menden Regen hat uns das irgendwie an einen Regentag am Bodensee (bis auf die Krokodile) erinnert.<\/p>\n<p>Tja, wir haben Hochsaison und die Campsite im iSisimagaliso Wetlandpark gibt es nur noch f\u00fcr 4 Leute, d.h. auch wenn man nur zu zweit ist, man bezahlt f\u00fcr vier.<\/p>\n<p>Da man die Schildkr\u00f6ten nur mit gef\u00fchrten Touren sehen kann entschlossen wir uns f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu buchen. Weil wir im Zentrum eines Tiefdruckgebiets sind und es in Str\u00f6men gie\u00dft haben wir uns in der Occi Lodge in Sodwana ein Zimmer genommen. Alles vom Feinsten mit super Gemeinschaftsk\u00fcche und sehr netten Leuten. Es regnete den ganzen Tag wie aus K\u00fcbeln und wir waren heilfroh, nicht zu campieren.<\/p>\n<p>Als wir morgens bei Nieselregen das gesch\u00e4ftige Treiben der Taucher beobachteten, sahen wir auch Scharen von Nichttauchern, mit allem was man so f\u00fcr einen Strandtag braucht sich\u2019s im nassen Sand gem\u00fctlich zu machen. Na ja das Wasser hat 28\u00b0 und mit der richtigen Einstellung gibt\u2019s kein schlechtes Wetter.<\/p>\n<p>Der Himmel scheint auch zu weinen und das ganze Land trauert weil Madiba Nelso Mandela gestorben ist, wie wir heute mit 4 Tagen Versp\u00e4tung erfahren haben. Da darf man sich wundern, wie das weitergeht nach dem Tod der (wohl einzigen) moralischen Instanz im Land &#8230;<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Abend ging es dann in einem Lastwagen entlang der Wasserkante Richtung Norden. Das Wetter hatte sich auch etwas aufgehellt und als wir die erste und einzige Loggerhead Schildkr\u00f6te entdeckten gab es sogar noch gutes Fotolicht. Ein starkes Erlebnis, diese urt\u00fcmlichen Tiere aus der N\u00e4he zu sehen. Da der Sand sehr nass und schwer vom vielen Regen ist, scheint es um ein Vielfaches m\u00fchseliger zu sei ein Loch f\u00fcr die Eier zu buddeln als nach hei\u00dfen Sonnentagen. Aus diesem Grund sind wesentlich weniger Tiere unterwegs.<\/p>\n<p>12.12.13<br \/>\n\u00dcberraschung- strahlend blauer Himmel, die Landschaft mit all ihren intensiven Gr\u00fcnt\u00f6nen sieht wie frisch gewaschen aus.<\/p>\n<p>Da es im Hluhluwe \/ Umfolozi NP. kein Camping gibt, haben wir auf der Bushbaby Lodge in der N\u00e4he vom Hluhluwe Ort \u00fcbernachtet. Super Campsite \u2013 alles vom Feinsten, 90Rand p.P. absolut angemessen.<\/p>\n<p>13.12.13<br \/>\nHeute waren wir tats\u00e4chlich schon um 5.30h unterwegs. Die 25 km in den Park waren schell zur\u00fcckgelegt . Preis 60 Rand p. P. f\u00fcr South African resident, 120 Rand f\u00fcr Internationals.<\/p>\n<p>Hluhluwe N.P. ist sehr gr\u00fcn und sehr buschig. Landschaftlich mit endlosen gr\u00fcnen H\u00fcgeln ein Juwel. Tierbeobachtungen sind, zumindest jetzt im Sommer eher entt\u00e4uschend. Die Strecken im Park sind sehr weitl\u00e4ufig. Unser Plan am gleichen Tag auch durch den Imfolozi zu fahren und am Cengeni Gate rauszufahren war v\u00f6llig unrealistisch. So fuhren wir wieder zur\u00fcck zum Bushbaby Camp.<\/p>\n<p>14.12.13<br \/>\nNun ging es auf der Hauptstra\u00dfe Richtung S\u00fcden zum Memorial Gate vom Imfolozi. Im Norden des Parks ist es immer noch buschig wie im Hluhluwe aber je weiter man nach S\u00fcden kommt desto offener wird die Landschaft. Auf den weiten gr\u00fcnen Ebenen die Tiere zu beobachten hat etwas Paradiesisches. V\u00f6llig andere Eindr\u00fccke als in den ariden Parks, obwohl es Gro\u00dfteils dieselben Tiere sind. Heute kamen wir auf unsere Kosten in punkto Tierbeobachtung, haben wir doch vier von den \u201ebig fives\u201c gesehen. Nur den Leoparden haben wir halt immer noch nicht entdeckt. Im Umuzi Camp vor 10km vor Ulundi haben wir \u00fcbernachtet. Beim Essen hatten wir noch sehr interessante Gespr\u00e4che mit den Wirtsleuten und einem absoluten Parkfan. Er verbringt mindestens 2 Wochenenden im Monat im Park und hat uns erz\u00e4hlt dass sich eine ganze Gruppe von Leuten via SMS verst\u00e4ndigt wo gerade welche Tiere im Park zu sehen sind. Nachdem er versprochen hat auch uns zu simsen, haben wir noch einen Tag im Imfolozi verbracht.