{"id":293,"date":"2015-02-15T14:04:29","date_gmt":"2015-02-15T12:04:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=293"},"modified":"2024-02-27T13:01:30","modified_gmt":"2024-02-27T11:01:30","slug":"2011-konstanz-kapstadt","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=293","title":{"rendered":"2011 Cairo-Cape Town"},"content":{"rendered":"<p><em><strong><a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=5811\">Cairo-Cape Town Fotos 1<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=5814\">Cairo-Cape Town Fotos 2<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=5820\">Cairo-Cape Town Fotos 3<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>F\u00e4hre Venedig-Alexandria:&nbsp;Ankunft in \u00c4gypten:&nbsp;&nbsp; ( excerpts english text see below&#8230;)<\/p>\n<p>Nach 3 Tagen Luxuskreuzfahrt mit der VISEMAR F\u00e4hrlinie&nbsp; ab Venedig haben wir im Hafen von Alexandria in \u00c4gypten wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen. Damit setzen wir unsere Reise&nbsp; <a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=295\">2010 T\u00fcrkei Syrien Jordanien<\/a>&nbsp;fort in Richtung S\u00fcden&#8230;<\/p>\n<p>Die Visaerteilung an Bord mit ca. genau so vielen \u00e4gyptischen Zollbeamten wie Passagiere f\u00fcr die Bearbeitung ging recht z\u00fcgig vonstatten. Aus diesem Grund glaubten wir dass die Einfuhr der Autos ebenso effizient erledigt w\u00fcrde. Aber \u20262 Stunden sp\u00e4ter, nachdem erst die Hunde, dann das R\u00f6ntgenauto dann die Beamten die Autos kontrolliert hatten wurden die 6 Wagen mit blinkender Polizeieskorte zur Nummernschild-Ausgabe begleitet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/KN_CT_2011-e1633694839979.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-5843\" src=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/KN_CT_2011-e1633694839979.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"735\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/KN_CT_2011_01_18_12_11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5861 alignright\" src=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/KN_CT_2011_01_18_12_11.jpg\" alt=\"\" width=\"468\" height=\"351\" srcset=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/KN_CT_2011_01_18_12_11.jpg 800w, http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/KN_CT_2011_01_18_12_11-120x90.jpg 120w, http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/KN_CT_2011_01_18_12_11-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/KN_CT_2011_01_18_12_11-533x400.jpg 533w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><\/a>Nochmals 3 Stunden sp\u00e4ter, umringt von nochmals 10 umherwuselnden Beamten, ausgestattet mit einem neuen Feuerl\u00f6scher( den jeder(!) kaufen muss egal ob schon einer im Auto ist oder nicht) und einem \u00e4gyptischen Nummernschild wurden wir in das ganz normale Verkehrschaos von Alexandria entlassen. Wie lange diese ganze Prozedur dauert wenn 20 oder 50 Autos an Bord sind das wei\u00df vermutlich nur Allah!<\/p>\n<p>Mittlerweile war es 23 h und stockdunkel. Mit Jeffery &amp; Josi, holl\u00e4ndische Reisende vom Schiff machten wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz \u2013 erfolglos! Die ganze Mittelmeerk\u00fcste ist beinahe bis El Alamein dicht bebaut ist und die Chance mitten in der Nacht einen einigerma\u00dfen sicheren Schlafplatz zu finden, gleich null. Um dem Chaos in Alexandria zu entkommen entschlossen wir uns spontan \u00fcber die Desertroad nach Kairo zu fahren. Mit 2 offiziellen Campsites im Navi \u2013 kein Problem oder so dachten wir. Wir fanden beide im Chaos von Kairo auf Anhieb, allerdings waren beide geschlossen. Gegen 3:30h erbarmte sich ein Guard und \u00f6ffnete uns, allerdings mit der Auflage um 9h schon wieder wegzufahren.<\/p>\n<p>KAIRO<br \/>\nNachdem sich Peter schon mal f\u00fcr ein gro\u00dfes Projekt&nbsp;\u00fcber Jahre mehr oder weniger st\u00e4ndig in Kairo aufgehalten hat, hatten wir schon Erfahrung, was f\u00fcr ein Moloch Kairo ist \u2013 und die Fahrt am folgenden Morgen durch die Vororte zum Campingplatz\u201c Salam\u201c bei den Pyramiden lie\u00df keinen Zweifel dar\u00fcber, dass es sich in keiner Weise verbessert hat.<br \/>\nIm Gegenteil\u2026..<br \/>\nMorgen 17.01. hoffen wir unser Sudanvisum zu bekommen und dann &#8211; nur raus hier &#8211; geht es weiter \u00fcber die Oasenstra\u00dfe nach S\u00fcden, &nbsp;in die \u201eWei\u00dfe W\u00fcste\u201c.<\/p>\n<p>ENGLISH<\/p>\n<p>After 3 days of luxury cruise from Venice to Alexandria we finally got onto the black continent.<\/p>\n<p>Obtaining an Egyptian number plate took quite some time &amp; lots of patience! It took 5 hours and we only were 5 cars on the ferry, Allah alone will know how long it is going to take once there are 30 or more cars. Finding a campsite in Alexandria was impossible, so we drove on to Cairo even though it was already pitch dark.<\/p>\n<p>CAIRO<br \/>\nEven though Peter had been many years doing business in Cairo, we had somehow&nbsp;forgotten what an astonishingly chaotic city Cairo is. But soon we knew it again, and it hasn\u2019t changed for the better. But obtaining the visa for Sudan went very smoothly and by tomorrow we hope to be off to the \u201cwhite desert,\u201d to which we are very much looking forward to.<\/p>\n<p>18.01. -22.01.11 Schwarze W\u00fcste \u2013 Wei\u00dfe W\u00fcste&nbsp;&nbsp; English see below<\/p>\n<p>Sudanvisum in 24 Stunden erhalten (entgegen Berichten von bis zu 3Wochen Wartezeit). Tats\u00e4chlich, um 10h morgens hatten wir unsere P\u00e4sse mit dem Visum wieder. Noch einen kurzen Abstecher zu den Pyramiden und dann waren wir auf dem Weg nach Bahariya. \u00dcber die Retortenstadt \u201e6.October\u201c wo wir noch volltankten (ca. 0,20\u20ac\/Liter), ging es ab nach S\u00fcden, \u00fcber die Oasenstrasse in Richtung &#8222;Wei\u00dfe W\u00fcste&#8220;. Eine &#8211; nur anfangs &#8211; relativ uninteressante Strecke durch eine topfebene Steinw\u00fcste.<\/p>\n<p>Gegen 15h waren wir schon in Bawiti, ein kleines gesch\u00e4ftiges Oasenst\u00e4dtchen und Ausgangspunkte zur Tour in die Wei\u00dfe W\u00fcste. Gegen Abend haben wir noch die warme Quelle besucht und den unspektakul\u00e4ren Tempel von Alexander dem Gro\u00dfen besichtigt. Danach gab es ein genauso unspektakul\u00e4res Abendessen im \u00e4gyptischen Speisesaal im Ahmed Safari Camp. Unsere Bordk\u00fcche bietet da doch etwas mehr.<\/p>\n<p>Nach dem wir noch frisches Gem\u00fcse und Obst gekauft hatten fuhren wir Richtung Farafra. Erst durch die \u201eSchwarze W\u00fcste\u201c, mit beeindruckenden schwarzen Tafelbergen mit gelben Sicheld\u00fcnen am Fu\u00df der Berge. Und dann die ersten Ausl\u00e4ufer der \u201ewei\u00dfen W\u00fcste\u201c, eines DER Highlights auf unserer \u00c4gyptenreise. Da gab es kein Halten mehr, bei der ersten Gelegenheit sind wir von der Stra\u00dfe ab in die D\u00fcnen und haben uns einen traumhaften Schlafplatz irgendwo zwischen diesen Kalksteinformationen gesucht. Unser Timing ist perfekt, die wei\u00dfe W\u00fcste bei Vollmond ist das ultimative Erlebnis \u2013 und wir haben tats\u00e4chlich Vollmond. Eine lange&nbsp;&nbsp; Wanderung bei Sonnenuntergang und ein Spaziergang bei Mondlicht \u2013 was f\u00fcr ein Einstieg! Vor dem Zubettgehen kommt noch ein W\u00fcstenfuchs auf leisen Pfoten, aber mit leuchtenden Augen auf Besuch und versucht was nahrhaftes abzustauben. Wir freuen uns und schlafen dann ein wie die Murmeltiere bis zum Sonnenaufgang&#8230;<\/p>\n<p>Nach einem Morgenspaziergang, um diese fantastische Szenerie in einem andern Licht zu sehen ging es weiter nach S\u00fcden. Am Nachmittag bei den ber\u00fchmten Kalk-Pilzformationen gelandet und gegen Abend bei wunderbarem Licht diese bizarren Gebilde bewundert und zahllose Fotos gemacht. Bei Sonnenuntergang war es allerdings vorbei mit der Stille in der W\u00fcste. Mit unserem untr\u00fcglichen Gesp\u00fcr hatten wir uns den sch\u00f6nsten Schlafplatz ausgesucht \u2013 leider ist dieser Platz auch allen W\u00fcstentour Unternehmern bekannt. Das hat zur Folge dass bei Sonnenuntergang reger Verkehr herrscht und das ganz einsame W\u00fcstenfeeling etwas verloren geht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es (etwas unerlaubterweise) ab in die D\u00fcnen auf der Westseite der Oasenstra\u00dfe in Richtung Lybische W\u00fcste. Hier ist die Landschaft noch gro\u00dfartiger. So beeindruckend die teilweise recht filigranen Figuren sind, die der Wind aus dem Kalkstein formt \u2013 die m\u00e4chtigen Kl\u00f6tze die hier im westlichen Teil aus dem Sand herausragen und auch alle erdenklichen Formen bilden, das ist nicht zu toppen. Diese Ecke ist noch nicht ins Tourenprogramm aufgenommen, somit noch sehr einsam. Den ganzen Tag nur mit entdecken, staunen und fotografieren verbracht. Man kann es nicht beschreiben, wir hoffen unsere Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck.<\/p>\n<p>Auf dem weiteren Weg nach S\u00fcden scheiterten wir bei dem Versuch, die Strecke von Farafra nach der Oase Dakhla quer durch die W\u00fcste abzuk\u00fcrzen. Nach knapp der H\u00e4lfte der etwa 200km wurde es &#8211; ohne Begleitfahrzeug und komplett verschwundener&nbsp; Fahrspur &#8211; nach etlichen Einbr\u00fcchen in Weichsandl\u00f6cher in der Mittagshitze doch etwas zu ungem\u00fctlich. Da war auch der Landcruiser &#8211; schwer beladen wie wir waren &#8211; \u00fcberfordert. Nur mit Hilfe unserer vorausschauenderweise mitgef\u00fchrten Sandbleche und-Schaufel und erheblichem K\u00f6rpereinsatz waren wir 2h sp\u00e4ter wieder unterwegs &#8211; aber zur\u00fcck nach Farafra, von wo wir dann denn etwas l\u00e4ngeren Weg via die Oasenstra\u00dfe unter die R\u00e4der nahmen.<\/p>\n<p>English:<\/p>\n<p>Sudan visa was no problem whatsoever, we got it in 24 h. After a short visit to the Pyramids,we were off to the White Desert. Via Bawiti a small oasis village, we finally got into this really fantastic desert. For us certainly one of the highlights in Egypt. We haven\u2019t seen anything like that before anywhere. Even our timing is perfect \u2013full moon! In moonlight all these fantastic white rock formations become even more fascinating \u2013 at times it looks like as if it would be somewhere in winter in the Alps. And then by sundown or very early in the morning, every time it looks different, its beyond words! Just look at the pictures.<\/p>\n<p>09.02.2011<\/p>\n<p>Von Assuan nach Kharthoum&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8211; English see below<\/p>\n<p>Wir hatten Gl\u00fcck \u2013 als die Unruhen in \u00c4gypten anfingen waren wir schon in Assuan. Anfangs bef\u00fcrchteten wir eine Woche in Assuan rumh\u00e4ngen zu m\u00fcssen &#8211; aber Inshalla, nach 2 Tagen und einigem bangen wir hatten alle Papiere und am 31.01. wir waren an Bord unseres Seelenverk\u00e4ufers. Hatten eine wunderbare Nachtfahrt und sind unterm Sternenhimmel die 500km \u00fcber den Nasser-See (Assuan-Staudamm) geschippert. Bei Sonnenaufgang sind wir am eindrucksvollen Abu Simbel vorbeigezogen und mittags waren wir schon in Wadi Halfa.<\/p>\n<p>Hier mussten wir 1 Tag auf unser Auto warten. Hotel in Wadi Halfa hat uns sehr an unsere s\u00fcdamerikanischen Hotels erinnert\u2026Aber p\u00fcnktlich am n\u00e4chsten Tag&nbsp;&nbsp; war unser da, mit Hilfe von unserem lokalen Agent, f\u00fcr den ganzen Papierkram (10$ sehr g\u00fcnstig waren wir startklar f\u00fcr das Abenteuer Sudan. Mit unseren neuen Freunden, ein schottisch\/s\u00fcdafrikanisches Paar und ihre 3! Kinder Alter&nbsp; 7-5-4 ging es nach S\u00fcden. Einfach irgendwo in die W\u00fcste abgebogen und unter freiem Himmel ein wunderbares Bushcamp gemacht.<\/p>\n<p>Die Suche nach den Soleb Ruinen auf der anderen Seite des Nils war wenig erfolgreich \u2013 es gibt seit neuesten eine brandneue Stra\u00dfe von Wadi Halfa nach Dongola und die f\u00fchrt nicht direkt am Nil entlang. Es gibt keine Stra\u00dfenkarte die stimmt und die F\u00e4hren die letztes Jahr vielleicht noch in Betrieb waren \u2013 keiner konnte uns sagen wo diese zu finden sind. Bei der Suche begegneten wir daf\u00fcr aber am Nilufer einem Fischer mit frischem Fang und so gab es abends gegrillten Nilbarsch am Lagerfeuer unter Palmen. (Peter hat den Fisch geschuppt, ausgenommen und auf offenem Feuer zubereitet)<\/p>\n<p>Mit dieser neuen geteerten Stra\u00dfe kommt das richtige Nord Sudan Gef\u00fchl wovon jedermann erz\u00e4hlt hat nicht auf \u2013 auf der anderen Seite ist es nat\u00fcrlich ein schnelleres und bequemeres Reisen. Und die W\u00fcste ist die gleiche \u2013 auf Wellblechpiste oder Teerstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Von Dongola nach Karima durch die eindr\u00fcckliche nubische W\u00fcste ging es zum Jebel Barkal und den Pyramiden der Nuri Kultur. Nicht so gro\u00df wie die von Gizeh aber wundersch\u00f6n in den roten Sandd\u00fcnen gelegen und man ist ALLEINE! Einzige Bedingung: man muss 100 Meter von den Pyramiden entfernt campen.<\/p>\n<p>Weiter quer durch die Bayuda W\u00fcste zum touristische Highlight im Sudan zu den Mereo Pyramiden. Tourismus im Sudan steckt noch in den Kinderschuhen bzw. existiert \u00fcberhaupt nicht. Daher kann man auch hier diese Monumente in der Einsamkeit der W\u00fcste genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Nun sitzen wir hier in der Lobby eines 5-Sternehotels in Karthum, sch\u00f6n k\u00fchl (Au\u00dfentemperatur angenehm warme&nbsp; 42\u00b0C ), haben eben unser Visa f\u00fcr \u00c4thiopien abgeholt und \u00fcbermorgen wir werden Richtung \u00c4thiopien weiterfahren.<\/p>\n<p>Info f\u00fcr Reisende: im ganzen Sudan funktionieren KEINE Kreditkarten &#8211; genug Bargeld mitnehmen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>English:<\/p>\n<p>Well we were lucky when unrests in Egypt started we already were in Assuan. So there were demonstrations and teargas too but the campsite was far out of town and we were fine. We were more concerned about getting the paperwork done in time for the ferry (wich only departs once a week) across Lake Nasser. But in the end it worked out fine and we were on the boat going to Wadi Halfa just as we planned to do. Great trip across the lake and by sunrise there was the impressive temple of Abu Simbel on the westbank &#8211; what a sight.<\/p>\n<p>Sudan is a great country, people are very friendly and dignified. The deserts where untouched are great. Tourism does is not exist and so we could see the mysterious great Meroepyramids in complete solitude.<\/p>\n<p>Today in Khartoum we just picked up our Ethiopian visa and one of these days we are going to move on. In the moment we are travelling with our new friends a very nice couple Fiona (scottish) &amp; Pieter (southafrican)&nbsp; &amp; their lovely 3 !!! kids aged 7-5-4&#8230;<\/p>\n<p>02.03.2011<\/p>\n<p>Von Khartum nach \u00c4thiopien\u2026<\/p>\n<p>Am 11.02.11 hatten wir auch noch den zus\u00e4tzlichen Brief von der \u00f6sterreichischen Botschaft aus Addis Abeba (in \u00c4thiopien ben\u00f6tigt man das zus\u00e4tzlich zum Carnet!) und konnten das hei\u00dfe und staubige Khartum verlassen.<\/p>\n<p>Die Route dem Blauen Nil entlang nach S\u00fcdwesten ist eine eher uninteressante, dichtbesiedelte Strecke. Im Norden war die W\u00fcste vielf\u00e4ltig und faszinierend, hier f\u00e4hrt man einfach durch um nach \u00c4thiopien zu gelangen. Trotzdem fanden wir einen wundersch\u00f6nen Schlafplatz etwas abseits der Strecke. Weiter Richtung Grenze ging es km um km nur flach und staubig. In Gedaref nochmals mit billigen Diesel vollgetankt \u2013 nochmals in der W\u00fcste \u00fcbernachtet und einen \u00fcblen Schnupfen auskuriert. Gallabat\/ Metema ist z. Z. der einzige offene Grenz\u00fcbergang nach \u00c4thiopien sofern man nicht in den S\u00fcdsudan reist.<\/p>\n<p>Wir fanden die Leute im Sudan sehr angenehm und f\u00fchlten uns absolut sicher. Uns wurde auch mehrmals versichert dass wir ohne Probleme in den S\u00fcden nach Juba reisen k\u00f6nnten. Wir waren gerade in Khartoum als Nordsudan das Referendum ohne wenn und aber anerkannt hatte und alle schienen sehr entspannt\u2026.<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li>13.02.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Obwohl uns die deutsche Botschaft mitgeteilt hatte dass keine Grenzabfertigung von Freitag bis Montag stattfindet, haben wir es am Sonntag einfach versucht und siehe da \u2013 nach 3 Stunden hatten wir alle gef\u00fchlten 1000 Papiere und waren in \u00c4thiopien. Erste Tat &#8211; wir wollten Bier kaufen (im Sudan gibt es wirklich NICHTS) aber \u2013 hier herrscht Flaschenmangel, Bier zum Mitnehmen gibt\u2019s nur wenn man leere Flaschen eintauscht. Die sogenannten Bars an der Grenze waren aber derma\u00dfen unattraktiv dass wir unser erstes Bier erst in Gondar tranken. Die Fahrt dahin \u2013 traumhaft sch\u00f6n. Aus dieser flachen W\u00fcste steigt die Stra\u00dfe in Serpentinen hoch auf 2300 Meter. Die Landschaft wird allm\u00e4hlich gr\u00fcner es gibt bl\u00fchende B\u00e4ume und am Horizont sieht man die Berge des Hochlandes. Bei Sonnenuntergang sind wir in der alten Kaiserstadt Gondar angekommen.<\/p>\n<p>Sogar Visakarten funktionieren in diesem Land. Mit gen\u00fcgend Birr (1Euro\/22Birr) ausgestattet absolvierten wir am n\u00e4chsten Tag das Sightseeing-Programm. Der Palast mit all den dazu geh\u00f6renden Geb\u00e4uden ist sehr eindr\u00fccklich \u2013 obwohl sich die schottischen Kinder einig waren dass es eigentlich \u201ea wee bit little \u201e ist. Aber in Schottland gibt\u2019s ja Schl\u00f6sser zuhauf\u2026 Gondar liegt wundersch\u00f6n in den Bergen, hat ein fantastisches Klima und ist nach dem Sudan &#8211; so sehr uns W\u00fcste fasziniert &#8211; mit all dem Gr\u00fcn eine Wohltat f\u00fcrs Auge.<\/p>\n<p>Gondar nach Lalibela<\/p>\n<p>Heute war ein kurzer Reisetag, ca. 60 km auf der ersten Gravelroad auf dieser Reise nach S\u00fcden zum Lake Tana. Der See wird als eigentliche Quelle vom Blauen Nil angesehen. Tim &amp; Kims Campsite liegt am Nordufer des Sees und ist ein kleines Paradies, die ebenen Standpl\u00e4tze sind allerdings rar. In einer idyllischen Badebucht kann man schwimmen und Tim versicherte uns dass es Bilharziose frei w\u00e4re\u2026\u2026<\/p>\n<p>FRI. 18.02.11<\/p>\n<p>Nach 2Tagen Pause und abenteuerlichen Reisestories von anderen Reisenden geht es heute weiter nach Lalibela. Was&nbsp;&nbsp; f\u00fcr eine Traumfahrt durch das \u00e4thiopische Hochland. Jede Menge Pl\u00e4tze f\u00fcr sch\u00f6ne Bushcamps gesehen, aber sobald man anh\u00e4lt dauert es keine 2 Minuten und aus dem Nichts tauchen ziemlich viele Leute auf die v\u00f6llig distanzlos sind. Bei Sonnenuntergang sind wir im Hotel Lal angekommen. Sch\u00f6ner Stellplatz und Dusche in einem Zimmer f\u00fcr 150 Birr, sehr zu empfehlen.