{"id":291,"date":"2015-02-15T14:03:57","date_gmt":"2015-02-15T12:03:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=291"},"modified":"2015-08-22T01:52:17","modified_gmt":"2015-08-21T23:52:17","slug":"2012-suedl-afrika","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=291","title":{"rendered":"2012 Namibia Zambia Zimbabwe"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=5490\">Namibia_Zambia_Zimbabwe_Fotos 1<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=5494\">Namibia_Zambia_Zimbabwe_Fotos 2<\/a><\/p>\n<p>Ostermontag 09.04.12<\/p>\n<p>Aufbruch in unsere zweite Heimat, zu unserem mobilen Ferienhaus. Der Flug mit Air Namibia sehr angenehm, nicht so eng wie bei Swiss und der Flieger nur 70% belegt. Um 5h morgens steht unser Farmer Uwe T. am Flughafen zur Abholung . Unverz\u00fcglich wird das ein gutes halbes Jahr eingemottete Buschtaxi wieder reisef\u00e4hig gemacht. Um 11h Aufbruch, EInkaufen in Windhuk und gegen Mittag schon auf dem Aerebusch Campingplatz. Durch Uwe wurden wir an einen Nico weitergereicht, der unser Carnet gegen eine Geb\u00fchr von 50\u20ac morgen in Windhoek abstempelt und somit die Notwendigkeit des &#8222;Kurztrips&#8220; nach Zimbabwe nur zum Aus-\/Einstempeln des Carnets entf\u00e4llt :-))<\/p>\n<p>Wunderbar, da k\u00f6nnen wir schon mal Erongo Mountains oder Spitzkoppe f\u00fcr diese Woche einplanen.<\/p>\n<p>Aber auf dem Campingplatz entdeckte Peter dass das Klapp-Dach auf dem Landcruiser durch die schweren Kisten die wir f\u00fcr die Trans-Afrika 2011 auf dem Dach hatten, doch etwas sehr gelitten hat und die Scharniere unumg\u00e4nglich sofort repariert werden muss. Was tun? Wo eine Werkstatt finden die solche Fizzelma\u00dfarbeit macht und das auch noch pronto? Wieder war es der gute Geist Uwe der genau die richtige Adresse wusste. Die Firma Ernst Lerch mit Chef Michael war genau die richtige Adresse. Dort konnte Peter dann das Dach in Eigenarbeit reparieren und auch die Werkzeuge, die Peter nicht selber hatte, ben\u00fctzen.<\/p>\n<p>Aus unserem Ausflug Richtung Erongo wurde nichts, denn es wurde Freitag bis alles erledigt war \u2013 inklusive neue Reifen, und und\u2026 Malaria Generika Malanil \/ Malarone kostet hier (12 Tabletten) ca.40\u20ac. Allerdings wird es hier nicht so frei verkauft wie in Kenia, erst in der 3. Apotheke konnten wir es ohne Rezept erwerben.<\/p>\n<p>SA.14.04.12<\/p>\n<p>Dieser Tag war Ein-und Aufr\u00e4umtag. Eigentlich braucht man 3 Tage bis alles wieder am richtigen Platz ist und man sich wieder zu \u201e Hause\u201c f\u00fchlt.<\/p>\n<ol start=\"15\">\n<li>15.04.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gegen 13 Uhr sind Sigrid &amp; Klaus getroffen aus der Steiermark bei Asco 4&#215;4 Vermietung eingetroffen. Anschlie\u00dfend nach deren Auto\u00fcbernahme noch Einkauf und weiter in Richtung Walvis Bay bis noch zur Melrose Farm gefahren. Wo uns ein heftiges Gewitter das Abendessen im wahrsten Sinne des Wortes verhagelt hat.<\/p>\n<p>M0.16.04.12<\/p>\n<p>Strahlender Morgen, ein Traumwetter um \u00fcber den Gamsbergpass und Kuiseb Canyon nach Swakopmund zu fahren, das war das erste mal dass wir dem Gamsberg so unglaublich gr\u00fcn sahen \u2013 sah beinahe wie das \u00c4thiopische Hochland aus. Nach einem Abstecher am Vogelfeder Berg (n\u00e4chstes Mal Permit f\u00fcr Naukluf mitnehmen ), dort k\u00f6nnte man sicher ein Bushcamp machen). In Swakopp. auf dem Campingplatz \u201eAlte Br\u00fccke\u201c \u00fcbernachtet (80N$ p.P.). Abends haben wir nach 38 Jahren Silke im \u201eThe Tug\u201c getroffen und es war ein nettes Wiedersehen, unverkennbar die alte Silke.<\/p>\n<p>DI.17.04.12<\/p>\n<p>Auch haben wir seit langer Zeit Swakop in strahlendem Sonnenschein erlebt und konnten uns vorstellen dass die Stadt um die Weihnachtszeit das Touristenzentrum schlechthin ist.<\/p>\n<p>Nach unseren Eink\u00e4ufen ging es dann auf altbekannter Route zum Messun-Krater. Strahlendes Wetter, kein Vergleich zum August, als der Nebel bis zu 50km von der K\u00fcste reindr\u00fcckte. Buschcamp in der N\u00e4he unseren alten Platzes, auf besonderen Wunsch von Klaus etwas abseits der Track \u2013 da steckt wohl noch seine Nordafrika Erfahrung drin.<\/p>\n<p>MI.18.04.12<\/p>\n<p>Morgens wurden wir wieder einmal von unseren alten Freunden den Bienen vertrieben, aber man lernt ja aus Erfahrungen und so sind wir schon beim Anflug der Sp\u00fcrbienen aufgebrochen. Weiter ging es bei sehr hohen Temperaturen (der Winter hat noch nicht angefangen) Richtung Brandberg. Abends im Flussbett \u00fcbernachtet, hat auch abends nicht abgek\u00fchlt. Im Dez.\/Jan. muss es hier unertr\u00e4glich sein.<\/p>\n<p>DO.19.04.12<\/p>\n<p>\u00dcber den Landcruiser Hill auf einer Traumstrecke nach Twyfelsfontain gefahren, die Organpipes waren nicht soo beeindruckend. Dann ging es nach Khorixas zur\u00fcck. In Khorixas ist n\u00e4mlich die letzte M\u00f6glichkeit f\u00fcr die 4 Tage Trockenflussbett-Fahrten gen\u00fcgend Vorr\u00e4te zu kaufen. Und wir fanden eine wundersch\u00f6ne Nebenstrecke nach Norden zur Hauptstra\u00dfe, Gegend wie im Matobopark in Zimbabwe. Im Gowaticamp geschlafen, wo wir anfangs noch mit afrikanischer Musik von SWAPO Wahlparty beschallt wurden.<br \/>\nFRI.20.04.12<\/p>\n<p>Nach dem \u00fcblichen Einkauf z\u00fcgig bis Palmwag gefahren und nach Volltanken zur Ongongo Campsite. Dieser Traumplatz ist um diese Jahreszeit noch paradiesischer da mehr Wasser und gr\u00fcner, sowie fast keine Leute. Ein junges franz\u00f6sisches Paar war au\u00dfer uns noch da. Abends, es war schon stockdunkel kamen sie ganz aufgeregt zu uns, um uns vor einer gro\u00dfen Schlange die bei ihnen unter den Tisch gekrochen war zu warnen. Und tats\u00e4chlich &#8211; wir trauten unseren Augen kaum &#8211; war da eine dicke fette Puffotter die sich da tr\u00e4ge auf der Site r\u00e4kelte. In all den Jahren die wir in Afrika campiert haben ist es uns noch NIE passiert dass eine Schlange nachts auf unserem Campingplatz war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich waren wir alle ohne feste Schuhe unterwegs &#8211; Flip Flops und Crocs, ein gefundenes Fressen falls man im Dunkeln auf diese \u00e4u\u00dferst giftige Schlange tritt, die als einzige Schlange nicht weggeht wenn sie Vibrationen wahrnimmt. So leid es uns um das sch\u00f6ne Tier war, aber Sicherheit geht vor; da hat Peter sie mit einem gro\u00dfen Stein erschlagen.<\/p>\n<p>SA.21.04.12<\/p>\n<p>Heute war ein Faulenztag im Paradies angesagt. Den ganzen Tag im glasklaren Pool planschen, Flederm\u00e4use, Wasserschildkr\u00f6ten und Libellen beobachten, Geschichten erz\u00e4hlen und gut essen. Kurz: Ferien pur.<\/p>\n<p>SO.22.04.12<\/p>\n<p>In Sesfontain noch Himba Mitbringsel wie Mehl, Mais, Zucker und Orangen beschafft, noch Wasser eingef\u00fcllt und dann bei glasklarem Wetter den Hoanibfluss hinunter Richtung Amspoort gefahren. Diese Fahrt ist dieses Mal noch beeindruckender da das Wetter so klar war und wir nicht in unserer eigenen Staubwolke gefahren sind. Sigrid &amp; Klaus haben Elefanten gesehen und am sp\u00e4ten Nachmittag am Wasserloch bei der Solarwasserpumpe (wo wir auch gecampt haben) kamen sechs Giraffen vorbei und haben auf ihre einzigartige Weise ihren Durst gestillt. Sp\u00e4ter kam noch ein Salzburger Fotograf vorbei, der den Hoanib schon monatelang bereist hat, nett, t\u00e4towiert &amp; ziemlich schlicht. Peter ist sehr stark erk\u00e4ltet und ich hoffe dass es nichts Ernsteres ist.<\/p>\n<p>MO.23.04.12<\/p>\n<p>Weiter den Hoanib Richtung K\u00fcste gefahren. Eine kleine Elefantenherde beobachtet, sehr zur Freude von Sigrid &amp; Klaus. Nachdem wir an den hohen Sandw\u00e4nde des Flussufers vorbei im Amspoort an die Parkgrenze kamen, kehrten wir um wieder zur\u00fcck und entlang der Parkgrenze nach Norden zum Huarusibriver. Auf einer Felsterrasse mit Blick auf den Fluss ein traumhaftes Bushcamp gemacht.<\/p>\n<p>DI.24.04.12<\/p>\n<p>Den Purros Canyon Richtung Meer wieder bis zur Parkgrenze,dieser Canyon mit den riesigen Felsw\u00e4nden, wundersch\u00f6nem gr\u00fcnen Schilfg\u00fcrtel, Wassert\u00fcmpel einfach paradiesisch. F\u00fcr Klaus viel, viel zu kurz! Weiter nach Norden durch diese unglaublich sch\u00f6nen W\u00fcstent\u00e4ler mit den bizarren Bergkulissen, immer wieder faszinierend. Unser bevorzugter Felscampingplatz, der nat\u00fcrlich bei S&amp;K wahre Begeisterung ausgel\u00f6st hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MI.25.04.12<\/p>\n<p>In Anbetracht der kurzen Zeit die S &amp; K zur Verf\u00fcgung steht, beschlossen wir die Runde nicht bis zur Red Drum zu fahren und die k\u00fcrzere Variante direkt nach Orupembe \u00fcber Etanga und dann weiter nach Opuwo zu fahren. Erst durch die Ebene die dieses Mal voll mit Springbockherden war. Dann den steinigen Weg hinauf auf 1400m. Auf der luftigen Passh\u00f6he mit grandiosem Rundblick haben wir wieder \u00fcbernachtet.<\/p>\n<p>Do.26.04.12<\/p>\n<p>Nun hinunter durch die \u00fcppig gr\u00fcnen Mopane W\u00e4lder, es hat wirklich den Anschein als ob man durch endlose Obsthaine fahren w\u00fcrde. Kurz vor Etanga hatten wir eine nette Begegnung mit Himbas , mit Fotoshooting und Geschenke verteilen. Schon mittags waren wir in Opuwo, da die 100km von Etanga nun eine wunderbare breite Piste ist. 2005 war das alles noch ein e schmale steinige Track.<\/p>\n<p>Nach einem wunderbaren Steak zum Lunch haben wir es uns auf dem luxuri\u00f6sen Campingplatz der Opuwo Lodge hoch \u00fcber der Stadt gem\u00fctlich gemacht.<\/p>\n<p>FRI.27.04.12<\/p>\n<p>Heute war ein eher langweiliger Fahrtag, die 450km auf Teerstra\u00dfe von Opuwo zur Buschbergfarm. Durch das Galtongate kann man z.Z. leider nur aus der Etosha RAUS aber nicht reinfahren. Au\u00dfer man hat ein Permit und das gibt\u2019s nur in Okaukejo. Oder man hat eine Reservierung im Dolomitecamp vorzuweisen, dann kommt man auch rein. Aber bis Okaukeijo sinds durch den Park auch 190km und unter 5 Stunden bis zum Sonnenuntergang sowieso nicht zu schaffen.