{"id":298,"date":"2015-02-15T14:06:21","date_gmt":"2015-02-15T12:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=298"},"modified":"2020-11-29T17:25:43","modified_gmt":"2020-11-29T15:25:43","slug":"2013-griechenland","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=298","title":{"rendered":"2013 Griechenland"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/pgws.at\/wp\/?page_id=4876\"><strong><em>GRIECHENLAND\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>\u00a0 Fotos<\/em><\/strong><\/a><\/p>\n<p>DO. 11.04.2013<br \/>\nGegen Mittag \u00fcber M\u00fcnchen nach Ramsau\u00a0 zu Sigrid &amp; Klaus gefahren. Die Beiden haben uns mit dem obligatorischen, afrikanischen Sundowner empfangen \u2013 obwohl es eigentlich zu kalt f\u00fcr einen Gin Tonic war. Ein netter Abend nat\u00fcrlich mit vielen Reisegeschichten.<\/p>\n<p>FRI. 12.04.2013<br \/>\nNach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck und noch einem Sack voll Infos \u00fcber Griechenland sind wir nach Triest gefahren wo uns Sonnenschein und Gewittersturm erwartete. Wir konnten im Hafen umtost von (gef\u00fchlten 1000) Lastwagen geschlafen.<\/p>\n<p>SA.13.04.2013<br \/>\nUm 4.30h\u00a0 hie\u00df es Ticket holen und an Bord gehen. Obwohl wir \u201eCamping on Board\u201c gebucht hatten, wurden wir in einer Kabine untergebracht \u2013 warum konnte uns niemand erkl\u00e4ren. Aber wir schliefen gut bis mittags und haben danach bei strahlendem Wetter die Fr\u00fchlingssonne an Bord genossen.<\/p>\n<p>SO. 14.04.2013<br \/>\nMorgens in Igoumeniza eingelaufen aber bis wir endlich an Land waren war es fast Mitttag und so sind wir kurz entschlossen auf den Camping Platz \u201eKalami Beach\u201c gefahren. Strahlend blauer Himmel und\u00a0 t\u00fcrkisfarbenes Wasser \u2013 passender Einstieg f\u00fcr eine Griechenlandreise.<\/p>\n<p>MO. 15. 04. 2013<br \/>\nDa wir noch eine Sim Karte erstehen wollten sind wir per Fahrrad nochmals nach Igoumeniza zu fahren. Tolle Ausblicke auf der Fahrt dahin, wenn auch die Stadt mit Sicherheit nicht Fahrrad freundlich ist. Wir haben nicht ein einziges anderes Rad\u00a0gesehen. Am Nachmittag habe ich mich sogar wagemutig in die k\u00fchlen Fluten gest\u00fcrzt. Den Rest des Nachmittags wiedermal mit Moskitonetz n\u00e4hen verbracht. Preis: \u20ac 15 pro Nacht<\/p>\n<p>DI. 16.04.2013<br \/>\nWar schon gegen mittag als endlich wir die Stra\u00dfe der ionischen K\u00fcste entlang fuhren \u2013 grandiose Ausblicke aufs Meer und Korfu. Nach einigem Suchen fanden wir dann bei Agia den Einstig in die schmale Stra\u00dfe die uns in die Sarakiniko Bucht hinunter brachte. Wunderbare kleine Beach \u2013 die Hotels und \u00a0Tavernas sind noch im Winterschlaf. Aber Alex vom Hotel hat uns doch gleich zu einem Ouzo eingeladen. So schwer zu finden und gleich drei Tavernas bzw. Hotels ?\u00a0 &#8211; muss im Sommer wohl ein Geheimtipp sein. Trotz Sonnenschein war es im Wind empfindlich kalt. Tagesstrecke wahrscheinlich keine 25km. Position Sarkiniko Beach: N39\u00b017\u00b45\u201c E20\u00b020\u00b40\u201c<\/p>\n<p>MI. 17.04.2013<br \/>\nNach einer eher k\u00fchlen Nacht \u2013 wir haben leider unser d\u00fcnnen Schlafs\u00e4cke als Zusatzdecken nicht eingepackt, sind wir reich \u00a0beschenkt mit frischgepfl\u00fcckten Zitronen nach Pargas aufgebrochen. Dieser Ort mit seiner malerischen Bucht ist zu Recht ein Touristen Zentrum. Jetzt in der Vorsaison geh\u00f6rt das St\u00e4dtchen noch ganz den Einheimischen. \u00dcberall wird gestrichen, gepflanzt und geputzt. Im Juli \/August d\u00fcrfte da einiges an Touristen unterwegs sein.<\/p>\n<p>Nun ging es weiter von der K\u00fcste weg in die Berge nach Glicki zur Acheronschlucht. Acheron ist der sagenumwobene Fluss Styx der geradewegs in die\u00a0 Unterwelt f\u00fchrte. Wir fanden den idyllischen Platz am Beginn der Schluchtwanderung, entschieden uns aber\u00a0 weiterzufahren. Eine gro\u00dfe Gruppe der \u201efahrenden Ethnien\u201c (politisch korrekt?) hatten ihre Wagenburg aufgebaut. Also weiter in die Berge zum absoluten Traumplatz bei den Souli- M\u00fchlen. Ein Platanenhain und zahlreiche kleine Wasserf\u00e4lle, gekr\u00f6nt von einer alten verlassenen M\u00fchle. Einsam und wild ganz nach unserem Geschmack! Position: N39\u00b0 21\u00b4 35,7\u201c\u00a0 E20\u00b0 38\u00b4 27,8\u201c<\/p>\n<p>DO. 18.04.2013<br \/>\nDa der Platz so sch\u00f6n ist blieben wir noch einen Tag. Eine Flussswanderung Richtung Souli \u00a0entlang und im t\u00fcrkisfarbenen Fluss mit anschlie\u00dfendem Faulenzen machten den Ferientag perfekt. Am Abend hat es sogar ein paarTropfen geregnet.