<\/p>\n<p>Die Felsenkirchen sind wirklich beeindruckend! Verglichen mit Petra, wesentlich kunstvoller, da auch die Innenr\u00e4ume voll ausgestattet sind. Leider sind zwei Komplexe mit ausnehmend scheu\u00dflichen Schutzzelten \u00fcberdacht. Nur die interessanteste Kirche, die Georgskirche steht frei.<\/p>\n<p>Lalibela nach Mekele<\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li>20.02.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute hie\u00df es Abschied nehmen von unseren neuen Freunden. Fiona, Pieter, Mara, Archie und Ewan, sie alle sind uns richtig ans Herz gewachsen. Sie fahren weiter in den S\u00fcden und wir fahren nach Norden. Wir waren 3 Wochen zusammen unterwegs und es hat Riesenspa\u00df gemacht. Eltern und Kinder sind wirklich au\u00dfergew\u00f6hnlich und wir haben vor, uns nochmals irgendwo in Ostafrika zu treffen.<\/p>\n<p>Die Fahrt von Lalibela \u00fcber Sekota auf der Nebenstrecke durchs Hochland ist eine der eindr\u00fccklichsten Fahrten die wir je gemacht haben. Man f\u00e4hrt den ganzen Tag durch eine Landschaft die wie aus 100 Grand Canyons und nochmals so viele Death Valleys zusammengesetzt ist. Man kann es nicht beschreiben und auf Fotos zu bannen ein ist hoffnungsloses Unternehmen. Diese Landschaft, sie ist wirklich das Dach Afrikas. Bei Sonnenuntergang fanden wir tats\u00e4chlich einen Platz wo wir unentdeckt blieben und ohne zahllose Zaung\u00e4ste diesen wunderbaren Tag ausklingen lie\u00dfen.<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li>21.02.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen haben wir die Fahrt nach Axum fortgesetzt. Die Hauptstra\u00dfe zwischen Adua und Axum ist eine einzige staubige Baustelle und recht anstrengend zu fahren. Im Hotel Kaleb mit sch\u00f6nem Innenhof gab es eine warme Dusche um die dicke Staubschicht wegzusp\u00fclen. Am Abend haben wir noch das Stelenfeld und die Kathedrale bewundert.<\/p>\n<p>Danakil Senke<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wieder Richtung S\u00fcden, in die Stadt Mekele. Ausgangspunkt f\u00fcr eine Tour in die Danakil Senke. In Khartum hatten uns Christine &amp; Rowen best\u00e4tigt dass die Danakil Senke und der Erta Ale mit Lavasee in der Mitte ein wirklich einzigartiges Erlebnis ist und wir es, wenn es irgendwie m\u00f6glich unter allen Umst\u00e4nden machen sollen<\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li>23.02.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Ausflug in die Danakil Senke ist etwas aufw\u00e4ndig zu organisieren, da es das Gebiet der Afar, einer ziemlich unregierbare Volksgruppe ist. Ohne Reiseerlaubnis von irgendeinem Afar Chief und ohne Guide und Polizei geht gar nichts. D. h. normalerweise ist es mit eigenem Auto sehr schwierig.<\/p>\n<p>So machten wir uns heute Morgen erst mal im Internet \u00fcber diverse Touranbieter kundig. Der Manager vom Hotel Axum sowie ein anderer Anbieter in Addis waren sofort mit Angeboten in astronomischen U$ Betr\u00e4gen zur Stelle. W\u00e4hrend wir im Hotel unsere Emails checkten fragte uns ein \u00e4lterer Herr ob dies unser Auto mit der Konstanzer Nummer w\u00e4re. Es stellte sich heraus, dass Heinz, ein Ravensburger mit seiner \u00e4thiopischen Ehefrau in Mekele den europ\u00e4ischen Winter verbringt. Die Beiden haben schon in vielen L\u00e4ndern in Afrika gelebt und gearbeitet und haben uns sofort zum Essen in ihr Haus eingeladen. Es war ein hochinteressanter Nachmittag und wir haben von Alganesh sehr viel \u00fcber Land und Leute erfahren. Au\u00dferdem sind die beiden auch an einem Trip nach Danakil interessiert und kennen den lokalen Anbieter Keleb von\u201c Danakil Adventurtours\u201c. Wir wurden uns einig zusammen diese Tour zu machen. Wir in unserem eigenen Auto und Heinz &amp; Alganesh mit Auto und Fahrer vom Tour-Anbieter. Wir teilten uns die Kosten f\u00fcr den ganzen Bewachungszinnober, Permits, Guides ect. und waren gl\u00fccklich mit unserem eigenen Auto fahren zu k\u00f6nne. Von Mekele auf 1800 m geht es hinunter in die W\u00fcstensenke auf minus 200m . Die Temperaturen steigen von angenehmen 28\u00b0 auf konstante 45\u00b0. In Bera Ale ist erst mal Stopp, ab hier beginnt Afarland und das gro\u00dfe Feilschen wie viele Bewacher, Polizisten, Guides und sonstige Trittbrettfahrer mit einsteigen, beginnt. Dank dem Verhandlungsgeschick von Abraham dem Fahrer des Tourautos kamen wir mit 2 Begleiter f\u00fcr 2 Autos gut weg.<\/p>\n<p>Nun also gut bewacht ( leise Zweifel bez\u00fcglich Bewachung sind durchaus angebracht) ging es weiter nach Hamid Ela, eine eher trostlose Afar Ansiedlung. Temperaturen von 45\u00b0 und nachts k\u00fchlt es unwesentlich ab und der hei\u00dfe W\u00fcstenwind bl\u00e4st Sand in alle Ritzen \u2013 aber das ist ja alles freiwillig\u2026 Am n\u00e4chsten Tag die anstrengende Strecke zum Erta Ale. 120km 4&#215;4 Gel\u00e4nde in allen schwierigen Variationen, dazu Hitze, Bulldust Staub, Staub und nochmals Staub. Der Erta Ale ist ein sehr flacher Vulkan und die zu \u00fcberwindenden ca. 700 H\u00f6henmeter sind in 3 bis 4 Stunden zu schaffen.<\/p>\n<p>Wir sind am sp\u00e4ten Nachmittag losgelaufen und haben in tiefer Nacht den Kraterrand erreicht. Was f\u00fcr ein Erlebnis am Kraterrand zu stehen und in den kochenden Lavasee zu blicken\u2026es ist einfach \u00fcberw\u00e4ltigend. Da brodelt und kocht es und man steht ganz nahe am Rand (Sicherheitsabsperrung gibt es nicht- jeder darf so nahe ran wie er m\u00f6chte).Man steht hier auf ganz junger Lava, erst im Dezember ist der See sozusagen \u00fcbergekocht und die Lava \u00fcber den Rand geflossen. \u00dcber einem der Sternenhimmel und man blickt in diesen rotgl\u00fchenden See, ein Erlebnis das jede M\u00fche wert ist. Den kurzen Rest der Nacht haben wir auf dem Gipfel zwischen den Trag-Kamelen geschlafen und sind dann bei Sonnenaufgang abgestiegen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag fuhren wir dann \u00fcber den Salzsee zum 2.Highlight dieser Tour. Die vielfarbigen und vielf\u00e4ltigen Ausbl\u00fchungen die es in den Sulphur-Seen gibt \u2013 ein Wunder der Natur! In dem auf dem R\u00fcckweg \u00fcberquerten trockenen Salzsee wird auch noch in m\u00fchevoller Handarbeit Salz gewonnen das dann von Kamelkarawanen ins Hochland transportiert wird. Dieser Trip ist sicher einer der H\u00f6hepunkte unserer Reise und jeden Aufwand wert.<\/p>\n<p>ENGLISH<\/p>\n<p>After we got all our papers we were glad to leave hot &amp; dusty Khartoum. The route along the Blue Nile is rather dull. In the north the desert is forever changing and beautiful, here one want to get to Ethiopia as quickly as possible. In the moment Gallabat\/ Metema is the only possible border crossing to Ethiopia, unless one travels to South Sudan.<\/p>\n<p>We liked the Sudan and the people. On the entire trip we felt very safe there. As campsites are nonexistent we had always wonderful bushcamps in the desert and never felt unsafe.<\/p>\n<p>Passport &amp; custom control was no problem and after 3 hours we entered Ethiopia. From the desert we went into the mountains to Gondar, the old city of the emperors. Situated at 2300m it has a lovely climate and is very green. The castle is impressive, even though the Scottish kids we are travelling with, found it a wee bit little.<\/p>\n<p>Next day we went to Lake Tana which is the scours of the Blue Nile. After relaxing days at Tim &amp; Kim campsite we went to Lalibela with its famous rock churches.<\/p>\n<p>Here we had to say goodbye to our new friends, they went down south, we were going north. For 3weeks we were enjoying each others company and we had lots of fun. Parents and kids are really exceptional we plan to meet somewhere in East Africa or latest in Capetown.<\/p>\n<p>From Lalibela we went through a back road to Axum. It was a trip trough the most fantastic landscape. Take 100 Grand Canyons add another 100 Monument Valleys that might give you an idea\u2026.. this is truly \u201cthe roof of Africa\u201d!<\/p>\n<p>From Axum we drove south to Mekele the starting point of a tour to the Danakil Depression and the Erta Ale volcano.<\/p>\n<p>This trip is certainly a highlight. A bit complicated to organize it, especially if you want to drive with your own car. Temperatures 45\u00b0 and above, long rough trips on bad roads, lots and lots of dust, nevertheless a unique experience! To be on top of volcano Erta Ale and look into this red boiling lava sea it is mindboggling. The multi colored salt formations are equally fascinating\u2026..<\/p>\n<p>26.03.2011<\/p>\n<p>Von Nord\u00e4thiopien nach Nairobi:<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Mekele war erst mal das gro\u00dfe Reinemachen angesagt. F\u00fcnf Tage Staub, Salzdunst, Hitze und \u00e4u\u00dferst knapp bemessenes Waschwasser \u2013 die Dusche in Mekele war ein Traum! Nach 2 Tagen Erholung und leckerem \u00e4thiopischen Essen bei unseren Freunden Alganesh &amp; Heinz ging es weiter nach S\u00fcden. Die fast 800km durchs \u00e4thiopische Hochland sind teilweise sehr anstrengend zu fahren. Erstens geht es st\u00e4ndig die abenteuerlichsten Passstra\u00dfen auf und ab, zweitens sind in diesem Land immer jede Menge Leute, ich meine wirklich Massen und noch mehr Rindviecher, Esel, Ziegen und Kamele unterwegs und alles mitten auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>3Tage Addis gen\u00fcgen &#8211; eine Dritte-Welt Gro\u00dfstadt in der moderne Glas-Beton Hochh\u00e4user, ausgesuchte Architekturschmankerln des real existierenden Sozialismus und die Slums der \u00c4rmsten der Armen, alles ganz eng zusammengebaut ist.&nbsp;&nbsp; Dazu eine Luftverschmutzung, da wird die Feinstaubdebatte in Deutschland zur Lachnummer. Nat\u00fcrlich haben wir \u201eLucy\u201c besucht und auch der Katafalk vom Hailes Selassie stand auch auf dem Programm. \u201eWims Hollandhouse \u201c ist eine Oase wo alle Overlander logieren und so trifft man hier wieder andere Reisende und die Abende werden kurz mit all den Reisegeschichten.<\/p>\n<p>09.03.11<\/p>\n<p>Weiter nach S\u00fcden ging es hinunter in den ostafrikanischen Grabenbruch mit seiner Seenkette. Der Langanosee ist ein Sodasee und man hat wirklich das Gef\u00fchl im Seifenwasser zu schwimmen. Weiter nach S\u00fcdwesten \u00fcber Sashemene (die Rasta Stadt) nach Arba Minch und weiter nach Jinka. Auf Grund der kleinen Regenzeit, die im M\u00e4rz irgendwann startet und die Stra\u00dfen hier im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten in Schlammb\u00e4der verwandelt waren wir etwas unter Zeitdruck. Aber gro\u00dfe \u00dcberraschung von Arba Minch bis Jinka gibt\u2019s eine brandneue Stra\u00dfe fast durchgehend asphaltiert.<\/p>\n<p>Hier im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten entlang des Omoflusses gibt es noch Naturv\u00f6lker? wie die Mursis, die ihre Lebensweise zur Schau stellen, ein etwas fragw\u00fcrdiges Unternehmen\u2026. ein belebtes Museumsdorf mit fordernden Foto, Foto Rufen.<\/p>\n<p>\u00c4thiopien ist ein fantastisches Reiseland, speziell der Norden hat uns fasziniert. Ein Land mit unglaublichen Landschaften, einer reichen Geschichte und vielen armen Leuten. Nach fast 5 Wochen sind wir immer noch nicht gewohnt dass, sobald man irgendwo stehenbleibt aus dem Nichts zahllose Leute fordernd ums Auto stehen. Aber- all die Schauergeschichten \u00fcber Autos die erheblich durch Steine werfende Jugendliche besch\u00e4digt wurden, sowie vors\u00e4tzlich vors Auto gesto\u00dfene K\u00fche, Ziegen oder gar Kinder (um Schadenersatz zu kassieren) k\u00f6nnen wir NICHT best\u00e4tigen<\/p>\n<p>Da die abgelegene Route \u00fcber den Turkana-See nach Kenia besser mit 2 Fahrzeugen zu fahren ist, haben wir uns mit den zuf\u00e4llig in Turmi wieder getroffenen Patric &amp; Verena und ihrem blauen Hanomag zusammengeschlossen.<\/p>\n<p>Auf einer Wellblechpiste ging es nach Omorate. Dann weiter \u00fcber die gr\u00fcne Grenze Richtung S\u00fcden. Zuerst muss man aber in Omorate noch die Ausreise von \u00c4thiopien stempeln lassen. Das einsame letzte St\u00fcck \u00c4thiopien entlang dem See wurde auch hier vom allgegenw\u00e4rtigen \u201egive, give, money, money, pen, pen\u201c begleitet. Kurz hinter der Grenze haben wir am Turkana See unser Camp aufgeschlagen.<\/p>\n<p>DO.17.03.11 Morgens waren schon schwere Gewitterwolken am Himmel und im Laufe des Tages haben diese Wolken auch jede Menge Wasser abgeladen. Dadurch wurden die Flussdurchquerungen immer schwieriger und das Wasser stieg rapide. So waren wir gezwungen zwischen 2 Fl\u00fcssen zu warten bis das Wasser wieder etwas sank. Nach diversen Schlammschlachten haben wir dann auf leicht erh\u00f6htem Gel\u00e4nde unser Bushcamp aufgeschlagen. Nachts hatte es nicht mehr geregnet und die Gewitterwolken waren nicht mehr ganz so dunkel. Auf Anraten von Frank hatten wir uns entschlossen die Stra\u00dfe durch den Sibiloi Park zu nehmen (die Strecke au\u00dfen rum soll noch schlechter sein)??? Also haben wir die 45 U$ am Parkausgang als eine Art Autobahngeb\u00fchr betrachtet. Tiere gab es im Park n\u00e4mlich keine zu sehen. In der Ferne ein paar Oryxantilopen und einige Schakale das war aber auch schon alles.<\/p>\n<p>SA.19.03.11<\/p>\n<p>Die letzte Etappe der Strecke nach Loyangalani. Durch endlose W\u00fcstenlandschaften f\u00fchrt diese steinige Strecke. Ab und zu sieht man Turkanahirten und man fr\u00e4gt sich wie k\u00f6nnen Menschen in dieser absolut lebensfeindlichen Natur existieren. Wunderbare Ausblicke am S\u00fcdende des Sees, die Landschaft sieht hier aus wie in Island, schwarze Lavaw\u00fcste mit t\u00fcrkisfarbenem See. Nur die Schirmakazien und die Temperaturen passen nicht dazu. Im \u201ePalmshade Camp\u201c haben wir uns bei kaltem Bier unter Palmen von der anstrengenden aber faszinierenden Strecke erholt.<\/p>\n<p>Nach einer landschaftlichen Traumstrecke \u00fcber South Horr Richtung Osten durch Samburu Land erreichten wir den Transafrika Highway. 25km \u00fcbelste Rumpelpiste auf diesem ber\u00fcchtigtem Highway der von Moyale nach Kenia f\u00fchrt, und dann den Chinesen sei Dank \u2013 Asphalt vom Feinsten. Die Vorstellung die ganze Strecke von Moyale zu fahren\u2026. was f\u00fcr eine traumhafte wenn auch anstrengende Alternative die Turkanastrecke doch ist.<\/p>\n<p>Das zentrale Hochland rund um den Mt. Kenya ist die fruchtbarste und dichtest besiedelte Gegend des ganzen Landes und Vegetation scheint uns nach 12 Wochen mehr oder weniger nur W\u00fcste besonders gr\u00fcn und \u00fcppig. Auch gibt es nach dem eher kargen Angebot (Tomaten, Bananen, Zwiebel)der letzten Zeit, alles zu kaufen. Die M\u00e4rkte quellen \u00fcber mit frischen Fr\u00fcchten und Gem\u00fcse. Bevor wir uns in den Gro\u00dfstadtdschungel von Nairobi begaben machten wir noch einen Ausflug in den Dschungel an den Abh\u00e4ngen des Mt. Kenya. Die Forest Castle Lodge hoch oben an einer der Routen zum Gipfel umgeben von gigantischen B\u00e4umen und Farnen, mit Camping vom Feinsten \u2013 Kenia erscheint uns sehr luxuri\u00f6s.<\/p>\n<p>ENGLISH<\/p>\n<p>From North-Ethiopia to Addis Abeba it is a long and at times very strenuous drive. First one drives lots of mountain passes up and down, (beautiful landscape), secondly there are masses of people, cows, goats and camels on their way and they ALL are walking in the middle of the road. Addis a 3<sup>rd<\/sup> world capital where modern high-rises and slums are virtually next to each other. We paid a visit to \u201cLucy\u201d at the museum,did all the paperwork we had to do \u2013 and off we went down south.<\/p>\n<p>Down the Rift Valley along the lakes to Arba Minch and on to southwest corner to the Omo Valleywhere still some exotic tribes live. At Omorate we crossed the border to Kenya.<\/p>\n<p>WE spent 5 weeks in Ethiopia, it is a beautiful country with fantastic scenery, lots of history and lots of very poor people. It could be the most fantastic country for bush camping, but you ALLWAYS are (no matter how far out ) surrounded by pushy people. That is getting on your nerves at times\u2026 But \u2013 all the stories of damaged cars because of stone throwing kids and animals or even kids deliberately pushed in front of your car, we did NOT experience.<\/p>\n<p>From there we took the very remote route along the Lake Turkana to Kenya. A rough ride, the road at times just a mud battle or very rocky. This huge lake in the middle of a very barren, desertlike landscape, somehow strange and eerie.<\/p>\n<p>VON NAIROBI ZUM KILIMANJARO<\/p>\n<p>In Nairobi g\u00f6nnten wir uns (welch ein Luxus) eine Auszeit vom Urlaub. Nairobi, eine afrikanische Gro\u00dfstadt mit Lebensqualit\u00e4t. Wunderbares Klima, eine funktionierende Infrastruktur, noch etwas koloniales Flair, sch\u00f6ne Wohnviertel, gut best\u00fcckte Superm\u00e4rkte, kurz alles was ein verw\u00f6hnter \u201eMuzungu\u201c so braucht.<\/p>\n<p>\u201eJungle Junction\u201c ist DER Treffpunkt f\u00fcr alle Overlander. Ein super Campingplatz mit Autowerksatt, Waschmaschine, funktionierendes schnelles Internet, K\u00fcche, Informationen aller Art und mit jeder Menge interessanten Travellern. Kurz: ein Ort zum Ausspannen.<\/p>\n<p>Mit so einem schnellen Internet wie hier muss man nat\u00fcrlich alles ganz schnell nachholen und sogar die Wahl in Baden-W\u00fcrttemberg verfolgen. Man sitzt hier ganz entspannt im Garten und \u201eversurft\u201c dann schon einmal einen ganzen Tag.<\/p>\n<p>Da wir nach Kenia \u00fcber die gr\u00fcne Grenze ohne Visum eingereist sind, mussten wir das heute beim Immigration Office nachholen. Dieses Amt hat doch tats\u00e4chlich die kundenfreundlichsten B\u00fcrostunden aller Zeiten: von 7 Uhr morgens \u2013 8 Uhr abends! Eine halbe Stunde und 50 U$ (f\u00fcr beide) sp\u00e4ter hatten wir unser Visum. Angenehm, wie entspannt die Kenianer die Visumprozedere handhaben, wenn ich da an die anderen L\u00e4nder denke. Danach sind wir durch Nairobi DownTown spaziert, haben unsere Eink\u00e4ufe erledigt und die Atmosph\u00e4re dieser Stadt (erinnert entfernt an Cape Town) genossen. Zum Schluss noch das Rushhour-Erlebnis im lokalen Bus, System funktioniert hervorragend, kostet fast nichts, Busse zwar ohne Sto\u00dfd\u00e4mpfer, aber: es gibt nur Sitzpl\u00e4tze, wenn die belegt sind darf niemand mehr einsteigen.