<\/p>\n<p>Kaum zu glauben, aber wir waren tats\u00e4chlich schon wieder um 5h morgens am Gate. Ein Rudel Wilddogs haben wir hier zum ersten Mal gesehen, neben all den vielen anderen Tieren. Auch hier sagen wir, wir m\u00fcssen nochmals im Winter kommen.<\/p>\n<p>Mittags haben wir den Park verlassen und sind die 160km zur K\u00fcste nach Mtuzini, wo wir im vollen ziemlich unattraktiven Xaxaza Camp unterkamen. Aber es gab Waschmaschine und Trockner(unerl\u00e4sslich in diesem Klima)und 100 Rand f\u00fcr 2 Personen war auch ok. Auf der Fahrt zur K\u00fcste schien ab und zu die Sonne und es war dr\u00fcckend hei\u00df. An der K\u00fcste war Nebel und die Temperatur ertr\u00e4glicher und abends gab es den inzwischen schon \u00fcblichen Landregen.<\/p>\n<p>16.12.13<br \/>\n\u00dcber Pietermaritzburg fuhren wir auf der Autobahn nach Howik, wo wir die neue Nelson Mandela Skulptur besuchten. Sehr eindr\u00fccklich. Dazu gab es noch vom Apartheid Museum in Jhbg. eine sehr gute Ausstellung \u00fcber das Leben dieses au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen. Es war schon Nachmittag als wir das Gel\u00e4nde verlie\u00dfen und da der Himmel sein \u00fcbliches Grau zeigte hatten wir keine Lust mehr weiterzufahren. Im Midmar Nature Reserve haben wir im Munro Camp \u00fcbernachtet.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die norwegische! Wetterseite im Netz (yr.no das ist die beste Wettervorhersage f\u00fcr SA) sagte uns dass es die n\u00e4chsten Tage weiterhin regnen wird. Da entschlossen wir uns ein Cottage am Fu\u00df vom Sani Pass zu mieten und auf etwas besseres Wetter f\u00fcr unsere Lesotho Rundreise zu warten. In Underberg erz\u00e4hlte man uns dass es nun seit 3 Wochen regnet und dass das sehr ungew\u00f6hnlich ist.<\/p>\n<p>ENGLISH VERSION<\/p>\n<p>Musima a busy chaotic border town was our first stop in SA. It is unlike many other cities in SA still very African. Guess lots of people here are illegal immigrants , economic refugees who want to try their luck in relatively rich SA.<\/p>\n<p>Makonde ( Luis Trichart) a neat little town with parks, modern shopping malls and surrounded by big well tended farms , the contrast to Zimbabwe couldn\u2019t be bigger, to think at one time these two countries have been at the same level.<\/p>\n<p>From there we went to Blouberg Mountain Nature Reserve. Spending 2 days at a very remote wildernis camp.<\/p>\n<p>In Polokwane we took our service days. Laundrette, car service, drinking Cappuccino and watching people in smart shopping malls. At the campsite we met Babeth &amp; Alain a far traveled French couple and of course there was a lots of swapping travel tips.<\/p>\n<p>On route to Blyde River Canyon we picked a trail through the Strydpoortberge and the Wolkberg Wildernis. On the T4A map it said gravel, but we got a bit more than we bargained for\u2026 We turned east at Zeekoegat and the road got worse till it was barely a track, winding up through the mountain jungle. Only afterwards we read in our guide that the Wolkberg is actually only for hiking- well the track was a mere hiking trail. With black clouds hanging low we reached Leglameetse N.R. where the guy at the gate told us that the road from now on will be getting better &amp; better.<\/p>\n<p>So when we reached Forever Resort at Blyde River it was evening.<\/p>\n<p>Last year we stayed at Graskop and did only the Belvedere Trail at the Potholes, but there are fantastic trails to make from the Forever Resort. So we spent several days hiking through this mountain jungle \u2013 waterfalls , hidden pools lush vegetation and always a grand view of the famous \u201cThree Rondavels\u201d. Though its rainy season the weather was quite nice.<\/p>\n<p>03.12. 