{"id":4146,"date":"2015-08-17T22:17:30","date_gmt":"2015-08-17T20:17:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?p=4146"},"modified":"2021-11-14T16:01:29","modified_gmt":"2021-11-14T14:01:29","slug":"2015-reise-iran-7","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=4146","title":{"rendered":"2015   IRAN"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: left;\">\n<div class=\"Section1\">\n<p class=\"MsoNormal\"><em><strong><a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=6912\">IRAN&nbsp; Fotos 1<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; <a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=6931\">IRAN Fotos 2<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/strong><\/em><em><strong><a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/?page_id=7012\">IRAN&nbsp; Fotos 3<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>liebe Freunde,<\/strong><\/em><br \/>\nin K\u00fcrze werden wir uns wieder einmal aus der Komfortzone begeben und f\u00fcr ein paar&nbsp;Wochen auf Reisen gehen.<br \/>\nDie voraussichtliche Reiseroute&nbsp;ist geplant nach S\u00fcden entlang der Mittelmeerk\u00fcste von Kroatien, Montenegro, durch Albanien nach Griechenland, dann \u00f6stliche Richtung in die T\u00fcrkei, \u00fcber den Bosporus und noch weiter nach Osten&nbsp;f\u00fcr eine Rundreise im Iran,&nbsp;Isfahan,&nbsp; Shiraz, Persepolis, Kerman,&nbsp;Yazd, Qom und &nbsp;was es da sonst noch an Kultursch\u00e4tzen am Weg liegt &#8230;<br \/>\nAuf diesen Seiten werden wir \u2013 wie gewohnt \u2013 mehr oder weniger (un)regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber unsere \u201ewhereabouts\u201c informieren und ein paar Fotos hochladen, damit Ihr wisst, wo wir uns gerade aufhalten\u2026<br \/>\nAlso Geduld und viel Spa\u00df beim Lesen\u2026<br \/>\nPeter und Traudl<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/Reiseroute-Iran-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10305\" src=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/Reiseroute-Iran-2.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/Reiseroute-Iran-2.jpg 800w, http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/Reiseroute-Iran-2-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/Reiseroute-Iran-2-711x400.jpg 711w, http:\/\/www.pgws.at\/wp\/wp-content\/uploads\/Reiseroute-Iran-2-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>Dear friends,<br \/>\nin a few days we will be on our way again, leaving the&nbsp;comfort zone&nbsp;for a few weeks behind us and take on us the hardships of&nbsp;travelling overland in far away regions of Europe\/Asia \ud83d\ude09<br \/>\nThe plan is to travel via the mediterranen coast of Croatia, Montenegro to Albania, Greece and from there direction east to Turkey, crossing the Bosporus, possibly making&nbsp;a detour via Armenia, final destination being the Iran with a roundtrip to the famous places of Isfahan,&nbsp; Shiraz, Persepolis, Kerman,&nbsp;Yazd, Qom and whatever interesting places&nbsp;lies on the way&#8230;<br \/>\nxxx&nbsp; Peter &amp; Traudl<\/p>\n<p>Copyright Hintergrundbild:&nbsp;<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Persepolis_The_Persian_Soldiers.jpg#\/media\/File:Persepolis_The_Persian_Soldiers.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&nbsp;<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Persepolis#\/media\/File:Persepolis_The_Persian_Soldiers.jpg\">\u201ePersepolis The Persian Soldiers\u201c<\/a>von Arad &#8211; <span class=\"int-own-work\" lang=\"de\" xml:lang=\"de\">Eigenes Werk<\/span>. Lizenziert unter <a title=\"Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\">CC BY-SA 3.0<\/a> \u00fcber <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/\">Wikimedia Commons<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<p><em><strong><br \/>\nauf dem Weg nach Persien&#8230;<br \/>\n<\/strong><\/em>02.09.2015<br \/>\nnach problemlosen Reisetagen mit kurzem \u00dcbernachtungstop bei lieben Freunden in Ramsau\/Dachstein, durch Slowenien, dann Kroatien (mit \u00dcbernachtungsstop im jedesmal wieder beeindruckenden Dubrovnik) heute die Grenze nach Montenegro passiert, dann entlang der Bucht von Kotor bis nach Budva. Morgen geht es wieder \u00fcber eine Grenze, hinein nach Albanien, wo wir die wunderbare und hochsommerlich warme Adriak\u00fcste verlassen und uns in das wildere und hoffentlich etwas k\u00fchlere Gebirgsland absetzen &nbsp;werden. N\u00e4chstes Ziel: &nbsp;Ohrid- und Prespa-See&#8230;<\/p>\n<p><strong><em>durchs Land der Skipetaren\u2026<br \/>\n<\/em><\/strong>MI. 02.09.15<br \/>\neher z\u00fcgig ohne gro\u00dfe Umwege, da die K\u00fcste im Norden Albaniens doch etwas zu viel mafi\u00f6sen Wildwuchs im Hotelbau aufweist, also eher nicht unser Ding ist &#8230; Ab in das sehr viel sch\u00f6nere Bergland, auf kurvenreichen und eher nicht so guten Wegen. Defensive Fahrweise war angesagt:&nbsp; Albaniens Autofahrer sind erstaunlich furchtlos, \u00dcberholman\u00f6ver auf schmalen gewundenen Bergstra\u00dfen, auch und speziell in un\u00fcbersichtlichsten Kurven sind v\u00f6llig normal. Zahllose Kreuze am Wegesrand, h\u00fcbsch und \u00fcppig geschm\u00fcckt mit grellfarbigsten Kunstblumen sind Zeugen von dem augenscheinlich nicht seltenen fatalen Ausgang dieser riskanten Aktionen.<\/p>\n<p>DO. 03.09.15<br \/>\nnach problemlosen wenn auch leicht chaotischen Grenzformalit\u00e4ten nach Mazedonien (die fr\u00fchere jugoslawische Teilrepublik) eingereist, \u00fcber Debar nach S\u00fcden in Richtung Ohrid See. &nbsp;Ohrid:&nbsp; eine h\u00fcbsche, kleine aber sehr gepflegte Stadt am Nordufer des Sees. Nat\u00fcrlich probierten wir die ber\u00fchmten k\u00f6stlichen Forellen aus dem See zum Lunch. Dann entlang dem Ostufer zum Kloster Sveti Naum. Die Kirche&nbsp;bzw. das Kloster ist eigentlich recht klein, aber die Fresken und Ikonen sind mystisch und sehr beeindruckend. Auch ist hier direkt nebenan der Ursprung des Flusses Drin, der mit einer riesigen Quellwassermenge mit frischen 9\u00b0C &nbsp;den See f\u00fcllt.