<\/p>\n<p>SA.28.04.12<\/p>\n<p>Morgens um 9h waren wir am Etosha Gate: Eintritt 85N$, Camping 150N$ p.P. Etosha ist immer wieder ein Erlebnis. Eigentlich hatten wir erwartet dass im April das Gras sehr hoch steht und wenig Tiere zu sehen sind \u2013 aber das Gegenteil war eher der Fall. Riesige Herden von Zebras, Springb\u00f6cken, Impalas und Oryxe soweit das Auge blickt. Wir sind von einem interessanten Wasserloch ( Tipps im Bradt F\u00fchrer sind sehr zutreffend) zum anderen, erst im Westen dann Richtung Osten gefahren und \u00fcberall viel Wild gesehen. Abends am Wasserloch im Halali Camp sogar Nash\u00f6rner gesehen. Nur die Elefanten lassen sich keine blicken.<\/p>\n<p>SO.29.04.12<\/p>\n<p>Auf dem Weg zum Namutoni Camp die gr\u00f6\u00dfte Giraffenherde, die uns je untergekommen ist (sicher an die 50 St\u00fcck) gesehen. Aber nur einen einzigen Elefanten \u2013 erstaunlich \u2013 normalerweise haben wir immer gro\u00dfe Herden gesichtet. Im Namutoni Camp \u00fcbernachtet, obwohl an der Rezeption betont wurde dass sie eigentlich voll sind und uns nur noch irgendwie reinquetschen, war der Platz abends nicht mal 2\/3 voll. Also n\u00e4chstes Mal im Okaukeijo auch einfach probieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"30\">\n<li>30.04.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00dcber Tsumeb, wo wir noch das liebevoll gestaltete Museum besichtigt haben, sind wir dann gegen Mittag beim Hoab Meteoriten eingetroffen. Im Maori Camp beim Babbelhessen haben wir zum Abschied den letzten Sundowner mit Sigrid &amp; Klaus auf dem Bismarckturm getrunken. Danach gab es \u00a0noch ein Braai vom Oryx unterm Sternenhimmel.<\/p>\n<p>DI.01.05.12<\/p>\n<p>Heute sind S &amp; K Richtung Erongo Mountains gefahren und haben einen Ruhetag eingelegt.<\/p>\n<p>MI.02.05.12<\/p>\n<p>Peter war heute noch beim Arzt in Grootfontain, die \u00fcble Erk\u00e4ltung hat er mit Antibiotika einigerma\u00dfen \u00fcberstanden aber seine Ohrenschmerzen werden nicht besser. Schleiml\u00f6sende Mittel und Antibiotikatropfen f\u00fcr die Ohren, hoffen wir dass es hilft. Blog update und email checken und schon ist so ein Tag vorbei.<\/p>\n<p>DO.03.05.12<\/p>\n<p>Die langweilige Strecke nach Tsumskwe zieht sich immer. Wir wollten noch Diesel auff\u00fcllen, gab keinen! Gottseidank haben wir in Grootfontain noch ziemlich vollgetankt, da sollte es auch so reichen. Der 240 Liter Tank unseres Landcruiser hilft doch sehr bei solchen Gelegenheiten. Dann ging es ab nach Norden in den Khaudum. Im Sikereti Camp waren wir ganz alleine und der Typ am Gate verwies uns an seinen Kollegen der morgen da ist. Keine Registrierung \u2013 nichts, wunderbar. Nun k\u00f6nnen wir solange im Park bleiben wie wir wollen.<\/p>\n<p>FRI. 04.05.12<\/p>\n<p>Durch dichten Busch zum Tariko Wasserloch gefahren, auf der Strecke von Xdussy dahin haben wir L\u00f6wen gesehen, waren aber sehr scheu und sind gleich im Busch verschwunden. Am Tariko haben sich bei unserer Ankunft eine kleine Herde gebadet. Dort haben wir uns h\u00e4uslich eingerichtet und bei Sonnenuntergang und bei Vollmond eine gro\u00dfe Herde mit ganz kleinen Elefanten bei ihrer Prusterei beobachtet.<\/p>\n<p>Wie geplant verbrachten wir die Vollmondn\u00e4chte an den Wasserl\u00f6chern im wilden Khaudum NP., Elefanten beim Vollbad im Mondlicht zu beobachten \u2013 das hat was!\u00a0\u00a0 Der n\u00f6rdlichen Teil vom Khaudum war letztes Jahr eine abgebrannte desolate Gegend und es gab keine Tiere. Es ist erstaunlich was die Natur in neun Monaten leistet \u2013 nun ist der Busch so dicht und nur ganz vereinzelt sieht man einen verkohlten Stamm. Letztes Mal gab es keine Tiere und nun hat sie der Busch verschluckt.<\/p>\n<p>Haben in den 4 Tagen ganze 2 Autos gesehen, man f\u00fchlt sich hier wirklich noch wie im letzten Teil eines unber\u00fchrten Afrika. Der Rest von Namibia wird \u00fcber kurz oder lang touristisch hoch entwickelt sein, bis vielleicht auf einige Ausnahmen im hohen Norden und eben Khaudum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>05.05.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Beobachtungs &#8211; und Lesetag. Elefanten zuhauf aber mit dem anderen Wild sieht es mager aus. Trotzdem einen Elefanten beim Vollbad im Mondlicht einfach unvergleichlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>06.05.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute sind wir nur bis Leupan gekommen. Das Wasserloch ist mit Seerosen \u00fcbers\u00e4t und Oryxe haben zwischen den Blumen getrunken. In der Annahme dass es hier mehr Wild gibt haben wir uns spontan f\u00fcr eine \u00dcbernachtung entschlossen. Auch die Tatsache dass die Tiere bei Sonnenuntergang nicht im Gegenlicht stehen sprach daf\u00fcr. Aber nix wars \u2013 ein einziger Elefant kam vorbei und da war die Sonne schon ganz weg. Daf\u00fcr gab es den oberdramatischen Mondaufgang, ganz in orange.<\/p>\n<p>MO.07.05.12<\/p>\n<p>Der n\u00f6rdlichen Teil vom Khaudum war letztes Jahr eine abgebrannte desolate Gegend und es gab keine Tiere. Es ist erstaunlich was die Natur in neun Monaten leistet \u2013 nun ist der Busch so dicht und nur ganz vereinzelt sieht man einen verkohlten Stamm. Letztes Mal gabs keine Tiere und nun hat sie der Busch verschluckt. Richtung Ausgang sind wir \u00fcber Doringstraat und dann das n\u00f6rdlichste Flusstal gefahren. Eine wunderbare Strecke meterhohes Gras auf dem Mittelstreifen (der K\u00fchler war komplett mit Grassamen verstopft, trotz Netz). So sind wir am Maincamp vorbei gefahren und haben uns auch noch den Eintritt gespart, nicht dass das ins Gewicht gefallen w\u00e4re \u2013 aber die obere Strecke war einfach sch\u00f6ner. Wir haben in dieser Wildnis nur Bushcamps gemacht und in den 4 Tagen 3 Autos gesehen. Ranger gibt\u2019s wenige oder keine \u2013hoffentlich bleibt es so, weil sonst ist nix mehr mit Camp direkt am Wasserloch. Da es schon nachmittags war und die 80km Tiefsandpiste zum Caprivi doch lang sind, haben wir kurz au\u00dferhalb der Parkgrenze ein Bushcamp auf einer traumhaften Lichtung gemacht.<\/p>\n<p>DI.08.05.12<\/p>\n<p>Heute hat es im Ngepi Camp geklappt, wir haben tats\u00e4chlich vorher angerufen. Aber obwohl jede Menge Campsites zur Verf\u00fcgung standen hatte es der Typ an der Rezeption furchtbar wichtig und die Frage \u201ehave you prebooked \u201e scheint Begr\u00fc\u00dfungsformel zu sein. Wie auch immer wir waren die erste Nacht auf Platz Nr. 8, (Nr. 7 ist nicht so gut), sind aber dann auf Nr. 20 umgezogen. Die hinteren 14 \u2013 20 sind wundersch\u00f6n. Wirklich eine originell gestaltete Campsite mit netter Atmosph\u00e4re. Nur Dinner sollte man dort NICHT essen! Wir haben mein Geburtstagsessen dort nachgeholt das z\u00e4heste Kudu aus ganz Namibia wurde serviert.<\/p>\n<p>Aber die 3 Tage am Okovango Fluss waren wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p>FRI. 11. 05.12<\/p>\n<p>Wohl die langweiligsten 300km sind die von Divundu nach Katima . So hatte ich die glorreiche Idee in Kongola den Kwandoriver entlang zum Linyanti zu fahren, dort irgendwo zu \u00fcbernachten und aufs Lynianticamp in Botswana (wo wir vor 5 Jahren waren) hin\u00fcber zu schauen. Aber nix wars, die Stra\u00dfe l\u00e4uft weit vom Fluss entfernt, die sch\u00f6nen Camps am Fluss sind oben in der N\u00e4he von Kongola. Und so haben wir dann den Umweg \u00fcber dieses dicht besiedelte Tal gemacht und sind abends in Katima angekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li>13.05.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nochmal 2 faule Tage in der Zambezi Riverlodge, zum einen ging es meinen Magen nicht so toll und zum anderen haben wir uns ernsthaft um die Zambia Planung gek\u00fcmmert und dabei entdeckt dass unsere Planung bzgl. dem \u201ewilden Westen\u201c Zambias wohl nicht geht \u2013 da immer noch zu viel Wasser! Beste Reisezeit August\/September, im Mai die meisten Stra\u00dfen noch unpassierbar. Volle Fehlplanung! Also geht es morgen Richtung Livingstone und ab in den Norden. Campsite 85 N$ p.P. Ausfahrt wird nicht kontrolliert.<\/p>\n<p>MO.14.05.12<\/p>\n<p>Katima hat es wirklich in sich, heute wurden wir zum 1.Mal in Afrika beklaut! Und das gleich 2 Mal. Aus dem T\u00fcrfach auf meiner Seite wurde die Handtasche geklaut, mit dem \u00e4ltesten Trick, einer lenkt ab und der zweite klaut. Zuerst wollte ich Postkarten aufgeben, Peter hat im Auto gewartet, ich habe auf meiner Seite die T\u00fcre nicht verschlossen. Als ich beim Weggehen h\u00f6re wie Peter mit einem streitet er soll vom Auto weggehen, drehe ich mich um und sehe wie auf meiner Seite sein Komplize mit meiner Handtasche (die im T\u00fcrfach steckte) wegl\u00e4uft \u2013 der \u00e4lteste Trick der Welt. Gro\u00dfes Palaver &amp; Geschrei, Leute gucken, und nach ein paar Minuten pl\u00f6tzlich kommt einer mit der Tasche unterm Arm zur\u00fcck die er dem Dieb wieder abgenommen hat und gibt sie uns zur\u00fcck!! Es gibt sie noch die GUTEN Schwarzen. Gl\u00fcck gehabt \u2013 mein deutsches Handy war das Wertvollste drin und es war noch da!, ich hatte morgens auf Anfrage von Peter meine Geldtasche in den Safe gelegt. Aber jetzt kommts \u2013 Handy nat\u00fcrlich sofort in die Hosentasche weggesteckt und die leere Tasche zur\u00fcck ins T\u00fcrfach. Peter war im Supermarkt Einkaufen und ich blieb im Auto, nach der vorherigen Erfahrung nat\u00fcrlich mit geschlossenen T\u00fcren. Beim Einr\u00e4umen der gekauften Sachen, wir beide nat\u00fcrlich an der hinteren T\u00fcre, die vorderen beide verschlossen &#8211; da hat doch tats\u00e4chlich einer durchs halbge\u00f6ffnete Fenster die nun absolut leere Tasche rausgeangelt!! Bemerkt habe ich es erst 5 Minuten sp\u00e4ter an der Tankstelle. In 10 Monaten Afrika ist uns aber auch nicht ein Knopf abhanden gekommen \u2013 da wird man einfach etwas nachl\u00e4ssig! Nach diesen Erlebnissen hatten wir fertig in Katima und sind Richtung Grenze abgefahren.<\/p>\n<p>Nun verlassen wir das zivilisierte Afrika \u2013 ab jetzt ist es: the real black continent<\/p>\n<p>Grenzformalit\u00e4ten in Sesheke wie \u00fcblich ohne Probleme (alles was es braucht ist Zeit). Visum Sambia 50U$ p.P., Carbontax :200 000 KW, Entryfee:20U$, Insurance: 261 000KW, Councilfee:. ca. 5U$.<\/p>\n<p>Gegen Abend waren wir auch schon an den Victoria F\u00e4llen. Immer wieder faszinierend die spr\u00fchenden Gischts\u00e4ulen aus der Ebene emporsteigen zu sehen. Livingstone ist Zambias Touristen Zentrum Nr. 1. Schl\u00e4gt sich auch in den Campsite Preisen nieder \u2013 Preis Leistung verglichen mit Namibia &#8211; unversch\u00e4mt.