2013<br \/>\nThe Mohololo Rehab Center was on our agenda last year, but we missed the tour then. So this time we got it organized and were there at the right time. Well worth a visit. Wild animals injured through traps ,snares or other calamities are being cared for until, if possible they are released into the wild again. Eagles, vultures, cheetahs, lions and even leopards are there and the guides are very competently telling you all about these animals.<\/p>\n<p>The shortest route to Kosi Bay, Maputaland and Elephant Coast right up in the northwest corner in SA is through Swaziland. So we went to visit the Hlane Rhino Park again.<\/p>\n<p>Back into SA we went north again through densely populated North Zululand.<\/p>\n<p>One highlight in this region is certainly Tembe Elephant Park. Small, but very wild and elephants with the biggest tusks we ever saw.<\/p>\n<p>From Tembe N.P. we went towards Kosi Bay right at the Mozambique border. The Sandtrack down the Elephant Coast to Sodwana Bay is very special. The track leads trough densely overgrown dunes, past pristine beaches with not a soul around, where the only tracks one can see are the one of the famous gigantic sea turtles. In Dec.\/Jan . they come to these beaches to lay their eggs.<\/p>\n<p>How much more beautiful it must be when the sun is shining \u2013 in the moment it is just raining cat &amp; dogs, but nevertheless it\u2019s a fascinating scenery.<\/p>\n<p>In Sodwana Bay we booked a tour to see the sea turtles.\u00a0\u00a0 Seeing these animals close it is quite an experience.<\/p>\n<p>12.12.13<br \/>\nSurprise- this morning we had blue skies and sunshine. The lush green landscape looks like it\u2019s being freshly laundered, everything is so clear and shiny.<\/p>\n<p>There are no facilities to camp inside the Hluhluwe NP. So we stayed at the Bushbaby camp near Hluhluwe village.<\/p>\n<p>Next morning we were up early and went to the park. The lush green hills are indeed very beautiful, but we were a bit disappointed, as we didn\u2019t see many animals through the dense bush. Next day we went down south to Imfolozi and there the terrain is much more open and game viewing much more rewarding.<\/p>\n<p>We even saw a pack of wilddogs, next to the 4 of the \u201cbig five\u201d, only the leopard was still missing.<\/p>\n<p>It is amazing how different it is seeing animals in these lush green surroundings-they do look somehow completely different as in the arid parks, even though they are the same animals.<\/p>\n<p>After two days in the park we first went to the coast and then to Howik .There we visited the new Nelson Mandela sculpture which is very impressive. Just now there is also a very interesting exhibition about the life of this great man.<\/p>\n<p>It is still raining and according to the weather forecast it is not going to change soon. So we decided to skip camping and took a cottage in Underberg near the accent to Sani Pass. Here we are waiting for better weather to do our Lesotho tour.<\/p>\n<p>16.12.13<br \/>\n\u00dcber Pietermaritzburg fuhren wir auf der Autobahn nach Howik, wo wir die neue Nelson Mandela Skulptur besuchten. Sehr eindr\u00fccklich. Dazu gab es noch vom Apartheid Museum in Jbg. eine sehr gute Ausstellung die das Leben dieses au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen. Es war schon Nachmittag als wir das Gel\u00e4nde verlie\u00dfen und da der Himmel sein \u00fcbliches Grau zeigte hatten wir keine Lust mehr weiterzufahren. Im Midmar Nature Reserve haben wir im Munro Camp \u00fcbernachtet.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die norwegischen!! Wetterseite im Netz (yr.no das ist die beste Wettervorhersage f\u00fcr SA)sagte uns dass es die n\u00e4chsten Tage weiterhin regnen wird. Da entschlossen wir uns ein Cottage am Fu\u00df vom Sani Pass zu mieten und auf etwas besseres Wetter f\u00fcr unsere Lesotho Rundreise zu warten. In Underberg erz\u00e4hlte man uns dass es nun seit 3 Wochen regnet und dass das sehr ungew\u00f6hnlich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>LESOTHO<\/p>\n<p>English Version see below<\/p>\n<p>19.12.13<br \/>\nDrei Tage auf besseres Wetter warten in Underberg hat sich gelohnt.