<\/p>\n<p>FRI.19.04.2013<br \/>\nDa die Sonne sp\u00e4t \u00fcber den Bergr\u00fccken kriecht und die Temperaturen keineswegs hochsommerlich sind ,wurde es auch heute wieder 11h als wir zur\u00fcck nach Glicki und dann weiter nach Zalongo zum Souliotent Denkmal hoch \u00fcberm Meer fuhren. Ein riesiges eindr\u00fcckliches Monument zu Ehren der Frauen die sich von diesem Felsen in die Tiefe gest\u00fcrzt haben um so den t\u00fcrkischen Barbaren zu entgehen.<\/p>\n<p>In einer Taverna in Mitikas gabs Lunch und dann ging es weiter zur Insel Lefkada. Zuerst hatten wir uns am Nordende in Gyropetras einen Platz der nicht allzu verm\u00fcllt war gesucht, aber kurz darauf entschlossen wir doch der Westk\u00fcste entlang nach S\u00fcden zu fahren. Laut WOMO F\u00fchrer eine Beach wie aus dem Bilderbuch. In der Tat, Kalamitsi Beach ist ein Traum. Vom Ort Kalamitsi f\u00e4hrt man auf einer schmalen Stra\u00dfe mit endlosen wirklich engen Serpentinen an den einsamen Paralia-Strand, dann kommt irgensdwann ein wegweiser nach rechts \u201eAvale Beach\u201c Wir m\u00fcssen unsere Meinung \u00fcber die WOMO F\u00fchrer revidieren, einige dieser Pl\u00e4tze sind richtige Juwelen und diese Stra\u00dfe mit einem \u00a0\u201ewei\u00dfen Riesen\u201c zu fahren \u2013 alle Achtung.<\/p>\n<p>SA. 20.04.2013<br \/>\nA perfect day on the beach! Strahlendes Wetter \u2013 lesen &#8211;\u00a0 Strandspaziergang \u2013 perfekte wei\u00dfe Steine sammeln \u2013 kurz ein Bilderbuchtag. Ein Strandspaziergang an die nicht ganz so einsame Kathima Beach ,wo wir tats\u00e4chlich ein paar Leute von weitem sahen .Sonst keine Menschenseele- hat uns irgendwie an Saldanha Bay in den 70er erinnert. Als besonderes Highlight gab es bei Dunkelheit wirklich hell leuchtende Gl\u00fchw\u00fcrmchen.<\/p>\n<p>Position: N 38\u00b0 45\u00b444\u201c E 20\u00b0 35\u00b439\u201c Buch: 1.) N38\u00b0 45\u00b433,7\u201c E 20\u00b0 35\u00b436,1\u201c<\/p>\n<p>2.) N38\u00b0 45\u00b416,7\u201c\u00a0 E 20\u00b0 35\u00b4 21,8\u201c<br \/>\nSO. 21 04.2013<br \/>\nZuerst ging es \u00a0nach Porto Katsiki, ohne Zweifel eine Traumbeach mit t\u00fcrkisem Wasser von einer unglaublichen Intensit\u00e4t. Nach einem Abstecher zum Kap Ducato , dem s\u00fcdlichsten Punkt der Insel wo sich angeblich die ungl\u00fccklich verliebte Sappho vom Felsen gest\u00fcrzt hat sind wir an die Gialos Beach gefahren , nicht ganz so einsam wie Kalamatsi aber auch wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p>MO. 22.04.2013<br \/>\nNun entlang der Ostk\u00fcste von Lefkada wieder in Richtung Norden gefahren. Im Vergleich zur Westk\u00fcste total uninteressant \u2013 ein Stra\u00dfendorf am anderen mit Marinas voller Chartersegelyachten.\u00a0 Nidri in der Mitte ein typischer gesichtsloser Touristenort. Eine Statue von Onassis im Hafen und vorgelagert seine Privatinsel (wie viel Steuern der wohl bezahlt hat)?\u00a0 Eigentlich suchten wir nach einem Campingplatz aber an der ganzen Westk\u00fcste war kein einziger ausgeschildert. Also sind wir auf den Spuren vom WOMO F\u00fchrer runter von der Insel und auf einer Backroad nach Westen nach Paleros und dann die wenig befahrene K\u00fcstenstra\u00dfe nach Mitikas gefahren. Da fanden wir auch den Camping ionion f\u00fcr 15\u20ac (er war auch mit 13,80\u20ac zufrieden).Very basic \u2013 aber warme Duschen.<\/p>\n<p>Di. 23.04.2013<br \/>\nUnd nochmals eine Traumplatz Kryonedieri-Beach. Eingerahmt von einem gro\u00dfen Felsr\u00fccken mit Blick auf die imposante Br\u00fccke die\u00a0 das griechische Festland mit dem Peleponnes verbindet. Der absolute Hit &#8211; S\u00fc\u00dfwasserquellen die direkt am Strand aus den Steinen sprudeln. Abends kamen noch 2 Polizisten mit Blaulicht Taschenlampen vorbei \u2013 wollten aber nur wissen ob wir \u00fcber Nacht bleiben. Keine Erw\u00e4hnung des Campingverbotschildes das am Anfang der Beach steht.