<\/p>\n<p>FRI. 04.09.15<br \/>\nweiter dem See entlang, abermals \u00fcber die Grenze zur\u00fcck nach Albanien, aber nur um direkt nach Korca ostw\u00e4rts zu drehen und nach Griechenland auszureisen. Landschaftlich sehr sch\u00f6ne Strecke durch die Berge Nord-Griechenlands, wir erreichen Floriana, wo wir in einer h\u00fcbschen Taverne den ersten griechischen Salat und (passend) Florini zum Lunch essen. Und so unseren Beitrag zur wirtschaftlichen Gesundung des Landes leisten. Da sehr viele Stra\u00dfenschilder vor B\u00e4ren(!) in dieser doch sehr abgelegenen Gegend warnen, haben wir noch vor Edessa gleich einen sch\u00f6nen wilden \u00dcbernachtungsplatz gesucht und gefunden und unser erstes Bushcamp gemacht. Meister Petz hat sich diesmal leider nicht blicken lassen&#8230;<\/p>\n<p>SA. 05.09.15<br \/>\nan Thessaloniki vorbei nach S\u00fcden auf die dreifingerige Halbinsel Chalkidike gefahren. Auf Empfehlung der charmanten griechischen Zollbeamtin haben wir f\u00fcr den ersten Stop die Ostk\u00fcste vom (mittlleren) Sithonia Finger gew\u00e4hlt, wo wir zur Zeit noch ein paar Badetage in der tiefblauen und saisonbedingt schon weitgehend touristenfreien \u00c4g\u00e4is einlegen&#8230;<\/p>\n<p><strong><em>Dardanellen-T\u00fcrkei-Schwarzmeerk\u00fcste\u2026<br \/>\n<\/em><\/strong>MI. 10.09.15<br \/>\nAuf dem mittleren Chalkidiki_Inselfinger war nochmals Schwimmen in der glasklaren \u00c4g\u00e4is angesagt und dann ging es \u00fcber Alexandroupoli in die T\u00fcrkei.<br \/>\nEine kurze Fahrt brachte uns zum Grenz\u00fcbergang Kipai. Grenzformalit\u00e4ten ruckzuck erledigt und schon waren wir in der T\u00fcrkei. In Galipoli (Gelibolu) die F\u00e4hre \u00fcber die Dardanellen nach Lapseki genommen und dann auf gut ausgebauter Stra\u00dfe bis in die Bucht von Erdek gefahren.<\/p>\n<p class=\"Section1\">DO. 10.09.15<br \/>\nheute war ein Kilometerfresser Tag. 560 km quer durch die T\u00fcrkei. \u00dcber Bursa ging es Richtung Norden. Da der Verkehr im Gro\u00dfraum Istanbul mehr als europ\u00e4ische Ausma\u00dfe hat haben wir eine malerische Nebenstrecke \u00fcber den Izmit See gew\u00e4hlt. Bei Adapazari sind wir dann auf die Autobahn Richtung Ankara gefahren. Nach Bolu dann nach Norden abgebogen nach Karab\u00fck, wo wir gegen Abend in Safranbolu&nbsp; ankamen.<br \/>\nDieses St\u00e4dtchen ist das \u201et\u00fcrkische Rothenburg ob der Tauber\u201c &#8211; ein altes osmanisches Dorf mit wundersch\u00f6n restaurierten osmanischen Wohnh\u00e4usern und Unesco Welterbe. Klebt irgendwie unter einem riesigen Fels\u00fcberhang. Die Spezialit\u00e4t sind S\u00fc\u00dfigkeiten in allen erdenklichen Varianten und alle irgendwie mit Safran gew\u00fcrzt. Vor beinahe jedem Shop werden Kostproben auf wundersch\u00f6n dekorierten Teller zum Probieren angeboten.<\/p>\n<p>FR. 11.09.15<br \/>\nWeiter durch das Wirtschaftswunderland T\u00fcrkei. Fast jede Stra\u00dfe und sei sie noch so sp\u00e4rlich befahren, wird mittlerweile 4-spurig ausgebaut. Von der Baut\u00e4tigkeit insgesamt gar nicht zu reden. Riesige Wohnviertel wachsen da \u00fcberall aus dem Boden. Nicht etwa einfallslose Platte, nein, das ganze sieht sehr wertig aus. Und nat\u00fcrlich jede Menge AKP Flaggen die zahllose Fenster und Balkone schm\u00fccken. \u00dcber Kastamonu haben wir die Schwarzmeerk\u00fcste bei Sinop erreicht.<\/p>\n<p>SA. 12.09.15<br \/>\nNach einer stark gewittrigen Regenacht (nicht umsonst ist die Schwarzmeer K\u00fcste so gr\u00fcn) fuhren wir weiter auf der K\u00fcstenautobahn nach Samsun.<br \/>\nSamsun ist eine wichtige Atat\u00fcrkstadt, hier hat er 1919 die moderne T\u00fcrkei ausgerufen. Dementsprechend pomp\u00f6s ist auch die Museumsmeile ausgefallen.<\/p>\n<p class=\"Section1\">English:<br \/>\nWe spent some days in Chalkidiki, swimming in the clear Aegan Sea.<br \/>\nThen on to Turkey, via Gallipolli and the Dardanellen.From there onto Safranbolu, a beautiful, quaint old osmanic village, it\u2019s the turc version of Rothenburg in Germany.<\/p>\n<p class=\"Section1\">Now we are on the coast of the Black Sea, different to the Mediterranean coast, very lush and green. No wonder- right now its raining cats &amp; dogs.<\/p>\n<p class=\"Section1\"><em><strong><br \/>\nT\u00fcrkei Schwarzmeerk\u00fcste: Samsun_Trabzon_Erzerum<\/strong><\/em><strong><em>&nbsp;<\/em><\/strong><span style=\"font-size: 12pt;\"><br \/>\n25.09.2015<br \/>\nerst noch ein Nachtrag von der Schwarzmeek\u00fcste:<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ja, wir sind an der Schwarzmeer K\u00fcste und es regnet in Str\u00f6men. Die 300 km auf der K\u00fcstenautobahn nach Trabzon waren von dicken Regenwolken \u00fcberschattet\/\u00fcbersch\u00fcttet. Als wir in Trabzon die ber\u00fchmte Haya Sofia besichtigt haben, hatte der Himmel einsehen und ein paar Sonnenstrahlen kamen durch. Die Fresken in der Kuppel konnte man leider nur teilweise sehen. Seit 2013 ist sie nicht nur mehr&nbsp; ein Museum, sondern auch eine Moschee, und im Gebetsraum hat man eine Stoffdecke abgeh\u00e4ngt damit die Betenden nicht das heidnische Machwerk sehen&#8230; <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Im Sonnenschein ist diese K\u00fcste mit ihren zahlreichen St\u00e4dten, sehr attraktiv. In jeder Bucht ziehen sich die modernen Geb\u00e4ude die H\u00e4nge hoch. Die Stadt Trabzon breitet sich immer weiter nach Osten aus und w\u00e4chst mit den umliegenden St\u00e4dten zusammen. Kurz vor Rize sind wir auf die Stra\u00dfe 925 abgebogen die ins anatolische Hochland f\u00fchrt. Eine Traumstrecke die erst durch endlose Teeplantagen f\u00fchrt, terrassierte H\u00e4nge in allen Schattierungen von gr\u00fcnenTeepflanzen. Dann steigt die Stra\u00dfe langsam an und es wird immer gebirgiger, bis sie nach 60km die Passh\u00f6he von 2640m erreicht. Allerdings wird es ab n\u00e4chstem Jahr nicht mehr notwendig sein, den Ovitpass zu erklimmen, denn es werden gerade 2 Tunnelr\u00f6hren f\u00fcr eine vier spurige Autobahn durch den Ovid Dagi gebohrt. Die Stra\u00dfe die vor 40 Jahren noch sehr abenteuerlich war, wird zur Autobahn umgebaut wie so viele Stra\u00dfen in der T\u00fcrkei. In Ispir fanden wir nach einigem Suchen ein sch\u00f6nes Bushcamp mit einem wunderbaren Blick auf die Berge.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><strong><em>Erzerum-Grenze Iran-Tabris-Elburz Gebirge-Qazvin<br \/>\n<\/em><\/strong><span style=\"font-size: 12pt;\">Unvermeidlich kam sp\u00e4t am Abend noch Besuch vorbei. Die ganze Familie aus dem Dorf G\u00fclevag kam in der Dunkelheit, mit Gewehr bewaffnet, um zu sehen wer auf ihrem Land \u00fcbernachtet. Dazu wurden aber gleich auch die Geschenke mitgebracht:&nbsp; die Gastfreundschaft ist \u00fcberw\u00e4ltigend &#8211;&nbsp; eine ganze Einkaufst\u00fcte mit Brot, Oliven, K\u00e4se und Fr\u00fcchte mussten wir annehmen, ohne die geringste Chance auf ein Gegengeschenk. Esra, die h\u00fcbsche, aufgeweckte Tochter sprach etwas englisch. So wurde unter viel Gel\u00e4chter palavert und fotografiert.