<\/p>\n<p>Heute morgen gab es strahlend blauer Himmel, und so sind wir nach dem Einkaufen Richtung Sani Pass aufgebrochen. Wie anderes die Landschaft im Sommer doch aussieht- die baumlosen Bergh\u00e4nge wirken alle wie mit gr\u00fcnem Filz \u00fcberzogen.<\/p>\n<p>Im h\u00f6chsten Pub in Afrika haben wir nat\u00fcrlich noch ein Radler getrunken. War das Pub letztes Jahr mit all den Schneetouristen in Sandalen bev\u00f6lkert, so waren es dieses Mal die Hardcore Mountainbiker die in 6 Stunden diese steile und teilweise recht unwegsame Strecke hochgestrampelt sind.<\/p>\n<p>Wir haben unseren Weg \u00fcber den 3300m hohen Black Mountain Pass fortgesetzt. Die Stra\u00dfe hinunter nach Mokhotlong wurde im letzten Jahr zu einer breiten Naturstra\u00dfe ausgebaut. Kein Vergleich zu der schmale steinigen Stra\u00dfe, die letztes Jahr auch noch mit Schnee bedeckt war. In der St James Lodge die wir schon kennen waren die Temperaturen auch etwas angenehmer als im Winter. Eine nette schwarze Familie mit zwei ungew\u00f6hnlich aufgeweckten Kindern waren auch da und bei der Begegnung mit diesen Leuten &#8211; da war es wieder das positive \u201eneue S\u00fcdafrika\u201c Feeling.<\/p>\n<p>Das Wetter war entgegen dem Wetterbericht nach wie vor sonnig. So machten wir uns auf den langen Weg nach S\u00fcden, Richtung Qachas Nek. Im T4A werden f\u00fcr die 200 km 22Stunden Fahrzeit angegeben. Eine Traumstrecke durch Lesotho das hier im Osten ausschlie\u00dflich aus hohen Bergen besteht. Nicht umsonst wird dieses Land auch das Dach Afrikas genannt. Der Menoaneg Pass mit \u00fcber 3000m, war die erste H\u00fcrde des Tages. Dann ging es \u00fcber Stock und Stein \u00fcber zahllose P\u00e4sse und tiefe T\u00e4ler weiter. Endlose Serpentinen hinauf und hinunter eine Ausblick dramatischer als der n\u00e4chste. Beim Abzweig nach Westen, nach Thaba Tseka beschlossen wir die restlichen 100km nach S\u00fcden auf mehr oder weniger guten Wanderwegen zu streichen und sind nach Westen abgebogen.. Die Berge auf der Strecke Richtung Maseru sind genauso beeindruckend und die Ausblicke auf den noch jungen Orange River, hier hei\u00dft er noch Senqu, unvergleichlich. In Lesotho gibt es so gut wie keine Campingpl\u00e4tze und auch andere Unterk\u00fcnfte sind in der Mitte des Landes rar. So haben wir hinter der St. Laurent Kirche auf der Stra\u00dfe zwischen dem Mokhoabong Pass und dem Cheche Pass \u00fcbernachtet.<\/p>\n<p>In dieser Ecke ist Lesotho noch tiefstes und vermutlich \u00e4rmstes Afrika, am steilsten Berghang kleben D\u00f6rfer mit den typischen aus Flusssteinen gemauerten Basotho Rundh\u00fctten. Die Leute sind hier zu Fu\u00df oder auf Pferden oder Esel unterwegs da es zu vielen D\u00f6rfern noch keine Stra\u00dfen gibt. Es ist ein hartes Leben hier zwischen 2500m und 3000m H\u00f6he. Im Winter werden auch die malerischen Decken in die die Leute immer geh\u00fcllt sind, nur geringf\u00fcgig gegen die K\u00e4lte sch\u00fctzen. Auch haben wir hier wieder sehr viele bettelnde Kinder und auch Erwachsene gesehen. Eine Sache ist es im Auto durchzufahren und die grandiose Landschaft zu bewundern, eine andere in dieser rauen Gegend auf den steilen Feldern mit kargen B\u00f6den das \u00dcberleben zu sichern.<\/p>\n<p>Nach weiteren 4 P\u00e4ssen mit Ausblicken wie aus den Flugzeug, \u00f6ffnet sich das Land allm\u00e4hlich wird offener und flacher, die malerischen Rundh\u00fctten weichen gesichtslosen wellblech-gedeckten Schuhkartonh\u00e4user aus grauen Ziegeln.