<\/p>\n<p>MI. 24.04.2013<br \/>\nIn Patras erfolglos nach einem Buchladen gesucht, aber einen \u201ePraktiker\u201c gefunden und auch raus gefunden wo wir unsere Gasflasche auff\u00fcllen k\u00f6nnen. Zum Campingplatz Kato- Alisso 20km westlich von Patras gefahren. 16\u20ac +free wifi. Abends noch mit dem Rad ins n\u00e4chste Dorf zum Essen gefahren.<\/p>\n<p>DO. 25.04.2013<br \/>\nMorgens noch bei Petrogas im Industriegebiet von Patron unsere Gasflasche aufgef\u00fcllt \u2013 (eine ganz neue Erfahrung, die uns in ganz Afrika Dank unseres Dieselkochers erspart geblieben ist).<\/p>\n<p>Dann ging\u2019s durch die bl\u00fchenden Landschaften der Provinz Elis nach S\u00fcden Richtung Olympia. Hier ist der Tourismus noch nicht angekommen \u2013 schmale Stra\u00dfen die durch kleine verschlafene D\u00f6rfer f\u00fchren, im Hintergrund der noch schneebedeckte H\u00f6henzug des Erimanthos. \u00a0Fr\u00fchlingslandschaft wie aus dem Bilderbuch.<\/p>\n<p>Ganz anders pr\u00e4sentiert sich dann das St\u00e4dtchen Olympia \u2013 auch ganz idyllisch in den H\u00fcgel gelegen \u2013 aber nur auf die Massen von Touristen eingestellt die hier ankommen. Hauptstra\u00dfe nur mit diversen Souvenir Shops und Restaurants mit Foto- Speise karten!<\/p>\n<p>Camping Alphios, sehr sch\u00f6n gelegen \u20ac 19.-.<br \/>\nFRI 26.04.2013<br \/>\nOlympia ist zurecht ein Touristen Mekka. Die ganze Anlage perfekt in die Landschaft eingepasst, und die Tempelruinen sehr beeindruckend. Der anschlie\u00dfende Besuch in dem angeschlossenen neuen Museum macht die Tempel dann noch richtig lebendig.\u00a0 Da uns dieser K\u00fcstenabschnitt nicht sonderlich reizt fuhren wir erst weiter nach Osten und dann Richtung S\u00fcden wo wir an einem Fluss ein sch\u00f6nes Buschcamp fanden.<\/p>\n<p>SA. 27.04.2013<br \/>\nAndritschena ,ein idyllisches Bergdorf erreichten wir \u00fcber eine einsamen schmale, kurvige Stra\u00dfe. An den Stra\u00dfenr\u00e4ndern bl\u00fcht der Ginster um die Wette mit rotem Mohn und allen anderen erdenklichen Blumen. Das Dorf, malerisch- typisch griechisches Fotomotiv. Mit Tavernas ,riesige Platanen auf dem Dorfplatz, der fotogene Pope und die alten M\u00e4nner in der Kneipe, einfach alles ist da\u2026<\/p>\n<p>Von da weiter zum verh\u00fcllten Apollo Tempel von Vassea oder Bassa. Leider k\u00f6nnen sich die Griechen auf keine einheitliche Namensnennung einigen \u2013 und wenn es dann nur in griechischen Buchstaben angeschrieben ist ,dann hei\u00dft der Ort nochmals etwas\u00a0 anders.<\/p>\n<p>Aber der Apollo Tempel obwohl mit einer riesigen Zeltkonstruktion \u00fcberdacht ist gewaltig. Da die Fundamente der zahllosen S\u00e4ulen sich langsam aufl\u00f6sen (2500 Jahre Wind und Wetter) werden diese nun neu gemacht und die S\u00e4ulen dann um einen Meter versetzt \u2013 dieses Projekt wird sicher noch die n\u00e4chsten 20 Jahre laufen.<\/p>\n<p>In \u00a0luftiger Bergesh\u00f6h (1150 m) unweit des Tempels fanden wir einen Traumplatz mit Rundumsicht ans ionische Meer im Westen und bis Kalamata im S\u00fcden.<\/p>\n<p>SO. 28.04.2013<br \/>\nAuf der Suche nach einsamen Bergstrecken nach Messene mussten wir dann doch einsehen : \u201e ist not a Toyota\u201c. So haben wir bei einer besonders steilen Stra\u00dfe den R\u00fcckweg angetreten. Aber die Strecke \u00fcber die Neda Schlucht ist auch auf \u201enormalen\u201c Stra\u00dfen sehr pittoresk und wild. In Kopanaki als wir wieder auf die E55 trafen, war gerade Markt und da haben wir ins Gew\u00fchl gest\u00fcrzt und in der Taverna ein Teil vom gegrillten Schwein geg\u00f6nnt. Weiter aus dem Weg Richtung S\u00fcden haben wir dann in einem Olivenhain gecampt, wir waren der Ansicht ganz weit weg von allen zu sein \u2013 bis nach der Mittagsruhe ein Bauer seine Felder gepfl\u00fcgt hat und die Jugend des nahen Dorfes mit ihren Mopeds Rennen gefahren sind.<\/p>\n<p>MO. 29.04.2013<br \/>\nAuf einsamen Bergstra\u00dfen erreichten wir das antike Messene \u2013 selten besucht weil abseits der Touristenstr\u00f6me und auch weil die Ausgrabungen erst in den letzten 20 Jahren intensiviert wurden.