<\/p>\n<p>Unserem Auto wurde ein \u00d6lwechselservice spendiert, wegen dem hohen Staubanfall und schmutzigen Diesel in Sudan\/\u00c4thiopien mussten auch Luft- und Kraftstoff-Filter gewechselt werden, und Alfred der lokale Safariausstatter hat einen Auftrag f\u00fcr neue Packtaschen mit Sichtfenstern zur Unterbringung von diversen Kleinkruscht bekommen.<\/p>\n<p>Nach R\u00fccksprache mit anderen Langzeitreisenden haben wir uns auch entschlossen keine Malariaprophylaxe mehr einzunehmen, sondern einen Malaria-Selbsttest-Kit und Tabletten f\u00fcr den Ernstfall zu nehmen. Malariamedikamente kosten hier einen Bruchteil dessen was wir in Deutschland bezahlt haben.<\/p>\n<p>Die angenehme Qual der Wahl hatten wir nach dem Austausch und Anh\u00f6ren der vielen Reisegeschichten von anderen Travellern. Uganda oder nicht Uganda das war die Frage. Uganda\/Burundi oder nicht-Ruanda\/Burundi? Aber die Regenzeit und die Tatsache, dass es nicht sehr unterschiedlich zu Kenia ist, hat Uganda gekippt. Stattdessen entschlossen wir uns doch lieber einen kenianischen Nationalpark anzusehen und so wurde auf dem Weg zum Viktoria See ein Abstecher in den S\u00fcden von Kenia zum ber\u00fchmten Masai-Mara Wildtierreservat eingebaut. Die Regenzeit lie\u00df Gott sei Dank noch etwas auf sich warten und so sind wir bei wundersch\u00f6nem Wetter Richtung S\u00fcdwesten in die Masai-Mara ganz nahe an der tansanischen Grenze gefahren. Den sch\u00f6nsten Campingplatz auf dieser Reise fanden wir im \u201eCrocodile-Camp\u201c direkt am Talek Gate, dem Eingang zum Tierpark. Idyllisch direkt an einem kleinen Fluss gelegen der tats\u00e4chlich 3 Krokodile beheimatet. Von unserer Campsite konnten wir die Monster den ganzen Tag beobachten und zudem die herrliche Aussicht auf die Mara Plains mit hunderten Gazellen, Zebras und Giraffen genie\u00dfen.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li>09.04.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>6h30 waren wir am Gate \u2013 fr\u00fch morgens und sp\u00e4t abends gibt\u2019s am meisten zu sehen. Diese afrikanische Landschaft ist vollkommen neu f\u00fcr uns. Endlose Plains mit einem Hauch von Gr\u00fcn wechseln mit bewaldeten Flussl\u00e4ufen und sanften H\u00fcgeln ab. Dar\u00fcber ein weiter blauer Himmel mit unglaublichen Wolkenformationen. Und \u00fcberall Gazellen, Antilopen, Zebras und Giraffen. Und wundersch\u00f6ne Kronen-Kraniche. Etwas schwerer im Schatten der W\u00e4lder zu finden sind die Raubkatzen. Einen Geparden haben wir trotzdem gesichtet und sp\u00e4tnachmittags noch eine einzelne L\u00f6wendame kurz vor Einbruch der D\u00e4mmerung. Nicht zu vergessen die vielen Elefanten \u2013 kurz \u2013so stellen wir uns den Garten Eden vor. Kurz vor Torschluss um 19h sind wir todm\u00fcde vom vielen Beobachten zur\u00fcck gekommen. Nach einem Ruhetag ging es dann weiter hinauf \u00fcber das Oloolo Escarpment Richtung Victoria See. In einem Masaidorf am Rande des Escarpments fanden wir einen Schlafplatz mit einer Traumaussicht auf die Mara Plains, eine Ballonfahrt kann nicht sch\u00f6ner sein.<\/p>\n<p>Eine ziemlich m\u00fchsame Piste geht nach Migori, landschaftlich aber wundersch\u00f6n, rote Erde und \u00fcppige Vegetation. Hier haben wir noch die letzten KSh (Kenian Shillings) verbraten und dann ging es nach Isebania, die Grenzstadt nach Tansania. Grenzformalit\u00e4ten waren \u2013 inzwischen schon mit etwas Routine &#8211; in 2 Stunden erledigt.<\/p>\n<p>Auf einer Superstra\u00dfe fuhren wir die restliche 100 km zum Lake Victoria. In Musoma fanden wir am Ende dieser Hufeisenbucht zwischen riesige Granitfelsen, direkt am Ufer, einen Campingplatz. (Mattvilla Beach Resort). Dieser See, der wie ein Meer erscheint, h\u00e4tte alles um ein richtiges Urlaubsparadies zu sein, wenn man darin schwimmen k\u00f6nnt. Aber nix is &#8211; das ganze Gew\u00e4sser Bilharziose-verseucht. Da \u00fcberlegt man es sich, ob man auch nur den gro\u00dfen Zehen reinsteckt\u2026 Die Buchten in dieser Ecke vom See mit gigantischen Granitfelsen und kleinen Inseln sind spektakul\u00e4r, und man sitzt hier auf irgendeiner Terrasse und genie\u00dft einen Sundowner. In Mwanza, eine nettes St\u00e4dtchen, gibt es sogar einen Bismark Felsen in der Bucht. (Sonst ist von der deutschen kolonialen Vergangenheit nicht mehr viel zu sehen)<\/p>\n<p>Auf dem Weg aus Mwanza raus in Richtung S\u00fcden haben wir noch einen Stop bei einer chinesisch gef\u00fchrten Autowerkstatt eingelegt, wo ein auf der letzten Strecke gebrochener Auspuffkr\u00fcmmer erfolgreich gegen ein neues ausgetauscht wurde. Bei der Gelegenheit erkundigte Peter sich noch nach einem neuen K\u00fchler, da der alte uns bei einem Steinschlag auf der Marokkoreisen vor zwei Jahren leckgeschlagen wurde (immerhin hat die Buschreparatur von damals bis jetzt gehalten!). Da dieser wesentlich billiger als in Europa ist und diese Chinesen sehr schnell sind, wollten wir den &#8211; obwohl nicht zwingend &#8211; auch noch erneuern lassen. W\u00e4hrend wir einen k\u00f6stlichen Lunch in einem indischen Restaurant in der Innenstadt hatten, wurde &#8211; gegen Vorauszahlung &#8211; der neue K\u00fchler beschafft. Aber nach Ausbau des alten K\u00fchlers und versuchtem Einbau des neuen, stellte sich heraus, dass die erh\u00e4ltliche Afrikaversion nicht ohne \u00c4nderungen in den europ\u00e4ischen Landcruiser passt. Also alles r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht und tausend Entschuldigungen und Verbeugungen und unaufgefordert Geld-zur\u00fcck von chinesischen Werkstattmeister. Der nebenher mit wei\u00dfen Handschuhen auf dem Werkstatthof-Boden(!) einen gro\u00dfen Motor total general\u00fcberholt hat, Operation am offenen Herzen sozusagen, mit neuen Kolben und Pleueln und Kurbelwellen und alles blitzsauber zusammengebaut. Bis unser Auto dann wieder fahrbereit war, war es Nachmittag geworden und so ging es zur\u00fcck zur Campsite beim Naval-Club. Auf der Terrasse vom Hotel Tilapia mit super Aussicht, (kolonial feeling inklusive) auf die wirklich traumhaft gelegene Stadt hatten wir unseren Sundowner.<\/p>\n<p>SO.17.04.11<\/p>\n<p>Bei strahlendem Wetter (von Regenzeit immer keine Spur) fuhren wir auf einer tadellosen Teerstra\u00dfe Richtung S\u00fcden. In Kolandao sind wir dann auf eine Naturstra\u00dfe westlich abgebogen. Durch eine faszinierende Landschaft mit richtigen Baobabw\u00e4ldern immer der S\u00fcdgrenze der Serengeti entlang. Erst ging es durch dichtbesiedeltes Gebiet, dann wurden die hochbeladenen Radfahrer immer seltener und die Stra\u00dfe immer schlechter. In dieser Gegend sieht man keine Esel mehr- nur eben diese Drahtesel, alles 1 \u2013 Gangfahrr\u00e4der aus China. Es ist unglaublich wie schwerbepackt diese R\u00e4der gefahren oder durch die Gegend geschoben werden. Bei Sonnenuntergang zwischen Subeti und kurz vor Makao ein Buschcamp unter einem wundersch\u00f6nen Baobab-Baum aufgeschlagen.<\/p>\n<ol start=\"18\">\n<li>18. Apr. 2011<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir sind schon um 5 Uhr aufgestanden um m\u00f6glichst fr\u00fch am Gate zum Norongoro Nature Reserve zu sein Einen herrlichen Sonnenaufgang erlebt, dann hat Peter noch eine \u00e4u\u00dferst schwierige Flussdurchfahrt auf der inzwischen immer schmaler und wilder werdenden Piste gemeistert. Als Zaung\u00e4ste gab es diverse lokale Arbeiter (die wahrscheinlich eigentlich die Br\u00fccke bauen sollten) die sehen wollten wie der \u201eMuzungu\u201c im Schlamm stecken bleibt. Aber dank geschickter Fahrtechnik hat der Landcruiser das tadellos geschafft. An der Parkgrenze- es gab kein Gate \u2013 haben wir kurz angehalten, um uns umzusehen. Dabei haben wir wohl zwei Elefanten im Weg gestanden, die sofort laut trompetend und im Laufschritt mit wedelnden Ohren auf uns zugest\u00fcrmt kamen. Etwas \u201etoo close for comfort\u201c! Gott sei Dank sa\u00dfen wir schon wieder im laufenden Auto und so konnten so schnell aus der Gefahrenzone und das Weite suchen. Nach Abklingen des beschleunigten Herzschlages konnten wir dann den wunderbaren Morgen und die Fahrt durch diese urige afrikanische Landschaft genie\u00dfen und dabei (ungef\u00e4hrliche) gro\u00dfe Giraffen und Zebraherden beobachten. Irgendwann erreichten wir eine Schranke und dann war es allerdings vorbei mit wilden Tieren- &#8211; alles was ab hier zu sehen war jede Menge Masai-Rinder!!&nbsp; Diese haben n\u00e4mlich das Recht, innerhalb vom Ngorongoro-Reserve ihre Millionen Rinder zu weiden\u2026 Aber dann kommt man auf dem Kraterrand an. Und das ist wirklich ein umwerfender Anblick. Eine riesige Caldera mit einem See und jede Menge Wildtiere. Um in den Krater hinunter zu fahren hei\u00dft es nochmals 200 U$ l\u00f6hnen, (nicht etwa f\u00fcr den ganzen Tag, sondern f\u00fcr ganze 6 Stunden!!) nachdem schon f\u00fcr den Anblick der Rinder 50 U$ p. P. plus 40 U$ f\u00fcrs Auto zu bezahlen sind! Die wenigsten Touristen kommen wie wir \u00fcber Mwanza, sondern fahren n\u00f6rdlich von der von uns gew\u00e4hlten Strecke durch die Serengeti nach Arusha. So zahlen sie alle diese unversch\u00e4mte Abzocke. Dazu kommt dass trotz der im Moment herrschenden absoluten Low-Season jetzt schon ziemlich heftiger Verkehr auf der Kraterstra\u00dfe ist. In der Hochsaison sollen sich bis zu 500 Safari Fahrzeuge im Krater befinden und es soll regelm\u00e4\u00dfig zu Staus kommen. Nicht ganz unsere Idee von Tierbeobachtung! Da hat uns unsere Route \u2013 obwohl oder weil(!) durch sehr abgelegenes Gebiet f\u00fchrend &#8211; doch sehr viel besser gefallen. Vom sch\u00f6nsten Aussichtspunkt haben wir Fotos geschossen und sind dann durch den tropischen Bergwald nach Karatu gefahren. Di. 19. Apr. 2011<\/p>\n<p>Heute war der erste Morgen in Afrika an dem sich der Himmel wirklich grauverhangen pr\u00e4sentierte. Aber kaum zu glauben um 12h stand die Sonne schon wieder strahlend am Himmel. Von Karatu ging es auf einer Panoramastra\u00dfe mit Blick auf den Lake Manyara (kennen alle aus \u201eJenseits von Afrika\u201c) hinunter in den Grabenbruch. In Mto wa Mbu entschlossen wir uns doch noch einen Abstecher zum Lake Natron und zum Oldoinyo Lengai , dem aktiven Vulkan zu machen. Manchmal hat man in Tansania das Gef\u00fchl unter die Wegelagerer zu geraten. Man f\u00e4hrt auf einer grottenschlechten Stra\u00dfe \u2013 und wupps da kommt vor einem Masai-Dorf eine Schranke und 20 U$ Gatefee sind f\u00e4llig, wof\u00fcr dieses Geld verwendet wird, das wei\u00df der Henker. Auch scheinen 20 U$ f\u00fcr den lausigsten aller Campingpl\u00e4tze Standard zu sein. Wogegen die luxuri\u00f6sen Pl\u00e4tze auch nicht mehr kosten. Irgendwo scheint den Locals hier der Wert des Geldes abhanden gekommen zu sein. \u00dcbernachtung im Masai Camp bei den Engaruka Ruinen.<\/p>\n<p>Mi. 20. April 2011<\/p>\n<p>Bevor wir uns auf den Weg machten hatten wir noch ein interessantes Gespr\u00e4ch mit Israel, einem Masai, der gut English spricht. Ein Bild von einem Mann, 40 Jahre alt und wirkt 10 Jahre j\u00fcnger. Diese Masai Fleisch+Blut+Milch &#8211; Di\u00e4t kann so verkehrt nicht sein\u2026.<\/p>\n<p>Seine Fragen: do you eat eggs, fish, vegetables, even chicken &#8211; really? B\u00e4hh (grusig), how can you!.<br \/>\nAuf dem Weg weiter nach Norden immer den perfekten Vulkankegel des OL Doionyo Lengai, dem heiligen Berg der Masai im Blick. Die Aussicht auf den Lake Natron gen\u00fcgte uns, keine Flamingos nirgends, so k\u00fcrzten wir die Runde ab und drehten direkt vor Erreichen des Sees ab nach Osten in Richtung Longido, um von dort nach Arusha zu fahren. Der Einstieg in diese Track war allerdings etwas heftig, ca 20(!) km sehr tiefer feiner Sandstaub (Bulldust), fast wie Mehlpulver. Bei Regen die ber\u00fcchtigte \u201eblack cotton soil\u201c, die das Fahren zur Schlammschlacht ausarten l\u00e4\u00dft. Aber zum Gl\u00fcck l\u00e4sst der Regen nach wie vor auf sich warten, gut f\u00fcr uns, schlecht f\u00fcr die Rinder der Masai. Nach den 20 km gelangten wir wieder auf eine \u201enormale\u201c Offroad Strecke durch diese pittoreske Landschaft der Crater Highlands, begleitet von Gazellen und Giraffen.<\/p>\n<p>Abends wieder herrliches Buschcamp auf einer Lichtung im Busch, mit un\u00fcbersehbaren Elefanten-Dung Resten und mit sehr afrikanischem Sonnenuntergang.<\/p>\n<p>Do. 21. April 2011<\/p>\n<p>Nach ausgiebigem Fr\u00fchst\u00fcck mit gebratenem Speck und Eiern (weil unser Hochzeitstag) weiter auf der Strecke bis zur von der Grenze zu Kenia kommenden Hauptstra\u00dfe, dort nach S\u00fcden abgedreht und nach ca. 80 km durch einen mittleren Wolkenbruch nachmittags in Arusha angekommen. Von den vollkommen mit Wolken verh\u00fcllten Mt. Meru und Kilimanjaro leider gar nix gesehen\u2026<\/p>\n<p>ENGLISH:<\/p>\n<p>From NAIROBI to KILIMANJARO<\/p>\n<p>Nairobi was a bit like haven (after Sudan an Ethiopia), a very nice city, with beautiful climate, functioning infrastructure, a bit old colonial feeling, supermarkets with all the goods one could wish and so we made some holidays here and spent almost 2 weeks just relaxing in the Jungle Junction Camp. This is the meeting point of all Overland- Travelers coming from south and from the north. So there is endless chatting and exchange of experiences and tips for further travels. There is a functioning Internet-connection and so one can catch up a bit on world news and mail correspondence. Then we had to make the registration at get the visa at the immigration office, since we entered the country at Lake Turkana, where there is no border post.<\/p>\n<p>All no problem, since the Kenian officials are very relaxed about this procedures and within 2 hours later and 50.- U$ poorer passports where stamped and all was fixed.<\/p>\n<p>After a service to the Landcruiser and a complete change of all filters after the heavy dust and dirty diesel we were ready to continue the journey.<\/p>\n<p>Lake Victoria was to be the next stop. On the way we made a small detour through the Masai-Mara game reserve, beautiful landscape and even sightings of Cheetah and Lions. The stay in the Crocodile-Camp next to the Talek-Gate was most enjoyable, with the crocs in the river passing the campsite right on your doorstep and nicely frightening\u2026<\/p>\n<p>Border-crossing into Tanzania near Migori without any problems. Overnight-stop in Mwanza, next morning replaced a broken exhaust pipe in a very efficient run Chinese-managed car workshop and then away on a lovely route via Kolandao, Kimali, Subeti just south of the border to Serengeti NP over a steadily deteriorating track with some serious river-crossings through Makao to the south-west border of the Ngorongoro NP. A most beautiful but very remote route with \u2013 at least in the region of this park border\u2013 lots of wildlife and including some heartbeat-accelerating Elephant encounters\u2026 The Ngorongoro NP all in all is a letdown and one thinks, the 50 U$ entry fee p.P. plus 40 U$ for the vehicle is overpriced, especially in view of the fact, that wide stretches of the park are full with Masai villages and thousands of their cattle \u2026<\/p>\n<p>However, the view from the rim into the famous crater is stunning. The drive INTO the crater we gave a miss, since there is an additional fee of 200 U$ p.P for \u2013 no, not for a days visit, but for all of 6 hours (!) We honestly think, the Tanzanians overdo it considerably pricewise. And anyway we plan to do rather more game parks further south, like Zimbabwe, Botswana and Namibia.<\/p>\n<p>Coming out of the NP the route went over Karatu, then turning north once more with direction Lake Natron. Again a beautifully remote drive, just after passing the Ol Doinyo Lengai Volcano turning east over long stretches of really heavy bulldust roads through this fascinating Rift valley volcanic landscape to the mainroad coming from the northerly Kenian border, eventually arriving in Arusha. Heavy rain and cloudcover effectively prevented us up to now from viewing Mt. Meru and Kilimanjaro.<\/p>\n<p>But we will see it hopefully before we continue\u2026<\/p>\n<p>VON ARUSHA NACH ZANZIBAR<\/p>\n<p>English Version see below<\/p>\n<p>Heute morgen hat Peter ein englisches Fr\u00fchst\u00fcck zu Ehren unseres 12.Hochzeittages serviert. Dann ging es weiter nach Osten zur Hauptstra\u00dfe die von Nairobi nach Arusha f\u00fchrt.Von Platzregen begleitet sind wir im vor- Oster- Chaos von Arusha gelandet. Da unsere Essensbest\u00e4nde wieder mal knapp wurden haben wir uns im Shoprite eingedeckt und sind dann zum Masai Camp Ground im Osten der Stadt gefahren. Sehr sch\u00f6ne Anlage mit einem hervorragenden Restaurant.<\/p>\n<p>22.04.11 Karfreitag<\/p>\n<p>Arusha ist der Dreh und Angelpunkt f\u00fcr alle Safari Touren in die Serengeti, Norongoro Krater und zum Mount Meru. Irgendwie kommt es einem wie ein afrikanisches Zermatt oder Chamonix vor. Unz\u00e4hlige Safariunternehmen und eben so viele Tour Anbieter f\u00fcr die Mount Meru Besteigung&nbsp;&nbsp; s\u00e4umen die Hauptstra\u00dfe und das Auffallendste sind deren Autos. Ausschlie\u00dflich Landcruiser die aber so umgebaut sind dass sie fast wie Stretch &#8211; Limousinen aussehen. Nat\u00fcrlich um m\u00f6glichst viele Touristen reinzupacken. So was k\u00f6nnte man aber auch zu einem luxuri\u00f6sen Campingauto umbauen\u2026<\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li>23.04.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Langsam holt uns die Regenzeit doch ein\u2026 heute morgen stand unser Auto mehr oder weniger in einem See. Aber als wir nach einem Fr\u00fchst\u00fcck und einer Internetsession die Stadt verlie\u00dfen schien schon wieder die Sonne. Richtung Moshi waren die Gewitterwolken \u00fcber dem Kilimanjaro blauschwarz und vom Berg nat\u00fcrlich keine Spur. Als wir im \u201eHoney Badger Camp\u201c eintrafen gab es den tropischen Regenguss mit Blitz und Donner. Aber bei Sonnenuntergang hat sich der h\u00f6chste Gipfel Afrikas in seiner ganzen Pracht pr\u00e4sentiert (wenn auch nur f\u00fcr 1 Viertelstunde).<\/p>\n<ol start=\"24\">\n<li>24. 04.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dem Tipp von einem Geologie Prof, den wir in Masai Mara trafen, folgend, sind wir heute auf einer wundersch\u00f6nen Naturstra\u00dfe \u00fcber die Masai Plains in Richtung S\u00fcden gefahren. Der Einstieg gestaltete sich etwas schwierig- die auf der Karte eingezeichnete Stra\u00dfe gabs nicht, und GPS tracks hatten wir auch nur sehr vage. Aber beim Kilimanjaro Airport fanden wir dann einen Einstieg, \u00fcber Marerani,(dort gibt\u2019s die Tansanit Mine) ging es dann durch afrikanischen Busch Richtung S\u00fcden.