<\/p>\n<p>Am Blue Mountain Pass haben wir uns erinnert dass wir hier 1976, als wir mit meinem Vater eine Lesotho Reise planten, mit unserem VW Bus umkehren mussten. Damals waren das alles noch Naturstra\u00dfen und nach Regen total verschlammt und ohne 4&#215;4 v\u00f6llig unpassierbar. Heute ist das Stra\u00dfennetz von Thaba Tseka Richtung Maseru durchgehend asphaltiert.<\/p>\n<p>Wir sind dann nach S\u00fcden Richtung Mafeteng gefahren und bei Wepener \u00fcber die Grenze nach SA. In Zastron fanden wir im Mountain View B&amp;B eine super Campsite.<\/p>\n<p>Allerdings hat uns nun das vorausgesagte schlechte Wetter wieder eingeholt und wir haben die Campsite gegen ein trockenes Zimmer getauscht.<\/p>\n<p>Aber nun geht es nach Westen, zum \u201efairest Cape of all\u201c und dann wird alles gut.<\/p>\n<p>ENGLISH VERSION<\/p>\n<p>It was well worth waiting for better weather in Underberg. After three days of rain ,there was a clear and sunny day.<\/p>\n<p>How different the scenery looks in summer, the mountains up Sani Pass look like they are covered with bright green felt. Of course we had to have a drink in the \u201c highest pub\u201d .Last year the pub was crowded with all the snow searching tourist in sandals, now there are a lot of hardcore mountain bikers, taking about six hours to conquer these steep and at parts really rough track.<\/p>\n<p>We went over the 3300m high Black Mountain Pass and on to Mokhotlong. There is now a new wide gravel road to Mokothlong, last year it was still a stony single lain track. We stayed again at the St. James Lodge, there we met a very nice black family, with two lovely kids. Spending time with them we felt once again the positive vibes of the new South Africa.<\/p>\n<p>As the weather was still nice we decided to go down south towards Qachas Neck. T4A reckons about 22 hours for the 200km\u2026 This corner of Lesotho is absolutely wild and there are just mountains after mountains, after mountains. Lesotho is called the roof of Africa. and rightfully so. Endless switchback road, countless steep passes up and down again. One feels like sitting in a plane, the views are just absolutely awesome.<\/p>\n<p>About halfway down south we decided rather than going south we take a turn to the west and turned towards Taba Tseka.<\/p>\n<p>In this corner, Lesotho is the most rural and most probably the poorest stretch of Africa. There are this picturesque Basuto huts perched onto the steepest mountain slopes. Lots of people are still on foot or on hoses or donkeys getting to their villages, because there are many valleys where no roads are leading to. It certainly is a tough life up in this altitude. It is one thing driving through by car and marvel about the grand scenery, quite another thing is living here making ends meet.<\/p>\n<p>Campsites and other accommodations are scares in the east and the middle of the country, so we just ask at the St. Laurent Church just past the Mokhoabong Pass,if we could sleep there.<\/p>\n<p>Next day after several more impressive passes the land towards Maseru got more open and less mountainous. Also the Basuto huts gave way to ugly grey tin roofed shoebox houses.<\/p>\n<p>When we drove down Blue Mountain Pass, we remembered that many years back on our first trip to Lesotho we had to turn back ,because our VW Kombi got stuck in the mud. Then none o the roads were tarred and without a 4&#215;4 one could go far past Maseru.<\/p>\n<p>WESTERN CAPE &amp; WESTK\u00dcSTE<\/p>\n<p>24.12.2013<br \/>\nFesttagswetter an Weihnachten &#8211; die Wolkenformationen \u00fcber dem weiten Himmel im Free State waren fantastisch. Der Campingplatz am Gariep Dam, wo der Orange River zum ersten mal gestaut wird, war wie nicht anders zu erwarten ziemlich voll und fest in Afrikaans Hand. Anstatt des \u00fcblichen Schweinebratens gab es diesmal ein perfektes Rumpsteak und das unter Sternenhimmel. Nachmittags t\u00f6nte vom Swimmingpool her\u00fcber das unvermeidliche \u201eStille Nacht, heilige Nacht\u201c, irgendwie unpassend\u2026<\/p>\n<p>Der Weihnachtstag bescherte uns strahlender Sonnenschein, so haben wir eine Wanderung auf einen dieser Koppies gemacht von wo aus man eine Aussicht auf den riesigen Stausee hat. Die Wasserlinie ist im Moment sicher 2 m unter normal und jeder Regen ist hier mehr als willkommen.