\u00a0 Von oben gesehen sind die Ausma\u00dfe enorm. S\u00e4ulen ohne Ende ,ein gro\u00dfes Stadion und Tempel, Theater und Mausoleum. \u00dcberall wird noch ausgegraben, Mosaike freigelegt und Mauern wieder aufgebaut. Gegen Ende der Besichtigung wurde es schon ziemlich hei\u00df,(im Sommer kann man da wohl nur am fr\u00fchen Morgen rumstapfen). So sind wir in den Bergen geblieben und haben irgendwo am Ende einer abenteuerlichen Track ein wunderbares Buschcamp auf einer Wiese mitten in einem m\u00e4rchenhaften Blumenteppich aufgeschlagen.<\/p>\n<p>DI.30.04.2013<br \/>\nHeute haben wir die l\u00e4ngste Tagesstrecke (ganze 90km), zur\u00fcckgelegt und waren mittags schon in Koroni ein h\u00fcbsches St\u00e4dtchen im S\u00fcdenosten vom messenischen Finger. Campsite ok. Preis: \u20ac16.- den Nachmittag am Strand und am Pool verbracht. Abends noch zur venezianischen Festung hochspaziert und in der Taverna am Meer noch gegessen.<\/p>\n<p>MI. 01.05.2013<br \/>\nWas f\u00fcr eine einsame Bucht! Kap Akritas an der S\u00fcdspitze von Messenien ist einfach zu sch\u00f6n! Auf dem Weg nach Methoni haben wir nat\u00fcrlich die Sackgasse die zum Kap geht gew\u00e4hlt. Irgendwo endete diese Stra\u00dfe in einem ziemlich verlotterten kleinen Hof und wir dachten schon-ok. War halt eine Leerfahrt. Aber nein der freundliche zahnl\u00fcckige Besitzer erkl\u00e4rte uns dass die Stra\u00dfe durch seinen privaten M\u00fcllplatz noch weiter bis ans Meer f\u00fchrt. Und da liegt nun die Traumbucht mit der vorgelagerten Insel \u2013 mit ebenem Stellplatz und zwei perfekt positionierten Schattenb\u00e4umen vor uns. Kein Haus weit und breit &#8211; DER perfekte Platz schlechthin. Man kann es kaum glauben das es solche unber\u00fchrten Pl\u00e4tze in einer Touristen Hochburg wie Griechenland noch gibt. Vermutlich sieht es in der Hochsaison etwas anders aus (dem Plastikm\u00fcll nach zu schlie\u00dfen den wir erst mal eingesammelt und B\u00fcschen und Steinen deponiert haben). Nehme an wir waren die ersten Besucher in dieser Saison \u2013 kein frischer M\u00fcll.<\/p>\n<p>DO. 02.05.2013<br \/>\nA perfect day on the beach \u2013 viel Sonne &amp; Licht wie in alten Zeiten in Sandybay. Am Abend noch einen langen Spaziergang hinaus zum Kap Akritas mit den bizarren\u00a0 durchl\u00f6cherten Steinskulpturen. Dieser Traumplatz befindet sich: N 36\u00b0 43\u00b428,3\u201c E 21\u00b0 52\u00b444,6\u201c- pssst nur ganz speziellen Freunden weitersagen.<\/p>\n<p>FRI. 03.05.2013<br \/>\nDen Besuch von Methoni haben wir aufs n\u00e4chstemal verschoben. So sind wir wieder nach osten gefahren. Im gut best\u00fcckten Supermarkt von Koroni haben wir unsere Vorr\u00e4te aufgestockt. Und weil Karfreitag f\u00fcr die orthodoxe Kirche ist liefen auch im Supermarkt kirchliche Chor\u00e4le.<\/p>\n<p>\u00dcber Messini und Kalamata haben wir uns Haarnadelkurve f\u00fcr Haarnadelkurve durchs Taygetos Gebirge geschraubt \u2013 grandiose Ausblicke auf diese wilde Gebirgslandschaft. Kurz nach der Passh\u00f6he auf 1300m haben wir uns auf einer dieser \u201ewei\u00dfen\u201c Nebenstra\u00dfen einen Schlafplatz gesucht.<\/p>\n<p>SA. 04.05.2013<br \/>\nMorgens hat uns der Imker der in der N\u00e4he unseres Schlafplatzes seine Bienen versorgt noch eine Honigwabe geschenkt. Dann ging es weiter hinunter ins Eurotastal nach Mystras. Die Festung ist eine typische Kreuzritterburg \u2013 erinnert an Crak de Chevalier in Syrien.Da es Internet auf dem Campingplatz gab haben wir das den ganzen Nachmittag genutzt.Abends sind wir noch ins Dorf zum Essen gelaufen.<\/p>\n<p>SO. 05.05.2013<br \/>\nSind fr\u00fch aufgestanden um das Weltkulturerbe Mystra vor der gro\u00dfen Mittagshitze zu besichtigen. Allerdings war die ganze Anlage geschlossen \u2013weil f\u00fcr die Griechen Ostersonntag war! Also haben wir einen Rundgang an der Mauer entlang gemacht ,haben die diversen Kirchen nicht von innen gesehen aber trotzdem einen guten Gesamteindruck dieser Anlage bekommen.