<\/p>\n<p>Die immer wieder beeindruckenden Gischts\u00e4ulen der Victoria F\u00e4lle, im Abendlicht bewundert und nach Sonnenuntergang in der Taiti Lodge angekommen, wundersch\u00f6n gelegen, mit traumhafter Aussicht auf den Fluss, einfaches sch\u00f6n gemachtes Camp leider etwas sehr im Busch, aber mit 15U$ p.P. total \u00fcberteuert.<\/p>\n<p>DI.15.05.12<\/p>\n<p>Heute sind wir den ganzen Tag im Zig- Zag gesessen und nur darauf gewartet dass das Internet irgendwann funktioniert. Zumindest konnten wir unsere E-Mail einlesen, aber mehr war auch nicht drin. Am sp\u00e4ten Nachmittag haben wir uns auf die Campingsplatz Besichtigungstour gemacht: Buschfront Lodge sehr gepflegt,10U$ p.P., Waterfront war voll mit overlander abe ok, Maramba River mit 20 U$ p.P!!! f\u00fcr einen crummy Platz einfach unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So sind wir zum Schluss wieder im Livingstone Safari gelandet, Tsjisse der holl\u00e4ndische Besitzer hat uns auch wieder erkannt und uns einen privat Bathroom zugestanden. Die Lodge hat zwar schon bessere Zeiten gesehen, aber die Campsite ist sch\u00f6n, wenn auch mit afrikanischer Discomusik aus dem benachbarten Dorf im Hintergrund. Mit 6 U$ p.P. unschlagbar der g\u00fcnstigste.<\/p>\n<ol start=\"16\">\n<li>16.05.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Morgens mit Ursula &amp; Christian geratscht. Die beiden M\u00fcnchner sind eben 800km (!) mit ihren Landrover abgeschleppt worden, wegen eines nicht funktionierendes Elektronik Teiles im Wert von 3,50\u20ac. Sehr nette Leute, haben ihr Auto auch in Windhoek. Nach dem Einkaufen ging es mit einem guten H\u00f6rbuch bis \u201emoorings campsite\u201c n\u00f6rdlich von Mazabuka. Sehr sch\u00f6n, und mit 40.000 p.P. ok.<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li>17.05.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Schon kurz nach Mittag in der Hauptstadt Lusaka, auf der \u201eEureka campsite\u201c angekommen, auch hier 40.000 p.P.<\/p>\n<p>FRI. 18.05.12<\/p>\n<p>Nachdem wir uns durch den normalen Gro\u00dfstadtverkehr \u00fcber die legend\u00e4re Cairo Road aus der Stadt hinaus gequ\u00e4lt haben, sind wir nur noch bis Fringilla Farm ca. 50 km n\u00f6rdlich an der Great Northern Road gefahren. Eine wirkliche Oase, eine riesige Farm (Soja, Mais &amp; Cattle), und die alten Herrschaften haben sich auf Tourismus spezialisiert w\u00e4hrend die junge Generation die Farm f\u00fchrt. Camp 40.000 p.P., sehr empfehlenswert. Gut funktionierendes Internet!<\/p>\n<ol start=\"19\">\n<li>19.05.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Immer weiter auf der GNR nach Norden, in diesem endlos scheinenden Land. Ebene soweit das Auge blickt, manchmal von einer gr\u00fcnen H\u00fcgelkette begrenzt. Kurz nach Kaphiri Mposhi haben wir im \u201eForest Inn\u201c unser Camp aufgeschlagen. Nun sind wir wirklich auf Livingstones Spuren \u2013 zu denken dass diese Forscher zu Fu\u00df diese endlosen Weiten zu Fu\u00df durchwandert haben, nicht mal zu wissen wohin das ganze f\u00fchrt, st\u00e4ndig bedroht von irgendwelchen St\u00e4mmen, da sind wir ganz froh um unseren Landcruiser und GPS und ab und zu eine Campsite mit Dusche. Obwohl Livingstone hatte zu irgendwelchem Zeitpunkt sogar eine Badewanne mitgeschleppt.<\/p>\n<p>SO.20.05.12<\/p>\n<p>Ich glaube Zambia muss man im wahrsten Sinne des Wortes \u201eerfahren\u201c! Immer weiter geht es nach Norden, nun ist die Great Northern Road, not so \u201egreat\u201c anymore. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt mehr oder weniger der TAZARA entlang. Das ist die Bahnlinie die die Chinesen Anfang 1970 f\u00fcr das afrikanische Brudervolk in Rekordzeit vom Copperbelt nach Daressalam gebaut haben.<\/p>\n<p>Mutinondo Wilderness ist das Tagesziel und so ging es ca. 80km s\u00fcdlich von Mbika ab auf eine wirklich wilde Buschroad. Durch dichten Wald mit riesigen Miombob\u00e4umen f\u00fchrt die mit meterhohem Gras bewachsene Track. Immer weiter geht\u2019s, was erwartet uns am Ende? Kurz vor Sonneuntergang machten wir Schluss auf einer wunderbaren Lichtung, die intensiv noch Jojoba\u00f6l roch?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MO.21. 05.12<\/p>\n<p>Gro\u00dfe \u00dcberraschung: nachdem wir unseren Traumplatz verlassen hatten und auf den Fluss zufuhren, gab es nur eine Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke. Die Fundamente f\u00fcr eine Autobr\u00fccke sind vorhanden, die Baumst\u00e4mme daf\u00fcr lagern auf der anderen Seite und werden erst im August dar\u00fcber gelegt wenn der Fluss nicht mehr so viel Wasser hat. Zu Fu\u00df 5 Minuten ins Camp \u2013 aber so hie\u00df es die Bushroad zur\u00fcck , auf der Mainroad 30km nach Norden und dann die zivile Track zum Camp. Sch\u00f6nes Camp mit Bushfeeling wenn auch mit 70.000 KW etwas teuer. Au\u00dfer Lidia &amp; David, 2 S\u00fcdafrikaner waren wir alleine. Die beiden haben einen brandneuen Landcruiser \u2013 sieht von au\u00dfen nach absolutem Luxus aus \u2013 aber derma\u00dfen unpraktisch ausgebaut, da lob ich mir Peters Design.<\/p>\n<p>DI.22.05.12<\/p>\n<p>Die Faszination der Mutinondo Wildernis (und es ist wirklich wild) besteht aus riesige runden hohe Granitformationen die wie gigantische Walr\u00fccken aus dem dichten Urwald herausragen. Den Mayense den allerh\u00f6chsten davon haben wir heute bestiegen \u2013 der Ausblick einfach beeindruckend. \u00dcber eine endlose Ebene total geschlossenen Urwalds nur unterbrochen von S\u00fcmpfen und Seen sieht man bis an den Rand des Escarpments und weit im Westen die Berge im Kongo. Die Wanderung durch den Urwald der von unten nicht ganz so geschlossen ist \u2013 ein botanisches Erlebnis. Zum ersten Mal Proteab\u00fcsche gesehen die 3 Meter hoch sind und schon Baumcharakter haben. Das ist Zambia pur! Seit 6 Wochen sitzen wir mehr oder weniger Im Auto, so hat uns diese eher anstrengende Wanderung nur gutgetan.<\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li>23.05.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute ging die Fahrt durchs l\u00e4ndliche Afrika nach Nordosten an den lieblichen Waka Waka See am Rande der riesigen Bangweulu S\u00fcmpfen. Entlang der Fl\u00fcsse und S\u00fcmpfe reiht sich ein Dorf ans andere. Dazwischen dichter Wald und Tracks, mit Gottseidank schon getrockneten Schlamml\u00f6chern die es aber in sich haben. W\u00e4hrend der Regenzeit sind diese Tracks nicht befahrbar. \u00dcberall freundliche Leute und zahllose \u201esweetie, sweetie\u201c rufende Kinder.<\/p>\n<p>Abends hatten wir wohl das frischste Huhn aller Zeiten. Die Gegend wirklich tiefstes Afrika, unsere Vorr\u00e4te am Schwinden und der n\u00e4chste Shop, geschweige denn Supermarkt 200km weiter. Aber in jedem Dorf H\u00fchner. Nach z\u00e4hen Preisverhandlungen und Palaver hatten wir dann eines gew\u00e4hlt und da wurde dem gackernden Huhn auch schon der Kopf abgehackt. Kurzes Ausbluten und ab in den Sack. Also ich kauf sie doch lieber auf dem Wochenmarkt, sch\u00f6n verpackt. Aber Peter hat es abends am See fachgerecht gerupft, ausgenommen und zerlegt. So hatten wir ein wohlschmeckendes, wenn auch etwas kerniges Huhn (garantiert ohne Chlor)auf dem Grill.<\/p>\n<p>Waka Waka ist ein Community Camp , d.h. ein Platz wo man halt stehen kann und ein Plumpsklo und Feuerholz. Aber ein besonderer Service gab es hier noch: da keine Duschen oder Waschbecken vorhanden sind bringt der Caretaker morgens und abends einen gro\u00dfen Eimer Seewasser den er auf dem Feuer erhitzt hat vorbei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>DO.24.05.12<\/p>\n<p>Weiter ging es auf ausgefahrenen Tracks nach Chipundu zum Livingstone Memorial. Hier ist Livingstone im Mai 1873 gestorben. Nachdem er monatelang auf der Suche nach den Nilquellen in diesen S\u00fcmpfen herumgeirrt ist. Irgendwie ein ber\u00fchrender Ort. Barbara, die Aufseherin mit dem Besucherbuch macht das auch wirklich nett. Hier ist nur sein Herz unter einem gro\u00dfen Muombobaum begraben. Den Leichnam haben seine beiden schwarzen F\u00fchrer einbalsamiert und monatelang quer durch den Kontinent an die Ostk\u00fcste getragen, er wurde dann in Westminster Abbey beigesetzt.<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir weiter Livingstones Spuren bis hinauf an den Merwu See folgen, aber die Distanzen sind enorm und die Landschaft \u00e4ndert sich wenig, Seen, Fl\u00fcsse, S\u00fcmpfe und dichte Urw\u00e4lder und alles ziemlich flach. Auf diesen Tracks nochmals drei Tage, das fanden wir dann doch nicht lohnend genug. Also Richtung ge\u00e4ndert und auf der Great North nach Mpika gefahren. In dieser Wildwest Stadt campierten wir im Hof vom Mazingo Motel. 60.000KW ist das billigste in ganz Zambia.<\/p>\n<p>FRI.25.05.12<\/p>\n<p>Die meisten europ\u00e4ischen Handynetze funktionieren in Sambia NICHT! Also doch eine neue Sambia SIM Karte. Die alte funktioniert aus irgendeinem Grund nicht. Nach Eink\u00e4ufen und Marktbesuch (es gibt fast keine frischen Fr\u00fcchte ,nur Bananen &amp; Guavas). Bottlestores sind auch nicht vorhanden. In Namibia gibt es im letzten Kaff, auch wenn es sonst gar nichts gibt, aber Bier gibt\u2019s fast immer.<\/p>\n<p>Also wieder auf die GNR und die 100km zu den Kapishya Hot Springs und Shiwa Ngandu, an diesem See hat ein total \u00fcberspannter Engl\u00e4nder in den 1920 Jahren ein englisches Schloss mitten in die Wildnis gebaut, nicht nur ein Schloss auch noch ein ganzes Dorf dazu! Sein Enkelsohn betreibt nun eine traumhafte Campsite an den 37\u00b0 warmen Quellen.<\/p>\n<p>Genau der richtige Platz um sich auf den einsamen und m\u00fchseligen Abstieg \u00fcbers Escarpment hinunter ins Luangatal vorzubereiten. Diese Campsite ist der Platz wo sich alle Escarpment Ab-bzw. Auffahrer treffen, und man die neuesten Informationen bekommt welche Fl\u00fcsse passierbar sind und ob es \u00fcberhaupt schon m\u00f6glich ist, so kurz nach der Regenzeit.<\/p>\n<p>Hier trafen wir auch David &amp; Lidia wieder die uns einen Brief bei Barbara am Livingstone Memorial hinterlassen hatten. Die beiden wollen auch nach South Luanga.<\/p>\n<p>SA.26.05.12<\/p>\n<p>Ruhetag an diesem paradiesischen Platz. \u201eHigh Tea\u201d mit Carol, Heidi &amp; Frederik war recht lustig. Sp\u00e4ter war dann eine Runde ums Feuer wo Marc, der Wirt jede Menge interessante und skurrile Afrika Geschichten zum Besten gab.