<\/p>\n<p>26.12.13<\/p>\n<p>Beim Wegfahren entdeckten wir das Auto von Babeth &amp; Alain vor dem Supermarkt, die beiden waren auch in Lesotho und verbrachten die letzten 3 Tage auf dem Campingplatz in der N\u00e4he, im Gariep Gamereserve. Die Beiden sind auch auf dem Weg nach Windhoek, bin gespannt ob wir uns nochmals treffen. Mit dramatisch wechselnden Wolkenformationen fuhren wir \u00fcber Colesberg nach S\u00fcden. Wir machten noch einen Abstecher nach Neu Bethesda wo wir die Kunstwerke im Owl House bewunderten. Ein bisschen Niki St. Phalles, etwas Lenk allesamt ziemlich schr\u00e4ge Kunstwerke, aber in diesem verschlafenen Karoodorf sehr ungew\u00f6hnlich. Am fr\u00fcher Abend kamen wir dann in Graaf-Reinett an. Ein riesiger baumbestandener Campingplatz und hier waren wir die einzigen Camper.<\/p>\n<p>Heute war das \u201eValley of Desolation\u201c im Cambedoo N.P. unser Ziel. Der bizarr geformte Spandaukopp im Hintergrund, die roten Felst\u00fcrmen und die gro\u00dfartige Aussicht ins Tal, ein Erlebnis. Zwischendurch gab es einen kleinen Hagelsturm aber in einer halben Stunde war alles vorbei. So ungef\u00e4hr hatten wir uns die Regenzeit vorgestellt.<\/p>\n<p>28.12.2013<\/p>\n<p>Graaf Reinet, wird das Juwel der Karoo genannt und das zu recht. Wundersch\u00f6n restaurierte alte Siedlerh\u00e4userund gepflegte Anlagen. Die Strecke nach Willowmore war Karoo pur. Da es auch hier ziemlich viel geregnet hat, war die karge Landschaft eher gr\u00fcn und nicht graubraun. In Willowmore fanden wir eine sehr romantische Campsite unter gelbbl\u00fchenden Dornenakazien auf der Finchley Farm.<\/p>\n<p>Wir haben heute den Westteil der Baavianskloof gefahren, wundersch\u00f6ne Landschaft, \u00e4hnlich wie Sevensweekspoort. In Willowmorehaben wir uns mit unserer guten Freundin Shelley verabredet.<\/p>\n<p>Weiter ging es nun im Konvoi, via Klaarstrom Richtung Prince Albert. Kurz vor der Ortschaft gab es die \u201eBushman trail\u201c Campsite , leider etwas schattenlos aber der Fluss der vom Swartbergpass kommt, ist auf dem Farmgebiet und so haben wir uns in einem Pool abgek\u00fchlt. Abendessen in dem blitzsauberen St\u00e4dtchen Prince Albert \u2013 Sylvester Party fand ohne uns statt.<\/p>\n<p>01.01.2014<br \/>\nEin strahlender Neujahrstag. Die endlosen Serpentinendurch die wilden Swartberg Mountains brachten uns schnell zur Passh\u00f6he. Von sind wir nahmen wir den Abzweig zu \u201eThe Hell\u201c, eine Pass-Stra\u00dfe mit einigen Steigungen \u00fcber die Gamkaskloof. In der H\u00f6lle angekommen fanden wir eine nette Campsite &#8211; einziger Nachteil \u2013 zahllose Ameisen, wo immer man hintrat.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Passh\u00f6he und dann die nicht weniger abenteuerlichen Serpentinen hinunter ins fruchtbare Tal von Outshoorn. Auf einer Backroad Richtung Calitzdorp fanden wir in Kruisrivier einen wundersch\u00f6nen Platz. Hier haben wir am n\u00e4chsten Tag eine Flusswanderung gemacht und so der Hitze ein Schnippchen geschlagen.<\/p>\n<p>04.01.2014<br \/>\nAuf dem Weg Richtung K\u00fcste sind haben wir noch einen kurzen Besuch bei Collin auf der Farm gemacht. Er war zwar unter Zeitdruck seine Luzerne zu verpacken, aber hat sich sichtlich gefreut uns zu sehen und \u00fcbers Reisen zu quatschen. Von dort ging es dann \u00fcber den Rooiberg Pass, dann weiter nach Swellendam. Swellendam nach wie vor ein Schmuckst\u00fcck mit all den bestens erhaltenen \u201eCape Dutch Mansions\u201c.