<\/p>\n<p>Aeropolis auf der Westseite der Mani war unser n\u00e4chstes Ziel. Hoch \u00fcber dem Meer gelegen, ein h\u00fcbsches St\u00e4dtchen mit alten, teilweise schon sehr verfallenen Mani Wohnt\u00fcrmen. Aber auch schon viele die wundersch\u00f6n renoviert sind. Eigentlich wollten wir Osterlamm vom Spie\u00df essen, da wir die ganzen L\u00e4mmer am Spie\u00df \u00fcberall an der Stra\u00dfe sahen. Aber in dieser Stadt gab es gerade keine. So sind wir der K\u00fcste entlang weitergefahren und in einer Bucht beim Dorf Mandoforos zu einer einsamen Bucht gefahren. Kein Mensch und nicht ein Fitzelchen Abfall, mit wunderbarem Stellplatz. Der einzige Nachteil der Zugang zum Wasser war \u00e4u\u00dferst m\u00fchsam und nach zwei Versuchen haben wir es nach einem kurzen Untertauchen aufgegeben. Das erkl\u00e4rte\u00a0 dann auch das v\u00f6llige Fehlen von Plastikm\u00fcll.<\/p>\n<p>MO.06.05.2013<br \/>\nAuf dem Weg nach S\u00fcden haben wir einen Abstecher zum Kap Tigani beim Dorf Mesapos gemacht. Da haben wir uns auch einen sch\u00f6nen Stellplatz au\u00dferhalb des Dorfes notiert: N36\u00b0 32\u00b49,4\u201c E22\u00b0 22\u00b45,6\u201c \u2013 f\u00fcrs n\u00e4chste Mal. Die Windb\u00f6en die um dieses Kap mit einer verfallenen venezianischen Festung tobten waren enorm. Weiter ging\u2019s nun der rauhen K\u00fcste entlang der Messa Mani. Durch einsame D\u00f6rfer die halbverlassen sind \u2013 mit diesen Mani Wohnt\u00fcrmen. Highlight ist Vathia ganz im S\u00fcden, ein ganzes Ensemble aus teilweise verfallenen ,teilweise halbherzig renovierten Manit\u00fcrmen \u2013 sehr pittoresk. Eigentlich wohnt hier niemand mehr \u2013 ein Museumsdorf \u2013 aber halt auf griechisch \u2013 nix gesch\u00f6nt. Von da geht\u2019s nur noch zum s\u00fcdlichsten Ende des europ\u00e4ischen Festlands zum Kap Matapan.<\/p>\n<p>Nach einigen Rumsuchen fanden wir au\u00dferhalb des Dorfes Mianes hoch \u00fcberm Kap einen Schlafplatz.<\/p>\n<p>DI.07.05.2013<br \/>\nWas f\u00fcr eine K\u00fcstenstra\u00dfe \u2013 die Strecke an der Ostk\u00fcste des Manifingers entlang vom Kap Matapan nach Gythios ist wirklich eine Geburtstagstrecke. Wir sind morgens noch aufs Kap hinaus marschiert, den s\u00fcdlichsten Punkt konnten wir uns nat\u00fcrlich nicht entgehen lassen.<\/p>\n<p>Dann dieser Traumstra\u00dfe entlang nach Norden gefahren, in Mavrovruoni kurz vor Gythiosauf dem Campingplatz Meltemi untergekommen. Allerdings gibt es s\u00fcdlich davon einige Stellpl\u00e4tze direkt am Strand. Geburtstagsessen in einer Taverna am Strand. Camping :16 \u20ac ,scheint Standart in der Vorsaison zu sein.<\/p>\n<p>MI. 08.05.2013<br \/>\n\u00dcber Gythios nach Skala und dann ein St\u00fcck der Westk\u00fcste vom \u00f6stlichsten Finger entlang nach Elea gefahren.Dort einen super Stelplatz an der Tigania Beach etwas au\u00dferhalb vom Ort entdeckt. (F\u00fcrs n\u00e4chste Mal notiert). \u00dcber asopos nach Pappadianika fanden wir nach einigen Fehlversuchen auch die Track nach Fioka und Agios Dimitrios. Also das war eine reine Landcruisertrack aber unsere VW-Bus hat alles klaglos mitgemacht. Danach kam nochmals eine steinige Afrikastrecke steile Olivenhaine. Da sp\u00e4rlich bis \u00fcberhaupt nicht ausgeschildert f\u00e4hrt man auf irgendwelchen Feldwegen nur um eine halbe Stunde eine andere Track zu sehen um nochmals sp\u00e4ter rauszufinden dass das diese andere die richtige ist. Mit Blick aufs Meer hoch oben im Olvenhain haben wir einen Schlafplatz gefunden.<\/p>\n<p>DO.09.05.2013<br \/>\nMonemvasia der Fels im Meer\u00a0 mit der Festungsstadt ist Weltkulturerbe und ein Erlebnis. Die Bewohner dieses Felskolosses profitierten von ihrer Lage an der wichtigen Handelsroute Venedig \u2013 Konstantinopel. Nicht weniger als 40 byzantinische Kirchen sollen hier mal auf engstem Raum gestanden haben. Die Unterstadt, sehr sch\u00f6n renoviert erinnert irgendwie an ein kleines Dubrovnik \u2013 die Oberstadt mit guterhaltenen Haiga Sophia (soll eine kleinere Kopie sein) und die Ruinen des Kastells sowie all die Befestigungsmauern \u2013 alles sehr eindr\u00fccklich.<\/p>\n<p>Im\u00a0 malerischen kleinen Fischerdorf Limeas Geraka hatten wir ein sp\u00e4tes Fischmittagessen und danach sind wir zum Strand gefahren den wir schon im Vorbeifahren entdeckt und als Schlafplatz ins Auge gefasst hatten. Traumplatz am Strand \u2013 ein VW &#8211; Bus kam sp\u00e4ter noch vorbei und bemerkte ganz entt\u00e4uscht \u201e das ist aber unser Platz\u201c \u2013 gab\u00a0 aber auch noch mehrere Pl\u00e4tze an der Beach. Die dunklen Wolken hingen schon morgens \u00fcber den Bergen und abends gab\u2019s dann ein ordentliches Gewitter und langanhaltender Regen.