<\/p>\n<p>Weiter ging es durch wirklich noch sehr urspr\u00fcngliches Masaigebiet \u00fcber Naberera und Engassumt auf einsamen Tracks. Die Masai hier sind immer noch traditionell gekleidet, nicht f\u00fcr Touristen, (hier kommt keiner durch). Aber in dieser Gegend sind viele dieser Krieger mit Fahrrad oder Moped unterwegs \u2013 und das in vollem Ornat \u2013die bunten T\u00fccher flattern dann wie Segel im Wind\u2026<\/p>\n<p>DI.26.04.11<\/p>\n<p>Heute wurden wir in unserem Bushcamp von einer Gruppe palavernden Masai Krieger geweckt, die ihren Augen nicht trauten, welch abenteuerliches Gef\u00e4hrt da auf ihren Weidegr\u00fcnden steht. Es gab sicher jede Menge Kommentare \u00fcber diese \u201eMuzungus\u201c die mit einem Haus durch ihr Land fahren. Nach unserer Bewirtung mit Wasser und Bananen sind sie weiter gezogen. Auch wir zogen weiter nach Westen in die Usambara Mountains \u2013 ja &#8211; es ist die Heimat des bekannten Usambaraveilchens. Lushoto der Hauptort dieser faszinierenden Bergregion hie\u00df vor dem 1. Weltkrieg Wilhelmstal, und die ganze Gegend war eines der bevorzugten Gebiete deutscher Siedler. Berglandschaften wie in den Alpen allerdings die Vegetation und die rote Erde passen nicht ins Bild. Hier w\u00e4chst einfach alles und zur Zeit ist gerade Saison f\u00fcr Passionsfr\u00fcchte. Aber es soll auch Kirschen und Pflaumen geben. In der\u201c Irente Mountain Cliff Lodge\u201c haben wir die atemberaubende Aussicht genossen. Unsere Route durch die Masai Plain konnten wir von diesem Punkt aus bis weit ins Land verfolgen. Aber hier in den Bergen regnen die Monsunwolken von der K\u00fcste kr\u00e4ftig ab und mit dem Sundowner beim Aussichtpunkt war leider nichts. Schade, aber Saison ist hier von Juni bis Februar und dann ist es sicher eine fantastische Wandergegend. Aber wir wollen uns nicht beklagen, der April ist fast rum und wir hatten sehr wenig Regen.<\/p>\n<p>Nachdem das Wetter in den Bergen wie w\u00e4hrend eines Regensommers bei uns in den Alpen blieb entschlossen wir uns an die K\u00fcste zu fahren.<\/p>\n<p>Durch eine sattgr\u00fcne Landschaft die einen Kontrast zu den bunten Kangas der Frauen bildet. Diese T\u00fccher sind alle bunt bedruckt und ein Fest f\u00fcr meine Designerseele. Eine Muster- und Farbenvielfalt, da laufen Tausende von Druckkollektionen am Stra\u00dfenrand entlang und die dunkle Hautfarbe der Tr\u00e4gerinnen sowie die tropische Vegetation bringen diese Farben zum Leuchten. Dazu kommt dass es mindestens 2 aber meistens noch mehr Kangas sind, die auf h\u00f6chst kreative Weise gewickelt, drapiert oder sonst irgendwie geknotet werden. Und nat\u00fcrlich alles in verschiedenen Mustern, darfs a bisserl mehr sein\u2026.<\/p>\n<p>Alle 100 H\u00f6henmeter wurde es merklich w\u00e4rmer und schw\u00fcler. In Tanga fanden wir einen Schlafplatz im \u201eSeaside Inn\u201c und nachdem wir eine Portion Shrimps vertilgt hatten, gab es noch ein Bad im mindestens 28\u00b0 Indischen Ozean. Eine wundersch\u00f6ne Bucht und man kann sich gut vorstellen dass die deutsches Kolonialbeamten sich hier wohlf\u00fchlten.<\/p>\n<ol start=\"28\">\n<li>28.04.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf zur \u201ePeponi Beach Campsite\u201c, dem tropische Paradies wovon alle Traveler geschw\u00e4rmt haben. Und wirklich \u2013 es ist einfach alles da, Sandstrand, Palmen, supergepflegte Anlage, mit malerischen Bandas aus Palmbl\u00e4tter geflochten, Campsites mit Lappas um einem vor einem Regenguss zu sch\u00fctzen, sehr gute Seafood-K\u00fcche und Schattenpl\u00e4tze direkt am Strand. Faule Tage in diesem tropischen Paradies. Schwimmen, lesen, Cappuccino trinken und den Herrgott einen guten Mann sein lassen.<\/p>\n<p>Sind heute nicht weiter wie Ushongo Beach gekommen. Wirklich, es ist wie auf der S\u00fcdseepostkarte, wei\u00dfer Sand und malerische Palmen. Im Beach Crab Resort bei Sonja &amp; Alex aus K\u00f6ln gecampt. Die Beiden haben sich hier ihren Traum verwirklicht und machen das ganz toll.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>04.05.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute war wieder mal ein langer Fahr-Tag. Von Ushongo Beach durch den n\u00f6rdlichen Teil vom Saadani National Park, wo wir kein einziges Tier gesehen haben. Auf einer streckenweise recht m\u00fchseligen strecke ging es Richtung Westen zum Arusha \u2013 Dar Highway nach Msata.&nbsp; 70 km auf dem neuen Highway und dann sind wir in Msata wieder in Richtung Meer nach Bagamoyo auf der alte Sklavenkarawane gefahren. Im \u201eTraveler Inn\u201c, zugegeben einem sehr sch\u00f6nen Campingplatz am Strand hatten wir mit 12 U$ p. P den teuersten Platz in Tansania. Daf\u00fcr haben wir das Restaurant boykottiert und haben in einem wundersch\u00f6n restauriertem arabischem Wohnhaus im TSC- Restaurant gegessen. Da uns Emanuel, ein lokaler K\u00fcnstler vor den b\u00f6sen Buben bei Nacht in Bagamoyo gewarnt hatte, sind wir mit 2 Mopedtaxis zur Campsite gefahren. Ich wei\u00df aber nicht was gef\u00e4hrlicher war\u2026<\/p>\n<p>Bagamoyo, der Ort wo alle Sklaven aus dem Inneren des Kontinent ankamen und zum Sklavenmarkt nach Sansibar verschifft wurden ist heute ein verschlafener Ort in dem die Zeit stehen geblieben scheint. Palmenstrand und jede Menge alte vergammelte Kolonialgeb\u00e4ude aus der Zeit als die Deutschen hier die erste Hauptstadt von Deutsch-Ostafrika einrichteten.(Dar es Salam wurde erst einige Jahre sp\u00e4ter Hauptstadt). Aber durch diese enge Gassen zu spazieren und auch die Fahrt die Fahrt vom Westen auf der alten Sklavenroute hierher \u2013 die Unmenschlichkeit dieses ganzen Unternehmens das Jahrhunderte lang hier an der K\u00fcste ein bl\u00fchendes Gesch\u00e4ft mit der Ware Mensch war, wird einem sehr bewusst.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>05.05.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gegen Mittag in Dar es Salam angekommen und gerade zur Kipepeo Campsite an der South Beach gefahren. Traum-Campsite, 1. Reihe Beachfront, w\u00e4re in Italien schon Jahre ausgebucht, aber hier sind wir die einzigen.<\/p>\n<p>Dar es Salam ist der Ausgangspunkt f\u00fcr unseren Ausflug nach Sansibar, ansonsten eine afrikanische Gro\u00dfstadt mit alten Kolonialgeb\u00e4uden und modernen Hochh\u00e4usern und einem sehr tropischen Klima.<\/p>\n<p>Sansibar, allein der Name klingt irgendwie geheimnisvoll und die Vorstellung dass man wenn man sich der Insel n\u00e4hert vom Nelkenduft der Gew\u00fcrzplantagen empfangen wird, einfach m\u00e4rchenhaft. Wovon nat\u00fcrlich bei Regen und klimatisierter F\u00e4hre auch nicht die Spur zu riechen ist\u2026\u2026 Dicke Monsunwolken standen am Himmel als wir ausliefen und auf der \u00dcberfahrt gabs viel Wind und Regen. Bei der Ankunft in Stone Town machte der Regen eine Pause so dass wir die etwas komplizierte Suche nach unserem Hotel trocken \u00fcberstanden. In den engen verwinkelten Gassen verliert man jegliche Orientierung und ein Stadtplan ist ziemlich nutzlos \u2013 es ist genauso, als w\u00fcrde man versuchen sich mit einem Stadtplan z. B. im Souk von Fes zurecht zu finden. Und in der Tat, es ist wirklich eine sehr arabische Stadt. Jede Menge alte Geb\u00e4ude die teilweise renoviert sind, aber ein gro\u00dfer Teil ist wartet noch darauf. Das tropische Klima und der Zahn der Zeit nagt unaufh\u00f6rlich an der Bausubstanz. Trotzdem oder gerade deshalb kann man sich dem morbiden Charme dieser Stadt nicht entziehen.<\/p>\n<p>Wenn man den Sundowner von einer dieser Dachterrassen genie\u00dft (in unserem Fall mit tropischen Regenguss) und auf den Indischen Ozean blickt kann man sich die Sultane in ihren Pal\u00e4ste gut vorstellen. Auch der gro\u00dfe Sklavenmarkt ist irgendwie bedr\u00fcckend pr\u00e4sent. Die Zanzibaris sind allerdings sehr zur\u00fcckhaltend mit diesem Teil ihrer Geschichte, nirgendwo ein Hinweis, selbst im sehr interessanten Museum wird lediglich immer nur ganz allgemein von \u201eH\u00e4ndlern\u201c gesprochen, dass sie mit Sklaven gehandelt haben wird verschwiegen.<\/p>\n<p>English Version<\/p>\n<p>Arusha is kind of an african Zermatt or Chamonix, countless tour agencies, all of them selling safari tours or tours up Mt. Meru, with a very European atmosphere as lots of expats living here. The most amazing thing are the cars of the safaritours: there are lots of Landcruisers but they are modified in such a way \u2013 they are almost looking like stretch limos. Of course to get as many as possible tourist in. But they also would make a very luxurious camping car.<\/p>\n<p>Now the rainy season might get us finally. As we drove towards Moshi black clouds covering Mt. Kilimanjaro and the rain was pouring down. But just before sunset the clouds liftet and we could see the \u201croof of Africa\u201d.<\/p>\n<p>From Aruha down south we did not take the \u201cDar \u2013 Arusha- Highway, we went on a track trough the Masai Plain to the west of the highway. Beautiful landscape and very rural masailand. The Masai we saw here are very different from those in Arusha\u2026<\/p>\n<p>von SANSIBAR nach MALAWI:&nbsp; English version see below<\/p>\n<p>09.05.11<\/p>\n<p>Fast zwei Wochen tropische K\u00fcste, mit Temperatur um die 30\u00b0C und Luftfeuchtigkeit 90 % rF. , ist nach unserem Geschmack v\u00f6llig ausreichend. Die 50\u00b0C in der W\u00fcste im Sudan empfanden wir wesentlich angenehmer, aber wir sind nun mal W\u00fcstenfans. So haben wir uns heute morgen im Regensturm durch den nicht unm\u00f6rderischen Verkehr von Dar es Salam gequ\u00e4lt und sind Richtung Westen nach Morogoro am Fu\u00dfe der Uluguru Mountains gefahren. Diese Berge sind \u00e4hnlich den die Usambara Mountains und auch hier haben sich deutsche Siedler und Missionare niedergelassen.<\/p>\n<p>Auf dem Weg in den S\u00fcden geht es durch den Mikumi Gamepark. Die Hauptstra\u00dfe f\u00fchrt mitten durch den Park und es werden keine Geb\u00fchren kassiert. So haben wir nicht erwartet auch nur ein Tier zu sehen, aber obwohl Lastwagen da durch donnern, standen Elefanten, Giraffen, B\u00fcffel und Antilopen seelenruhig unweit der Stra\u00dfe. Kurz nach dem Park haben wir dann im Tan-Swiss-Camp Schluss gemacht. Zum Essen gab es dann passend R\u00f6sti!<\/p>\n<p>MI.11.05.11<\/p>\n<p>\u00dcber Iringa, eine gesch\u00e4ftige kleine Stadt, traumhaft sch\u00f6n auf einen H\u00fcgel gelegen, und fast wie ein sizilianisches Dorf an den Felsen geklebt ist. Nach unserem Einkauf auf dem Markt (immer wieder ein Erlebnis)&nbsp;&nbsp; sind wir am Nachmittag im \u201eOld Farmhouse Camp\u201c auf der Kisolenza Farm angekommen. Das Klima hier ist wunderbar, die Regenzeit ist auch zu Ende und wir genie\u00dfen es nachts wieder in unser Duvet zu kuscheln.<\/p>\n<ol start=\"12\">\n<li>12.05. \u2013 SA.14.05.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Da wir beide simultan einen f\u00fcrchterlichen Schnupfen bekamen (die airconditioned F\u00e4hre nach Zanzibar\u2026) und mit dickem Kopf permanent vor uns hingeschnieft haben, entschlossen wir uns an diesem wundersch\u00f6nen Platz zu bleiben bis es vorbei war. Dazu kam, dass Florian, ein franz\u00f6sischer Koch, wunderbares Essen im romantischen Restaurant (nur mit Kerzen &amp; Petroleumlampen beleuchtet) serviert hat.<\/p>\n<p>SA.14.05.11<\/p>\n<p>Wunderbare Fahrt weiter durchs s\u00fcdliche Hochland nach Mbeya. Im Karubuni Centre konnten wir im Innenhof Parken. 5000 TSH p. dP. Allerdings mussten wir nachts mit dem Watchman aufs Klo gehen, der sichergestellt hat, dass dich seine Wachhunde nicht in der Luft zerrissen haben \u2026<\/p>\n<p>SO.15.05.11<\/p>\n<p>Da wir schon mal in der Gegend sind entschlossen wir uns in den abgelegendsten aller Gameparks in TAZ, den Katavi Gamepark zu besuchen und das Ganze mit einer Runde zum Lake Tanganyikasee zu kombinieren. Aber \u2013 nach 200km Wellblechpiste und Schwerverkehr wollten wir uns die restlichen 200km auf der Rumpelpiste nicht antun und entschieden in Sumbawanga die Route abzuk\u00fcrzen und direkt nach S\u00fcden zum Tanganyikasee zu fahren. Auch die Tatsache dass die Regenzeit erst k\u00fcrzlich vorbei ist und das Grass \u00fcbermannshoch steht (was Tierbeobachtungen au\u00dfer Giraffen und Elefanten, ziemlich unm\u00f6glich macht), sprach f\u00fcr diesen Entschluss.&nbsp;&nbsp; Auch die Vorstellung dass wir die 500 km Wellblech wieder zur\u00fcckfahren zu m\u00fcssen,( da wir eigentlich auf dem Weg nach S\u00fcden sind) war nicht so prickelnd.<\/p>\n<p>Mo. 16.05.11<\/p>\n<p>Bei strahlendem Wetter in Richtung Westen zum zweitgr\u00f6\u00dften afrikanischen See aufgebrochen. Auf einer wunderbaren Buschroad, ges\u00e4umt von einer Blumenpracht und meterhohem Gras erreichten wir die Kalambo Falls. Der Grenzfluss Kalambo f\u00e4llt hier 230m in die Tiefe und ist somit der zweitgr\u00f6\u00dfte Wasserfall Afrikas, wenn auch nicht der breiteste. Wirklich sehr beeindruckend und dass \u00e4u\u00dferst selten Touristen hierherfinden, merkt man daran, dass die gesamte m\u00e4nnliche Dorfjugend mit zur Besichtigung geht. Auf dem schmalen Pfad der zur Abbruchkante f\u00fchrt sind also im G\u00e4nsemarsch vor und hinter einem an die 40 Leute. (So m\u00fcssen die Karawanen der fr\u00fchen Afrika Forscher ausgesehen haben\u2026). Anschlie\u00dfend hinunter zum See und im \u201eLiemba Beach Resort\u201c gecampt. Sch\u00f6nes Camp direkt am Wasser aber mit 10U$ p.P. zu teuer, aber keinerlei andere Alternativen. Auch dieser See wirkt eher wie das Meer mit seiner riesigen Wasserfl\u00e4che. Das Wasser ist hier glasklar und nachdem wir uns versichert haben dass in dieser Bucht keine Krokodile sind und Bilharzia vernachl\u00e4ssigbar ist ( so hoffen wir wenigstens),wagten wir uns ins 20\u00b0 warme Wasser. Die Sonne ging wieder mal richtig afrikanisch hinter den weit entfernten Bergen des Kongos unter.<\/p>\n<p>MI.18.05.11<\/p>\n<p>Heute sind wir das erste Mal auf dieser Reise in einer Sackgasse gelandet. Da wir nicht zur\u00fcck \u00fcber Sumbawanga fahren wollten, suchten wir uns eine Strecke entlang der sambischen Grenze. In T4A gabs die Strecke nicht (aber die ganze Gegend in der Ecke ist ziemliches Bermuda Dreieck) und so fuhren wir mit der Landkarte World MappingProjekt. Anfangs war es auch eine wunderbar gepflegte Naturstra\u00dfe durch eine sehr einsame Gegend, die Stra\u00dfe wurde immer schmaler, im Mittelstreifen stand das Gras meterhoch, die Flussdurchfahrten immer abenteuerlicher, und in Kasinde, wo laut Karte eine gr\u00f6\u00dfere Stra\u00dfe durch ein 20km langes St\u00fcck durch Sumpfgebiet f\u00fchren sollte gab es gar KEINE Stra\u00dfe mehr. W\u00e4re eine super Abk\u00fcrzung gewesen, aber nun hie\u00df es alles zur\u00fcck und von Laela auf der Wellblechpiste \u00fcber Tunduma zur\u00fcck nach Mbeya zu fahren.<\/p>\n<p>So kamen wir erst bei Einbruch der Dunkelheit im ICC- Conservation Center 18km westlich von Mbeya an. Super Guesthouse mit Camping, hervorragendes Preisleistung Verh\u00e4ltnis \u2013 die allerbeste Unterkunft in und um Mbeya. Nur hungrig sollte man nicht sein, Essen wird frisch gekocht, so 90min. Wartezeit sind zu kalkulieren.<\/p>\n<p>DO.19.05.11<\/p>\n<p>Da auch noch schnelles Internet im ICC vorhanden war wurde es Mittag bis wir in Mbeya waren, unsere Best\u00e4nde aufgestockt hatten und in Richtung Malawi fuhren. In Tukuyu im Bongo Camping \u00fcbernachtet.<\/p>\n<p>Wir waren fast 6 Wochen in Tansania und sind von Land und Leute restlos begeistert. Abgesehen vom Norden der teilweise sehr touristisch und auf Fly in Touristen spezialisiert ist, fanden wir sehr viel urspr\u00fcngliches Afrika mit faszinierenden Landschaften und wunderbaren Leuten. Selbst die Polizei, der nachgesagt wird, gegen Ende des Monats ihre Geh\u00e4lter durch Muzungu Abzocke aufzubessern, lie\u00df uns immer vom Haken. Drei Worte Swahili und ein freundliches Lachen waren sehr hilfreich.<\/p>\n<p>ENGLISH VERSION<\/p>\n<p>Almost 2 weeks tropical coast and temperatures up to 35\u00b0 plus 90% humidity was more than enough for us. We will take the DRY 50\u00b0 we had at times in Sudan any time\u2026 but then we really love the desert.<\/p>\n<p>When we left the coast today there was a heavy rainstorm as we were battling our way through the chaotic traffic of Dar es Salam. With heavy rains we went west to Morogoro near the beautiful Uluguru Mountains. Next day via Iringa, a beautiful little town, set on a hilltop like a italian village on to lovely \u201cKisolenza Farm\u201d. The temperatures are nice and the rainy season seems to be over. We were really lucky- just a few days of heavy rains, it could have been a whole month\u2026<\/p>\n<p>In Mbeya we decided to visit the most remote NP in TZ the Katavi Gamepark and since we are close go and see Lake Tanganyika. Well, in Sumbawanga after 200km, Katavi still another 250km of lousy road away we decided to skip the park and took a shortcut to the lake. On the way there we visited the Kalambo Falls, which are the second highest waterfalls in Africa, not the widest of course, but really quite impressive. Not many tourists are visiting and so more or less the whole village was accompanying us to the falls. It looked somehow like an expedition caravan looking for Dr. Livingstone.<\/p>\n<p>On our way back to Mbeya, for the first time on this trip, we landed at a dead end. We did not fancy driving all the way back on that corrugated main road, so we were looking for a shortcut. There was no track on GPS but our paper map showed a shortcut. Started of fantastic, perfect bush road trough lovely scenery, but when after 3 hours, we reached a vast swamp area, where according to our map should have been even a better road- &#8211; there was NO road at all! Zero, just a small foot path heavily overgrown\u2026. That meant all the way back and afterwards still onto the lousy main road. When we reached the nice guesthouse ICC- Center 18km west of Mbeya (best place to camp in and around this town),it was already dark.<br \/>\nNext morning we were on our way to Malawi.<\/p>\n<p>We have been in Tanzania almost 6 weeks and we absolutely loved it.