<\/p>\n<p>SO.27.05.12<\/p>\n<p>Nach zweiTagen Paradies sind wir schon wieder neugierig auf was Neues. Laut Frederik und Nick, ist die Escarpment Road m\u00f6glich zu fahren, beide sind die Strecke in den letzten Tagen hochgefahren. Einhelliges Urteil \u2013 schwierig. Na wir werden ja sehen was uns erwartet. Heute sind wir die GNR wieder in Richtung S\u00fcden gefahren um den Einstieg ca. 40km s\u00fcdlich von Mpika zu nehmen. Sind noch bis zum Ntunta Scout Camp am Rande vom Escarpment gekommen, wo wir an einem Bach am Stra\u00dfenrand unser Bushcamp gemacht haben. Im nahen Scout Camp hatte man uns nat\u00fcrlich schon geh\u00f6rt und ein Scout kam auch gleich vorbei. Das Angenehme an Zambia ist dass die Leute total zur\u00fcckhaltend sind und nach einem kleinen Schwatz war er auch schon wieder weg.<\/p>\n<p>MO.28.05.12<\/p>\n<p>Von ca. 1400m Seeh\u00f6he geht\u2019s ziemlich steil hinunter ins Luanga Tal auf 550m. durch dichtestenn Mischwald Urwald. Je weiter man in die Ebene kommt desto w\u00e4rmer wird es und umso l\u00e4stiger werden die Tsetse Fliegen die ein fahrendes Auto f\u00fcr ein sich bewegendes Tier halten und in gro\u00dfen Mengen ums Auto schwirren. Die Stra\u00dfe ist steil, teilweise sehr steinig aber ich muss sagen wir sind schon wesentlich abenteuerliche Stra\u00dfen gefahren. Was es f\u00fcr Zuf\u00e4lle gibt: vor Tagen sind wir Simon, ein Gameranger im Lovushi NP. in den Bangweulu S\u00fcmpfen, begegnet als er auf einem kleinen Motorrad aus Lusaka kommend Richtung NP. unterwegs war. Nun hier in der Ebene kommt er uns schon wieder entgegen, diesmal aus Lilongwe kommend, allerdings dieses mal in einem Landcruiser. Am Luanga fanden wir ein einsames Bushcamp wo wir Hippos, Elefanten und Krokodile beobachteten.<\/p>\n<p>DI.29.05.12<\/p>\n<p>Weil der Platz so sch\u00f6n war gab es wiedermal ein Ruhetag.<\/p>\n<p>MI.30.05.12<\/p>\n<p>Morgens die kleine F\u00e4hre \u00fcber den Luanga genommen, Stahlseile, 4 F\u00e4sser, 2 Bretter f\u00fcr die Autoreifen und fertig ist das Gef\u00e4hrt das auf den ersten Blick nicht sehr vertrauensw\u00fcrdig wirkt. Kein Strom, kein Diesel nur zwei ( mit Peter drei) kr\u00e4ftige M\u00e4nner und schon waren wir am anderen Ufer des Luanga. Dann ging\u2019s die teilweise sehr holprige Track,(im Schlamm eingetrocknete Elefantenspuren )bis ins Croc Valley Camp.<\/p>\n<p>DO.31.05.12<\/p>\n<p>Nachdem im South Luanga NP. die 12 Stundenregelung gilt, d. h. 6h in \u2013 18h out, waren wir schon fr\u00fchmorgens unterwegs, nach einer ausgedehnten Mittagspause im Camp, haben wir im letzten Abendlicht auch drei faule L\u00f6wen im hohen Gras entdeckt, wobei wir einen davon fast \u00fcberfahren h\u00e4tten, so versteckt war er. Preise: 75U$ = 30US p.P. + 15 U$ f\u00fcrs Auto.<\/p>\n<p>FRI.01.06.12<\/p>\n<p>Entlang dem Fluss auf der Petauke Road wo wir am fr\u00fchen Nachmittag auf unserem Buschcamp vom letzten Jahr \u00fcbernachtet haben. Dieses Jahr hat es extrem viele Tsetsefliegen die sehr l\u00e4stig sind.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>02.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die wundersch\u00f6nen aber langen, anstrengenden 180km nach Petauke ziehen sich und am Ende waren wir froh in der Chitembwe Lodge angekommen zu sein. Besonders l\u00e4stig waren dieses Mal die gro\u00dfen Mengen von Tsetse Fliegen. Sind \u00e4u\u00dferst z\u00e4he Biester und sie zwicken ganz ordentlich.<\/p>\n<p>SO.03.06.12<\/p>\n<p>Weils Sonntag war haben wir uns das \u201eenglish breakfast\u201c in der Lodge geleistet, well, it wasnt so very english, aber die Spiegeleier waren ok. Mit einem spannenden Robert Harris \u201e Fear\u201c als H\u00f6rbuch waren wir gegen 16h schon in Lusaka. Die Strecke von Petauke auf der \u201eGreat EasternRoad, ist eine der sch\u00f6nsten in Zambia. Allm\u00e4hlich f\u00fchrt die Stra\u00dfe \u00fcber Luanga Bridge ( die zweite Br\u00fccke ,neben der im South Luanga NP. die \u00fcber diesen Fluss bis zur M\u00fcndung in Zambesi f\u00fchrt) wieder auf 1200m hoch, eine dicht bewaldete H\u00fcgelkette reiht sich an eine andere \u2013 auch das ist Zambia. Und es wird wieder k\u00fchler und es gibt keine Tsetses mehr.<\/p>\n<p>MO.04.06.12<\/p>\n<p>Dieses Mal war es ein spannender Michael Conally als H\u00f6rbuch der uns die bekannten 480 km von Lusaka \u00fcber Mazabuko nach Livingstone begleitet hat.<\/p>\n<p>DI.05.06.12<\/p>\n<p>\u201cLivingstone Safari Camp\u201d mit african Popsound im Background, ist mittlerweile sowas wie Heimat f\u00fcr uns \u2013 ein Wasch &amp; Ruhetag mit einer Internet Session im \u201e Zig Zag\u201c war angesagt. Mit 24.000KW ca. 5U$ p.P. ist das Camp unschlagbar preiswert f\u00fcr Livingstone.<\/p>\n<p>MI.06.06.12<\/p>\n<p>Nachdem wir unseren zerrissenen 50.000 KW Schein in der Bank eingetauscht hatten, waren wir gegen Mittag schon an der F\u00e4hre \u00fcber den Zambesi in Kazungula. Im Vergleich mit der F\u00e4hre Konstanz \/Meersburg geht\u2019s hier eher etwas rustikal zu. Wenn die F\u00e4hre so anlegt dass noch ein St\u00fcck zum Ufer fehlt, dann wir eben mit Pickel und Schaufel aufgef\u00fcllt. Da ist man schon froh eine gewisse Bodenfreiheit zu haben. Einkaufen in Kasane und dann Richtung S\u00fcden ins sch\u00f6ne Senyati Camp in Richtung Pandamatenga. Sch\u00f6ne Campsite mit privater Terrasse und privater Dusche, sowie einem beleuchteten Wasserloch. Aber 160 Pula p.P. = ca. 15 \u20ac p.P.ist ganz sch\u00f6n satt. Vermutlich werden wir uns von nun an europ\u00e4isches Preisgef\u00fcge gew\u00f6hnen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>DO.07.06.12<\/p>\n<p>Wir sind die einsame Huntersroad auf der Grenzlinie zu ZIM Richtung Pandamatenga gegondelt und haben bei der Kazuma Pan ein fr\u00fches Bushcamp aufgeschlagen. Es war fr\u00fcher hei\u00dfer Nachmittag und am Wasserloch war Hochbetrieb. Elefanten, Kudus, Zebras und Giraffen haben ihren Durst gel\u00f6scht. Langsam glauben wir all die Tipps mit Sonnenauf \/ Untergang und keine Tiere am Mittag sind Erfindungen der Gamedriver um den Lodgebetrieb m\u00f6glichst reibungslos zu gestalten. Wir jedenfalls haben morgens um 6h noch nie was gesehen und mittags um 12h schon jede Menge. Alles eine Frage richtiger Zeitpunkt am richtigen Ort.<\/p>\n<p>FRI. 08.06.12<\/p>\n<p>Nach der von nahem L\u00f6wengebr\u00fcll angenehm untermalten Nachtruhe gab es zum Fr\u00fchst\u00fcck dann neben all den anderen wilden Tiere auch noch L\u00f6wen in der N\u00e4he des Wasserlochs \u2013 allerdings in einem uns angenehmen Abstand, so dass wir in Ruhe unseren Kaffee schl\u00fcrfen konnten. In Pandamatenga sind wir dann auf die Hauptstra\u00dfe abgebogen, wobei der n\u00f6rdliche Teil eine einzige Baustelle mit 30er Zone war und die 200km bis Nata ewig lange waren. In der Nata Lodge auf einem palmenbestandenen Platz haben wir f\u00fcr 160 Pula (f\u00fcr beide) \u00fcbernachtet.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li>09.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach einem english breakfast (zu unserem 42. Jubil\u00e4um), waren wir mittags schon in Francistown. Erster Gang war ins Nyangabgwe Krankenhaus. Peters linker Daumen ist schon tagelang angeschwollen und es gibt keinen ersichtlichen Grund. Mit der Erfahrung von Nairobi wollten wir wissen ob man irgendwas dagegen tun muss. Der Arzt meinte Insekten oder Spinnenbiss und erst mal abwarten.<\/p>\n<p>Danach schon auf den altbekannten sch\u00f6nen aber sehr schattigen Campingplatz in Marang Cresta Hotel. Aber das Internet funktioniert dort und ist gratis ,und die Leute sind sehr freundlich. Preis: 160Pula f\u00fcr zwei.<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li>10.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Da wir das \u201eKama Rhino Sanctuary\u201c vor 5 Jahren aus Zeitgr\u00fcnden nicht besucht hatten, beschlossen wir dieses Mal die Nash\u00f6rner zu suchen. Es war schon Mittag als wir gegen Westen Richtung Serowe aufbrachen. Gegen 16h kamen wir im traumhaft sch\u00f6nen Camp ( sehr privat unter riesigen Baobabs). Das Gebiet liegt auf 1200m und es war schon in der Sonne sehr kalt. Nachts fiel die Temperatur dann auf 0\u00b0 &#8211; v\u00f6llig neues Campinggef\u00fchl!<\/p>\n<p>Preis: 303 Pula f\u00fcr 2 Personen, alles incl. Camping, Eintritt und Autogeb\u00fchr. Allerdings wenn man nochmals campiert und dann aber am n\u00e4chsten Morgen gleich wegf\u00e4hrt kostet es gleichviel \u2013 etwas eigenartige Preispolitik.<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li>11.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Peters Geburtstagsgeschenk waren die 4 Rhinos die wir mit vielen anderen Tieren am Wasserloch beobachten konnten. Sch\u00f6ner Park, auf jeden Fall ein Besuch wert. Am Nachmittag fuhren wir dann noch bis Palapye Richtung Osten wo wir im Itumela Camp \u00fcbernachtet haben. Sch\u00f6ne Campsite f\u00fcr Standardpreis : 150 Pula f\u00fcr 2<\/p>\n<p>DI.12.06.12<\/p>\n<p>Sind heute \u00fcber Sherwood,wo wir noch f\u00fcr 8,84Pula\/Lt. Diesel (ca.20% billiger als in SA) vollgetankt haben, bei Martinsdrift \u00fcber den Limpopo der hier die Grenze zwischen S\u00fcdafrika und Botswana bildet. Grenzformalit\u00e4ten sind hier beinahe \u201eschengenm\u00e4\u00dfig\u201c, ein Formular und der obercoole Schwarze \u00f6ffnet den Schlagbaum. Nun d\u00fcrfte es vorbei sein mit einsamen Bushcamps, nun sind wir im Land der Z\u00e4une, jeder Menge private Gamereserves und riesiger Farmen die im Moment noch ordentlich bewirtschaftet und verwaltet werden. So ist es ziemlich zwecklos irgendwelche Gravelroads ins Blaue zu fahren und darauf hoffen dass sich irgendwo ein wunderbarer Platz findet. So sind wir durchgefahren bis Polokwane wo wir auf dem st\u00e4dtischen Campingplatz unterkamen.<\/p>\n<p>MI.13.06.12 \u2013 SA. 16.06.12<\/p>\n<p>Hier hat Peter den Auspuff nach hinten verlegen lassen, mit umgerechnet EUR 300.- f\u00fcr Ausf\u00fchrung in Edelstahl vermutlich f\u00fcr einen Bruchteil des Preises welchen er in Deutschland ausgegeben h\u00e4tte. Das Auto f\u00e4hrt sich jetzt betr\u00e4chtlich ruhiger.