<\/p>\n<p>FRI.10.05.2013<br \/>\nHeute morgen war nix mit sonnigem Griechenland. Tiefh\u00e4ngende Wolken und Nieselregen \u2013 h\u00e4tte auch Island sein k\u00f6nnen. Im Parnongebirge auf dem Weg nach Leonidias sind wir teilweise durch dicken Nebel gefahren. Aber das Wetter hellte auf und als wir \u00a0die Passstra\u00dfe hinunter an die K\u00fcsten erreichten konnten wir schon den Ausblick genie\u00dfen. In Leonidias eine kleine Stadt vor einer dramatischen rotfelsigen Tafelberg- Kulisse gab es ein sp\u00e4tes Fr\u00fchst\u00fcck. Die K\u00fcstenstra\u00dfe mit diversen gro\u00dfartigen Ausblicken sind wir kurz vor Astros auf einer kleinen wei\u00dfen Stra\u00dfe an den Strand gefahren. Der Schlafplatz mit Blick auf Paralion Astros mit beleuchteter Festung war perfekt.<\/p>\n<p>SA. 11.05.2013<br \/>\nNafplion, die Bougonvillia Stadt- die Gassen der Altstadt ein Bl\u00fctentraum in allen Farben. Die 999 stufen haben wir uns gaspart und haben die riesige Palmidi Festung nur von unten angeschaut. Die niedrigere Akronauplia Festung mit dem herrlichen Blick auf die wirklich sehenswerte Altstadt haben wir besucht. Auf dem Burgberg gab es auf einer Seite ein sehr verlassen wirkendes Nobelhotel, zu erreichen \u00fcber einen dunklen Gang der an den Eingang zum Hades erinnerte (gewollt??),und gegen\u00fcber eine alte Hotelruine Marke \u201ereal existierender Sozialismus\u201c, in allerbester Lage mit Sicht auf einen Traumstrand \u2013 irgendwie sehr bedr\u00fcckend.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend sind wir der K\u00fcste entlang zum Camping Lefka Beach gefahren, ein sch\u00f6ner Platz in einer kleinen malerischen Bucht. \u20ac 16.- scheint Standard zu sein. Abends noch mit Anne &amp; Gert zwei netten Reutlingern ein Glas Wein getrunken.<\/p>\n<p>SO. 12.05.2013<br \/>\nEpidauros ein weiteres MUSS auf dem Peleponnes. Das Theater ,das am besten erhaltene in Griechenland ist sehr imposant- sicher ein Erlebnis hier im Sommer eine Auff\u00fchrung zu sehen. Auch hier wieder \u2013 die riesige Arena sowie die restlichen Tempel sind harmonisch in diese Landschaft eingef\u00fcgt. Das ganze war ja ein riesiger Wellness Komplex der Antike &#8211; der Oberguru \u2013 Asklepios. Wie aus den steinernen Texttafeln hervorgeht: gesund wurde man vor allem wenn man den G\u00f6ttern gen\u00fcgend Cash geopfert hat.<\/p>\n<p>MO. 13.05.2013<br \/>\nKultur pur \u2013 heute war die m\u00e4chtige Burg von Mykene mit seinem beinahe 3000 Jahre alten Mauern auf dem Programm. Glanzlicht das ber\u00fchmte L\u00f6wentor und die m\u00e4chtigen Mauern. Sich vorzustellen wie Schliemann hier mit der Ilias in der Hand zu graben anfing und die Burg Agamemnons entdeckte. Eine gigantische Anlage deren Erforschung immer noch nicht abgeschlossen ist.<\/p>\n<p>Danach in den im Norden von Mykene in den Bergen ein en Schlafplatz mit Aussicht gefunden.<\/p>\n<p>DI. 14.05.2013<br \/>\nBei Regen von unserem Platz in den Bergen losgefahren, ohne Fr\u00fchst\u00fcck da uns die Track im regennassen Zustand doch nicht ganz geheuer war. Aber wir gegen 10h schon ander neugestalteten Beach Front in Korinth waren und Cappuccino geschl\u00fcrft haben war die Sonne auch schon wieder da. An der neuen Beachfront gibt es sogar einen Fahrradweg und so sind wir mit den R\u00e4dern zum Kanal gefahren. Ein technisches Wunderwerk vor gut 120 Jahren, scheint er heute \u00a0mit seinen 23m Breite \u00a0doch etwas schmal \u2013 und die heutigen Dickschiffe kommen nicht mehr durch. Trotzdem man muss es gesehen haben. \u00dcber Loutraki sind wir ans Kap\u00a0 Ireo mit seinem Hera Tempel gefahren und dort auch gleich einen\u00a0 Logenplatz an der Felsk\u00fcste mit Sicht \u00fcbern Korinthischen Golf gefunden.<\/p>\n<p>Peloponnes umrundet\u00a0 und rundherum begeistert!<br \/>\nMi. 15.05.2013<br \/>\nVom Kap Ireo die einsame Nordk\u00fcste entlang gefahren und auf dem Weg zur Sarandi Beach \u00fcber Thiva,(das alte Theben ) und Domvaira einen einsamen Schlafplatz hoch \u00fcber dem Meer gefunden. Die Griechen haben so viele malerische Buchten dass sie sich den Luxus leisten in der einen oder anderen tats\u00e4chlich h\u00e4ssliche Industrie anzusiedeln.<\/p>\n<p>DO. 16. 