<br \/>\nMALAWI \u2013 \u201cthe warm heart of Africa\u201c&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; English version see below<\/p>\n<p>das ist der Werbeslogan den sich das kleine Land mit dem drittgr\u00f6\u00dften See in Afrika gegeben hat. Gr\u00fcnes Herz w\u00e4re passender, denn all die Teeplantagen, Zuckerohrfelder und endlose Maisfelder entlang des riesigen Malawisees (ca. 10x so lang wie der Bodensee) sind eine endlose Fl\u00e4che aus allen Variationen der Farbe Gr\u00fcn. In den Bergen im Norden die hinter der K\u00fcstenebene aufsteigen sieht es dagegen ganz anders aus.<\/p>\n<p>In Malawi gibt es angeblich die meisten Missionsstationen von ganz Afrika (gerechnet auf die Fl\u00e4che). So haben wir uns die \u00e4lteste Station, das Livingstonia Dorf angeschaut. Liegt 1600m hoch \u00fcber dem See und die 1200m H\u00f6henunterschied werden auf einer abenteuerlichen unglaublich steilen Stra\u00dfe \u00fcberwunden. (f\u00fcr alle Bregenzer: als ob ma s`Gschliaf bolzagrad uffe fahra t\u00e4t). Die Missionare wussten auch wo es sch\u00f6n ist, glasklare Luft, (an der K\u00fcste hei\u00df und malariaverseucht), angenehme Temperaturen und ein Panoramablick \u00fcber die endlose blaue Wasserfl\u00e4che. In so einer Umgebung war es sicher nicht allzu schwer die armen Heiden zu bekehren.<\/p>\n<p>Von dort ging es weiter in die Berge in den \u201eNyika Plateau National Park\u201c. Man glaubt es kaum, aber hier im Herzen Afrikas auf 2500m gibt es eine nordeurop\u00e4ische Landschaft mit afrikanischen Tieren. Es k\u00f6nnten schottische Highlands oder irgendwo auf Island sein. Die Wolken hingen tief \u00fcber einer Landschaft die aus endlosen heidefarben schimmernden Grash\u00fcgelketten besteht. In den Senken gibt es nat\u00fcrlich die typischen afrikanischen Galeriew\u00e4lder mit riesigen B\u00e4umen, aber auf ersten Blick k\u00f6nnten es auch europ\u00e4ische Laubw\u00e4lder sein. Jede Menge der seltenen Elenantilopen die wir noch nie gesehen haben. Auch die Temperaturen sind nachts durchaus schottisch und an einem Tag trug sogar der Himmel schottisches Grau.&nbsp;&nbsp; Jede Menge Antilopen und Zebras grasen nachts um das Auto herum und beim Fr\u00fchst\u00fcck waren die Antilopen das Publikum.<\/p>\n<p>26.05.11<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Morgen, keine Wolke am Himmel und die Luft glasklar, die Welt wie frisch gewaschen. Der langen Weg zur\u00fcck nach Mzungu \u00fcber Rhumpi war wundersch\u00f6n.Auf einer kurvenreichen Strecke nach Mzungu gefahren, wo wir 2,5h im Immigration Office gewartet haben bis unser Visa (U$ 70 p. P., f\u00fcr Deutsche keine Visumkosten) gestempelt war. Nach diversen Eink\u00e4ufen ging es die Panoramastra\u00dfe hinunter an den See. Auf der Campsite der \u201eKande Beach\u201c haben wir uns wie auf einem Lastwagenparkplatz an deutschen Autobahnen gef\u00fchlt \u2013 mindestens 7 Overlander Lkws mit zahllosen Zelten sind um uns rumgestanden. Der Strand war ganz attraktive, die Campsite ziemlich bescheiden.<\/p>\n<ol start=\"28\">\n<li>28.05.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Eigentlich wollten wir nur bis Senga Bay fahren, aber da die Stra\u00dfe die Stra\u00dfe gut ausgebaut ist fuhren wir die 300km bis nach Cape Mc Lear durch wo wir am sp\u00e4ten Nachmittag im \u201eFat Monkey Camp\u201c ankamen. Diese Bucht ist wirklich unglaublich attraktiv, ein perfektes Halbrund begrenzt von einem bewaldeten Berg, mitten drin eine Insel hinter der die Sonne glutrot in den See versinkt und davor die Fischer in ihren malerischen Einb\u00e4umen. Man kommt nicht umhin an den Schmachtfetzen \u201eWenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt\u2026.\u201c zu denken.<\/p>\n<p>Seit l\u00e4ngerer Zeit wieder mal eine Campsite wo mehrere Individual Overlander waren. Nat\u00fcrlich gab es wieder die \u00fcblichen Frotzeleien zwischen Landrover \u2013 und Landcruiser Besitzer, alles sehr nette Leute. Mit Patrick einem Tessiner und den beiden s\u00fcdafrikanischen Jungs haben wir ein Boot gemietet und haben bei der Insel drau\u00dfen in der Bucht geschnorchelt. Eine Traumwelt aus bunten Fischen, es ist als ob man im riesigen Aquarium herumschwimmen w\u00fcrde. Und das tollste daran ist \u2013 das Wasser ist nicht salzig und glasklar! Ein wunderbarer Tag den wir mit einem gegrillten Butterfisch ausklingen lie\u00dfen. Na ja der Fisch war keine Delikatesse bestand zu 90% aus Gr\u00e4ten und der Rest war matschige Pampe.<\/p>\n<p>MO.30.05.11<\/p>\n<p>Mit interessanten Leuten nochmals einen Traum-Tag am See verplaudert. Obwohl das Wasser glasklar ist, den ganzen Strand hinauf und hinunter wird W\u00e4sche gewaschen, werden Fisch und sonstige Abf\u00e4lle ins Wasser geleitet was den Badegenuss etwas einschr\u00e4nkt. Aber Landschaft und Klima wie aus dem Hochglanz Reiseprospekt. Wilfried &amp; Dagmar, sowie Doris &amp; Ulrich die zu viert in einem Oka unterwegs waren haben uns mit abenteuerlichen Reisegeschichten unterhalten und viele gute Tipps f\u00fcr Botswana verraten. Das \u201eFat Monkey Beachresort\u201c hat mit 3000 Kwacha f\u00fcr 3 N\u00e4chte das absolut beste Preisleistungsverh\u00e4ltnis in ganz Afrika! Sehr empfehlenswerte Campsite.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag auf einer guten Teerstra\u00dfe durch die Berge nach Lilongwe der Hauptstadt Malawis gefahren, im modernen \u201eSpar Supermarkt\u201c eingekauft und dann im \u201eBarefoot Camp\u201c 6km au\u00dferhalb in Richtung Sambia gecampt.<\/p>\n<p>English version<\/p>\n<p>MALAWI \u2013 \u201cthe warm heart of Africa\u201c<\/p>\n<p>That\u2019s the slogan the Malawi tourist board is using, The \u201cgreen heart \u201cwould be more suitable as the endless tea plantations, sugarcane fields and mais-patches along the shores of the lake are a beautiful symphony of thousands of shades of green. The lake is the 3<sup>rd<\/sup> largest in Africa and we felt also the bluest and clearest of all the 3 big lakes.<\/p>\n<p>Up north in the Mountains it is a complete different story. We went up to the Nyika NP, a long ride way up, but well worth it. It is so amazing, there is a north european landscape with African animals in the middle of Africa. It could be anywhere in the Scottish Highlands or even in parts of Iceland. Above the treeline, at 2300m with endless rolling hills which are tinted kind of purple by this special grass. Even the sky wears a proper Scottish grey at times, not to talk about temperatures, during night might fall to 3\u00b0. Also during night there are herds of zebras and bokkies grazing around your car and in daytime we saw quite a few of this big Eland-Antilopes. Once you leave the plateau, in 4h time one is back into the lush green coastline of the lake.<\/p>\n<p>Coming down from the north we camped at a few sites by the lake, but by far the most beautiful place is Monkey Bay with Cape Mc Lear. The setting is really grand, the island in the Bay where the sun is setting just perfectly behind it all adds up to the picture postcard clich\u00e9 of Africa. Not to forget the picturesque fishing canoes We went on a boat-trip out to the island and did some snorkeling. Now the was something very special, it was swimming in a big aquarium full of the most beautiful colorful fishes! And the best thing: it is clearest sweet water \u2013 no saltwater getting in your goggles and stinging in your eyes. We spent hours in the water could get enough of all the lovely fishes.<\/p>\n<p>We stayed 3 days at \u201cFat monkey Beach Resort\u201d the nicest campsite we found in Malawi. Met interesting fellow travelers and got loads of tips for Botswana from Wilfried who knows&nbsp;&nbsp; the area inside out.<\/p>\n<p>Via Lilongwe where we stocked up our supplies we went towards Chipata in Zambia.<\/p>\n<p>MI.01.06.11<\/p>\n<p>Die Grenzformalit\u00e4ten ging auch wieder problemlos \u00fcber die B\u00fchne. Nachdem wir 50U$ p. P. f\u00fcrs Visa und nochmals 200 000 ( wir haben wieder mal sehr viele Nullen, ca. 8000 Zambia Kwacha= 1\u20ac) f\u00fcr die Carbon-tax bezahlt hatten waren wir auf dem Weg nach Chipata. Im \u201eMama Rulas B&amp;B\u201c kamen wir am fr\u00fchen Nachmittag an.<\/p>\n<p>DO.02.06.11<\/p>\n<p>Obwohl wir Sambia nur als diesmal im Schnelldurchgang bereisen, der Abstecher in den \u201eSouth Luangwa Park\u201c musste sein. Auf teilweiser Holperpiste kamen wir im \u201e Croc Valley Camp\u201c an. Traumhafte Pl\u00e4tze direkt am Luangwa-Fluss gelegen. Den Rest des Tages verbrachten wir in der H\u00e4ngematte und beobachteten das Leben am und im Fluss. Krokodile, Hippos, St\u00f6rche und V\u00f6gel aller Arten sowie riesige Varane und vieles mehr.<\/p>\n<p>FRI. 03.06.11<\/p>\n<p>Um 5:30h war Tagwache und um 6h waren wir die ersten Besucher am Tor. Was f\u00fcr ein Park! Einer der sch\u00f6nsten und wildesten die wir je besuchten. Die Fahrt am Fluss entlang, um jede Biegung stehen andere Tiere. L\u00f6wen, Elefanten, Zebras, zahllose Antilopen, Giraffen, Warzenschweine, Hy\u00e4nen einfach alles ist zu sehen. Nur die Leoparden halten sich dezent im Hintergrund. Das Beste ist hier ist man ganz alleine, es gibt keine 10 Autos mit guided Tours die alle gleichzeitig um die Tiere rumstehen. Ein Gamedrive wie aus dem Bilderbuch. Am sp\u00e4ten Nachmittag haben wir nochmals eine Runde gedreht und sind bei Einbruch der Dunkelheit todm\u00fcde vom vielen \u201egame spotting\u201c ins Camp gekommen. Nachts grasen die Hippos direkt ums Auto rum und die mampf-mampf Ger\u00e4usche sind das Wiegenlied.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>04.06.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Strecke nach Petauke ist zumindest die ersten 30km auch ein Game Drive auf einer \u00f6ffentlichen Stra\u00dfe\u2026 na ja Stra\u00dfe kann man es nicht nennen &#8211; offroad vom gr\u00f6bsten (oder feinsten &#8211; wie man es nimmt..) . Aber vor lauter Tiere kommt man nur \u00fcberhaupt nicht weiter und so haben wir auf einem wunderbaren \u201eopen plain\u201c schon fr\u00fch Schluss gemacht und nochmals einen \u201eTiere schauen Tag\u201c eingelegt.<\/p>\n<p>SO.05.06.11<\/p>\n<p>Eine sternklare Nacht und die L\u00f6wen br\u00fcllten gar nicht soo weit weg, da steigt der Adrenalin Spiegel doch etwas an und wir waren froh nicht in einem Zelt zu sein\u2026 Beim n\u00e4chtlichen Pipi-machen muss man halt ein wenig aufpassen&#8230;<\/p>\n<p>Zum Fr\u00fchst\u00fcck bei Sonnenaufgang spazierte dan auch noch eine kleine Herde friedlicher Elefanten vorbei &#8211; genauso stellt man sich das wilde Afrika vor. Zum wilden Afrika geh\u00f6rt aber auch 8 Stunden f\u00fcr 150km, teilweise dicht zugewachsene Piste, tiefe Auswaschungen, haarige Gel\u00e4ndestufen und sandige Flussbetten. Waren aber trotzdem &#8211; den tollen F\u00e4hgkeiten unseres Landcruiser sei Dank &#8211; nachmittags in Petauke wo wir in der \u201eChimwemwe Lodge\u201c einen sch\u00f6nen Campingplatz fanden.<\/p>\n<p>MO.06.06.11<\/p>\n<p>Die 400km von Petauke nach Lusaka schafften wir auf der gut ausgebauten \u201eGreat East Road\u201c 5Stunden. Bei der Einfahrt in die Stadt gibt\u2019s riesige Shoppingmalls mit allem was der \u201eMuzungu als solcher\u201c so braucht. Da unser K\u00fchlschrank zum ersten Mal wirklich leergefuttert war, gab es den Gro\u00dfeinkauf im Shoprite. Ein Einkaufswagen voll und man ist ca. 100\u20ac los, also beinahe europ\u00e4ischer Standard. Eine Flasche s\u00fcdafrikanischer Tafelwein (Plonk) kostet hier10 \u20ac,aber eine Flasche KWV Brandy kostet nur 8 \u20ac! Auf dem Weg zur \u201eEureka Camp Farm\u201c kamen wir beim Toyota Dealer vorbei und Peter lie\u00df \u00d6lwechsel und Schmierung machen. T. i. A.!! (they don\u00b4t work how you expect it, they work how you inspect it). So war es schon dunkel als wir im Camp ankamen.<\/p>\n<p>Di. 07.06 11<\/p>\n<p>Gareth &amp; Wendy mit ihren 4! Kindern waren auch schon im Camp. Sie sind ziemlich interessiert einen Teil von Botswana mit uns zu machen. Da wir gestern schon unseren Gro\u00dfeinkauf erledigten und nichts mehr Wichtiges in Lusaka zu tun hatten fuhren wir \u00fcber Mazabuka (the sweetest place of Zambia) nach Livingstone. Die 460km wollten wir eigentlich in 2 Tagen machen aber die Campsite in Chomba war nicht zu finden und so entschlossen wir uns durchzufahren. In der \u201eLivingstone Safari Lodge\u201c fanden wir einen sch\u00f6nen Platz, wenn auch mit \u201efull immersion of african disco sound\u201c.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li>08.06.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute war gem\u00fctlicher Wasch- Aufr\u00e4um- und Lesetag.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li>09. 06.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wer h\u00e4tt au des denkt: dass wir 40 Jahre sp\u00e4ter, nachdem wir das 1.Mal in Konstanz im Stadtgarten bei Mondschein spazieren gingen, immer noch den Mond gemeinsam bewundern. Ein glasklarer sambischer Wintertag, das perfekte Wetter um die Vic Falls zu besuchen. Der Zambesi f\u00fchrt Hochwasser und die Wassermassen die da \u00fcber die Kante st\u00fcrzen sind unglaublich. Nur gelegentlich hat man klare Sicht auf die Kante, je nach Windrichtung ist alles vom Spr\u00fchnebel verdeckt. Vor vier Jahren waren wir auf der Zim Seite, dort hat man eine etwas bessere Sicht auf die Mainfalls, aber auch die sambische Seite ist beeindruckend. Es ist wirklich eines der gr\u00f6\u00dften Naturwunder und man kann sich von dem Spektakel schwer los rei\u00dfen.<\/p>\n<p>Am Nachmittag fuhren wir die 60km nach Kazungula und dann weiter die F\u00e4hre \u00fcber den Zambesi nach Botswana. Grenz\u00fcbertritt kein Problem, erstes Land auf dieser Reise wo wir kein Visum ben\u00f6tigen. Allerdings mussten wir unsere Bananen und Tomaten abgeben, vom Fleisch das wir schon vor der Grenze versteckt haben, erw\u00e4hnten wir nat\u00fcrlich nichts. Botswana hat sehr strenge Einfuhrbestimmungen bei Lebensmittel. Bei Einbruch der Dunkelheit kamen wir in der \u201eChobe Safari Lodge\u201c an.<\/p>\n<p>FRI.10.06.11<\/p>\n<p>Diese Lodge kennen wir von unserem letzten Botswana Besuch, liegt wundersch\u00f6n am Chobe River und ein sch\u00f6ner Ort um einen Ruhetag einzulegen.<\/p>\n<p>SA.11.06.11<\/p>\n<p>Heute morgen sind wir noch im \u201eToro Camp\u201c vorbeigefahren und haben Gareth &amp; Wendy unsere Botswana Telefonnummer hinterlassen, f\u00fcr ein ev. Treffen im Central Kalahari Auch diese beiden sind mit vier Kinder und einem Trailer unterwegs \u2013 allerdings ein richtiger Offroad Trailer.<\/p>\n<p>Von Kazungula ging es weiter Richtung S\u00fcden auf der \u201eHunters Road\u201c (hier bekam Peter auch seine Geburtstags Elefanten zu sehen) nach Pangamatengo. Dort sind wir nach Westen abgebogen auf der Suche nach dem Rindertrail zum Nxai Pan National Park. Nach 20km mussten wir aber wieder zur\u00fcck, durch einen Cattle Fence wurde die Strecke zur Sackgasse. Zur\u00fcck zur Hauptstra\u00dfe und dann der richtige Abzweig immer entlang dem 3 Meter hohen elektrischen Zaun der die Nutztiere von den Wildtieren sch\u00fctzen soll. Ein leidiges Thema in Botswana, Farmer versus Tiersch\u00fctzer\/ Tourismus Industrie. Bei Sonnenuntergang einfach in der Wildnis entlang dem Zaun ein Bushcamp gemacht, da fiel Peters Geburtstagsdinner etwas frugal aus.<\/p>\n<p>SO.12.06.11<\/p>\n<p>Heute ging es weiter mit der Suche der Stra\u00dfe nach S\u00fcden. Trotz konzentrierten Ausschauhaltens, es kam und kam keine Abzweigung die gepasst h\u00e4tte. Kartenmaterial und GPS Tracks \u00e4u\u00dferst unklar und die Stra\u00dfe f\u00fchrte immer weiter nach Nordwesten Richtung Chobe NP.<\/p>\n<p>An einem idyllisch gelegenen Wasserloch entschieden wir f\u00fcr heute Schluss zu machen und die Suche morgen fortzusetzen. Die zuf\u00e4llig vorbei kommende Milit\u00e4rpatruille auf Anti-Wilderer Pirschfahrt wusste eigentlich auch nicht so recht Bescheid auf welcher Track wir uns befanden und au\u00dfer Maun war ihnen nichts bekannt auf der Karte. Das Warten am Wasserloch hatte sich gelohnt, abends kam neben einigen Wildschweinen eine ganze Gruppe Elefanten zum Baden. Die Giraffen waren leider etwas zu vorsichtig (obwohl wir mucksm\u00e4usle still waren) und haben sich ohne trinken wieder ins Geb\u00fcsch verzogen. Aber ein Honigdachs, den man sehr selten sieht hat sich zwischen den Elefanten durchgeschl\u00e4ngelt.<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li>13.06.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute Morgen entschlossen wir uns nicht weiter Richtung Norden zum Poha Gate vom Chobe NP. zu fahren. Das hie\u00df die Strecke zur\u00fcck und die vers\u00e4umte Abzweigung suchen. Die fanden wir dann auch, war ganz in der N\u00e4he unseres Bushcamps am Zaun. Aber\u2026.. es ist wirklich nur ein Rindertrail, total zugewachsen und sicher schon sehr lange nicht mehr befahren. 80km auf so einer einsamen Strecke in einer Gegend mit hoher Elefantenpopulation und ohne Backup Fahrzeug war uns dann doch zu riskant. Also weiter zur\u00fcck Richtung Hauptstra\u00dfe nach Nata. Auf dem Weg dahin fanden wir eine Cutline Road entlang dem Sibuyu Forest Reserve nach S\u00fcden und dann noch eine nach Westen entlang eines Jagdgebiets. Eine weite \u201e open plain\u201c lud zu einem Bushcamp. So werden wir morgen weitersehen ob uns die Stra\u00dfe in die Nxai Pan f\u00fchrt. Unser treuer Wallas Dieselkocher versagte heute zum ersten Mal seinen Dienst (wie sich am n\u00e4chste Tag herausstellte, war im letzten Schlammloch das Abgasrohr mit Dreck verstopft worden \u2013 da konnte es nicht mehr funktionieren) und so gab es Filetsteak vom Lagerfeuer, ein Lob dem Grillmeister.<\/p>\n<p>DI.14.06.11<\/p>\n<p>Langsam werden wir richtige Experten f\u00fcr Cutline Roads. Erst weiter nach Westen, dann eine Ecke abgeschnitten und dann weiter nach S\u00fcden dann wieder eine Ecke abgeschnitten durch typische Botswana Landschaft. Mopane W\u00e4lder und gelbes Gras und ein wolkenloser Himmel bis an den endlosen Horizont. Alles den schurgeraden Cutlines entlang, die wie Buschautobahnen f\u00fcr Elefanten anmuten. Leider gab es au\u00dfer ein paar Dikdiks gar kein Wild zu sehen. Da wir stundenlang am Nxai Pan NP. entlang gefahren sind war klar dass die richtige Jahreszeit f\u00fcr diesen Park w\u00e4hrend der Regenzeit oder ganz kurz danach ist. Als wir dann den Osteingang (ohne Gate) erreichten und ein Schild \u201eRoad Closed\u201c da stand, hat das unsere Entscheidung, den Park nicht zu beuchen nur noch best\u00e4tigt. Gegen Mittag haben wir die Mainroad Nata \u2013 Maun erreicht und sind am Nachmittag in Maun angekommen. Nach dem \u00fcblichen Einkauf ging es hinaus zur Okavango River Lodge. Wundersch\u00f6n am Thamalakane River gelegen, allerdings standen einige Grillpl\u00e4tze tief im Fluss, das Hochwasser scheint dieses Jahr ungew\u00f6hnlich hoch zu sein.