<\/p>\n<p>Auch fanden wir nach langem Suchen einen Waschsalon, die Frau hinterm Tresen, Gastarbeiterin aus ZIM, bat mich das n\u00e4chstemal doch \u201e a husband from Germany\u201c mitzubringen. Zwei ihrer Tanten sind in Hamburg verheiratet und \u201ethey are doing very very well\u201c.<\/p>\n<p>Eine f\u00fcr uns v\u00f6llig neue S\u00fcdafrika Erfahrung &#8211; w\u00e4hrend Peter in der Werkstatt war, habe ich mich 5 Stunden in Down Town Polokwane aufgehalten, war in Gesch\u00e4ften, im Museum, im Cafe und bin die Einkaufsstra\u00dfen abgelaufen. In dieser Zeit sind mir ganze zwei! Wei\u00dfe begegnet. Im Vergleich dazu scheint Windhoek eine \u201emultiracial\u201c Stadt zu sein, Cape Town sowieso total europ\u00e4isch.<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li>17.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00dcber Mokopane sind wir Richtung Entabeni gefahren. Am Doorndraai Dam fanden wir eine traumhafte Campsite, nachdem das arbeitende Volk gegen Abend abgefahren ist waren wir mit Gnus, Zebras und Vervet Affen mausalleine. In Entabeni absolviert Dane gerade seine Gameranger Ausbildung, und wir vereinbarten uns morgens um 7h am Gate zu treffen, da er uns zu einem Gamedrive eingeladen hat.<\/p>\n<p>MO . 18.06. 12<\/p>\n<p>Trotz GPS Daten fanden wir dieses spezielle Gate nicht auf Anhieb, da nicht klar war, dass dieses Trainingscamp zwar auf dem weitl\u00e4ufigen Areal von Entabeni liegt aber v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von dem privaten Luxus Gamereserve ist. Das Reserve liegt traumhaft eingebettet in die gro\u00dfartige Landschaft der Waterberg Mountains.<\/p>\n<p>Dane hat gerade alle Pr\u00fcfungen vom Kurs bestanden und ist m\u00e4chtig stolz. Von seinem Chef wurde ihm der Safari Landcruiser zur Verf\u00fcgung gestellt und so kamen wir das erstemal in den Genuss eines gef\u00fchrten Gamedrives. Stacey, Danes australische Freundinwar vor 2 Tagen eingeflogen und war nat\u00fcrlich mit von der Partie. Leider gab es nicht viele Tiere zu sehen und Dane war sichtlich froh dass er uns zum Schluss noch eine Rhinofamilie hautnah pr\u00e4sentieren konnte. Aber er scheint mit Leib und Seele dabei zu sein, hat kompetent \u00fcber alle m\u00f6glichen Tiere und Pflanzen referiert. Auf jeden Fall ist er wie ausgewechselt und Gameranger scheint sein Ding zu sein.<\/p>\n<p>Am Nachmittag haben wir die beiden noch zum Lunch in Mokopane eingeladen und nachdem wir noch unsere Emails erledigten sind wir noch Polokwane zur\u00fcckgefahren. Die letzten 30km sind wir schon bei Dunkelheit gefahren, was wir sonst in Afrika tunlichst vermeiden.<\/p>\n<p>Die communial Campsite mit 100R f\u00fcr zwei Personen, nach Zambia ein echtes Schn\u00e4ppchen.<\/p>\n<p>DI.19.06.12<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Landschaft, nord\u00f6stlich von Polkwane wird es pl\u00f6tzlich bergig. Durch ausgedehnte Kiefernwaldplantagen (sieht teilweise aus wie in den Alpen) schraubt sich die Stra\u00dfe auf 1650m hoch um dann durch die Mageobaskloof vom Highfveld hinunter auf 300m ins Lowveld abzufallen. Erst sind die Kiefernw\u00e4lder, n\u00e4chste Stufe Teeplantagen soweit das Auge blickt, nochmals 300m tiefer Avocados und Zitrusfr\u00fcchte und dann zum noch Schluss noch Bananen.<\/p>\n<p>Nach Tzaneen , eine h\u00fcbsche Stadt und Zentrum dieser fruchtbaren Gegend mit gro\u00dfen Farmen,wird die Gegend immer trockener. Mopanebusch pr\u00e4gt die Landschaft und jetzt im Winter haben viele B\u00fcsche nur noch braune und gelbe Bl\u00e4tter oder sind ganz kahl. Was f\u00fcr Tierbeobachtung im Kr\u00fcger NP. nat\u00fcrlich ideal ist. Am Nachmittag waren wir am Phalaborwa Gate und haben direkt davor im SafariPark campiert. 155R f\u00fcr 2 Personen mit Rentnerrabatt.<\/p>\n<p>MI.20.06.12<\/p>\n<p>Wie \u00fcblich gab es nat\u00fcrlich Platz auf den Campingpl\u00e4tzen in Balule und Satara. Obwohl gestern alles ausgebucht war, diese Reservierungspolitik bleibt uns ein R\u00e4tsel. Preise: Eintritt p.P. 192 R, Camping 180R f\u00fcr 2 Personen = 1128R f\u00fcr 2 \u00dcbernachtungen und 3 Tage weil man den Tag zum Hinausfahren NICHT bezahlt.<\/p>\n<p>\u00dcber Letaba sind wir am Olifantsriver entlang nach Balule gefahren, landschaftlich eine wundersch\u00f6ne Strecke. Was Tierbeobachtungen betrifft eher bescheiden. Aber abends vor dem Camp gab es dann als Highlight eine \u201eSpotted Hy\u00e4nenfamilie\u201c zu beobachten.<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li>21.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei bew\u00f6lktem Himmel sind wir Richtung S\u00fcden nach Satara gefahren. Hier sollen sich die L\u00f6wen in gro\u00dfer Zahl rumtreiben. Wir finden \u201egameviewing\u201c im Kr\u00fcger bisher ziemlich ent\u00e4uschend \u2013 eine einsamen L\u00f6wendame und 8 Autos drumrum , kein Platz zum Parken und jeder will ganz vorne sein. Die Loops an den wenigen Wasserl\u00f6chern sind alle sehr eng und die Sicht meistens durch B\u00fcsche eingeschr\u00e4nkt. Gegen Abend sahen wir dann am Gudzanidam mindestens 23 Krokodile. Weiter Richtung Satara gab es dann nochmals eine faule L\u00f6wendame und bei Sonnenuntergang ist dann auch noch ein Rhino \u00fcber die Stra\u00dfe spaziert.<\/p>\n<p>FRI. 22.06.12<\/p>\n<p>Heute morgen wurden wir mit dem Kr\u00fcger etwas vers\u00f6hnt, lief uns doch ein Cheetah fr\u00fchmorgens vors Auto. Auch Giraffen, Elefantenherden und nat\u00fcrlich jede Menge Impalas begleiteten uns bis zum Orpen Gate. Von dort war es nicht mehr weit nach Kalserie wo wir am Klaserie Damm auf der municipal Campsite \u00fcbernachtet haben.<\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li>23.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Eine der Traumstrecken in SA schlecht hin- die Panorama Route entlang dem Blyderiver Canyon \u2013 ein absolutes MUSS! Bisher war f\u00fcr uns immer CapeTown und Hinterland eine der sch\u00f6nsten Gegenden in SA, aber diese Berge und Canyons sind auch unglaublich beeindruckend. Am Aussichtspunkt \u201e3 Rondavels haben wir eine ausgedehnte Mittagspause zwischen den Felsen an der Abbruchkante zum Canyon gemacht. Eigentlich wollten wir das optimale Licht abwarten um diese beeindruckende Landschaft zu fotografieren. Die Schatten wurden zwar l\u00e4nger aber leider wurde es auch dunstiger. Gegen Abend sind wir in Graskop im Valley View Camp angekommen. Es ist eine Backpackerunterkunft mit Camping, wir wollten schon weiterfahren, von au\u00dfen sah es keineswegs nach Camping aus, aber Melinda ,die Wirtin, sah uns vorbeifahren und winkte uns rein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"24\">\n<li>24.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute war Ruhetag in dieser Oase angesagt. Funktionierendes Internet, ein wundersch\u00f6ner Garten, interessante Leute und Melinda &amp; Joseph die beiden Betreiber kreieren eine ganz spezielle Atmosph\u00e4re. Lustig ist dass wir Knud den wir letzten September in Springbok getroffen haben, gerade um einen Tag verpasst haben. Abends mit den beiden Paaren aus CapeTown zusammen gesessen. Hadley &amp; Joan mit Veronika &amp; Cedric sind Cape Coloureds , und es wurde viel gelacht und diskutiert. Nachmittags waren sind wir noch in die Stadt gelaufen, ein h\u00fcbscher kleiner Touristenort und mit einer kleinen K\u00fcnstlerkolonie. Wir mussten nat\u00fcrlich noch die Pancakes in Harrys Pancakehouse probieren.<\/p>\n<p>MO.25.06.12<\/p>\n<p>Heute haben wir die Potholes, bizarr geformte Auswaschungen am Zusammenfluss von Blyde und Treur River, besucht und anschlie\u00dfend den Bevedere Trail entlang dem Blyde River gemacht. Leider waren wir etwas zu sp\u00e4t dran, Permit wird aus gutem Grund nur bis 11h morgens ausgestellt. Es war schon 12h und so sind wir ohne Permit losgelaufen, konnten den Trail aber nicht zu Ende laufen da die Zeit tats\u00e4chlich knapp wurde (um 17.30 wird es schlagartig dunkel). Trotzdem war es eine wundersch\u00f6ne Wanderung mit grandiosen Ausblicken auf die roten Canyonw\u00e4nde. Abends wurden wir mit einem k\u00f6stlichen Cape Curry verw\u00f6hnt das Joan, die Meisterk\u00f6chin aus Cape Town f\u00fcr uns alle gekocht hat. Eine wunderbare Dinnerparty, die bis sp\u00e4t in die Nacht dauerte.<\/p>\n<ol start=\"26\">\n<li>26.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Noch ein Panorama Leckerbissen, die Fahrt \u00fcber den Long Tom Pass,von Lydenburg geht\u2019s hinauf auf 1700m mit wunderbaren Ausblicken. Da es noch fr\u00fch am Tage war sind wir nicht nach Sabie sondern gleich weiter nach Nelspruit gefahren. Auf dem Lake View Camp, etwa 3km westlich der Stadt sind wir f\u00fcr 100 R p.P. untergekommen.<\/p>\n<ol start=\"27\">\n<li>27.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ein absoluter Gl\u00fccksfall: Dirk, ein arbeitsloser Automechaniker (wei\u00df), lebt auf dem Campingplatz mit seiner Familie und ist froh um jeden Job. So hat er einen gro\u00dfen Service am Toyota vor Ort gemacht. Tiptope Arbeit und Peter musste nicht erst in der Stadt rumsuchen um die passende Werkstatt zu finden.<\/p>\n<p>DO.28.06.12<\/p>\n<p>\u00dcber Kaapsehoop, ein traumhafter Aussichtspunkt, \u00fcber endlose Waldplantagen, an einem klaren Tag kann man sicher bis Mozambique sehen. Z.Z. brennen aber ziemlich viele Feuer und die Sicht ist durch all die Rauchschwaden etwas eingeschr\u00e4nkt. Auf einer Gravelroad ging es dann hinunter in die malerisch gelegene alte Goldgr\u00e4berstadt Barberton. Campingplatz in einem wundersch\u00f6nen Park mit uraltem Baumbestand (hat uns irgendwie an das Camp in Bulawayo erinnert. Special price 100R f\u00fcr beide.<\/p>\n<p>FR.29.06.12<\/p>\n<p>Die Strecke von Baberton durch die Berge nach Josefdal\/ Grenzstation Swaziland, ist eine richtige Genussstrecke. Auf einer gut ausgebauten Serpentinenstra\u00dfe sieht man endlose Bergketten hintereinander auftauchen und tief unten im Tal liegt Barberton. Die Grenzformalit\u00e4ten sind unkompliziert, der Pass wird gestempelt und nachdem man 50R Roadtax bezahlt hat \u00f6ffnet sich der Schlagbaum. Die Stra\u00dfe von Bulembo nach Piggs Head ist wieder tiefstes Afrika, wie schnell man sich doch an gut ausgebaute Stra\u00dfen gew\u00f6hnt. Aber unser Landcruiser schluckt alles und schnurrt vor sich hin. Am Maguga Dam fanden wir dann trotz gro\u00dfem Anglerwettbewerbs noch ein Platz auf dem Campingplatz der Maguga Lodge.