<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">DI.15.09.15<br \/>\nd<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">ie Fahrt durch das anatolische Hochland, einfach fantastisch \u2013&nbsp; klare trockene Luft und rundum die kahlen, baumlosen H\u00e4nge der Dreitausender die sich gegen den wolkenlosen Himmel abzeichnen. Erinnert uns irgendwie an Lesotho. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Mittags waren wir schon in Erzurum und haben (mangels Campm\u00f6glichkeit) im Hotel Dilaver eingecheckt. So hatten wir ausgiebig Zeit, die fr\u00f6mmste aller t\u00fcrkischen St\u00e4dte zu erkunden. Jede Menge Kopftuchtr\u00e4gerinnen und zahllose Moscheen. Das Wahrzeichen der Stadt ein mit Fayencen geschm\u00fcckter Seldschukenturm ist ein kleiner Vorgeschmack was uns im Iran erwartet. Der ber\u00fchmte Schmuckbasar ist wirklich sehenswert, 1001 Nacht pur. Auf 1850 m H\u00f6he ist das Klima hier \u00e4u\u00dferst angenehm und ein Kontrast&nbsp; zur schw\u00fcl feuchten Luft am Schwarzen Meer.<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Weiter in Richtung Grenze: <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">durch malerische Gebirgslandschaft schl\u00e4ngelt sich die Stra\u00dfe durchs tiefste Anatolien&nbsp; in Richtung Kars. Von dort sind es nochmals 45 km nach Ani, die alte Hauptstadt des armenischen Reiches. Hier ist die Landschaft v\u00f6llig ver\u00e4ndert. Die hohen Berge Armeniens sind weit in die Ferne ger\u00fcckt und endlos weite h\u00fcgelige Graslandschaften pr\u00e4gen das Bild. Dann tauchen die m\u00e4chtigen Stadtmauern dieser Ruinenstadt auf. Hier auf dem windumtosten Felsplateau, hoch \u00fcber dem Grenzfluss zwischen T\u00fcrkei und Armenien stehen weitverstreut mehr oder weniger gut erhaltene Reste dieser alten Stadt. Kathedralen, Moscheen, Kl\u00f6ster und Pal\u00e4ste. Eine trutzige Stadtmauer bewacht das Ganze. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Es war schon sp\u00e4ter Nachmittag als wir ankamen und beim Licht der untergehenden Sonne kamen die vielfarbigen Vulkansteine und die Zahlreichen Reliefs besonders gut zur Geltung. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach Sonnenuntergang haben wir vor den Toren der Stadt unser Camp aufgeschlagen.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die letzte Strecke in der T\u00fcrkei geht wieder durch tolle Landschaft, von Ani nach Dogabeayzit ist auch hier im letzten Winkel des Landes gr\u00f6\u00dftenteils 4 spurig ausgebaut. Der Ararat, der Berg auf dem die Arche Noah angeblich gestrandet ist, hat sich leider in Wolken geh\u00fcllt. <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Ein Highlight gibt\u2019s noch in der \u00f6stlichsten Ecke der T\u00fcrkei: Der Palast Ismal Pascha Saray hoch in die Felsen hinein gebaut ist wirklich sehenswert. Bei der reichen Ornamentik&nbsp; sind wirklich alle Stilrichtungen vertreten.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die T\u00fcrkei ist wirklich ein Reiseland vom Feinsten. Wir finden, dass das Land im Vergleich zu unserer Reise im Jahre 2010&nbsp; nochmals unglaublich viel in die Entwicklung der Infrastruktur investiert hat. Nat\u00fcrlich sind die Unterschiede zwischen dem europ\u00e4ischen Westen und den abgelegenen Teilen Anatoliens noch gro\u00df. Das f\u00fchrt z. B. dazu dass man Esel hochbeladen auf der Standspur einer nagelneuen Autobahn dahin zotteln sieht.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><strong><span style=\"font-size: 12pt;\">I R A N<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">FRI. 18.09.15<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Fr\u00fchmorgens losgefahren, den Ararat doch noch ohne Wolken gesehen und um 10 Uhr waren wir an der Grenze. Drei Stunden und 50 \u20ac (f\u00fcr den Agent\/Helfer) sp\u00e4ter waren alle Papier gestempelt (richtig, so hoffen wir, man kann ja nichts lesen) und wir waren im Zielland. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Auf der Stra\u00dfe Richtung T\u00e4briz sind wir wohl an der allerl\u00e4ngsten Lkw Kolonne vorbei gefahren die wir je gesehen haben. gesch\u00e4tzte 10 km!!! Lkw\u00b4s, die alle am Zoll in Bargazan abgefertigt werden m\u00fcssen. Nach dem Grenzstress, haben wir in Maku ins Hotel Maku Tourismus eingecheckt. Nun sind wir ja Million\u00e4re, f\u00fcr 100 \u20ac gab es 3 300 000 Rials. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">So die Kosten von&nbsp; 1,2 Mio f\u00fcrs Hotel waren ein Klacks.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Durch eine wunderbare Berglandschaft sind wir nach S\u00fcdosten an den Orumiyeh See gefahren. Ein riesiger See ungef\u00e4hr 7x so gro\u00df wie der Bodensee. Der in den letzten Jahren durch Wasser-Misswirtschaft aber zusehend an Fl\u00e4che verliert und total versalzt. Der Salzgehalt liegt&nbsp; bei 40%. Eine ganze Hotelanlage die vor Jahren noch am Wasser lag, steht jetzt etwas verloren in der trockenen Landschaft rum. Aber rundum sind&nbsp; diese grandiosen Felsformationen, und hier haben wir unser Camp aufgeschlagen. Etwas erh\u00f6ht gelegen hatten wir Seeblick. Polizei kam nat\u00fcrlich auch bald (im nagelneuen Landcruiser) vorbei, wollte uns aber nur mal guten Tag sagen. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Zum Sonnenuntergang sind wir nochmals 300 m durch ganz bizarre H\u00f6hlenlandschaft zu einem Aussichtspunkt hochgestiegen und haben die Sicht auf die spiegelglatte Oberfl\u00e4che, in der sich die umliegenden Berge perfekt spiegeln, genossen. <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">SO. 20.09.15<br \/>\n\u00fc<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">ber Orumeyeh sind wir \u00fcber den Damm und die Br\u00fccke nach T\u00e4briz gefahren. Erst auf dem Damm realisiert man, wie weit die Versalzung tats\u00e4chlich schon fortgeschritten ist. Ein nicht mal so alter Kahn der v\u00f6llig auf dem glei\u00dfend wei\u00dfen Salzboden liegt. Irgendwie gespenstisch. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Weiter ging es ins ganz normale Verkehrschaos von T\u00e4bris. Nahkampf ist glaube ich der richtige Ausdruck f\u00fcr eine Verkehrsteilnahme in den St\u00e4dten Irans. Da wird jeder Zentimeter Platz gnadenlos genutzt. Stra\u00dfenmarkierungen sind nur irgendwelche Verzierungen, das gilt auch f\u00fcr Zebrastreifen. <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die blaue Moschee ist beeindruckend, zu denken dass diese Bauwerk 150 Jahre dem Verfall preisgegeben war. Seit 1930 wird behutsam renoviert aber vieles ist noch im originalen Zustand. Der Bazar, einer der gr\u00f6\u00dften im Iran, ist endlos \u2013 und einmal eingetreten hat man M\u00fche wieder rauszufinden. Und es gibt hier alles, aber wirklich alles.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Autobahn von T\u00e4bris Richtung Teheran f\u00fchrt teilweise durch grandiose Berglandschaft. In Soltaniye sind wir \u00fcber die D\u00f6rfer nach Dash Kasan gefahren. Eine Tempelst\u00e4tte&nbsp; in einer offenen Grotte, mit zwei gro\u00dfen Drachenreliefs. Schade nur das die mit Glas verkleidet sind und man durch die Spiegelung nicht viel sieht. Ganz in der N\u00e4he haben wir einen traumhaften Stellplatz mit Aussicht gefunden.<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">DI. 22.09.15<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">In Soltaniye haben wir die Mausoleum Oljeitu, einem konvertierten Mongolenf\u00fcrsten besichtigt. Die riesige, t\u00fcrkisfarbene Kuppel, die weithin in der Ebene sichtbar ist ,soll Brunelleschi zur Kuppel&nbsp; in Florenz inspiriert haben. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Nun ging nach Qazvin und von dort in den Norden ins Elburz Gebirge. Zur Festung Alamut, wir dachten die 80 km machen wir noch vor Mittag. Aber die Stra\u00dfe windet sich endlos bergauf \u2013 bergab. Wenn man glaubt das ist jetzt definitiv der letzte Pass, kommen sicher nochmal vier dazu.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach dieser Kurverei gestern g\u00f6nnten wir uns heute einen Ruhetag am malerischen Stausee Evan See. Sehr malerisch, wenn man mal von dem herumliegenden M\u00fcll absieht. Unsere Toleranzschwelle diesbez\u00fcglich scheint immer noch zu niedrig.&nbsp; <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">DO.&nbsp; 24.09.15<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Heute ist ein&nbsp; hoher Feiertag im Iran. Von den 15 Millionen Menschen im Gro\u00dfraum Teheran sind ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte mit dem Auto unterwegs in die Berge oder ans Kaspische Meer. Es ist unser Osterverkehr nur um Faktor 100 schlimmer. So haben wir uns kurzerhand entschlossen nicht an die K\u00fcste zu fahren. Stattdessen sind wir in Qazvin, westlich&nbsp; von Teheran geblieben. <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Qazvim hat einen riesigen neu renovierten Bazar und einige andere Highlights, steht jedoch f\u00fcr Touristen nicht auf der \u201emust see\u201c Liste. Zu Unrecht wie wir finden. Abends haben wir noch das&nbsp; Mausoleum Hoseyn besichtigt. Auf Grund des Opferfestes bei dem besonders der Millionen M\u00e4rtyrer aus dem Iran\/ Irak Krieges gedacht wird waren sehr viele Gl\u00e4ubige da. Das Geb\u00e4ude und speziell der Innenraum, ein verspiegelter Traum aus 1001 Nacht.&nbsp; Versailles wirkt dagegen wie ein Spiegelzimmer f\u00fcr Arme.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Herzlichkeit mit einem die Leute hier begegnen ist einfach umwerfend. Man kommt sofort ins Gespr\u00e4ch, auch wenn es manchmal nur mit Zeichensprache geht, alle freuen sich dass man ihr Land bereist. Wobei in den St\u00e4dten sehr viele junge Leute ein ausgezeichnetes Englisch sprechen und das nur zu gerne praktizieren.&nbsp; Das obligate Foto muss nat\u00fcrlich auch immer gemacht werden und fast immer werden wir mit irgendwas Essbarem versorgt.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ENGLISH VERSION:<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">The 300 km from Samsun to Trabzon on the coast freeway was just one single rain pour. But when we visited the Haiga Sofia with its famous Frescos we even had sunshine. Trabzon is the biggest city on this coast and its spreading to the east and west.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">From there we crossed the Pontos Mountains up to vast Anatolian Highlands. What a drive. Starts off with terraces of tea plantations, all&nbsp; lush in 1000 shades of green. Then the road winds up to the Ovid pass 2650m. Mind from next year on ward, one doesn\u2019t have to climb the pass anymore. Right now they are just busy building tunnels through the Mount Ovid and then a 4 lane highway is leading to Erzurum.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">High up in the mountains we had a bush camp, as expected, by nightfall the whole family came along to see who is camping on their ground. The hospitality in this country is unbelievable. They brought along a full shopping bag of bread, olives ,cheese and fruits .We were given absolutely no chance whatsoever, giving something in return. The pretty daughter could speak some english so it was quite a funny encounter with lots of laughing and taking photos. <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Erzurum &#8211; this city is the most conservative of Turkey.&nbsp; One can see it on the amount of headscarves women are wearing here. Well Iran is not so far away anymore. The most famous landmark is a beautiful seldchuk&nbsp; tower beautifully adorned. <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Then to the most remote highlight of this country. The ancient city of Ani, capital of the old Armenian kingdom. Situated in the northeastern corner, right on the border to Armenia. Ani &#8211; widespread&nbsp; ruins of cathedrals, mosques and&nbsp; monasteries&nbsp; on a windswept plateau high above a river, guarded by an impressive city wall. Very beautiful and well worth the way up north.ery impressive. <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Last leg in Turkey, the way down south from Ani to Dogabeyazit is&nbsp; as beautiful as the rest of the Anatolian Highlands. In Dodabeyazit is still one highlight, the palace of Ismahl Pascha, beautifully set high up in the mountains. Not to forget&nbsp; Mount Ararat, where Noahs ark was supposingly&nbsp; stranded.