<\/p>\n<p>MI.15.06.11<\/p>\n<p>Nach drei langen Fahrtagen war wieder mal ein Ruhetag dran. Abends Kamen noch Wendy und Gareth mit ihren Kindern an, und sp\u00e4ter noch Leslie und Craig ebenfalls sehr nette und interessante Leute. Nach 3 Stunden hatten G &amp; W ihre Zeltstadt aufgebaut, sah aus als ob eine ganze Kompanie darin Unterkunft findet. Am Lagerfeuer, mit all den Geschichten die Wendy &amp; Gareth von ihren Abenteuern mit den Sandstrecken am Linyanti, wurde bis sp\u00e4t in die Nacht viel gelacht. Zum Schluss gab es sogar eine Mondfinsternis.<\/p>\n<p>DO.16.06.11<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir heute schon aufbrechen, aber der Platz war sch\u00f6n und die Nachbarn zur linken und rechten Seite einfach nur nett. Abends wurden wir von Les &amp; Craig zu einem k\u00f6stlichen Malai-Curry Gericht auf dem Feuer eingeladen und wieder wurde es sp\u00e4t mit Geschichten am Feuer. Die Temperaturen werden aber nach Sonnenuntergang sehr k\u00fchl und wir sind wieder mal froh um unsere warmen Klamotten.<\/p>\n<p>FRI. 17. 06. 11<\/p>\n<p>Es wurde Mittag bis wir unsere Reservierung f\u00fcr den Central Kalahari Gamepark unter Dach und Fach hatten. Info f\u00fcr Traveller: 120 Pula p. P.\/Tg. + 50 Pula \/Auto + Camping. 30Pula \u00f6ffentlich\/ ca. 100 Pula privat. Nachdem Les &amp; Craig dann doch nicht mitkamen sind wir Richtung Westen und dann entlang dem Kuke Fence nach S\u00fcden zum Matswere Gate gefahren. Kurz vor Sonnenuntergang ein Bushcamp gemacht.<\/p>\n<ol start=\"18\">\n<li>18.06.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir sind schon im Dunkeln losgefahren, nur um 6h30 vor verschlossenem Tor zu stehen. T.i.A., Peter musste die Lady erst aufwecken und so war der \u201eearly morning drive\u201c halt nicht ganz so early. Aber was f\u00fcr eine Landschaft, gelbes, wogendes Grass soweit das Auge blickt, soviel wolkenloser Himmel gibt\u2019s sonst nirgends. Herden von Oryx und Springb\u00f6cken in den zahlreichen zu dieser Jahreszeit trockenen Pans.<\/p>\n<p>Mittags f\u00fchlte ich mich m\u00fcde und einen Wasserloch hat Peter das Dachzelt ge\u00f6ffnet, damit ich etwas schlafen kann. W\u00e4hrend ich schon oben lag hat Peter drau\u00dfen noch irgendwelche \u00c4ste die die Sicht auf das Wasserloch beeintr\u00e4chtigten abgerissen und zur\u00fcckgebogen. Da stand er doch tats\u00e4chlich mit einem hinter dem Busch liegenden L\u00f6wen keine sechs Meter Aug in Aug! Da hie\u00df es dann sofort ins Auto und den Schreck erst mal verdauen. Dann ganz vorsichtig das Auto in eine Sicherheitsdistanz rangiert und tief durchgeatmet. Gott sei Dank waren die zwei Prachtexemplare (den zweiten L\u00f6wenmann haben wir im ersten Schreck gar nicht gesehen) offensichtlich vollgefressen, so dass sie tats\u00e4chlich nur guckten und sich faul in der Sonne r\u00e4kelten. Was f\u00fcr ein Erlebnis, den ganzen Nachmittag beobachteten wir die Beiden und das Treiben am Wasserloch. Die Springb\u00f6cke und Oryxantilopen immer sch\u00f6n auf Distanz und die L\u00f6wen tr\u00e4ge sich vom Schatten in die Sonne und wieder zur\u00fcck bewegend. Es ist klar dass man diese Tiere so schwer findet, erstens sind sie derma\u00dfen gut getarnt, Gras, Bl\u00e4tter und \u00c4sten haben die gleichen Farbt\u00f6ne wie das Fell und zweitens liegen sie untertags nur faul rum und bewegen sich \u00e4u\u00dferst selten.<\/p>\n<p>Nach der Fotosession haben wir uns auf den Weg zur Pokoje Campsite gemacht die wir vorgebucht hatten. Hier ist man wirklich ganz in der Wildnis, es gibt nur einen einzigen Platz und im Umkreis von 40km auch keinen anderen. Da sind wir schon froh im Auto und nicht im Zelt zu schlafen.<\/p>\n<p>SO.19.06.11<\/p>\n<p>Haben heute den ganzen Norden abgefahren aber der wildreiche Norden war so wildreich nicht. Aber nach den L\u00f6wen ist alles andere nur 2. Wahl. Daher beschlossen wir auch die 400km lange Strecke in den S\u00fcden wo es relativ wenig Tiere hat, zu streichen und den Kuthse NP. ein anderes Mal vom S\u00fcden her zu bereisen. Da wir nicht mehr zur Pokoje Campsite zur\u00fcckfahren wollten haben wir uns einfach bei Sonnenuntergang auf eine der privatisierten Campsite an der Sunday Pan gestellt und gehofft dass die keiner gebucht hat. Es kamen aber doch noch Judith &amp; Martin aus Hagen die gebucht hatten, aber so nett waren und die riesige Campsite mit uns teilten. Die waren glaub ich auch ganz froh nicht ganz allein zu sein.<\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li>20.06.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zur\u00fcck zum Matswere Gate, (um 11 h sollte man den Park verlassen, sonst wird noch ein Tag berechnet). Die Lady die wir wecken mussten um in den Park zu fahren, stand diesmal in Rangeruniform am Gate und erkl\u00e4rte uns dass sie nicht verschlafen hatte, nein, es gab kein Auto dass sie die 30 Meter vom Haus zum Gate gefahren h\u00e4tte und zu Fu\u00df wollte sie diese Strecke aus Angst vor L\u00f6wen nicht zur\u00fccklegen\u2026\u2026T.i.A ! Als wir bei Raskops auf die Teerstra\u00dfe kamen entschlossen wir uns den Magkadikgadi Pans entlang nach Kubu Island in der Sowa Pan zu fahren. Sind nach GPS Punkten in der Botswana Karte gefahren, da in T4A diese Strecke nicht drin ist. Einfach kurz vor Sonnenuntergang am Rande einer Pan umgeben von K\u00fchen und Esel ein Bushcamp gemacht.<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li>21.06.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mopanew\u00e4lder mit Herbstlaub wechselten mit schneewei\u00dfen endlosen Ebenen, an dieser endlosen Weite kann man sich nicht sattsehen. Ein faszinierender Trip entlang und teilweise auch mitten durch diese endlosen wei\u00dfen Salzpfannen. Irgendwo am Rande dieser endlosen Weite schon mittags ein Bushcamp aufgeschlagen.<\/p>\n<p>MI.22.06.11<\/p>\n<p>Und dann ist da diese mystische Insel mitten drin. Felsformationen und unz\u00e4hlige uralte riesige Baobab B\u00e4ume die wie urt\u00fcmliche Monster ihre bizarr geformten \u00c4ste in den wolkenlosen Himmel strecken. Bei unserem letzten Besuch hatten wir unter einem enorm gro\u00dfen Baobab campiert und letztes Jahr ist dieser Riese einfach zusammen gebrochen und liegt nun da wie ein totes Tier. Die Atmosph\u00e4re dieses Eilands ist irgendwie geheimnisvoll, und wenn man an Trolle und Geister glaubt \u2013 hier ist sicherlich der Platz daf\u00fcr. Am sp\u00e4ten Nachmittag, bei wunderbarem Licht noch einen Spaziergang um die Insel gemacht und bei wunderbarem Licht all die Riesen zum xten mal fotografiert.<\/p>\n<p>DO.23.06.11<\/p>\n<p>Zur\u00fcck durch die Sowa Pan, dieses Mal im glei\u00dfenden Morgenlicht (als ob man auf dem zugefrorenen Gnadensee fahren w\u00fcrde) \u00fcber Mmatshuma und ab Lethlakane auf der Teerstra\u00dfe Richtung Westen nach Francistown ged\u00fcst.<\/p>\n<p>FRI.24.06 \u2013DI. 28.06.11<\/p>\n<p>Ausspanntage in Francistown. Zuerst im schattigen Campingplatz vom Marang Hotel, wundersch\u00f6ner Garten mit altem Baumbestand, im Sommer sicher perfekt, im Winter eindeutig zu kalt weil unterm Bl\u00e4tterdach wenig Sonne. Aber Kaminfeuer in der Lobby und schnelles Internet. Wir wechselten dann zur Tati Riverlodge, Campingplatz sehr sonnig und ebenfalls schnelles Internet (allerdings ohne Kaminfeuer), aber auch gratis.<br \/>\nZIMBABWE<\/p>\n<p>English Version see below<\/p>\n<ol start=\"29\">\n<li>29.06.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute sind wir endlich in Richtung Zimbabwe losgefahren. Grenzformalit\u00e4ten ohne Probleme, Visa 30 U$ p. P, Versicherung, Roadtax &amp; Carbontax nochmals 70U$ und dann hatten wir auch schon unser 90 Tage Visa.<\/p>\n<p>Seit Ende 2009 gibt es keine Zimbabwe Dollars mehr, Zahlungsmittel sind U$ oder s\u00fcdafrikanische Rand. Die Inflationsrate war so hoch dass sich alle 1,3 Tage!! die Preise verdoppelt haben. D. h. am Ende waren die Banknoten nicht mehr gro\u00df genug um die Anzahl der Nullen von all den Trillionen darauf zu drucken.(siehe Foto)<\/p>\n<p>Auf einer guten Teerstra\u00dfe (auf Grund des sehr geringen Verkehrsaufkommens) ging es Richtung Bulawayo in den Matobo National Park.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag machten wir uns auf die Suche der 40 wei\u00dfen Rhinos und 20 schwarze Rhinos die es im Gamepark gibt. Rhinos haben wir zwar keine gesehen aber die Landschaft in den Matobo Hills ist einfach traumhaft sch\u00f6n. Granitbl\u00f6cke, rundgeschliffen und von enormer Gr\u00f6\u00dfe so aufeinander geschichtet, man meint es ist unm\u00f6glich dass diese Steine nicht runterkullern. Das Material Granit, der Bildhauer Wind und Wetter.<\/p>\n<p>Wir sind nochmals den ganzen Tag durch diese grandiose Landschaft gefahren und haben unsere Augen f\u00fcr Rhinos und Leoparden offengehalten. Am Nachmittag haben wir dann noch eine \u201ewalking safari\u201c mit einem Guide durch den Busch gemacht. Aber auch hier kein Gl\u00fcck, haben zwar frische Spuren gefunden, aber die Rhinos waren nicht zuhause. Von den Leoparden wollen wir ganz schweigen. Aber die Wanderung durch den Busch war trotz alledem ein Erlebnis. Impalas, Hippos, Giraffen und Krokodile gab es nat\u00fcrlich zu sehen, aber so ein Nashorn w\u00e4re schon das i- T\u00fcpfele gewesen.<\/p>\n<p>Heute ging es weiter nach Bulawayo, angeblich die sch\u00f6nste Stadt in Mugabe Land. Wirklich es ist eine&nbsp;&nbsp; sch\u00f6ne Gartenstadt mit vielen sehr gut erhaltenen und sch\u00f6n renovierten Kolonialgeb\u00e4uden. Der st\u00e4dtische Campingplatz liegt in einem riesigen Park&nbsp;&nbsp; mit altem Baumbestand. Da hat sich vor 100 Jahren ein englischer Landschaftsg\u00e4rtner wirklich Gedanken gemacht. Der Rest ist allerdings etwas DDR-m\u00e4\u00dfig, seit der Unabh\u00e4ngigkeit wurde da nichts mehr erneuert.<\/p>\n<p>SO.03.07.11<\/p>\n<p>Bei Masvingo liegen die \u201eGreat Zimbabwe Ruins\u201c. Die Ruinen sind wirklich sehr eindr\u00fccklich \u2013 irgendwie erinnern sie an Machu Picchu in Peru, wenn auch nicht ganz so weitl\u00e4ufig und sorgf\u00e4ltig gearbeitet. Faszinierend ist, dass keine einzige der Mauern irgendwelche Ecken hat. Die ganze Anlage besteht aus rund geschwungenen Linien. Teilweise wurden die riesigen Granitbolder in die Bauwerke integriert. Verbrachten einen Gro\u00dfteil des Tages damit auf dem Areal herum zu wandern. Der Besuch des Museums wurde etwas abgek\u00fcrzt, als wir kamen wurde extra der Generator angeworfen da es wieder mal kein Strom gab, aber kurze Zeit sp\u00e4ter gab auch der Generator den Geist auf.<\/p>\n<p>MI.06.07.11<\/p>\n<p>280km Teerstra\u00dfe, in relativ gutem Zustand von Masvingo nach Harare sind wir in einem Rutsch durchgefahren. Eine Abk\u00fcrzung auf einer Nebenstra\u00dfe f\u00fchrte uns durch Farmgebiet, aber nach 20 Jahren ist von den ehemals fruchtbaren Feldern nicht mehr viel zu sehen. Wie sagte jemand: \u201ethe only farms we have got nowadays, are weed (unkraut) farms\u201c Da es keine Campsite in Harare gibt sind wir gleich zum Lake Chivero gefahren und haben im Jacarna Camp vom Yachtclub \u00fcbernachtet. Wundersch\u00f6ner Platz am Seeufer.<\/p>\n<p>DO.07.07.11<\/p>\n<p>Der Winter in Zimbabwe kann ganz sch\u00f6n ungem\u00fctlich sein. Gestern Abend ging die Sonne bei wolkenlosem Himmel unter und zwei Stunden sp\u00e4ter waren keine Sterne zu sehen und eine steife Islandprise fegte \u00fcber den See.<\/p>\n<p>Info f\u00fcr Traveler:<\/p>\n<p>Ohne Navi w\u00e4re es wirklich unm\u00f6glich das HQ. vom Wildlife-Office zu finden, keine Hinweisschild nirgends &#8211; einfach nichts. Hier machten wir unsere Reservierung f\u00fcr die Campsites im Mana Pool NP.&nbsp; Eigenartige Preispolitik: die meisten Campsites werden per Site und nicht p. P. abgerechnet. D.h. 2 Personen bezahlen 100U$ f\u00fcr eine Site die eigentlich f\u00fcr 6 Personen zugelassen ist, so in gr\u00f6\u00dferen Gruppen wird es billiger. Wie auch immer wie buchten 1 Nacht im Nyamepi Camp f\u00fcr100 U$ und 2 N\u00e4chte auf einer Campsite f\u00fcr 20U$ p. P.( mit Peters Book of Life sind wir South African Resident), plus 30U$ Eintritt und zus\u00e4tzlich 10U$ f\u00fcrs Auto. Allerdings die 30U$ Eintritt gelten f\u00fcr eine ganze Woche \u2013 verglichen mit 60U$ in Kenia\/Tansania f\u00fcr 24h, ein Schn\u00e4ppchen.<\/p>\n<p>\u00dcber Chinhoy ging es erst mal zum Lake Kariba. Die Staumauer f\u00fcr diese riesige Wasserfl\u00e4che scheint irgendwie unscheinbar. Die Ansiedlung Kariba macht einen etwas heruntergekommenen Eindruck. Einst ein Ferienziel f\u00fcr S\u00fcdafrikaner, stehen heute viele der Lodges und Campsites leer und gammeln so vor sich hin.<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach Mana Pool kamen wir am Warthog Camp vorbei, eine sympathische etwas chaotische&nbsp;&nbsp; Campsite\/Lodge mit echtem Buschfeeling. Hier spazieren die Elefanten durch den Garten und jedermann ist ziemlich entspannt dabei \u2013inklusive den Elefanten. Der Garten leidet etwas darunter, aber was solls. Es ist faszinierend diese riesigen Dickh\u00e4uter aus n\u00e4chster N\u00e4he zu beobachten.<\/p>\n<p>Da auch war August, ein 80 j\u00e4hriger Deutscher der seit 60 Jahren in Afrika lebt. Er besitzt eine Lodge mit Blick auf Staumauer und See \u2013 letzten Monat hatte er einen einzigen Gast und der blieb nur eine Nacht\u2026. Seine Erz\u00e4hlungen von den Trillionen und Zillionen, sowie die Tatsache dass irgendwann \u00fcber Nacht einfach 27 Nullen gestrichen wurden, waren interessant &#8211; macht Mugabe &amp; Co. so richtig sympathisch.<\/p>\n<p>Die Strecke vom Lake Kariba nach Manapools eine Wellblechpiste erster G\u00fcte. Mit unserem Reservierungswisch mussten wir noch 4! zus\u00e4tzliche Stempel haben bis wir endlich auf unserer Campsite waren. A.w.a (Africa wins again)! Ein kurzer Sundown Drive war eher entt\u00e4uschend, au\u00dfer paar Impalas gab\u2019s nichts zu sehen.<\/p>\n<p>DI.12.07.11<\/p>\n<p>Mana Pool wurde von vielen als einer der interessantesten Gameparks geschildet, wir waren etwas entt\u00e4uscht. Landschaftlich mit dem Zambezi und dem Escarpment auf der sambischen Seite ohne Frage sehr sch\u00f6n \u2013 aber au\u00dfer Elefanten und Hippos, Crocs und Impalas gab\u2019s nur noch sch\u00f6ne V\u00f6gel zu sehen. Wenn ich das so lese, denke ich wir haben schon so viel gesehen und sind mittlerweile zu anspruchsvoll. Aber beim letzten Sonnenlicht Elefantenherden am Fluss entlang ziehen zu sehen, das ist immer wieder ein Erlebnis.<\/p>\n<p>Als wir heute morgen zu unserem Gamedrive aufgebrochen sind haben wir Lilli &amp; Thomas getroffen und einen Treffpunkt im Warthog Camp in Kariba vereinbart. Die beiden sind passionierte Langzeitreisende und auch im Landcruiser unterwegs. Wir beschlossen gemeinsam die Offroad Strecke von Kariba dem See entlang nach Vic Falls zu fahren.<\/p>\n<p>Nach dem wir unsere Vorr\u00e4te im DDR m\u00e4\u00dfig sortierten Supermarkt aufgestockt haben ging es Richtung S\u00fcdwesten. Schon nach 2 Stunden Fahrzeit fanden wir in einer Flussbiegung einen perfekten Schlafplatz.<\/p>\n<p>Eine sehr abwechslungsreiche einsame Strecke f\u00fchrt unweit des Sees bis zum Sanyanti Fluss, dann biegt die Stra\u00dfe nach S\u00fcden, da der Fluss im M\u00fcndungsgebiet eine Schlucht gebildet hat die un\u00fcberwindbar ist. Wir wollten eigentlich am Sanyanti weiter unten im S\u00fcden \u00fcbernachten, aber die Br\u00fccke steht hoch \u00fcber dem Fluss und wir konnten absolut keinen Zugang zum Ufer finden. Danach gab es relativ dichtbesiedeltes Gebiet und das Camp wurde dann unweit der Stra\u00dfe im Busch aufgeschlagen.<\/p>\n<p>Weiter nach Westen und da wir schon in der N\u00e4he waren entschlossen wir uns den Chizarira NP. mitzunehmen.<\/p>\n<p>MI.20.07.11<\/p>\n<p>Chizarira NP. ist einer der unber\u00fchrten und selten besuchten (weil so abgelegen ) Nationalparks. Liegt 1000m hoch auf dem Escarpment und hat fantastische Campsites. Die Aussicht von der Mucheni Viewpoint Campsite ist eine der sch\u00f6nsten und nicht zu toppen. Leider gibt es so gut wie keine Tiere (wir haben zumindest keine gefunden &#8211; sollen alle w\u00e4hrend des Freiheitskampfes abgeschossen worden sein..). Da fanden wir 20U$ p.P. + 10U$ Eintritt nur f\u00fcr Aussicht und Feuerholz dann doch etwas heftig. So blieben wir nur eine Nacht.<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li>21.07.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck auf diesem Adlerhorst mit einer Aussicht wie aus dem Flugzeug war Luxus pur: Peter servierte uns einen perfekt auf dem Lagerfeuer zubereiteten Kaiserschmarren. Laut Info vom Ranger ist die Stra\u00dfe nach S\u00fcden gesperrt und unpassierbar. Da wir aber immer noch mit Lilli &amp; Thomas reisen, beschlossen wir die Strecke trotzdem zu fahren. War auch kein gro\u00dfes Problem, halt eine etwas zugewachsene Buschroad, aber auch hier null Tiere. Sind vermutlich zum gro\u00dfen Teil in den Kocht\u00f6pfen in den umliegenden D\u00f6rfer gelandet.<\/p>\n<p>FRI. 22.07.11<\/p>\n<p>Durch einsame wenig besiedelte Landschaften weiter nach S\u00fcdwesten und dann wieder nach Norden Richtung Zambesi. Am Gwai River gab es wieder ein romantisches Bushcamp. Unsere beiden Reisegef\u00e4hrten sind auch leidenschaftliche Bushcamp Fans und so macht es richtig Spa\u00df die sch\u00f6nsten Pl\u00e4tze zu entdecken und jeden Abend unterm Sternenhimmel am Lagerfeuer zu sitzen und Reisegeschichten auszutauschen.<\/p>\n<p>Wir sind wieder am Zambesi und haben nach kurzer Fahrt einen Platz am Ufer dieses magischen Flusses mit Blick auf Krokodile und Hippos gefunden. Z. Z. reisen wir im Schneckentempo aber es gibt einfach zu viele sch\u00f6ne Pl\u00e4tze wo man einfach nicht vorbeifahren will. Selbst in der N\u00e4he eines Dorfes ist bushcamping kein Problem, die Leute sind sehr freundlich und nicht aufdringlich.<\/p>\n<p>Zum Abschluss unserer Zimbabwe Reise entlang dem Zambesi gab es noch einen Traumplatz, hoch \u00fcberm Fluss an den Moembo F\u00e4llen und der Batoka Schlucht. Die Stra\u00dfe dahin total zugewachsen und eigentlich wussten wir nicht genau was uns am Ende dieser Track erwartet, (falls wir \u00fcberhaupt ans Ende gelangen) aber wir wurden mit einer unglaublichen Aussicht auf den Fluss und die F\u00e4lle belohnt.<\/p>\n<p>Als Reiseland ist ZIM sehr zu empfehlen, wildes Afrika mit einem touch DDR in den St\u00e4dten. Nach einem kurzen Stopp in Vic Falls, geht es morgen weiter Richtung Namibia.