<\/p>\n<ol start=\"30\">\n<li>30.06.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Vom Maguga dam ging es wieder nach Norden. Eine sog. Abk\u00fcrzung nach Nordosten f\u00fchrte uns hoch in diese berge in denen Forstwirtschaft vorherrscht. Endlose Eukalyptusw\u00e4lder, und riesige Felder von geschlagenen St\u00e4mmen. Als wir wieder auf der Hauptstra\u00dfe waren beschlossen wir auch darauf zu bleiben, da wir unser Tagesziel den Hlane NP. im Nordosten noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wollten. D.h. wieder runter nach S\u00fcden fast bis Manzini und dann wieder nach Norden zum Park. Aber der Weg hat sich gelohnt. Wir kamen fr\u00fch genug an um noch einen Gamedrive zu machen und da liefen auch schon drei Rhinos \u00fcber die Stra\u00dfe.<\/p>\n<ol>\n<li>01.07.12 \u2013 MO.02.07.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir verbrachten 2 Tage in diesem wunderbaren Park. \u00dcberall in Afrika sieht man diese urweltlichen Riesen \u00e4u\u00dferst selten, hier am Wasserloch direkt beim Camp liegt eine ganze Herde von ungef\u00e4hr 20Tieren und man kann sie hautnah bewundern. Auch hat der Park jede Menge Impalas und Tieflandnyalas die wir sonst noch nirgends gesehen haben. Sch\u00f6nstes Erlebnis: Links eine Herde Elefanten und rechts 10 Rhinos die gem\u00e4chlich durch den Busch spazieren. Wir verbrachten Stunden an einem wasserloch wo sich die sonst so friedlichen und stummen Impalas lautstarke Revierk\u00e4mpfe geliefert haben. St\u00f6rche, Krokodile, Affen, Gnus und Marabus und Schildkr\u00f6ten ein st\u00e4ndiges Kommen und Gehen.<\/p>\n<p>Ganze 4 \u20ac Eintritt, nein nicht f\u00fcr einen Tag, f\u00fcr die gesamte Aufenthaltsdauer wie immer lang die ist, und 7,50\u20ac p.P. f\u00fcr eine wundersch\u00f6ne Campsite.<\/p>\n<p>DI.03.07.12<\/p>\n<p>Kurzer Fahrtag \u00fcber Manzini ins Ezulwinital. Eigenartige Ansammlung von Lodges, Souvenirl\u00e4den, Malls, alles irgendwie halbfertig oder gerade im Umbau, das ganze zieht ca.15km bis Mbabane . Das Tal selber ist wundersch\u00f6n auf beiden Seiten von Bergen flankiert. Den K\u00f6nigspalast haben wir nicht gefunden, nicht dass wir intensiv danach gesucht h\u00e4tten. Aber wie gesagt alles etwas un\u00fcbersichtlich und chaotisch. In der Timbali Lodge fanden wir dann eine Campsite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MI.04.07.12<\/p>\n<p>Da der S\u00fcden von Swaziland nicht soo interessant ist sind wir auf der landschaftlich wundersch\u00f6nen Strecke \u2013 eine Bergkette reiht sich an die andere, \u00fcber Sicunusa nach Piet Retief ausgereist. Schade ist ,dass um diese Jahreszeit die Sicht sehr diesig ist, teilweise sicher von den vielen Feldern die abgebrannt werden, teilweise sicher auch vom Wetter abh\u00e4ngig. So sieht man die vielen Gebirgsz\u00fcge immer wie durch einen Nebelschleier. Da wir schon mittags in Piet Retief waren entschlossen wir uns weiter nach Vryheid zu fahren.<\/p>\n<p>Eigentlich ein nettes St\u00e4dtchen, aber der Campingplatz, obwohl wundersch\u00f6n angelegt leider schon in ein kleines squattercamp umfunktioniert. Auch die unmittelbare Nachbarschaft nicht besonders einladend. Laut Reisef\u00fchrer gibt es eine tolle Lodge 5km s\u00fcdlich der Stadt, leider Fehlanzeige, Tafel steht noch, aber alle touristischen Einrichtungen sind durchgestrichen. Dann gab es noch eine offene Campsite am Dam, aber von der Hauptstra\u00dfe sehr gut einsehbar und daf\u00fcr zu nahe an der Stadt.<\/p>\n<p>Dundee die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Stadt mit Campsite war nun unser Ziel. Beim Abzweig zur Kultst\u00e4tte der Afrikaaner, \u201eBattle of Bloodriver\u201c gabs dann den\u201c Battlefield Caravanpark\u201c, mit der \u201efantasievollsten Lapa\u201c die wir je gesehen haben.<\/p>\n<p>DO.05.07.12<\/p>\n<p>In Ladysmith hat Peter noch einen neuen Reifen erstanden und einen flicken lassen. Danach fuhren wir dann \u00fcber Bergville in den Royal Natal NP. in den n\u00f6rdlichen Drakensbergen. Sogar durch die auch hier vorherrschende Dunstglocke ist die Felswand des Amphitheaters unglaublich beeindruckend. Der Mahai Campingplatz direkt am Fu\u00dfe der Wand, liegt wundersch\u00f6n und erinnert uns an Campingpl\u00e4tze am Fu\u00dfe der Dolomiten. Aber auf 1400m hat es allerdings auch Dolomiten Temperaturen. Aber wie alle s\u00fcdafrikanischen Campsites gibt\u2019s Strom und unsere 10\u20ac Heizl\u00fcfterle leistet gute Dienste.<\/p>\n<p>FRI 06.07.12<\/p>\n<p>Auf diesem Platz trafen wir ein ganz anderes Campingpublikum, nicht die afrikaans sprechenden \u201eLaagertypen\u201c nein hier wird ausschlie\u00dflich englisch gesprochen. Haupts\u00e4chlich Leute aus Durban die alle schon seit 20 Jahren jedes Jahr hier 14 Tage Urlaub machen. Lustig ist dass die wenigsten passionierte Wanderer sind und einfach diese grandiosen Bergriesen vom Campingstuhl aus bewundert. Alles eine gro\u00dfe Familie und Newcomer werden auch sofort aufgenommen.<\/p>\n<p>Der Gorgetrail, eine traumhafte 5 Stunden Wanderung zur Tugela Schlucht haben wir zusammen mit Willie, einer Lady aus Durban unternommen. Der Tugelafluss f\u00e4llt von der Kante der Wand angeblich \u00fcber 1000m in die Schlucht und ist nach den Angel Falls in Venezuela der zweith\u00f6chste Wasserfall der Welt. Auf dem Hinweg hat man st\u00e4ndig dieses beeindruckende Panorama des \u201eAmphitheaters\u201c im Blick. Allein vom Mahai Camp kann man vermutlich 10 Tage lang jeden Tag eine andere Bergtour machen. Aber wir wollen ja die mittleren und s\u00fcdlichen Drakensberge auch noch sehen.<\/p>\n<p>SA.07.07.12<\/p>\n<p>So sind wir heute nach einer kurzen Fahrstrecke auf dem \u201eMonks Cowl\u201c Camping am Fu\u00dfe des \u201eChampagne Castel\u201c gelandet. Dieser Platz ist mindestens ebenso beeindruckend und die Campsite noch sch\u00f6ner gelegen. Die Temperaturen sind sehr angenehm und so haben wir einen Lesenachmittag eingelegt.<\/p>\n<p>SO.08.07.12<\/p>\n<p>Heute Morgen war das Wetter islandm\u00e4\u00dfig, dichter Nebel, kaum dass wir unsere Nachbarn in 10 Meter Entfernung gesehen haben. Vorsichtshalber hat Peter gestern Abend das Regenzelt aufgezogen,so hat uns der leichte Regen w\u00e4hrend der Nacht nicht gest\u00f6rt. Der erste Regen seit unserem Hagelsturm auf der Melrosefarm in April.<\/p>\n<p>Um 13h hat sich der Nebel etwas gelichtet und wir haben die Wanderung zur \u201eSphinx\u201c gemacht, traumhafte Ausblicke auf die umliegenden T\u00e4ler. Die baumlosen H\u00f6henz\u00fcge mit dem nun trockenen Gras leuchten im letzten Sonnenlicht wie Kupfer.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li>09.07.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute Morgen war es schon etwas weniger isl\u00e4ndisch, aber die Sonne schaffte es doch erst gegen 13h,daf\u00fcr strahlte sie vom blitzeblauen Himmel bis zum Untergehen. Cathkin Peak &amp; Champagne Castle zeigten sich in all ihrer Pracht. Leider war es f\u00fcr eine Wanderung schon zu sp\u00e4t und so haben wir die Bergriesen auch aus dem Campingstuhl bewundert.<\/p>\n<p>DI.10.07.12<\/p>\n<p>Genau auf dieses Wetter haben wir gewartet. Ein strahlender Morgen. Um 9.30h waren wir auf dem Weg zum \u201eBlind Mans Corner\u201c, eine Genusswanderung erster G\u00fcte, den ganzen Weg immer diese majest\u00e4tischen Bergriesen im Blick. Der \u201eBlind Mans Corner\u201c ist dann ein etwas unspektakul\u00e4rer Platz \u2013 (auf afrikaans: what de donner).Daf\u00fcr gibt es auf dem R\u00fcckweg ,ein Contourtrail, wieder beeindruckende Ausblicke \u00fcber Berge und T\u00e4ler. Die genannten Wegzeiten sind ziemlich genau, wenn da 6 Stunden stehen, braucht man auch 6 Stunden ohne zu tr\u00f6deln.<\/p>\n<p>MI.11.07.12<\/p>\n<p>Der Sani Paas ruft! Erst hatten wir noch \u00fcberlegt zum Injisuthi Camp zu fahren und von dort den \u201eMonks Cowl\u201c und \u201eGiants Castel \u201e zu bewundern. Aber wir m\u00fcssen auch noch was f\u00fcrs n\u00e4chste Mal lassen. Zudem sind unsere Vorr\u00e4te schon ziemlich geschrumpft und auch die Wettersituation ist in der N\u00e4he des Sani Passes besser einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Nach Einkauf in Estcourt und Mooiriver fuhren wir im sp\u00e4ten Nachmittagslicht durch die 1000 H\u00fcgel des Zululandes, nach Lotheni, eine einsame Campsite am Fu\u00dfe der nun s\u00fcdliche Drakensberge. Zu dieser Jahreszeit sind die grasbewachsenen H\u00fcgel nat\u00fcrlich alle kupferfarben. Die Gegend ist so sch\u00f6n, dass wir beschlossen hier nochmals zu einer anderen Jahreszeit zu reisen, im Fr\u00fchling muss es traumhaft sein.<\/p>\n<p>DO.12.06.12<\/p>\n<p>Bei strahlendem Wetter und \u201egale force\u201c Wind erwacht. \u00dcber den Bergen steht eine dicke Wolke die sich immer weiter ausweitet. Wir beschlossen erst mal Richtung Sani Pass zu fahren und zu sehen wie sich das Wetter entwickelt. Erstaunlicherweise wurde es immer sch\u00f6ner je n\u00e4her wir dem Sani Pass kamen. Bei wolkenlosem Himmel sind wir dann die Passstra\u00dfe auf 2850 m hoch gefahren. Die Strecke ist ab der s\u00fcdafrikanischen Grenze teilweise recht anspruchsvoll und ohne 4&#215;4 nicht zu fahren. Auf der Passh\u00f6he hat man eine wunderbare Aussicht auf die Serpentinen und das malerische Tal. Die Landschaft, das Licht und sogar das Dorf das erinnert uns sehr ans Altiplano. Eine wirklich spektakul\u00e4re Passfahrt mit einer beeindruckenden Bergkulisse!<\/p>\n<p>Im \u201eSani Top\u201c dem h\u00f6chst gelegenen Pub Afrikas haben wir eine wunderbare Forelle verspeist bevor wir uns auf den sehr rudiment\u00e4ren Campingplatz zur\u00fcckzogen. Temperaturen um die null Grad. Sani Top wirbt mit dem Slogan \u201eChristmas in July\u201c und hat auch eine Weihnachtsbaum im Pub und irgendwelche Weihnachtsstr\u00e4u\u00dfe mit Kugeln und Silberflitter als Tischdeko. Leute aus Joburg kommen f\u00fcrs Wochenende hier rauf und hoffen auf Schnee und zelebrieren \u201eWhite Christmas\u201c im Pub. Komisches Publikum, ausschlie\u00dflich Afrikaans.<\/p>\n<p>FRI.13.07.12<\/p>\n<p>Es war eine sehr laute Nacht, die Windb\u00f6en haben mit Sturmst\u00e4rke unsere Zeltw\u00e4nde zum Knattern gebracht. Der Wind der in diesen H\u00f6hen ist mehr als ein Jochl\u00fcfterl , nix mehr mit drau\u00dfen fr\u00fchst\u00fccken.