05.2013<br \/>\nEine wunderbare Strecke durch die Berge brachte uns zum byzantinischen Kloster Osios Loukas, ein Prachtst\u00fcck byzantinischer Architektur. Die ganze Anlage paradiesisch umgeben \u00a0von Olivenhainen &#8211; an so einem Ort l\u00e4sst es sich gut fromm sein. Die Kirch sehr prachtvoll, irgendeine Mischung aus Venedigs Markus Dom und byzantinischen Kirchen wie wir sie in Istanbul gesehen haben \u2013 viel Goldmosaike und Fresken vom Feinsten. Von dort dann weiter \u00fcber Itea zum Nabel der antiken Welt Delphi wo wir im Apollo Camping f\u00fcr \u20ac 19.- unterkamen. Im Restaurant \u2013 vornehm mit apricotfarbenen Hussen und passenden Tischt\u00fccher waren wir die einzigen G\u00e4ste und der Nudelauflauf war noch leicht gefroren \u2013 but if you don\u00b4t like it \u2013 don\u00b4t\u00a0 pay it.<\/p>\n<p>FRI. 17.05.2013<br \/>\nMan muss es einfach besucht haben \u2013 die gr\u00f6\u00dfte Lobbyisten Show der antiken Welt. Die Schatzh\u00e4user, der Apollo Tempel und einfach grandios wie das in diese dramatische Bergwelt hinein gebaut wurde. Die Leute wurden auch schon vor 2500 Jahren f\u00fcr dumm verkauft. Das Museum ist\u00a0 Weltklasse und nach sechs Stunden Ruinen und Museum ist man gepl\u00e4ttet.<\/p>\n<p>Da sind wir in die Parnossos Berge hochgefahren und haben auf dem Parkplatz vor der eindr\u00fccklichen H\u00f6hle der Korykia \u00fcbernachtet. Angeblich die H\u00f6hle wo sich Apollo mit Korykia zu einem Leibesabenteuer getroffen haben. Ein Platz mit einer Aussicht wie aus dem Flugzeug \u2013 in der Ferne die Bucht von Itea und unter uns ein weites\u00a0 Tal mit merkw\u00fcrdigen\u00a0 Ansammlungen von Ferienh\u00e4usern, angeblich f\u00fcr Winterferien. Aber kein Lift weit und breit \u2013 Langlauf??<\/p>\n<p>SA. 18.05.2013<br \/>\nLangsam neigt sich das Kulturprogramm dem Ende zu ,nur noch ein kulturelles Highlight liegt noch vor uns: Meteora. Nach einem Abstecher zu den Thermopylen und dem Leonidas Denkmal gings \u00fcber Lamia und Trikala durch die thessalische Ebene nach Meteora.\u00a0 Schon jetzt im Mai sind in dieser eher langweiligen Landschaft die Temperaturen um einiges h\u00f6her als sonst- im Sommer muss es da wirklich gl\u00fchen. In Meteora angekommen sind wir zuerst zum Camping Vrachos Kastraki gefahren. Da vom M\u00fcller Reisef\u00fchrer als bester Platz empfohlen wird ,war er f\u00fcr unseren Geschmack zu voll. Nach einer Suchfahrt durch den Platz sind wir kurzerhand zum Mezeora Garden Camping gefahren , genauso sch\u00f6n und au\u00dfer uns noch ein einziges anderes Auto.<\/p>\n<p>SO.19.05.2013<br \/>\nWir sind schon ganz fr\u00fch losgefahren \u2013 die Stra\u00dfen winden sich um diese eindrucksvollen Felsnadeln in endlosen Schleifen rundum. Auf vielen dieser Nadeln die uns etwas an G\u00f6reme erinnern klebt buchst\u00e4blich ein Kloster. Wir haben das \u00e4lteste und gr\u00f6\u00dfte Kloster Megalo Meteoro besucht. Neben Busladungen voller Nipps, waren wir doch erstaunt , zu sehen wie hier teilweise auch tiefe Gl\u00e4ubigkeit gezeigt wurde. Vielleicht waren es auch irgendwelche Pilgerreisen die hier am Sonntag ihre Wallfahrt machten. Es fiel uns auf wie in der Hauptkirche vor allen Dingen auch junge Frauen inbr\u00fcnstig ihre Gebete verrichteten und die Ikonen abgek\u00fcsst wurden. Die Klosteranlage einfach unbeschreiblich- man muss schon irgendwie Fundi sein um solche Werke zu schaffen.<\/p>\n<p>Nach soviel Kultur ging es anschlie\u00dfend quer durchs Land in de Norden ins Pindos Gebirge. Irgendwo in den Bergen zwischen Neapoli und Konitsa fanden wir einen luftigen Schlafplatz.<\/p>\n<p>MO.20.05.2013<br \/>\nNun geht es weiter \u00fcber Konitsa (von hier ginge es weiter Richtung Albanien),ein schmuckes St\u00e4dtchen und Zentrum der Zagoria Region. Noch schnell eingekauft und dann auch gleich noch die erste Steinbr\u00fccke bewundert. Dann hinauf in die alpine Bergwelt, nach Aristi und weiter \u00fcber endlose Serpentinen nach Mega Papingo. Zwischen Mega und Mikro Papingo gibt es einen idyllischen Badeplatz. Ein Pool am anderen immer durch kleine Wasserf\u00e4lle verbunden, gef\u00fcllt mit glasklarem frischem Bergwasser. Weils so sch\u00f6n war sind wir bis am Abend geblieben und haben auf dem Parkplatz direkt an der Stra\u00dfe \u00fcbernachtet. Bewacht wurden wir von einem gro\u00dfen freundlichen Hund der die ganze Nacht vor dem Auto geschlafen hat und jedem Auto hinterher gebellt hat. Superservice f\u00fcr ein St\u00fcck Wurst.