<\/p>\n<p>ENGLISH VERSION<\/p>\n<p>29.06.11<\/p>\n<p>Finally we were on our way to Zimbabwe. Border crossing was no problem what so ever and after we paid visa, carbon tax &amp; road tax, we had our 90 days in Mugabeland.<\/p>\n<p>Since end of 2009 the currency is U$ or South African rand. Inflation was astronomical and in the end bills weren\u2019t big enough to print all the norts on it. People used to go shopping with big plastic bags full of worthless money.<\/p>\n<p>First stop was Matobo NP. We were looking for the black &amp; white rhinos, but no luck. Even when we did a walking safari with a guide, we only saw tracks, but unfortunately the rhinos weren\u2019t home. But never mind &#8211; the rock formations are so fantastic, these huge boulders balancing on top of each other \u2013 unbelievable. The material granite, the artist wind and water.<\/p>\n<p>From there onto Bulawayo, said to be the prettiest town in Zimbabwe, which is true. Lots of parks &amp; gardens and surprisingly, quite a number of beautiful restored colonial buildings. The communal campsite situated in a park with huge old trees, 100 years ago there must have been an english gardener who knew his job.<\/p>\n<p>Via Masvingo we visited Great Zimbabwe Ruins, which are very impressive indeed. Reminded us a bit of Machu Picchu, though not as big. Fascinating, in the whole complex there are no corners at all, everything being smooth curves.<\/p>\n<p>On our way to Harare we took a back road, here we saw vast stretches of deserted, overgrown farmland. Somebody told us: \u201cthe only farms we got nowadays are weed farms\u201d.<\/p>\n<p>To Harare we went only to get the reservations for Mana Pools. Don\u2019t try do find Wildlife HQ without a GPS, you won\u2019t find it.<\/p>\n<p>First we went to Lake Kariba and from there to Mana Pools. The village of Kariba, though beautiful situated on the lake, looks neglected and in need of repair. Warthog Campsite is a nice laid back campsite, a place where the elephants walk right through the garden and drink from the swimming pool. It is fascinating to watch these friendly (or so one hopes ) giants, so close by.<\/p>\n<p>A really badly corrugated road brought us to Mana Pools. Well everybody we met, was raving about Mana Pools \u2013 we were a bit disappointed. The setting on the bank of the Zambesi with the escarpment on the Zambian side is really great, but there was not such a lot of game. But seeing a herd of elephants at sunset in the river right in front of your campsite it is a unique experience.<\/p>\n<p>We met Lilli &amp;Thomas, passionate longtime travelers and decided to make the trip via back roads along Lake Kariba to Vic Falls together On route to Chizarira NP.,a very remote and seldom visited gamepark.<\/p>\n<p>The whole trip to Vic Falls took us about a week as we discovered so many bush campsites on the Zambesi. Our fellow travelers are also passionate bush campers and so it was great to fun to find all these fantastic places, watching crocs and hippos and spend long evenings around the campfire and hear interesting travel stories.<\/p>\n<p>To finish our travel along the river, there was another highlight. We discovered a deserted track leading us to Moembo Falls and Batoka gorge 60km downstream from Vic Falls. Actually we didn\u2019t really know what to expect at the end of this really rough track. But it was worthwhile- a stunning view over the river and the falls and a bush campsite just perfekt.<\/p>\n<p>We liked ZIM a lot, it has got a lot to offer. Just stopping in Vic Falls to catch up on the latest news and then we are on our way to Namibia.<\/p>\n<p>NAMIBIA 1.Teil<\/p>\n<p>English Version see below<\/p>\n<p>Eine schnurgerade Teerstra\u00dfe f\u00fchrt nach Westen, die Transitstrecke durch den Chobe NP. nach Ngoma Bridge, die Grenzstation nach Namibia. In Kalima Mulilo erst mal eingekauft, ist das noch Afrika? &nbsp;Europ\u00e4isches Angebot \u2013 endlich gutes Brot und Wurst vom deutschen Metzger. Allerdings auch europ\u00e4ische Preise, Ausnahme Fleisch.<\/p>\n<p>Auf dem Protea Hotel Campingplatz trafen wir dann Rudi &amp; Susi, die mit einem australischen Oka unterwegs sind, genau mit dem Auto welches Thomas,( unsere Reisefreunde von der Lake Kariba Strecke) in Australien fertig ausgestattet hat \u2013 small world indeed. Nat\u00fcrlich wurden wieder Infos ausgetauscht und Namibiaf\u00fchrer gegen Keniaf\u00fchrer getauscht.<\/p>\n<p>Namibias Campingpl\u00e4tze haben europ\u00e4ischen Standard. Seit Beginn unserer Reise endlich wiedermal eine hei\u00df \u2013 hei\u00dfe Dusche, wo auch die Mischbatterie funktioniert. Mehr als einmal konnte man nur zwischen br\u00fchhei\u00df und eiskalt w\u00e4hlen, wenn es dann \u00fcberhaupt warme Duschen gab.<\/p>\n<ol start=\"30\">\n<li>30.07.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die schurgerade Strecke durch den Caprivi ist ziemlich langweilig, wir haben uns die Zeit mit einem H\u00f6rbuch vertrieben. Da jedermann vom Ngepi Camp in der N\u00e4he der Popa Falls geschw\u00e4rmt hat, sind wir die14km dahin den Okavango entlang gefahren. Fehlanzeige, ziemlich k\u00fchler Empfang: not prebooked? ( h\u00e4h \u2013 wo sind wir denn) dann nur auf Ausweichplatz. Auch fanden wir das Camp jetzt nicht soo toll, ziemlich schattig (ist im Sommer vielleicht wichtig). Wir sind dem Fluss entlang wieder zur\u00fcckgefahren und kamen in der \u201eNunda Lodge\u201c unter. Wesentlich sonniger da voll nach Westen ausgerichtet, mit sch\u00f6nen Sites und eine traumhafte Sundowner-Terrasse mit Blick auf den Fluss. Das Ganze f\u00fcr 100 N$ p.P.<\/p>\n<p>Den Khaudom NP., der wildeste und einsamste Park in Namibia wollten wir auf keinen Fall auslassen. Die ganze Strecke zum Park ist Tiefsandgel\u00e4nde. Leider hatte vor ein paar Tagen ein gewaltiges Buschfeuer gew\u00fctet, so sahen gro\u00dfe Teile sehr desolat aus. Aus diesem Grund gab es im Norden sehr wenig Tiere zu sehen. Campsites werden nicht mehr betrieben, sind aber sch\u00f6n angelegt, mit Blick \u00fcber die Plains wo sich normalerweise die meisten Tiere aufhalten. So war es nur eine leere, verkohlte Ebene.<\/p>\n<p>MO.01.08.11<\/p>\n<p>Auch auf dem Weg in den S\u00fcden dieses wilden Parks waren weite Teile dem Feuer zum Opfer gefallen. Irgendwie unheimlich durch diese Landschaft mit Endzeitstimmung zu gondeln. Gondeln durchaus w\u00f6rtlich genommen da man sich auf diesen Tiefsandstrecken wie auf dem Wasser vorkommt. Beim Wasserloch Tari Kora mit seinem Hochstand haben wir uns mittags schon entschlossen hier unser Camp aufzuschlagen, zwar muss man in einem der beiden Camps \u00fcbernachten, aber wir waren sicher dass kein Ranger eine Kontrollfahrt machen w\u00fcrde. So hatten wir das Privileg bis zur vollst\u00e4ndigen Dunkelheit Elefanten, Kudus und Giraffen beim abendlichen Ritual aus n\u00e4chster N\u00e4he zu beobachten. Was f\u00fcr ein Erlebnis \u2013 ganz allein mitten in der Wildnis zu sitzen und die Tiere zu beobachten. In diesen wirklich wilden Parks werden einem die Tiere nicht auf dem Silbertablett serviert \u2013 nein man muss viel Geduld und Zeit haben. Aber wenn man dann Gl\u00fcck hat und Tiere entdeckt, dann ist es ein sehr spezielles Erlebnis, wirklich \u201ewildes Afrika\u201c.<\/p>\n<p>Weiter ging es durch den Busch nach S\u00fcden. Das Wasserloch Tsoanafontein im S\u00fcden war nicht so sch\u00f6n wie das gestrige und total schattenlos. Auch regte sich in den 2 Stunden \u00fcberhaupt nichts und da entschieden wir uns ins Sikereti Camp zu fahren. Auf dem Weg zur\u00fcck sahen wir eine riesige Elefantenherde, an die 100 St\u00fcck, durch den Busch marschieren. Wir waren froh dass die ganze Herde schon die Stra\u00dfe gequert hatte. Ein etwas unangenehmes Gef\u00fchl mitten in diese Herde zu geraten.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>03.08.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Fr\u00fchst\u00fcck mit Elefanten \u2013 ein Teil der Herde ist heute Morgen unweit unseres Fr\u00fchst\u00fccktisches im Busch vorbei defiliert. Erstaunlich ist dass man diese Riesen nicht h\u00f6rt wenn sie auftreten, nur wenn sie durch den Busch streifen und Bl\u00e4tter und \u00c4ste verschlingen h\u00f6rt man es knacken. In der offenen Savanne h\u00f6rt man so gut wie nichts. Als wir den Park in Richtung S\u00fcden verlie\u00dfen war keiner am Tor, vermutlich k\u00f6nnte man sich hier tagelang aufhalten, keiner w\u00fcrde es merken.<\/p>\n<p>In ganz Afrika gibt\u2019s keine so gepflegten Gravelroads wie in Namibia und so waren wir ruck-zuck in Grootfontain. Im \u201eMaori Camp\u201c beim Babbelhessen untergekommen. Sch\u00f6ne Campsite mit Bismarck Turm (hier darf jeder bauen was er will) wo man den Sundowner mit Blick auf die Berge genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>DO.04.08.11<\/p>\n<p>Nach einem interessanten Gespr\u00e4ch auf hessisch und beladen mit Zebra, Springbock, Kudu, Oryx und Impala Steaks sind wir erst gegen 12h losgefahren. Entlang dem Waterberg Plateau, die Strecke ist immer wieder sch\u00f6n, sind wir bis Richtung Okahandja gefahren. Auf der Welvesburg Farm direkt an der B1 fanden wir einen Schlafplatz. An der Waterberg Campsite bezahlt man auch am sp\u00e4ten Nachmittag zus\u00e4tzlich zur Campsite auch noch Eintritt in den NP.<\/p>\n<p>In Okahandja gab\u2019s noch \u00d6lwechsel und Schmiernippel Service f\u00fcr den Toyota. Am Nachmittag im beschaulichen Windhoek angekommen und gleich noch Eink\u00e4ufe erledigt. Wir haben uns auch noch nach Fl\u00fcgen erkundigt, aber da Air Berlin non stop nur nach M\u00fcnchen fliegt, haben wir uns dann doch f\u00fcr WHK-JHB-ZH mit Swiss entschieden. Sind im Aresbusch Camp (die einzige Campsite direkt in Windhoek) untergekommen. 120N$ p. P. ist angemessen f\u00fcr die Ausstattung des Platzes.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>06.08.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heute Morgen waren wir schon um 8h beim Autovermieter um Didi &amp; Co zu treffen und Peters neue Kamera in Empfang zu nehmen. Anschlie\u00dfend haben wir noch die \u00fcbliche \u201edo do Liste\u201c die immer in gro\u00dfen St\u00e4dten anf\u00e4llt, erledigt.<\/p>\n<p>Heute sind wir Richtung Flughafen gefahren um einige Unterstellpl\u00e4tze f\u00fcr den Toyota anzusehen. Die erste Adresse war die Empfehlung von Nico, Uwe Tr\u00fcmper eine Farm und ein Abstellunternehmen vom Feinsten, deutsche Effizienz! Leider ist er so ausgebucht dass er nur noch Pl\u00e4tze im Freien zur Verf\u00fcgung hat. Auf dem R\u00fcckweg haben wir uns noch 2 weitere angeschaut, waren aber eher FlybyNights&#8230;<\/p>\n<p>Nach einem zus\u00e4tzlichen Citytag hatten sind wir heute in Richtung Atlantikk\u00fcste losgefahren. Die Strecke \u00fcber den Us Pass zur K\u00fcste ist genauso eindr\u00fccklich wie \u00fcber den Gamsberg Pass.<\/p>\n<p>Diese Strecke zur K\u00fcste ist sehr abwechslungsreich und hat es wirklich in sich: Auf halbem Weg nach Walfischbay, also schon in der Steinw\u00fcste wurden wir von wilden Tieren attackiert. Nein keine L\u00f6wen, auch keine Hippos, Rhinos,keine Schlangen oder Geparden, ein ganzer Bienenschwarm hat uns \u00fcberfallen. Nichtsahnend haben wir eine Pause auf einem etwas erh\u00f6hten Felsen mit Blick auf die W\u00fcste Pause gemacht unseren Antilopenschinken geschmaust und etwas entfernt vom Auto die fantastische Aussicht genossen. Gut, da waren anfangs ein paar Bienlein, aber es wurden aber immer mehr. Vor allen Dingen fanden sie einen feuchten Lappen IN!! unserem Auto besonders lecker und bis wir das bemerkten hingen dicke Trauben dieser Viecher IM!! Auto und haben auch alles was sich bewegt hat verfolgt. Das Ganze war \u00fcberhaupt nicht lustig! Wir nur mit kurzen Hosen, TShirt und barfuss ausserhalb vom Auto&#8230;<br \/>\nPeter hat dann todesmutig mit einem Stecken bewaffnet den nassen Lappen mit dem Bienenschwarm drauf aus dem Auto geworfen (wurde nat\u00fcrlich zahllose Male gestochen) und ist mit offener Heckt\u00fcre und offenen Fenstern davon gebraust. Ich habe versucht (leicht gesagt) mich so \u201eunpanisch\u201c wie m\u00f6glich! zu Fu\u00df aus dem Staub zu machen und habe nur wenige Stiche abbekommen. Gottseidank war der Schinken schon im Auto, die Reste unseres Picknicks inklusive Teller und Gl\u00e4ser fielen der schwirrenden Meute zum Opfer. Der Fahrtwind hat die meisten Bienen aus dem Auto geblasen und den Rest haben wir mit \u201eDoom\u201c erledigt. Ich werde nie mehr \u00fcber Filme wie \u201eDer Angriff der Killerbienen\u201c lachen\u2026&nbsp;&nbsp; Als Folge der Stiche bekam Peter auch noch einen allergischen Ausschlag, der aber gottseidank ziemlich schnell verging.<\/p>\n<p>Der Winter an der namibischen Atlantikk\u00fcste erinnert manchmal an Island. Wind, Temperaturen um die 12\u00b0 C und K\u00fcstennebel, der sich mittags nur z\u00f6gernd aufl\u00f6st. Die Landschaft im Messum Krater( liegt ca. 40km landeinw\u00e4rts ) ist genauso wild und urweltlich wie in Island, nur das goldgelbe W\u00fcstengras und die Springbockherden am Horizont das ist doch eindeutig Afrika<\/p>\n<p>Die Strecke durch den riesigen Krater ( 20km Durchmesser) und weiter Richtung Brandberg ist wieder Afrika pur \u2013 blonde Grasplains begrenzt von bizarr geformten Bergen. Am Horizont Springbock und Oryx Herden und aufgeregt davon sprintende Strau\u00dfe. Ganze Felder voller \u201eWelwitschia\u201c eine Kakteenart die bis zu 1500 Jahre alt wird. Und keine Menschenseele weit und breit.<\/p>\n<p>Immer weiter ging\u2019s entlang der Westseite des beeindruckenden Brandbergmassivs. Wir sind im Ugabriver (Tiefsandpiste) nach Norden gefahren bis pl\u00f6tzlich Wassert\u00fcmpel die immer gr\u00f6\u00dfer wurden auftauchten. Da war das Risiko doch zu gro\u00df, um diese Strecke ohne Begleitfahrzeug zu fahren und so beschlossen wir den Fluss zu verlassen und nach Westen zu fahren.<\/p>\n<ol start=\"15\">\n<li>15.08.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zwar waren wir nun aus dem Fluss mit Wasser, aber daf\u00fcr kamen wir in eine Bilderbuch \u201eall terrain\u201c Strecke \u2013 Steigungen im Tiefsand, felsige Bergstrecken und was es halt sonst noch alles auf einer einsamen Offroadstrecke zu bew\u00e4ltigen gibt. Toyota Landcruiser wieder im Element. Landschaft immer noch spektakul\u00e4r und keine Menschenseele weit und breit. In vier Tagen haben wir ein einziges Auto (Mineralien Prospektor) gesehen.<\/p>\n<p>In Khorixas gab es zum Fr\u00fchst\u00fcck einen platten Reifen und so beschlossen wir einen Carservice und Aufr\u00e4umtag zu machen. Auch war die Campsite im \u201e iGowati Camp\u201c sehr sch\u00f6n und ruhig (obwohl direkt an der Stra\u00dfe).<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li>17.08.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Stra\u00dfe von Khorixas durch Nord Damaraland war die erste \u00fcble Wellblechpiste in Namibia. Wir waren froh in der Palmwag Lodge noch einen Platz zu finden, Kaokoveld scheint sich langsam zum Touristenhighway zu entwickeln. Leider war das Wetter total diesig sodass die imposanten Tafelberge nicht richtig zur Geltung kamen.<\/p>\n<ol start=\"18\">\n<li>18.08.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Ongongo Campsite kurz vor Sesfontain ist mit Pool und Wasserfall ganz speziell. Wir trafen schon mittags dort ein und haben einen sch\u00f6nen Badetag verbracht. Wir trafen auch Sophie &amp; Peter wieder mit denen wir in Palmwag gefr\u00fchst\u00fcckt hatten. Auch trafen wir eine urige M\u00e4nnergruppe, drei Namibianer &amp; drei S\u00fcdafrikaner alles Prototypen von Treckburen, rau aber herzlich. Bekamen auch noch Supertips f\u00fcr den Trip nach Norden entlang dem Hoanibriver und noch eine Landkarte.<\/p>\n<p>Sophie und Peter haben sich entschlossen mit auf den Trip in den Norden zu kommen. Beim Einkaufen in Sesfontain trafen wir dann das rote Feuerwehrauto mit Johanna, Marcel und die beiden Kinder Julia und Ronja sowie Guido&amp; Heidi im Iveco-Truck. Da wir alle da wir alle dasselbe Ziel hatten gings im Konvoi durch die wunderbare Landschaft im Hoanib-River. Wilde W\u00fcstenelefanten, Giraffen und Oryx begleiteten uns auf unserem Weg den Fluss hinunter. Besonderer Luxus &#8211; wir fanden ein Buschcamp bei einem Wasserspeicher und so konnte man auch noch duschen.<\/p>\n<p>SA.20.08.11<\/p>\n<p>Heute wurde die Flussbettfahrt bis an die Grenze des Skeleton NP. gefahren. Eine Traumstrecke durch die Hoanibschlucht bis nach Amspoort. Von dort ging es dann auf einer \u201enormalen\u201c Track weiter nach Norden. Obwohl wir L\u00f6wenspuren gesehen haben, nachts hat nicht mal einer gebr\u00fcllt.<\/p>\n<p>Weiter f\u00fchrte unsere Route wieder nach Westen ein anderes wildes Flussbett entlang, diesmal der Hoarusibriver. Durch den Puros Canyon &#8211; Namibia at its best!! Peter aus S\u00fcdtirol hat seine Feuertaufe als offroader mit Bravour bestanden. Die Gruppe ist echt nett und jeden Abend gibt\u2019s ein wunderbares Buschcamp und dann wird gemeinsam gekocht (Kaiserschmarren auf dem Lagerfeuer) und gegessen.<\/p>\n<ol start=\"22\">\n<li>22.08.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Khumibriver f\u00fchrte der Weg wieder nach Nordosten. Auch hier einfach \u00fcberw\u00e4ltigende Landschaften. Am Nachmittag zogen dunkle Wolken auf und pl\u00f6tzlich erinnerten uns die schroffen Felsformationen an Island. Da unsere Vorr\u00e4te langsam schwinden haben wir unseren Plan ge\u00e4ndert und fahren die Nord- Kunene &#8211; Runde gegen den Uhrzeigersinn. Heute sind wir den ganzen Tag im \u00e4u\u00dferst schwierigen Gel\u00e4nde vom Hoarusibriver Richtung Opuwo gefahren. 36km als Tagespensum ohne Mittagspause spricht B\u00e4nde.<\/p>\n<p>MI.24.08.11<\/p>\n<p>So einfach der Hoarusib Fluss im S\u00fcden durch den Puros Canyon zu fahren war, umso schwieriger wird das Gel\u00e4nde je weiter man nach Norden kommt. Tiefsand, Wasser und vor allen Dingen endlose Ger\u00f6llfelder mit riesige Steinbrocken machten das Ganze ziemlich m\u00fchsam. Nach einigen Rettungsman\u00f6vern beim Iveco lie\u00dfen wir gegen 15h das Flussbett hinter uns. Die Gravelroad nach Opuwo erschien uns wie eine Autobahn. Beim Abendessen im Restaurant haben wir dann das Abenteuer nochmals Revue passieren lassen. Es war wirklich ein Superkonvoi, vorneweg als Tourleader unser Landcruiser, dann P\u00e4atr mit dem Toyo, anschlie\u00dfend der Iveco Luxustruck und das Schlusslicht das wundersch\u00f6ne 56! Jahre alte Feuerwehrauto. Die ganze Truppe total nett und entspannt, aber alle waren froh als wir endlich die Stra\u00dfe erreicht hatten.