<\/p>\n<p>\u00dcber den Black Mountain Pass, der immerhin 3400m hoch ist ging\u2019s Richtung S\u00fcdwesten nach Bushmans Neck, und dann hinunter ins Lowveld mit angenehmeren Temperaturen. Oder so dachten wir uns das. Aber um 14h hatten wir gerade mal 50km auf ziemlich rauen Tracks zur\u00fcck gelegt. Auch zogen aus allen Ecken dunkle Wolken auf und auf dem Weg zum Bushmans Neck gibt\u2019s nochmals 2 P\u00e4sse mit \u00fcber 3000m. Sah auf der Karte nach einem Tagestrip aus, die endlosen Serpentinen waren nicht ersichtlich. Die Aussicht irgendwo im Schneegest\u00f6ber ein Buschcamp zu machen fanden wir nicht so toll. So haben wir in einem Dorf unweit dem Abzweig nach S\u00fcden bei Mokothlong, in der St. James selfcontained Lodge campiert. Das alles erinnert uns an unsere S\u00fcdamerikareise, die D\u00f6rfer, die Berge, die Temperaturen ,bis hin zu den Duschen mit laukaltem Wasser.<\/p>\n<p>SA.14.07.12<\/p>\n<p>Beim Aufwachen gab es Schneegraupel und tiefh\u00e4ngende, dunkle Wolken. Die Aussicht 250km quer durch Lesothos Bergwelt ( im Schnitt 2800m hoch),bei Schneefall auf 4&#215;4 Tracks zu fahren fanden wir nicht so verlockend. Der einzig kurze Weg aus der Schneeregion raus- zur\u00fcck, und wieder \u00fcber den Sani Pass ins Tal. Auf dem Black Mountain Pass schneite es dann ordentlich ,mit Schneeverwehungen die die steile steinige Passstra\u00dfe im Nu in eine Risikotrack verwandelten. Auf der Passh\u00f6he im \u201eSani Top\u201c,war Volksfeststimmung. Da hat sich halb Joburg &amp; halb Durban versammelt \u2013 alle wollten das Schneeerlebnis. So \u00e4hnlich wie wenn bei uns der Untersee zufriert und halb Baden W\u00fcrttemberg kommt an den See. Kolonnen von Autos kamen die Passstra\u00dfe hoch, all die SUV Besitzer die endlich Gelegenheit hatten ihr Fahrzeug zu testen. Im Pub drehten sich die Gespr\u00e4che den auch nur in welcher Zeit und in welchem Gang man den Pass erobert hat. Da wir genug Schnee zuhause haben machten wir uns auf dem schnellsten Weg ins Tal. Im Cobham Reserve fanden wir eine sch\u00f6ne Campsite.<\/p>\n<p>SO.15.07.12<\/p>\n<p>Nach einer Sturmnacht, haben wir erst mal ausgeschlafen. Um 3.30hwar der Sturm so stark dass an Schlafen nicht mehr zu denken war und wir um unser Zelt f\u00fcrchteten. Also Aufstehen und Dach schlie\u00dfen. Wir haben uns dann notd\u00fcrftig unten eingerichtet, haben auch ein paar Stunden einigerma\u00dfen geschlafen. Um 7h war der Sturm vorbei, Peter hat das Dach wieder ge\u00f6ffnet und wir haben unseren Schlaf nachgeholt. Weils so ein strahlender Tag war und die Bergkulisse mit den angezuckerten Gipfeln ein Traum, haben wir einen Ruhetag eingelegt.<\/p>\n<p>MO.16.07.12<\/p>\n<p>Der Sturm am Samstag ist \u00fcber ganz Eastern Cape hinweg gezogen, mit Schneefall bis in die Midlands, sogar Hauptstra\u00dfen wurden wegen Schneefalls gesperrt. Wir haben also gut daran getan, unsere Lesotho runde vorzeitig zu beenden. Auf der Fahrt \u00fcber Kokstadt haben wir die verschneiten Drakensberge am Horizont bewundert und waren ganz froh schon auf 1200m zu sein. Am sp\u00e4ten Nachmittag kamen wir dann im \u201eOribi Camp\u201c unweit der K\u00fcste bei Port Shepstone an. Nicht gerade sommerliche Temperaturen aber eine deutliche Verbesserung gegen\u00fcber \u2013 2\u00b0, der letzten Nacht.<\/p>\n<p>DI.17.07.12<\/p>\n<p>\u00dcber Port Shepstone sind wir die South Coast bis Ramsgate gefahren. In Trafalgar kurz nach Ramsgate haben wir im sehr malerischen \u201eport o call\u201c Campsite \u00fcbernachtet. Ein langer Strandspaziergang nach Marina Beach war genau das Richtige nach dem wunderbaren Steak, welches Peter zum Lunch gekocht hat.<\/p>\n<p>MI.18.06.12 \u2013 DO.19.07.12<\/p>\n<p>Das Wetter hat aufgeklart und so haben wir bei sch\u00f6nem aber windigem Wetter zwei Strandtage an dieser grandiosen Beach eingelegt.<\/p>\n<p>FRI.20.07.12<\/p>\n<p>\u00dcber Port Edwards sind wir die kurvenreiche Strecke durch die ehemalige Transkei nach Port St. Johns gefahren. Dieses Gebiet ist das dichtbesiedelste in ganz SA. Wohin man blickt die Stra\u00dfen sind ges\u00e4umt von jungen Leuten meistens in Schuluniform \u2013wo werden die Leute alle mal Brot &amp; Arbeit finden? Im malerisch gelegenen Port St. Johns fanden wir nach einem leckeren Prawnessen im Cremorne Holiday Resort eine sch\u00f6ne Campsite. 90 R p.P.<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li>21. 07.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute morgen sind wir nach Umngazi River Mouth gefahren ca. 40min s\u00fcdlich von Port St. Johns. Craig hat uns das empfohlen und dass man bei der Lodge auch campieren kann- aber \u2013die Lodge war sehr smart, wundersch\u00f6n gelegen. Kein Camping m\u00f6glich und das billigste Zimmer 960R p. P.! Nun sind wir aber auch nicht mehr sicher ob der Tip nicht Umgazana hie\u00df. Wie auch immer das war nicht unsere Welt und so sind wir wieder zur\u00fcck nach St. Johns gefahren. Eigentlich hatten wir vor dem Strand entlang zu laufen, aber irgendwie fanden wir dass es leichtsinnig ist hier unser Auto f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unbeaufsichtigt zu lassen. Zu viele begehrliche Blicke von allen Seiten. So haben wir uns wieder auf unseren Campingplatz am Fluss zur\u00fcckgezogen und abends im Restaurant nochmals k\u00f6stliche Prawns verdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>SO.22.07.12<\/p>\n<p>\u00dcber Umthata sind wir nach Coffee Bay gefahren. Die Gegend ist hinunter bis an die K\u00fcste dicht besiedelt, kein Vergleich mit den vereinzelten Rundh\u00fctten die es hier vor 35 Jahr auf den H\u00fcgeln gab. T\u00fcrkis scheint nun die Modefarbe f\u00fcr die Rundh\u00fctten zu sein, kann mich nicht erinnern diese Farbe fr\u00fcher gesehen zu haben, auf jedem H\u00fcgel sieht man diese t\u00fcrkisen D\u00f6rfer die in den gr\u00fcnen H\u00fcgel leuchten. In Coffee Bay, eine der sch\u00f6nsten Buchten an dieser K\u00fcste fanden wir einen wundersch\u00f6nen Platz unter Milkwood B\u00e4umen.65R p.P. Hier trafen wir auch Christa &amp; Frank aus LB wieder, die mit ihrem Mercedes Igelhaut eine wirkliche Odyssee hinter sich haben. Bei einem Glas Wein haben sie ihr Leid geklagt.<\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li>23.07.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute morgen sind wir zusammen ans \u201eHole in the Wall\u201c gefahren. Frank war ganz froh die teilweise holprige Strecke nicht allein fahren zu m\u00fcssen. Auch hier- wo fr\u00fcher 3- 5 H\u00e4user standen, gibt es ein kleines Dorf. Aber der Strand und der beeindruckende Felsen sind nach wie vor traumhaft sch\u00f6n. Sogar die verwunschenen Campingpl\u00e4tze unter den Milkwood B\u00e4umen gibt es noch, aber man darf hier nicht mehr campieren, nur noch picknicken. Gottseidank haben wir das damals ausgen\u00fctzt.<\/p>\n<p>Erst wollten wir der K\u00fcste entlang zur Bulungula Lodge fahren, haben dann aber rausgefunden dass man nicht campen kann, und dass man das Auto weit entfernt parken muss wenn man ein Cottage mietet. Nachdem wir verschiedene Alternativen angedacht hatten, war es auch schon 13h. Das Wetter strahlend sch\u00f6n, da entschlossen wir uns auf einer einsamen Strecke durch den Wald nach Coffee Bay zur\u00fcckzufahren. Da wir nun von der anderen Seite ins Dorf fuhren entdeckten wir noch einen wundersch\u00f6nen Platz \u201eWhite Clay\u201c und da sind wir dann geblieben. 85 R p.P.<\/p>\n<p>DI.24.07.12<\/p>\n<p>Wir wollten diesen strahlenden Tag nicht im Auto verbringen, so entschlossen wir uns noch eine Nacht zu bleiben. So haben wir heute \u201eHole in the Wall\u201c nochmals zu Fu\u00df angesteuert. Es war eine K\u00fcstenwanderung vom Feinsten, wobei der Weg eigentlich hoch \u00fcberm Meer geht, die gr\u00fcnen Grash\u00fcgel hinauf und hinunter, manchmal ziemlich ausgesetzt. Irgendwann hat uns eine Xhosa Lady ein St\u00fcck begleitet, von ihr erfuhren wir, dass t\u00fcrkisfarbene Rundh\u00fctten gerade in Mode sind und nix mit Tradition zu tun haben. Die gesamte Wanderung dauerte 5 Stunden und wir waren ganz froh als wir wieder bei unserem Auto in \u201eWhite Clay\u201c waren.<\/p>\n<p>MI.25.07.12<\/p>\n<p>In Qunu, dem Geburtsort und jetzigem Wohnort von Nelson Mandela haben wir das wirklich ansprechende Mandela Museum besucht. Sehr sehenswert. Danach ging\u2019s auf der N2 Richtung East London. Die ganze ehem. Transkei scheint eine einzige Streusiedlung zu sein, die 200km von Umthata nach East London ist eine der dichtest besiedelten l\u00e4ndlichen Regionen, zudem auch eine aller\u00e4rmsten\u2026 die Zentren dieser kleinen St\u00e4dte haben nichts mehr mit dem europ\u00e4ischen S\u00fcdafrika zu tun. Ja hier gibt es alles von der Luxuswelt bis hin zum Drittwelt Land. Nirgends ist uns der Kontrast gr\u00f6\u00dfer erschienen als hier in der Transkei. Kurz vor E.L. sind wir in Cintsa East and der K\u00fcste im Rendezvous Camp untergekommen. 170R f\u00fcr beide mit Rentnerrabatt.<\/p>\n<p>DO.26.07.12<\/p>\n<p>Von East London machten wir einen Abstecher in die \u201ealte Universit\u00e4tsstadt Grahamstown. H\u00fcssche kleine Stadt, irgendwie das englische Pedant zum afrikaans Stellenbosch. Erstaunlich f\u00fcr eine solche Stadt, es gibt tats\u00e4chlich nur eine einzige Buschhandlung und die ist haupts\u00e4chlich mit Krimis und Wilbur Smith best\u00fcckt. Da unser Lesestoff langsam zur Neige geht haben wir uns f\u00fcr Wilbur Smith entschieden \u2013 viel Buch f\u00fcr wenig Geld. Dann ging\u2019s auf der N2 bis Jeffreys Bay. Bei Sonnenuntergang nat\u00fcrlich noch Muschel gesammelt \u2013 ein absolutes Muss an der Beach. Obwohl dicke graue Wolken im Westen aufzogen, war Peter \u00fcberzeugt dass das Regenzelt \u00fcberfl\u00fcssig ist. Tja, um Mitternacht setzte der typische Cape Winter Regen ein.<\/p>\n<p>FRI.27.07.12<\/p>\n<p>Wie nass und trostlos ein Regentag im Juli im Western Cape sein kann, hatten wir irgendwie verdr\u00e4ngt. Die Fahrt entlang der Garden Route hat unsere Erinnerung aufgefrischt. Von Jeffreys bis Knysna ein einziger Wolkenbruch! Aber dann zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen und auf dem pittoresken Terrassencampingplatz in Victoria Bay haben wir in Erinnerungen geschwelgt. 