&nbsp; <\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><strong><span style=\"font-size: 12pt;\">I R A N<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Passing borders at Bazargan \u2013 well it takes time and lots of patience! But 4hours and 50 Euros (for the so called agent) later, we got all the papers stamped and off we went. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">First stop was Lake Orumeyhe, a lake which is slowly turning into a huge saltpan. Seeing a not so old ship stranded on glaring white saltpan- somehow very eerie.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Next stop was T\u00e4briz, a beautiful city. Being famous for its Blue Mosque and the biggest bazaar in Iran.&nbsp; On the way east towards Teheran the road leads trough beautiful mountains. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Then we turned north into the Elburz Mountain Range, being very impressive with all the 4000 and 5000 m peaks. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Qazvin, a city west of Teheran is actually not on the \u201cmust see\u201d list of Iran, unjustly so.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">It is unbelievable how friendly Iranians are towards travelers. We have never experienced the feeling of being so wholeheartedly welcome. It is also amazing to discover how many of the people do speak very good English.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><span style=\"font-size: 12pt;\">As for me, wearing a headscarf all the time is something one has to get used to. But on the upside, one doesn\u2019t have to worry about \u201cbad hair days\u201d. Though you see a number of women wearing black chadors, you see&nbsp; also lots wearing very fashionable clothes and wearing the headscarf very casual.<\/span><\/p>\n<p class=\"Section1\"><strong><em>Qazvin -Kaspisches Meer \u2013 Dangham \u2013 Dashet Kavir W\u00fcste \u2013 Khoor<\/em><\/strong><\/p>\n<p>(english version see below..)<\/p>\n<p>FRI. 26.09.15<br \/>\n\u00dcber Karaj sind wir auf die gut ausgebaute Chalous&nbsp; Stra\u00dfe nach Norden gefahren. Hauptstrecke f\u00fcr Teherani, die am Wochenende ans Kaspische Meer fahren \u2013 dementsprechend ist auch der Verkehr. So waren wir sehr froh als wir kurz nach dem Kandovan Tunnel auf die Stra\u00dfe Richtung Baladeh&nbsp; abzweigen konnten. Nach dem ersten Pass \u00fcber 2600 m sind wir das Hochtal weitergefahren&nbsp; und fanden ein Buschcamp an einem eiskalten Bergbach. Auf dieser H\u00f6he gab es Temperaturen&nbsp; unter 5\u00b0C, bibber \u2013 v\u00f6llig neue Erfahrung auf dieser Reise.<\/p>\n<p>Nun sind wir im Zentral Elburz Gebirge und umringt von Viertausender und sch\u00f6n angelegten Passstra\u00dfen bis auf H\u00f6hen von 3300 m. Die Stra\u00dfe m\u00e4andert durch&nbsp; dieses malerische Hochtal, an der Nordseite des Damavand entlang. Auf dieser H\u00f6he macht sich auch schon der Herbst bemerkbar, die Pappeln sind teilweise schon wunderbar gef\u00e4rbt. Nach 3 Stunden Ruhe und Bergwelt st\u00f6\u00dft die Stra\u00dfe auf die 2. Haupt-Verkehrsverbindung, ans Kaspische Meer, diese nun \u00f6stlich von Teheran. Der Verkehr ist&nbsp; Nahkampf, die iranischen Autofahrer lehren einem das F\u00fcrchten. Die Anzahl der Verkehrstoten ist vermutlich 20x so hoch wie in Europa.<\/p>\n<p>\u00dcber Amol haben wir das Meer bei Mahmudabad erreicht. Wir sind dann die v\u00f6llig zugebaute K\u00fcste (Ferienanlagen etc., aber wenig Hotels), \u00fcber Babol Sar nach Osten gefahren. Irgendwann gelang es uns auch (nach l\u00e4ngerem Suchen) direkt ans Ufer zu fahren und dort einen Platz f\u00fcr ein Bushcamp zu finden. Diese K\u00fcste \u2013&nbsp; geschenkt, definitiv nicht unser Ding.<\/p>\n<p>SO. 27.09.15<br \/>\nWenn es irgendwie geht vermeiden wir Hauptverkehrswege, ist besser f\u00fcr die Nerven. Die Sinterterrassen von Badab-e Surt im S\u00fcden erreicht man \u00fcber eine Nebenstrecke. Hier wurden wir von Jahan, Zahra und&nbsp; Samira aus Shiraz angesprochen. Bei der gemeinsamen Besichtigung der Terrassen hatten wir viel Spa\u00df. Nat\u00fcrlich ging es nicht ohne Einladung zum Tee und zw\u00e4ngten uns alle in unser VWBus-Wohnzimmer. Die Herzlichkeit mit der man uns entgegenkommt ist einfach umwerfend.<\/p>\n<p>Die Berge im \u00f6stlichen Elburz sind nicht ganz so hoch, aber nicht weniger beeindruckend. Die Strecke nach Damghan, eine Stadt am Rande der W\u00fcste Dashte- Kavir f\u00fchrt durch einsame, bizarr geformte Bergwelten.<\/p>\n<p>Kurz vor Damghan&nbsp; in Chesme Ali fanden wir zuf\u00e4llig eine sch\u00f6ne Bungalow Anlage. Diese wirkte zwar geschlossen, aber bei der Suche nach einem Manager entdeckten wir ein Auto mit steirischem Kennzeichen. Ganz klarer Hinweis, es muss ge\u00f6ffnet sein. So haben wir uns in ein echt iranisches Cottage eingemietet. Kein Bett, kein Tisch, Teppich in der Mitte, ein Stapel Decken und an der Wand entlang Polster. Aber mit&nbsp; K\u00fcche, mit allem Drum und Dran.<\/p>\n<p>Heute war Ruhetag angesagt. Die Steirer sind ein junges Paar die nun seit 3 Monaten im Iran sind und das nicht zum ersten Mal. Da gab es nat\u00fcrlich einige Informationen f\u00fcr uns. Danke, J\u00fcrgen &amp; Petra (www.autonomaden.at). Nachmittags haben wir noch einen Ausflug nach Damghan gemacht. Unser Versuch, eine iranische lokale Sim Karte f\u00fcrs Handy zu bekommen, scheiterte. Ist nur mit einer Art iranischer ID card zu bekommen. Ausl\u00e4ndischer Pass reicht nicht. Leichte Paranoia?<\/p>\n<p>MI. 30.09.15<br \/>\nDie Fahrt nach S\u00fcden durch die Dashte Kavir Desert, f\u00fcr uns eine v\u00f6llig neue W\u00fcstenerfahrung \u2013 eine geteerte(!) Stra\u00dfe f\u00fchrt durch diese Steinw\u00fcste auf ca. 1200m H\u00f6he. In der Halbw\u00fcste hinter&nbsp;den Toren der Stadt&nbsp; gibt es riesige Pistazien Plantagen. Z. Zt. ist gerade Erntezeit. Teilweise f\u00fchrt die Strecke durch Bergland, aber der gr\u00f6\u00dfte Teil ist flach wie ein Pfannkuchen.&nbsp;Sehr viel Himmel von Horizont zu Horizont. Temperaturen jahreszeitbedingt nur noch&nbsp;angenehme knapp 40\u00b0C &nbsp;um die Mittagszeit. .. Die Stra\u00dfe von Jandaq&nbsp; ostw\u00e4rts nach Mesr&nbsp; ist noch wellblechige Gravelroad und f\u00fchrt durch imposante Berge, so haben wir uns auf den 45 km durch die Berge ein bisschen wie in Namibia gef\u00fchlt. Kurz vor Mesr sind wir auf eine Track in die Berge abgebogen und haben&nbsp;abseits und gut gesch\u00fctzt von der Stra\u00dfe ein wunderbares Bushcamp unterm Sternenhimmel gemacht.