<\/p>\n<p>DI.21.05.2013<br \/>\nDie Vikos Schlucht ist \u00a0lt. Guinness Book \u00a0die tiefste Schlucht der Welt. Naja, wie auch immer der Canyon ist beeindruckend und kann es durchaus mit Blyderiver Canyon aufnehmen. Auf dem Weg von Papingo nach Monodendrion gibt es nochmals einen Traumplatz \u2013 dort wo der Voidomatis Flu\u00df aus der Schlucht kommt , \u00fcberspannt von einer dieser Steinbr\u00fccken und einer malerischen Platane. Aber die Schlucht ruft, also auf zum Aussichtspunkt Vikos Balkon. Man kann nur sagen: boaah! \u00a0Grand Canyon m\u00e4\u00dfig. Auch der steinerne Wald, lauter T\u00fcrme aus Kalksteinplatten die aussehen wie Bl\u00e4tterteigpasten muss man gesehen haben. Was wir von oben bewundert haben wollten wir auch noch von unten sehen. Eine kurze Wanderung brachte uns in den Talgrund und die M\u00fche wurde mit einem eiskalten Bade im Bergbach belohnt. An der Taverna im Dorf mit die gerade einen gro\u00dfen Drehgrill mit H\u00fcnchen und Schwein vor der T\u00fcr hatten, kamen wir nat\u00fcrlich nicht vorbei. Anschlie\u00dfend den Canyon noch im letzten Abendlicht bewundert und dann auf einer Wise unweit vom Balkon geschlafen.<\/p>\n<p>MI. 22.05.2013<br \/>\nHeute war Zagoria Steinbr\u00fcckentag- die sch\u00f6nsten liegen an der Strecke von monodendrion nach Kipi. Dann noch einen Schlenker auf einer sehr einsamen Bergstrecke ging es weiter in Richtung Ioannanina. Kurz vorher wieder auf die alte Durchgangsstra\u00dfe nach Igoumenita abgebogen um am Fluss Thiamis zu \u00fcbernachten. Sch\u00f6ner Platz, nur die Zufahrt etwas saaandig!\u00a0 Ein VW-Bus ist KEIN LANDCRUISER !\u2013 das Auto hat sich sofort hoffnungslos eingegraben. Trotz schwei\u00dftreibender Schaufelei\u00a0 von Peters, war es aussichtslos ohne fremde Hilfe wieder rauszu kommen. Also haben wir uns\u00a0 mit Abschleppseil an die Stra\u00dfe gestellt , ein netter Grieche aus Dortmund hat dann im n\u00e4chsten Dorf den Schweinez\u00fcchter mit einem 4&#215;4 geholt und ruck-zuck war der Bus wieder auf festem Grund. Danach ging es weiter in die Berge und als wir feststellten dass der Navi uns auf einen Umweg geleitet hat sind wir kurzerhand von der Stra\u00dfe abgefahren und haben auf einem ebenen \u00a0Platz im Wald \u00fcbernachtet.<\/p>\n<p>DO. 23.05 2013<br \/>\nBei str\u00f6mendem Regen ging es nun auf der richtigen Stra\u00dfe nach Igoumeniza. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck haben wir den Wetterbericht im Netz gecheckt und der war nicht so toll. Also nichts wie hin zu Linos Travel wo wir kurzentschlossen f\u00fcr die F\u00e4hre nach Ancona um 23.30h gebucht haben. 200\u20ac Camping on Board mit Annekline war das beste Angebot. Mit einem guten Schnaps (Geschenk des Hauses \u2013 vom Chef selbstgebrannt) und einem 5Liter Oliven\u00f6lkanister sind wir auf den Parkplatz im Hafen gefahren. Erst haben wir das Auto etwas geputzt \u2013 und da es ein Netz gab noch etwas gesurft.<\/p>\n<p>Zwischen Regenschauer sind wir nochmals in die Stadt gefahren und haben zum Abschluss nochmals Gyros &amp; Tzaziki gegessen.\u00a0 Die Adria war doch recht st\u00fcrmisch und als wir im Bett lagen hat uns das etwas an die \u201eRio Baker\u201c erinnert. Wir haben aber trotzdem geschlafen wie die F\u00fcrsten.<\/p>\n<p>Fazit nach 6 Wochen Griechenland: ein fantastisches Reiseland, wir kommen wieder!<br \/>\nEs ist was dran an der Redewendung:<\/p>\n<p>Man sollte Griechenland nicht zu fr\u00fch im Leben bereisen \u2013 man m\u00f6chte danach den Rest der Welt nicht mehr sehen.<\/p>\n<p>In unserem Fall haben wir das Land erst sp\u00e4t entdeckt und sind restlos begeistert !!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GRIECHENLAND\u00a0\u00a0 Fotos DO. 11.04.2013 Gegen Mittag \u00fcber M\u00fcnchen nach Ramsau\u00a0 zu Sigrid &amp; Klaus gefahren. Die Beiden haben uns mit dem obligatorischen, afrikanischen Sundowner empfangen \u2013 obwohl es eigentlich zu kalt f\u00fcr einen Gin Tonic war. 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