<\/p>\n<p>05.01.2014<br \/>\nCape Agulhas, der s\u00fcdlichste Punkt war unser n\u00e4chstes Ziel. Das Wetter wurde zunehmend regnerisch und am Cape war es wie an einem st\u00fcrmischen Wintertag \u2013 nix mit Sonnenschein und azurblauem Meer. In Elim, einem malerischen Dorf das von der \u201eM\u00e4hrischen Missionsgsellschaft\u201c Mitte des 19. Jahrhunderts gegr\u00fcndet wurde kamen wir im \u201eElim Guesthouse\u201c. Im Dorf leben ausschlie\u00dflich Coloureds und die Kirche hat nach wie vor gro\u00dfen Einfluss, d.h. eigentlich regiert sie das Dorf.<\/p>\n<p>06.01.2014<br \/>\nNach einem herzhaften Fr\u00fchst\u00fcck im lokalen Koffiehuis ging es der K\u00fcste entlang nach Cape Town. Mittlerweile regnete es in Str\u00f6men und von der \u201eScenic Route\u201c \u00fcber Hermanus, Bettys Bay und Gordons Bay war nicht viel zu sehen. Als wir auf der N2 auf die Stadt zufuhren keine Spur vom strahlenden Cape-Wetter, es h\u00e4tte auch ein Tag im Juli sein k\u00f6nnen. Wie wir am n\u00e4chsten Tag in der Zeitung lesen konnten sind wir dem Unwetter gerade noch entkommen, das viele Stra\u00dfen unpassierbar machte.<\/p>\n<p>07.01. \u2013 17.01. 2014<br \/>\nEntspannte Tage in Cape Town. Shelleys herzliche Gastfreundschaft gab uns wie immer das Gef\u00fchl wieder, in dieser Stadt zuhause zu sein. Lionshead, Cape Point, Sandybay mit Seal-Island, Waterfront und, und\u2026. Dining und wining, mit alten und neuen Freunden.<\/p>\n<p>Die Stadt wird immer unsere Traumstadt bleiben, und nach Tagen wie diesen ist der Gedanke wieder mal l\u00e4ngere Zeit hier zu leben, sehr verf\u00fchrerisch.<\/p>\n<p>17.01. 2014<br \/>\nBei strahlendem Wetter ging es der Westk\u00fcste entlang nach Langebaan. Wir machten uns auf die Suche nach unserem Lieblingsplatz an der K\u00fcste wo wir viele sch\u00f6ne Wochenenden verbrachten.<\/p>\n<p>Die Halbinsel die von Langebaan ins Meer reicht und im S\u00fcden die Bucht von Saldanah bildet ist heute West Coast N.P. und Donkergat, wo unser Campingplatz war kann man nur noch zu Fu\u00df erreichen und das auch nur in der Wild Flower Saison. Da es nun ein National Park ist, ist es immer noch wild und unber\u00fchrt und gottseidank gibt es keine k\u00fcnstlichen Holiday Resorts wie \u201eMykonos\u201c in Langebaan.<\/p>\n<p>17.01.- 19.01. 2014<br \/>\nAm Cape Columbine bei Paternoster (ein ausnehmend h\u00fcbscher Ort), haben wir fast die selben Bedingungen vorgefunden wie in Donkergat vor 40 Jahren. Obwohl es ein Nature Reserve ist sind es traumhaft sch\u00f6ne Camping Pl\u00e4tze, so angelegt dass es wie Bushcamping ist. Lange Strandwanderungen \u00fcber bizarre Felsformationen und typisches Cape Sommer Wetter haben uns 3 N\u00e4chte festgehalten. Nicht zu vergessen die fangfrischen Crayfishs, die wir einem Fischer dort direkt am Strand abgekauft haben und die Peter zubereitet hat.<\/p>\n<p>20.01.2014<br \/>\nHeute sind wir der K\u00fcste entlang auf einer Sandtrack weiter nach Norden gefahren. In Brittany Bay sahen wir zahllose Grundst\u00fccke die zum Verkauf angeboten werden. Aus reiner Neugier haben wir uns bei einem Maklerb\u00fcro \u00fcber die Preise informiert \u2013 1400m\u00b2 f\u00fcr ca. 100 000\u20ac, f\u00fcr diese Gegend absolute Mondpreise. Weiter ging es entlang der Helena Bay nach Veldrift, wo wir im windumtosten \u201eBergriver Camping\u201c f\u00fcr 119 R unterkamen. Im windgesch\u00fctzten Restaurant gab es heute Prawns.<\/p>\n<p>Bei strahlendem Sommerwetter ging es weiter. In Lampertsbay kamen wir im riesigen (260 Pl\u00e4tze) sch\u00f6n angelegten Campingplatz unter. Wir waren mit zwei anderen Campern die einzigen G\u00e4ste. Abends sind wir zur Vogelinsel hinaus spaziert und haben die riesige T\u00f6lpel- Kolonie beim Abflug und bei der etwas tollpatschigen Landung beobachtet. Nicht umsonst hei\u00dfen diese V\u00f6gel T\u00f6lpel.<\/p>\n<p>Die Lampertsbay ist riesig und wir unternahmen eine ausgedehnte Strandwanderung Richtung Norden. Abends kam der Wind aus der falschen Richtung und an einen Restaurantbesuch in der Stadt war nicht zu denken, da eine so dicht besiedelte Vogelinsel auch ganz sch\u00f6n stinkt. Also gab es nur einen Sundowner und Chips.