<\/p>\n<p>DO. 01.10.15<br \/>\nIn Mesr, ein Dorf das nun immens touristisch aufr\u00fcstet, sind wir weiter zur Oase&nbsp; Fahrazad und von da dann an den Rand eines gro\u00dfen D\u00fcnenfeldes gefahren. Nach Khur\/Khor, auf einer schnurgeraden, geteerten Stra\u00dfe (hier werden die Touristen in gro\u00dfen Bussen nach Mesr gebracht) war es dann nur Katzensprung<\/p>\n<p>ENGLISH VERSION<\/p>\n<p>From Karaj, there is a beautiful&nbsp; road through the mountains leading to the Caspian Sea. It is the shortest way for Teheranis to get away to the Sea, therefore very busy. On the highest point we choose a route through a quiet valley high up. This road is winding up and down, over passes up to 3200m. Just in the north of the famous Damavand Mountain. But after peace and quiet, the last stretch to the coast one has to use another main connection from the capital to the sea. Our nerves where frayed when we finally got there. Iranian drivers are just mad. They drive as there would be no tomorrow! It is combat!<\/p>\n<p>The coast did not impress us, densely built up with holiday resorts. Access to the beach is not so easy, as there are lots of gated resorts direct on the beach. Guess it is still a great getaway from hot and dusty Teheran in summer.<\/p>\n<p>On the way up north again through the Elburz mountain range, here the mountains are not quite as high, but just as beautiful.<\/p>\n<p>Where ever you go, people will just talk to you and invite you for tea, or just offer you sweets or fruits! We met nice people from Shiraz, Zahra, Samira and&nbsp; Jahan, when we visited the&nbsp; sintered terraces on our way to the desert Dashet&nbsp; Kavir.&nbsp; We had lots of fun and it is also very interesting to talk seriously with them about their beautiful country.<\/p>\n<p>Near Damghan, we rented a typical Iranian Cottage, no beds, no table, a big beautiful Carpet und cushions along the walls. But a proper kitchen.<\/p>\n<p>From there we went down south trough the Kavir desert. A complete new desert experience for us \u2013 it\u2019s a tarred road all the way. Partly it leads through mountains but the main part is flat as a pancake. Only a small stretch to on our way to the village of Mesr (which is going to become a touristy place, with lots of guesthouses ect.) was good old gravel road and our Kombi managed very well. In this area too, there are fast fields of high sand dunes.<\/p>\n<p><em><strong>Khoor \u2013 Yazd \u2013 Kerman \u2013 Kalouts<\/strong><\/em><\/p>\n<p>(english version see below..)<\/p>\n<p>Karanac&nbsp; ein Dorf vor den Toren Yazd, sehenswert wegen seiner gut erhaltenen Lehmbauweise und ein Wallfahrtsort&nbsp; f\u00fcr die Zoroastrier mit in der W\u00fcste sind zwei Highlights in der Umgebung von Yazd. Yazd: die Stadt geh\u00f6rt sicher zu den sch\u00f6nsten im Iran. Nach drei Tagen W\u00fcstenstadt hatten wir wieder das Bed\u00fcrfnis nach etwas frischer Luft. Gem\u00e4\u00df unserem Motto&nbsp; Hauptstra\u00dfen m\u00f6glichst zu vermeiden sind wir \u00fcber Bafq, eine einsame, malerische Strecke (teilweise Schotterpiste) durch die W\u00fcste nach Kerman gefahren.<\/p>\n<p>Da wir fr\u00fch dran waren sind wir gleich weiter nach Nordwesten in die W\u00fcste Lut&nbsp; gefahren. \u00dcber Shahdad f\u00fchrt die Stra\u00dfe erst \u00fcber einen 2600m hohen&nbsp; Pass und dann geht es hinunter in die W\u00fcste die hier auf ca. 400m liegt. Mit jedem Meter H\u00f6henverlust&nbsp; steigt die Temperatur an.&nbsp; Die Kalouts, die ber\u00fchmten Felsformationen sind es allemal wert bei Temperaturen um die 43\u00b0 im hei\u00dfen Sand rumzuklettern. Einfach grandios!!!<\/p>\n<p>Do. 08.10.15<br \/>\nDie Vorstellung zwischen all diesen bizarren Gebilden zu schlafen, war schon sehr verf\u00fchrerisch, aber bei Sonnenuntergang war die Temp. Immer noch 40\u00b0C und kein Windhauch. Zum zweiten ist die&nbsp; afghanische&nbsp; Grenze&nbsp; nur noch 300km weit weg und die Gegend die Hauptroute f\u00fcr die Drogenschmuggler. Also ging es wieder zur\u00fcck \u00fcber die Berge ins angenehm k\u00fchle (auf 1800m Seeh\u00f6he) und&nbsp; sichere Kerman.<\/p>\n<p><strong><em>Kerman-Shiraz-Isfahan<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p>FRI. 09.10.15<br \/>\nMorgens noch den wirklich sehenswerten Bazar in Kerman angeschaut und uns dann mit Routenvorschl\u00e4gen des sehr freundlichen Hotel Akvahan -Wirtes durch die&nbsp; Berge Richtung Shiraz aufgemacht. Bis Rafsanjan langweiliges flaches Land. In den w\u00fcstenhaften Bergen auf eine kleine Nebenstra\u00dfe abgebogen und einen wunderbaren Bushcamp- Schlafplatz unter dem einzigen schattenspendenden Baum im Umkreis von 20 km gefunden.<\/p>\n<p>Mit einem Abstecher nach Meymand, ein altes H\u00f6hlendorf, das jetzt etwas touristisch aufr\u00fcstet. Wunderbar an einen imposanten Bergr\u00fccken geschmiegt, alles sehr archaisch, n\u00e4herten wir&nbsp; uns einem touristischen Highlight dieses Trips.<\/p>\n<p>Pasargad mit dem&nbsp; monumentale Grab von Kyros. Damit verbundene weitere Ausgrabungen sind ziemlich weit im Umkreis verstreut, aber f\u00fcr die 150000 IR&nbsp; gibt es auch noch einen Shuttelservice zu den einzelnen Stationen. Weiter nach S\u00fcden f\u00e4hrt man an den Felsengr\u00e4ber von&nbsp; Naqsh-e-Rostam vorbei. Diese Anlage ist gro\u00dfartig, gewisse Parallelen mit Petra sind nicht von der Hand zu weisen. Nach Ende der Besichtigungen waren wir von der prallen Sonne weichgekocht und sind&nbsp; in die gr\u00fcne Baum-Oase des Tourist Inn Hotels auf der Zufahrt nach Persepolis gefl\u00fcchtet.<\/p>\n<p>MO. 12.10.15<br \/>\nPersepolis:&nbsp; morgens um 8 h waren wir schon am Eingang zum arch\u00e4ologischen Highlight unserer Reise schlechthin. Beeindruckend ist&nbsp; die ganze Anlage, aber bewundernswert vor allem&nbsp; wie detailliert diese Steine gearbeitet sind. Da noch fast keine Touristen unterwegs waren, konnten wir alles in Ruhe und aus n\u00e4chster N\u00e4he betrachten. Als wir nach 4 Stunden unseren Rundgang beendet hatten, dr\u00e4ngten sich zahllose gro\u00dfe Reisegruppen vor den interessantesten Details und im babylonischen Sprachgewirr&nbsp; versuchten die einzelnen Reisef\u00fchrer die anderen F\u00fchrer zu \u00fcbert\u00f6nen. Dann ging es die 45km nach Shiraz, wo wir auf dem Weg zur Stadtmitte im \u201cShiraz Touristkomplex\u201c (eine wundersch\u00f6ne Anlage mit riesigem Garten)&nbsp; unterkamen.