110 R f\u00fcr zwei mit Rentnerrabatt.<\/p>\n<p>SA.28.07. 12<\/p>\n<p>\u00dcber George und Oudtshoorn kamen wir am fr\u00fchen Nachmittag in Calitzdorp an. Im Speckboom Holiday Resort hatte Shelley ein wirklich gem\u00fctliches Cottage f\u00fcr uns vier gebucht. 240R p.P. K.K.s waren nat\u00fcrlich wieder viel sp\u00e4ter dran und so hatten wir einen ruhigen Nachmittg in der Wintersonne auf der Terrasse mit Blick auf die verschneiten Berge. Nach einem wunderbaren Lammcurry gab\u2019s nat\u00fcrlich viel zu erz\u00e4hlen und erst sp\u00e4t kamen wir in Genuss unserer mit Heizdecken vorgew\u00e4rmten Betten. \u00dcbrigens das erste Mal auf dieser Reise dass wir nicht in unserem Cruiser schlafen.<\/p>\n<p>SO.29.07.12<\/p>\n<p>Wieder einer dieser glasklaren Wintertage die so im Kontrast zu den Regentagen stehen. Nach einem ausgedehnten Fr\u00fchst\u00fcck, fuhren wir zu Colin der in der N\u00e4he von Calitzdorp mit Enthusiasmus eine kleine Farm betreibt. Nach Jahren als Softwearguru ist er ausgestiegen und genie\u00dft das Farmerleben und ist m\u00e4chtig stolz auf seine gefleckten Ziegen. Es war ein k\u00f6stliches Braai und ein wunderbarer Nachmittag und Colin ist einer jener Leute bei denen man das Gef\u00fchl hat man kennt sich schon jahrelang und man f\u00fchlt sich wohl. Ich bin sicher wir werden ihn wiedermal besuchen.<\/p>\n<p>MO.30.07.12<\/p>\n<p>Nach einem kleinen Ausflug zu den roten Felsen die die Umgebung von Calitzdorp so attraktiv machen, mussten wir nat\u00fcrlich nach den Port probieren, nicht zu vergessen den Schokokuchen, und, und\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>DI.31.07.12<\/p>\n<p>Wir reisen ab und das Wetter \u00e4ndert sich. Gegen 11h waren auch K.K. soweit und beim Abzweig zum Seeweeksport hie\u00df es im str\u00f6menden Regen Abschied nehmen. Die Felsformationen in dieser Schlucht sind gigantisch und trotz Regen haben wir die Fahrt sehr genossen. Danach ging\u2019s durch die Karoo ( schon leicht gr\u00fcn) in die k\u00e4lteste Stadt S\u00fcdafrikas Sutherland. Weltbekannt f\u00fcr die besten Bedingungen f\u00fcr Sternbeobachtungen. Leider hat es Wolken und zudem ist auch noch beinahe Vollmond. Aber das mit der K\u00e4lte stimmt!!<\/p>\n<ol>\n<li>01.08.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Strecke von Sutherland nach Calvinia via Backroads, Karoo pur, bei strahlendem Winterwetter ein Augenschmaus. In Calvinia auf 995m standen auch schon die ersten Wlidflower Felder zur Begr\u00fc\u00dfung parat.<\/p>\n<p>Der st\u00e4dtische Campingplatz war etwas sehr offen, aber es gibt noch einen kleineren, privaten an der Mainroad \u2013 150R f\u00fcr zwei.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>02.08.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Wildflowers sind noch etwas sp\u00e4rlich aber je weiter n\u00f6rdlich wir kommen desto \u00fcppiger wird\u2019s. In Niewoudville entschlossen wir uns via Backroads zur N7 nach Garies zu fahren. Was f\u00fcr ein Trip, wir planen in Zukunft die N7 gegen diese malerischen Strecken einzutauschen. In Garies waren die Temperaturen so dass wir unser Abendessen \u201eal fresco\u201c einnehmen konnten.<\/p>\n<p>FRI.03.08.12<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Highlight! Als wir heute den Campingplatz verlie\u00dfen (gratis, da niemand zum Kassieren da war), sind wir noch bei der Garies Touristinfo vorbei gegangen. Auf dringende Empfehlung der Lady im B\u00fcro sind wir nicht direkt nach Hondeklip gefahren. Wir haben den Umweg \u00fcber Groenriviersmond genommen und sind von dort der K\u00fcste entlang gefahren. Das Wetter ein Traum, (eigentlich hatten wir Nebel erwartet). In Groenriviersmond ist das Gate zum Namakwa NP. Hier bezahlt man die 22R p.P. f\u00fcr SA resident und 100R f\u00fcr die Campsite. Die Vegetation links und rechts der Tiefsandtrack mainau \u2013 m\u00e4\u00dfig, ein Traum in gelb, rot, orange pink und zahllose Schattierungen in gr\u00fcn. Als Begrenzung die gigantischen Wellen des Atlantik. Wildflower in der Kombination haben wir noch nie erlebt. Die K\u00fcste erinnert uns sehr an Saldana Bay vor 40 Jahren. Gut dass nun ein NP. dieses Juwel in diesem Zustand bewahrt und nicht irgendwelche Ferienanlagen mit Namen wie Mykonos gebaut werden.<\/p>\n<p>SA.04.08.12<\/p>\n<p>Heute sind wir weiter bis Hondeklip der K\u00fcste entlang gefahren. Nach einem Lunch mit Prawns haben wir uns auf den Weg quer durch den Namakwa NP. \u00fcber den \u201eWilde Peerde Pass\u201c nach Springbok gemacht. Eine beeindruckende Fahrt durch diese Landschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>05.08.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach Einkauf in Springbok gings auf der N7 noch Vioolsdrift wo wir nach Westen entlang der Grenze der Richtersveld Conservancy fuhren. Am fr\u00fchen Nachmittag haben wir unser erstes Bushcamp in S\u00fcdafrika gemacht und die Sonne genossen.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>06.08.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Morgens mit Regen aufgewacht \u2013 wo sind wir denn? Richtersveld ist Bergw\u00fcste und das Letzte was wir erwartet haben war Regen. Wir haben schnell zusammengepackt bevor das Zelt ganz nass war und haben unterwegs IM! Auto bei 8\u00b0 Au\u00dfentemperatur gefr\u00fchst\u00fcckt. Der Hells Kloof Pass ist landschaftlich sehr sch\u00f6n wild, die Stra\u00dfe teilweise sehr steinig, aber es ist eigentlich kein Pass eher eine Schlucht. Angesichts der tiefh\u00e4ngenden Wolken sahen wir von einer Fahrt IN den Park ab. Irgendwie ist das Management dieses NP. eigenartig. Das einzige Gate gibt es in Sendlingsdrift, warum es keinen Zugang von der N7 im Osten, und keinen im S\u00fcden gibt, t.i.A.? Wenn man von S\u00fcden kommt f\u00e4hrt man am Hells Gate vorbei, muss aber 20km bis Sendlingsdrift fahren weil man nur dort bezahlen und buchen kann. An der Grenze zum Park gibt es auch noch Minen, passt irgendwie nicht zum Weltkulturebe? Aber die Landschaft ist grandios.<\/p>\n<p>So sind wir wie schon vor einem Jahr mit der Autof\u00e4hre f\u00fcr 15\u20ac \u00fcber den Oranje\/ Gariep gegondelt. An der Grenze haben die Namibier auch noch 220 N$ Road Tax kassiert. Dann gings dem Fluss entlang nach Osten wo wir kurz vor der Fish River M\u00fcndung ein etwas verlottertes aber sch\u00f6n gelegenes Bushcamp direkt am Fluss fanden. Immer wieder faszinierend wie sich das gr\u00fcne Band durch die W\u00fcste zieht und an den Ufern alles gedeiht.<\/p>\n<p>DI.07.08.12<\/p>\n<p>Wie die Erinnerung doch manchmal t\u00e4uscht. Wir waren beide \u00fcberzeugt dass wir vor sieben Jahren eine Strecke im Fishriver Canyon Richtung AI- AIS gefahren sind. Nachdem wir \u00fcber den Fishriver gefahren sind haben wir vergeblich das Schild 4&#215;4 Ai \u2013 Ais und den Einstieg in den Trail gesucht. Aber nach einer kurzen Strecke Sandtrack taten sich un\u00fcberwindbare gro\u00dfe Steinfelder auf und es war klar da gibt\u2019s kein Durchkommen. Also zur\u00fcck auf die Maintrack dem Oranje entlangund ger\u00e4tselt warum es diese Stra\u00dfe nicht mehr gibt. 20km weiter \u00f6stlich kam dann das Schild und es war nat\u00fcrlich nicht der Fishriver Canyon den wir damals gefahren sind sondern dieser kleinerer Canyon \u2013 die Strecke ist aber noch genauso sch\u00f6n wie wir sie in Erinnerung hatten. Und weil es so sch\u00f6n war haben wir gleich noch ein einsames Bushcamp gemacht.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li>08.08.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf der Strecke nach Hoab sah Peter eine Track die direkt Richtung Canyonrand zu f\u00fchren schien. Es war eine Rettungstrack falls einer der Canyonwanderer aus irgendeinem Grund aussteigen muss. Wir kamen aber nicht bis zum Rand, erstens kam ein verschlossenes Gate und nach 3-4 km laufen wurde uns klar dass wir letztendlich im Canyon landen und nicht wissen wie lange das dauert. So sind wir wieder zur\u00fcck zum Auto gewandert und haben ein Buschcamp mit wunderbarem Blick auf die westliche Canyonkante gemacht.<\/p>\n<p>DO.09.08.12<\/p>\n<p>Auf unserem Trip nach SWA. In 1978, haben wir den K\u00f6cherbaumwald nicht geschafft. So nach unserem Einkauf in Keetmanshoop beschlossen wir das nachzuholen. Satte 290N$ f\u00fcr eine Campsite, die eigentlich nur ein gro\u00dfer Parkplatz f\u00fcr die Tagesg\u00e4ste ist fanden wir ganz sch\u00f6n unversch\u00e4mt. Der Wald ist ganz sch\u00f6n, aber in der Karoo kann man die auch sehen und da kostet es nix.<\/p>\n<p>FRI.10.08.12<\/p>\n<p>Noch so eine Sehensw\u00fcrdigkeit die wir vor 34 Jahren nicht gefunden haben, den Brukkaros Krater, aber nachdem man ihn von der Hauptstra\u00dfe in seiner ganzen Pracht sehen kann, haben wir uns den 40km Abzweig gespart und sind weiter Richtung Norden ged\u00fcst. Kurz vor Mariental sahen wir ein Schild Oppi Koppi Camp. Als wir nach 6 km ans Tor kamen war es mit einer dicken Kette verschlossen. Daraufhin haben wir in der N\u00e4he ein wunderbares Buschcamp gemacht.<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li>11.08.12<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach vier Monaten hat sich der Kreis geschlossen und wir sind wieder in Windhoek. Im Aerebusch sind wir ja mittlerweile auch schon Stammg\u00e4ste. Jetzt hei\u00dft es nur noch Auto aufr\u00e4umen und beim Farmer unterstellen und ab geht es mit Namibia Air am 14.08. nach Hause.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Namibia_Zambia_Zimbabwe_Fotos 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Namibia_Zambia_Zimbabwe_Fotos 2 Ostermontag 09.04.12 Aufbruch in unsere zweite Heimat, zu unserem mobilen Ferienhaus. Der Flug mit Air Namibia sehr angenehm, nicht so eng wie bei Swiss und der Flieger nur 70% belegt. Um 5h morgens steht unser Farmer Uwe &hellip; <a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=291\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4684,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-291","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=291"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6485,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291\/revisions\/6485"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4684"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}