<\/p>\n<p>23.01.2014<br \/>\nAuf eine eher langweiligen Strecke \u2013 viel Fynbosch. wenig Aussicht aufs Meer und eine \u00fcble Wellblechpiste kamen wir nach Doringsbay. Zwischen Doringsbay und Strandfontain gibt es eine malerische wilde Steilk\u00fcste die in Strandfontain in einer endlosen flachen Bucht endet. Diese Bucht erinnert an die Wildernis Beach an der Gardenroute. Noch nicht ganz so entwickelt und fest in Burenhand. Der Camping Platz auch hier riesig und wundersch\u00f6n \u00fcberm Meer angelegt- allerdings mit 207 R der teuerste in ganz SA. W\u00e4hrend der Ferien muss es hier wie im August am Mittelmeer sein. Jetzt sind wir die einzigen auf diesem Riesigen Platz.<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach Norden haben wir noch einen Abstecher an den Olifants Rivermound gemacht. Der Fluss, an dem wir zahllose Wochenenden in den Cederbergen verbracht haben, flie\u00dft hier in den Antlantik und die M\u00fcndung ist ein kleines Vogelschutz Gebiet. Leider haben sich die wundersch\u00f6nen Flamingos nicht von der Stelle bewegt und sind auf der anderen Seite der Lagune geblieben. \u00dcber Lutzville, eine kleine Karoostadt, wo jede Menge Wein angebaut wird, sind wir endlich an den einsamen Teil der West Coast gelangt. In der Gert du Toit se Bay haben wir am einsamen Felsenstrand unser Bushcamp aufgeschlagen und bei strahlendem Sonnenschein haben wir einen gem\u00fctlichen Nachmittag verbracht<\/p>\n<p>Weiter entlang der einsamen K\u00fcste, wie an einer Perlenschnur reiht sich eine malerische Beach an die andere und keine Menschenseele zu sehen. Den Nachmittag haben wir mit Muschel ernten, Muschel putzen und Muschel kochen (in Zwiebel, Knoblauch und Weisswein ged\u00fcnstet) zugebracht, das Resultat war ein k\u00f6stliches Abendessen<\/p>\n<p>Mehr Meer gibt es nicht \u2013 Superstr\u00e4nde reihen sich an Superstr\u00e4nde und wir sind die einzigen Menschen. Vielleicht ist es ja die frische Wassertemperatur von ca. 14 Grd. C des hier der K\u00fcste entlang nach Norden flie\u00dfenden Benguelastroms, der die Leute etwas abh\u00e4lt \ud83d\ude42<\/p>\n<p>27.01.2014<br \/>\nHeute sind wir am Groenrivermond in den Namaqa N.P. gefahren und haben ein Camp direkt am Felsenstrand aufgeschlagen.<\/p>\n<p>Nach fast 14 Tagen Westk\u00fcste, mit strahlendem Capewetter sind wir wieder am Orange Fluss angekommen und unsere Rundreise durch S\u00fcdafrika ist f\u00fcr dieses Mal zu Ende.<\/p>\n<p>Wie war der Slogan vor Jahren? S\u00fcdafrika \u2013 alle Landschaften dieser Welt in einem Land \u2013 wir k\u00f6nnen das nur best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Jetzt bleibt nur noch der Grenz\u00fcbergang mittels Ponton \u00fcber den Oranjefluss nach Namibia. Dann noch ein Abstecher nach L\u00fcderitz und danach der Flug von Windhuk nach Hause &#8230;<\/p>\n<p>Eine sch\u00f6ne Reise!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2013\/14 Fotos Reisebericht \u2013 s\u00fcdliches Afrika Sept. 2013- Feb.2014 18.09.2013 Peter ist schon 14 Tage in Windhoek, wir wollten eigentlich unser Dachzelt\/Canvas auf dem Landcruiser in der Zeit erneuern, aber das hat sich jetzt verschoben bis Oktober. So machen wir &hellip; <a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=220\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4635,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-220","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/220","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=220"}],"version-history":[{"count":11,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/220\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6549,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/220\/revisions\/6549"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4635"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}