<\/p>\n<p>Abends kamen noch Zahara und Janhan mit Freunden in unserem Hotel vorbei. Da der Geburtstag von Hafiz war gab es Lesungen beim&nbsp; Hafiz Denkmal. Leider waren wir erst um 22 h da und die Polizei versuchte die Massen von vorwiegend jungen Leuten rigoros zur\u00fcck zu dr\u00e4ngen. Hafiz ist nicht nur ein hochverehrter Poet- er ist aufgrund seiner Werke auch eine Art, Protest gegen\u00fcber dem Regime auszudr\u00fccken. Anschlie\u00dfend beschlossen wir den Abend in einem \u201eCoffee Shop\u201c wo es dann nach l\u00e4ngeren Verhandlungen auch Cocktails mit Alkohol gab.<\/p>\n<p>MO.13.10.15 \u2013 MI. 14.10.15<br \/>\nWunderbare Tage mit unserer neuen Shiraz-Freunden Zahra und Jahan in der angeblich liberalsten&nbsp; Stadt im Land. Eine Stadt mit Moscheen, riesigen persischen G\u00e4rten und vielen Museen. Auch unsere Visa konnten wir hier auf der auf der Pass-Stelle nochmals verl\u00e4ngern. Da wir fr\u00fch dort waren und alle Unterlagen dabei hatten, bekamen wir unsere P\u00e4sse mit der Verl\u00e4ngerung eingestempelt sogar noch am selben Vormittag zur\u00fcck. Jede Menge Papierkram, aber alles korrekt und freundlich. Um all die zahllosen Fotokopien und Antr\u00e4ge und Passbilder irgendwie nicht zu verlieren, MUSS man auch noch einen Schnellhefter kaufen \u2013 ohne den gibt es keinen Stempel.<\/p>\n<p>Abends gab es noch eine gro\u00dfe Dinnerparty bei Zahan und Zahra. Eine Menge interessanter Leute. Die meisten sprechen hervorragend English und so gab es nat\u00fcrlich hochinteressante Diskussionen. Nicht zu reden vom&nbsp; hervorragenden Essen, das die Beiden zubereitet haben. Nicht nur dass alles k\u00f6stlich schmeckte, nein es war auch noch ein Fest f\u00fcr die Augen.&nbsp; Die Gastfreundschaft ist einfach umwerfend und wir hoffen dass sie&nbsp; irgendwann nach Europa reisen und wir uns revanchieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>DO.15.10.15<br \/>\nBishapur im S\u00fcden von Shiraz ist nach Persepolis, Rostam und Pasargad nat\u00fcrlich etwas&nbsp; weniger beeindruckend, aber die Fahrt dahin durch die tiefe Schlucht von Abol Hayat ist einzigartig. Dann ging es auf Nebenstra\u00dfen hinein in das Zagros Gebirge, wo wir dann zwischen all den Schluchten einen wunderbaren einsamen Schlafplatz fanden.<\/p>\n<p>FRI. 16.10.15<br \/>\nDie Stra\u00dfe windet sich passauf, passab durch diese immer wieder neuen Bergketten. Im Skiort Pooladkaf haben sie tats\u00e4chlich f\u00fcr uns beide die Bahn angeworfen und so sind wir in einer 4er Eiergondel auf 3300m hinauf geschwebt. Wunderbare Aussicht von den 10 min. Fussweg entfernten Gipfeln. Der Liftmann, der uns wieder hinunter bringen sollte \u2013 wir waren nat\u00fcrlich weit und breit die einugen G\u00e4ste \u2013&nbsp; hatte&nbsp; uns aber schon verzweifelt gesucht. Er konnte sich nicht vorstellen dass wir auch noch auf diesen Gipfel gehen wollten. Wieder im Tal gab es sogar eine Lift-Gastst\u00e4tte&nbsp; \u2013 nein keine Germkn\u00f6del oder Gulaschsuppe, aber leckere persische Kost.<\/p>\n<p>Die Mangoon Wasserf\u00e4lle lagen am Weg, und so beschlossen wir sie auch noch zu besichtigen.&nbsp; Wie \u00fcberrascht waren wir eine riesige Schlucht vorzufinden, und eine Felswand \u00fcber die ein Wasservorhang f\u00e4llt. An einem Freitag (=iranischer Sonntag) waren nat\u00fcrlich hunderte Einheimische zum picknicken da. Da waren nat\u00fcrlich zwei Touristen aus Autriche die Attraktion. Wir sind inzwischen auf gesch\u00e4tzten 100 iranischen Handys in Gruppenfotos festgehalten. Picknicken und Touristen dazu einzuladen und sich dann zu fotografieren scheint eine der&nbsp; Lieblingsbesch\u00e4ftigungen zu sein. Am fr\u00fchen Abend \u2013 gerade hatten wir einen passenden Platz f\u00fcrs Bushcamp gefunden \u2013 kamen ein Vater mit Sohn, die gerade mit ihrem&nbsp; 4\u00d74 zu einer romantischen Quelle fuhren, vorbei und wir wurden nat\u00fcrlich sofort vereinnahmt. Zuerst mussten wir mit&nbsp; im Toyota mit zur etwas abgelegen in den Bergen liegende Quelle fahren. Dort wurden erstmal die kleinen Mini\u00e4pfel von den B\u00e4umen gesch\u00fcttelt&nbsp; und eingesammelt. Danach war kein Entkommen mehr. Nach mehrmaligem zwecklosem Ablehnen unsererseits, MUSSTEN&nbsp; wir einfach ins gro\u00dfe Wochenendhaus mitkommen.&nbsp; Dort hatte seine Frau schon ein k\u00f6stliches Abendessen vorbereitet. Die ganze Familie sind&nbsp; gl\u00e4ubige Moslems. Es war ein sehr interessanter und diskussionsreicher Abend. Haben wir doch rausgefunden, dass auch gl\u00e4ubige Moslems gar nicht unbedingte&nbsp; Anh\u00e4nger des Gottesstaates sind und sehr f\u00fcr Trennung von Religion und Regierung eintreten\u2026<\/p>\n<p>SA. 17.10.15<br \/>\nNach einem \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck konnten wir uns&nbsp; nur mit dem Hinweis auf unser bald auslaufendes Visum loseisen, andernfalls h\u00e4tten wir sicher noch 2 Tage bleiben k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich ging es auch nicht ohne Wegzehrung:&nbsp; eine gro\u00dfe Kiste mit k\u00f6stlichen \u00c4pfel aus eigenem Garten und eine Flasche Rosenwasser, unter dem ging es&nbsp; nicht. Nicht genug, lie\u00df&nbsp; sich unser Gastgeber&nbsp; unter keinen Umst\u00e4nden davon abbringen, uns auch noch in seinem Auto nach Yasuj (25km entfernt) zu begleiten, um uns dort genau zu erkl\u00e4ren welche Stra\u00dfe wir auf dem Weg nach Isfahan nehmen m\u00fcssen. Das ist persische Gastfreundschaft \u2013 einfach umwerfend.<\/p>\n<p>Entlang des \u00fcber 4000m hohen Dena Gebirgszug sind wir schon fr\u00fch auf einen auf 2300 m hoch liegenden Aussichtsberg&nbsp; und haben einen Ruhe-, Lese- und Apfelesstag eingelegt.<\/p>\n<p>Weiter durchs Zagros Gebirge in die sch\u00f6nste Stadt im Iran: Isfahan. Allein der gigantisch gro\u00dfe Meydan, ca.&nbsp; 530m x 160m,ist nicht nur einer der gr\u00f6\u00dften, sondern sicher auch einer der sch\u00f6nsten Pl\u00e4tze dieser Welt. All die zahllosen Moscheen mit ihren wunderbaren Kuppeln und all die Pal\u00e4ste, die ber\u00fchmten Br\u00fccken, der Bazar, die wunderbaren Br\u00fccken und G\u00e4rten \u2013 man k\u00f6nnte Wochen hier verbringen und man h\u00e4tte immer noch nicht alles gesehen.