<\/p>\n<p>Diese einsamen Flussbettfahrten mit Elefanten, Giraffen und Oryxherden sind sicher das Highlight im Norden Namibias.<\/p>\n<p>In Opuwo hatten wir einen \u201eEntstaubungstag\u201c geplant (5Tage Flussbett fahren hinterl\u00e4sst Spuren) bis mittags Guido ohne seinen Truck zu Fu\u00df auf der Campsite auftauchte. 35 km von Opuwo entfernt hatte sein Truck ernsthafte Probleme mit einem Vorderrad entwickelt und er konnte nicht mehr weiterfahren, gottseidank war gerade ein Rastplatz in der N\u00e4he wo er ihn parken konnte. Nach einigen Telefonaten wurde ein Abschlepptruck organisiert der den Wagen dann irgendwann um 2h morgens aufl\u00e4dt und die 700km nach Windhoek f\u00e4hrt. So haben wir Guido zum Auto zur\u00fcckgebracht, ein bisschen moralische Unterst\u00fctzung gegeben, was Leckeres gekocht und am Stra\u00dfenrand campiert. Abschleppaktion hat super geklappt und um 14h am n\u00e4chsten Tag waren sie wohlbehalten in Windhoek angekommen. Diese Panne in einem der Flussbetten \u2013 das w\u00e4re etwas komplizierter geworden.<\/p>\n<p>English Version<\/p>\n<p>Delicious whole wheat bread and a variety of cold meat \u2013 now we are in Namibia! So the first thing in Katimo Mulilo was shopping all these things.<\/p>\n<p>On we went through the Caprivi Strip (very boring tar road) towards Popa Falls. Stayed at the Okovango River at the very nice \u201cNunda Lodge\u201d.<\/p>\n<p>An absolute must is the \u201cKhaudum NP. Unfortunately in the northern part there was a bushfire a few days ago so there wasn\u2019t much game to be spotted. Nearly all the roads are deep sand tracks and at times one feels like being on a boat. In the southern Part we slept at one of the waterholes (no ranger patrolling the park) and had the wonderful experience of watching huge elephant and giraffe herds when dusk fell. In this wild remote NP. one has to have lots of time and patience, but when you do see animals then it is very special. Next morning we had breakfast with elephants again.<\/p>\n<p>Via Grootfontain we went do Windhoek. As usual there is always a big to do list, so we stayed a few days.<\/p>\n<p>From there we went via Us Pass to Swakopmund. It was there when we got attacked by wild animals no \u2013not lions, leopards, snakes or hippos &#8211; &nbsp;no we got attacked by bees! A very unpleasant experience indeed. I won\u2019t laugh at movies like \u201cKiller bees\u201d ever again.<\/p>\n<p>Cold and misty Swakopmund we left soon, to take a beautiful track along west of Brandberg and Ugabriver.<\/p>\n<p>In Sesfontain we met up with very nice people and decided to do several dry (or not so dry) riverbeds and gorges in the north of Namibia and along the Skeleton Coast NP. Quite a demanding trip but absolute fascinating and well worthwhile. Herds of desert elephant, giraffes and oryx roaming in these, this year, quite green surroundings. Namibia at its best! But by the time we got out of the Hoarusib river in the north all of us were quite glad we made it without major damage and the gravelroad to Opuwo seemed to us like a german Autobahn. We went with 4 cars \u2013 one of them a beautiful 56!! year old fire engine! It is the home of a very nice german family with 2 lovely kids.<\/p>\n<p>NAMIBIA Teil 2<\/p>\n<p>Opuwo die letzte Stadt bevor es in den einsamen Norden Namibias geht, hat sich in den 6 Jahren seit unserem letzten Besuch enorm ver\u00e4ndert. Am Auffallendsten sind die vielen traditionell gekleideten Himbafrauen im Stra\u00dfenbild. Vor Jahren haben wir eine oder zwei gesehen, nun stehen sie an jeder Ecke und verkaufen Souvenirs und haben zusammen mit ihrem traditionellen Schmuck auch Handys auf ihrem nackten Busen baumeln.<\/p>\n<p>SA.27.08.11<\/p>\n<p>Nachdem wir das superschnelle Internet in Opuwo gen\u00fctzt haben ging es auf einer dieser samtenen Gravelroads nach Norden zu den Epupa F\u00e4llen. Was f\u00fcr eine \u00dcberraschung, man f\u00e4hrt stundenlang durchs karge Kaokoland und dann erreicht man den Cunene Fluss und es ist wie in einer Oase. Ein riesiger Palmenhain und der Fluss f\u00e4llt spr\u00fchend 30 m in eine Schlucht. Das Beste ist dass die Krokodile keine Wasserf\u00e4lle m\u00f6gen und es somit m\u00f6glich ist hier am Cunene zu baden.<\/p>\n<p>Der Campingplatz im Palmenhain direkt an den F\u00e4llen gelegen ist so sch\u00f6n und durchaus zwei Ruhetage wert. Die F\u00e4lle sind nicht \u201edonnernder Rauch\u201c sondern eher \u201efl\u00fcstender Hauch\u201c aber sehr pittoresk. Besteht aus sehr vielen Einzelf\u00e4llen die \u00fcber Felsen vorbei an urigen Baobabb\u00e4umen sprudeln. Der Crocodile Trail entlang dem Fluss bietet herrliche Ausblicke auf Pools die zum Bade laden aber die Monster lauern \u00fcberall.<\/p>\n<p>DI.30.08.11<\/p>\n<p>Durchs \u201eHimba Land\u201c Richtung Orumpembe gefahren. Bei jeder Ansiedlung gibt es Fotomotive zuhauf von all den Himba Sch\u00f6nheiten. Wir haben mitten im Mopanewald \u00fcbernachtet und da sind wir zum ersten Mal den l\u00e4stigen Mopane Fliegen ausgesetzt gewesen. Winzige Fliegen die es vor allen Dingen auf die Feuchtigkeit in den Augen abgesehen haben. Wir h\u00e4tten doch einen \u00e4thiopischen Fliegenwedel kaufen sollen.<\/p>\n<p>MI.31.08.11<\/p>\n<p>Weiter ging es durchs Kaokoland. Mopanew\u00e4lder ohne Ende und sehr hei\u00df. Beim Abzweig zum van Zyl\u00b4s Pass \u00fcberlegten wir kurz ob wir die \u201eAbk\u00fcrzung\u201c nehmen sollen, haben dann doch die unbekannte Route gew\u00e4hlt. Auf einer kleinen Passh\u00f6he mit angenehmen Wind und eine Aussicht nach Norden zu den angolanischen Bergen und nach S\u00fcden zu den Hartmannsbergen haben wir unser Bushcamp gemacht.<\/p>\n<p>Von der W\u00fcsten-Landmarke \u201eRed Drum\u201c zur \u201eBlue Drum\u201c weiter zur \u201eOrange Drum\u201c bis zur \u201eGreen Drum\u201c. Dort haben wir unseren Plan ge\u00e4ndert, die 70 km zum Kunene durchs Hartmannstal gestrichen, teils weil die Stra\u00dfe Wellblech von der \u00fcblen Sorte war, teils weil die Landschaft doch ziemlich gleichbleibend blieb. Auch hatten die Treckburen uns die Strecke nach S\u00fcden als eine der sch\u00f6nsten in der Gegend beschrieben, und so war der Umweg zum Kunene \u00fcberfl\u00fcssig. Sa.03.09.11<\/p>\n<p>Immer weiter nach S\u00fcden unweit der Parkgrenze, grandiose Landschaft \u2013 Steinw\u00fcste \u2013 rote Sandd\u00fcnen und schwarze Berge. Dazu Temperaturen von 45\u00b0 die, als der Wind pl\u00f6tzlich aus Osten vom Meer her kam, auf k\u00fchle 35\u00b0 fielen. Fanden wieder mal den Traum-Buschcamp-Platz- zwischen riesigen Felsen, hatte etwas von Wadi Rum.<\/p>\n<p>Heute sind wir einen Teil der Strecke die wir vor einer Woche nach Norden gefahren sind in umgekehrter Richtung gefahren. Besonders das Tal zwischen Khumibriver und Purros Canyon hat es uns angetan, ganz spezielle Lichtverh\u00e4ltnisse durch den K\u00fcstennebel der am Horizont lauert. Im Purros Canyon war der nord\u00f6stliche Teil f\u00fcr uns neu aber genau so faszinierend wie der s\u00fcdliche. Gegen 14h waren wir in Purros und wir dachten in ca. 3 Stunden sind wir in der Ongongo Campsite und k\u00f6nnen noch ein k\u00fchles Bad genie\u00dfen. Nix wars, irgendwie hatten wir vergessen dass die Stra\u00dfe von Purros nach Sesfontain eine \u00fcble Holperpiste ist und sich endlos zieht. Haben dann kurzerhand nach den Giribes Plains in das (trockene) Flussbett abgedreht und dort ein Bushcamp gemacht.<\/p>\n<p>Da wir schon mal in der Ecke waren entschlossen wir uns einen Schlenker in die Etosha zu machen. Wir haben wieder auf der Buschberg Farm 50km vor der Ethosa campiert und Farmer Johann hat immer ganz tolle Stories auf Lager. Die Hausschlange war die Geschichte vor 6 Jahren, diesmal waren es die Hy\u00e4nen. Auf der Farm gibt es ein Problem mit Hy\u00e4nen und Leoparden die Rinder in betr\u00e4chtlicher Anzahl rei\u00dfen. Also werden sie gejagt. Dazu sitzt er im Dunkeln mit seinem Laptop (hier hat er die Lockrufe f\u00fcr die Hy\u00e4nen drauf) und Gewehr und hofft die Tiere kommen. Laptop f\u00e4llt runter Johann hebt ihn auf, kommt versehentlich auf einen falschen Knopf und Vivaldi t\u00f6nt in voller Lautst\u00e4rke \u00fcbers n\u00e4chtliche Veld \u2013 siehe da Hy\u00e4nen lieben Vivaldi und springen zuhauf auf Schie\u00dfstand zu und bezahlen diese Vorliebe mit dem Leben.<\/p>\n<p>MI.07.09.11<\/p>\n<p>Etosha \u2013 immer wieder ein Erlebnis. Sind im Halali Camp untergekommen ab der 2.Septemberwoche relativ leer (europeans gone \u2013 season over) kein prebooking mehr n\u00f6tig. Wir hatten ganz besonderes Gl\u00fcck mit L\u00f6wen 7 St\u00fcck lagen so nahe am Weg dass wir ihnen beinahe \u00fcber den Schwanz gefahren w\u00e4ren. Zudem war es auf einer Einfahrt die eigentlich nicht f\u00fcr Touristen ist und somit hatten wir die ganz f\u00fcr uns alleine. Abends am Wasserloch waren daf\u00fcr wir leider eine halbe Stunde zu sp\u00e4t und so haben wir wieder keine Nash\u00f6rner gesehen. Daf\u00fcr haben wir morgens noch tolle Szenen am Wasserloch beobachtet.<\/p>\n<p>Auf Empfehlung anderer Reisenden sind wir die Strecke dem Ugabriver entlang gefahren, aber au\u00dfer den paar Terrassenbergen am Anfang war es eine ziemliche langweilige Strecke, aber die Gravelroad war in ship shape, so war es egal ob wir auf der Teerstra\u00dfe oder hier entlang fuhren<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li>10.09.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir waren mittags schon in Windhoek und haben unsere Eink\u00e4ufe erledigt und wer l\u00e4uft uns \u00fcber den Weg: Sofie &amp; Peter, die soeben ihr Auto abgegeben hatten und noch einen Rundgang durch Windhoek machten. Gab nat\u00fcrlich ein Riesenhallo und bei einem Kaffee wurden alle Erlebnisse ausgetauscht. \u00dcbernachtung wieder im Arebusch Camp.<\/p>\n<p>SO.11.09.11<\/p>\n<p>Auf der B1 ging es nach S\u00fcden und ratzfatz waren wir in Mariental. Dann ab nach S\u00fcdwesten nach Stampriet und dann dem Auobriver entlang Richtung Mata Mata. Kurz vor Gocha war ein Campingplatz ausgeschildert. Die Farm lag an der Stra\u00dfe aber es gab einen super Platz direkt unter einem der eindr\u00fccklichen Terrassenberge die das ganze Flussbett s\u00e4umen. Die zwei Jungs- 7 &amp; 9 Jahre alt haben uns den Weg auf einem Quadbike! gezeigt. Nat\u00fcrlich barfu\u00df und ohne Helm!<\/p>\n<p>MO.12.09.11<\/p>\n<p>Anja, die Farmerin hat uns \u00fcberredet mit zu fahren um die Schafe zusammen zu treiben. Im uralten Landcruiser ging es endlose rote Sandd\u00fcnen hinauf und hinunter, eine traumhafte Landschaft. Die Farmarbeiter, die Tiere von einem D\u00fcnental ins andere scheuchend bis nach 3 Stunden ca.120 Schafe im Kral waren. Da wurden die L\u00e4mmer von den Schafen getrennt, mit Ohrmarken versehen, gegen W\u00fcrmer gespritzt, nebenher eine ausgewachsene Cape-Cobra Schlange aus der Viehtr\u00e4nke gefischt und erschlagen u. v. a. mehr. Es war ein superinteressanter Vormittag und Anja die Vollblut -farmerin hat uns mit gro\u00dfer Begeisterung alles gezeigt.&nbsp;&nbsp; Erst gegen 13h sind wir losgefahren und haben kurz vor der Grenze auf der Sitsas Campsite \u00fcbernachtet.<\/p>\n<p>DI.13.09.11<\/p>\n<p>In Mata- Mata wird die Ausreise erst gestempelt wenn man eine Resevierung f\u00fcr 2 N\u00e4chte im Kgalagadi NP. hat. S\u00fcdafrika m\u00f6chte nicht, dass der Park als Transroute nach SA genutzt wird. Also erst zu Fu\u00df \u00fcber die Grenze, im Park HQ. eine Nacht im Nossop Camp und die 2. Nacht im Twee Rivieren Camp gebucht und f\u00fcr alles zusammen, inkl. Parkeintritt 360! Rand bezahlt. Allerdings sind wir mit Peters \u201eBook of Life\u201c als SA \u2013 Resident durchgegangen. Die Lady hat uns aber darauf aufmerksam gemacht dass es ab dem 1.November \u201ea steep increase\u201c geben wird. Wird sicher an Botswana-Preise angeglichen.<\/p>\n<p>Nachdem wir den Ausreisestempel von Namibia hatten, (Einreise nach SA geht erst in Twee Rivieren) ging es entlang dem Auobriver nach S\u00fcden. Ein weites Flusstal begrenzt von roten Sandd\u00fcnen, und im Flussbett jede Menge Wildtiere. Das Nossopflusstal war weniger idyllisch und die Stra\u00dfe ins Camp Wellblechpiste vom Gr\u00f6bsten. Abends am Wasserloch, (obwohl ein L\u00f6we beeindruckend gebr\u00fcllt hat) gab es nur Schakale zu sehen.<\/p>\n<p>MI.14.09.11<\/p>\n<p>Heute war ein L\u00f6wentag im Nossoptal! Am ersten Wasserloch ein Prachtexemplar von einem schwarzm\u00e4hnigen Kalaharil\u00f6wen, aber nat\u00fcrlich wie immer nur faul im Schatten rumliegend. Sp\u00e4ter gab es dann nochmal ein L\u00f6wenquartett am Kij Kij Wasserloch wiederum im Schatten, bzw. die Herren in der prallen Sonne d\u00f6send. Die Tarnung ist perfekt, nur wenn sie sich bewegen entdeckt man sie, ansonsten h\u00e4lt man es f\u00fcr ein St\u00fcck Holz oder sonst was. Am letzten Wasserloch vor dem Camp im Abend licht riesige Herden von Springb\u00f6cken beim Trinken beobachtet.<\/p>\n<p>DO.15.09.11<\/p>\n<p>Der Gamedrive heute Morgen entlang dem s\u00fcdlichen Auobriver hat sich gelohnt, haben wir doch tats\u00e4chlich vier L\u00f6wen gesichtet. Die zur Abwechslung mal nicht faul in der Gegend rumlagen. Gegen Mittag haben wir die Grenze passiert, SA ist das einzige Land wo die Einreise absolut gratis ist \u2013 keine Visa, keine Roadtax, keine Carbontax, absolut nada! Nach 250 km D\u00fcnent\u00e4ler auf und abfahren kamen wir in Upington an wo wir im palmenbestandenen Campground schliefen.<\/p>\n<p>FRI.16.09.11<\/p>\n<p>Die 90km zu den Augrabisf\u00e4llen f\u00fchrt durch Semiw\u00fcste und Weinfelder ohne Ende. In Keimos (das Rosinenzentrum) suchten wir nach der Garage in der wir vor 33 Jahren unserem VW &#8211; Kombi einen neuen Motor verpassen mussten um ihn 2 Wochen sp\u00e4ter zu verkaufen. Die F\u00e4lle hatten dieses Jahr den h\u00f6chsten Wasserstand seit Aufzeichnungen gemacht wurden, und selbst jetzt bei schon sehr sommerlichen Temperaturen st\u00fcrzt noch eine beeindruckende Menge Wasser in die Schlucht. Viele der Stege, die zu Aussichtsplattformen f\u00fchren (vor 33 Jahren gab es da noch gar nichts, wir da noch auf den Felsen rumgekraxelt) wurden weggeschwemmt. Neu f\u00fcr uns war auch die Minifliegenplage die anscheinend den ganzen Sommer vorherrscht. Die Viecher sind so penetrant dass wir uns sogar Moskitonetze zum \u00fcbern Kopf ziehen gekauft haben.<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li>17.09.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Fliegen waren schon morgens so l\u00e4stig dass wir uns entschlossen den eingeplanten Ruhetag an einem fliegenfreien Ort zu verbringen. Wir sind bis Springbock durchgefahren und wen trafen wir dort auf dem Campingplatz? Knut aus Pforzheim, den wir 2008 in Island getroffen haben.<\/p>\n<p>SO.18.09.11<\/p>\n<p>In dieser wunderbaren Gegend einen Ruhetag eingeschoben. Leider sind die Wildflowers schon fast verbl\u00fcht. Hier haben wir auch Robbie &amp; Ruth getroffen, die mit ihrem k\u00fcrzlich erworbenem Landrover unterwegs waren. Die beiden sind Freunde von Shelley &amp; Hugh und es war wiedermal einer dieser Zuf\u00e4lle.<\/p>\n<p>MO.19.09.11<\/p>\n<p>Nachdem wir noch unsere Emails gecheckt hatten fuhren wir auf der N7 bis Garies wo wir auf dem eigentlich sch\u00f6nen aber leicht verlotterten Campingplatz schliefen.<\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li>20.09.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>Kurz vor Vanrhynsdorp haben wir einen Umweg \u00fcber den Vanrhynspass Richtung Calvinia gemacht und haben uns den Kokerboom Forest angeschaut. Wundersch\u00f6n, mit all den grell pinkfarbenen Polster die das ganze Areal bedecken. Auf dem Weg in die Cederberge haben wir ein Buschcamp mit ganz viel Himmel gemacht. Man merkt es geht weiter nach S\u00fcden und es wird frisch, noch ist nicht Sommer im Cape.<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li>21.09.11<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00dcber den Doring Pass und weiter \u00fcber den Pakhuis Pass waren wir schnell in Clanwilliam. Hier duftete es intensiv nach Orangenbl\u00fcten, ist, diese kleine Stadt doch ein Orangenanbaugebiet. Von da gings dann auf wohlbekannter Strecke hinauf in die Cederberge. Diese ganze Gegend ist noch genauso wild und beeindruckend wie vor 35 Jahren. Leider konnten wir unseren bevorzugten Campingfelsen nicht mehr finden, aber vielleicht ist er auch der Zufahrt zum Campingplatz Sanddrif (den gab es damals noch nicht) zum Opfer gefallen. Eine neue Stra\u00dfe nach f\u00fchrt nun zum Kromriver Campsite \u2013 hier wird die Saison gerade er\u00f6ffnet und wir waren die einzigen G\u00e4ste. Der Fr\u00fchling f\u00e4ngt gerade erst an und sobald die Sonne weg ist wird\u2019s ziemlich frostig. Manchmal glaubt man ja dass die Erinnerung so manches verkl\u00e4rt \u2013 aber die Landschaft in der wir unz\u00e4hlige Wochenenden verbracht haben ist nach wie vor einfach traumhaft sch\u00f6n.<\/p>\n<p>FRI. 23.09.11<\/p>\n<p>Heute haben wir den s\u00fcdlichen Umkehrpunkt unserer Afrika Reise erreicht, und sind bei strahlendem Fr\u00fchlingswetter auf das grandiose Panorama von Tafelberg und Table Bay zugefahren. Auch hier sagen wir die Erinnerung hat nichts verkl\u00e4rt, f\u00fcr uns ist es nach wie vor die sch\u00f6nste Stadt und der Gedanke hier doch nochmal ein bisschen l\u00e4nger zu bleiben ist in der Tat sehr verlockend.<\/p>\n<p>Auf altbekannten Wegen durch die Stadt nach Camps Bay wo wir von unseren alten Freunden Shelley &amp; Hugh mit gro\u00dfem Hallo empfangen wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cairo-Cape Town Fotos 1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Cairo-Cape Town Fotos 2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Cairo-Cape Town Fotos 3 F\u00e4hre Venedig-Alexandria:&nbsp;Ankunft in \u00c4gypten:&nbsp;&nbsp; ( excerpts english text see below&#8230;) Nach 3 Tagen Luxuskreuzfahrt mit der VISEMAR F\u00e4hrlinie&nbsp; ab Venedig haben wir im Hafen von Alexandria in \u00c4gypten &hellip; <a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=293\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4664,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-293","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=293"}],"version-history":[{"count":42,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/293\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12383,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/293\/revisions\/12383"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4664"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}