<\/p>\n<p>ENGLISH VERSION<\/p>\n<p>After we visited&nbsp; the famous Bazaar of Kerman, we went through the mountains to Shiraz. On the way we visited Meymand, an old villages where the house are build into caves. Very archaic. Then we reached one of the highlights of ancient Persian history.<\/p>\n<p>First Pasargad, with the famous tomb of Kyros, then on to the rock graves of Naqsh-e Rostam&nbsp; and next morning Persepolis. All these sites are so awesome, one cannot describe it- just let the pictures tell the story.<\/p>\n<p>In Shiraz we met up with Zahara and Jahan. A very nice young couple we met way up north at the sinter-terrasses weeks ago. We spent wonderful days with them in their beautiful city. They invited us to their home, gave a lovely dinner party with lots of their friends. It was very interesting to meet so many young iranian people, having interesting discussions. Zahra &amp; Jahan, many thanks for your hospitality!!&nbsp;&nbsp; We do hope one day we will be able to return it. After a remarkably paper-intensive and difficult, but nevertheless speedily and friendly extension of the of the validity of our visas we left Shiraz for Bishapur, another archeological site, that led us then into the impressive Zagros Mountain Range. We visited a Ski resort, went up 3300m with the cable car, which they specially started for us two. On the way we went to the Mangonn Waterfall, another \u201cmust see.<\/p>\n<p>Here again we experienced the overwhelming&nbsp; hospitality of Iranian people. A friendly Doctor and his family kind of hijacked us; we just had to stay with them in their lovely weekend villa. Thanks very much!<\/p>\n<p>Now we are in the most beautiful city of Iran: Isfahan. Where to start to describe it? Mosques, Palaces, the famous bridges and and and\u2026 we just let pictures speak for themselfs \u2026&nbsp; A favorite pastime of Iraniens is making a picknick and inviting visitors to join them. Another favorite is taking photos together with tourists. By now we must be on 100 group photos taken by cellphones. Up country people just ask you if you mind being photographed together with them\u2026<\/p>\n<p><em><strong>Isfahan \u2013 Kashan \u2013 Qom \u2013 Hamadan \u2013 Bijar \u2013 Tabriz \u2013 Macu \u2026<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Isfahan:&nbsp; Im Vergleich zu den anderen St\u00e4dten schon sehr touristisch und in ein paar Jahren k\u00f6nnte es hier sein wie in Marrakesch. In Isfahan sind \u2013 im Gegensatz zu Shiraz \u2013 zunehmend viele Frauen in schwarzen Tschadors zu sehen, und viele M\u00e4nner in schwarzen Hemden. Das hat aber auch mit dem kommenden hohen schiitischen Feiertag zu tun, der vor der T\u00fcr steht. Auch sind \u00fcberall schwarzgr\u00fcne Zelte aufgebaut nicht un\u00e4hnlich unseren Gl\u00fchweinst\u00e4nden im Advent. Gibt aber nur Tee. Im Bazar werden Trommeln in allen Gr\u00f6\u00dfen geschlagen, schwarzgoldene Schriftb\u00e4nder mit frommen Koranspr\u00fcchen sowie schwarze und gr\u00fcnen Fahnen in Mengen angeboten. Ja auch die Moscheen und Minarette bekommen einen Trauerflor. Das Land r\u00fcstet sich f\u00fcr die beiden h\u00f6chsten religi\u00f6sen Feiertage der Schiiten \u201cAshura\u201c. Im Jahre 680 wurde der 3. Iman Hoseyn ermordet. Die Gl\u00e4ubigen gedenken dieses Ereignisses mit gro\u00dfen Trauerprozessionen.<\/p>\n<p>MI. 21.10.15<br \/>\nAuf Nebenstrecken sind wir nach Kashan gefahren. Die Abzweigung zur Nebenstrecke nach Abyaneh haben wir leider nicht gefunden. In der Gegend sind auch die umstrittenen Uranaufbereitungsanlagen, vielleicht werden deshalb die Nebenstrecken nicht ausgeschildert.<\/p>\n<p>Kashan:&nbsp; Das Hotel Eshan, ein traditionelles Hotel liegt nat\u00fcrlich im Gassengewirr der Altstadt. Peter hat den Bus in Millimeterarbeit bravour\u00f6s durch engste Gassen mit eingeklappten R\u00fcckspiegeln vors Hotel man\u00f6vriert. Die zum Hotel umfunktionierten luxur\u00f6sen Villen der Kaufleute aus dem 18. Jhd. sind ein Besuch wert. Ornamentik wohin das Auge blickt \u2013 darf\u00b4s a bisserl mehr sein ? Man merkt \u201eAshura\u201c r\u00fcckt n\u00e4her. Hier in Kashan tragen nun fast alle Frauen schwarze Tschadors und auch hier sind schwarzbehemdete M\u00e4nner in der \u00dcberzahl. Trauerprozessionen mit riesigen Trommeln, Trauerch\u00f6re verst\u00e4rkt durch gigantische Lautsprecheranlagen ziehen durch die Stra\u00dfen. Erinnert irgendwie an katholische Bittprozessionen, Fronleichnam oder an das Spektakel, das man in Sevilla am Karfreitag auff\u00fchrt, Gei\u00dfelungen und so. Fr\u00fcher soll es hier auch Gei\u00dfelungen mit Schwerter gegeben haben, sind inzwischen verboten \u2013 nun schlagen sich die M\u00e4nner voller Inbrunst im Takt der Trommeln an die Brust. Schon das sehr eindr\u00fccklich. Nicht zu Unrecht werden den Schiiten wegen ihrer Zeremonien, ihren Engeln, prunkvollen Schreinen und Heiligen von allen Muslims am meisten Verwandschaft mit den Katholiken nachgesagt \u2026<\/p>\n<p>Heute war der erste Regentag im Iran. Auch hier kommt der Herbst! So w\u00e4hlten wir eine eher reizlose aber sichere Strecke \u00fcber die \u201eAutobahn\u201c von Kashan nach Qom. Die (mit \u00fcber 20 Islam-Universit\u00e4ten) als sehr religi\u00f6s gesehene Stadt haben wir links liegen gelassen. Ein bisserl \u201eMoscheem\u00fcdigkeit\u201c zeichnet sich langsam ab. Weiter \u00fcber Saveh kamen wir bei str\u00f6mendem Regen in Hamadan an. Im Hotel Arian (ein Ausbund an Geschmacklosigkeit) bezahlten wir den bisher h\u00f6chsten Preis f\u00fcr ein Zimmer: 1 980 000 IR (1,98 Millionen!) entsprechend etwa 50\u20ac! Gegen Abend haben wir noch einen Rundgang durch die Stadt gemacht und das Grabmal des Universal Gelehrten und Mediziners Sina (der Medicus!) besucht. Typisch iranisch: man fragt nach einer Restaurantadresse, der Mann steigt aus dem Auto und f\u00fchrt uns zu Fu\u00df dahin. Danke!<\/p>\n<p>FRI. 23.10.15<br \/>\nEin strahlender Herbsttag, die vielen Pappeln auf den Feldern leuchten in goldenstem Gelb, genau richtig um \u00fcber Bijar und Divandarreh nach Tekab und von da weiter nach Takht\u2013e Soleyman zu fahren. Nach der Ankunft am sp\u00e4ten Nachmittag sind wir in der N\u00e4he in den laut Reisef\u00fchrer \u201eneuen und modernen Campingplatz\u201c abgebogen. Mit 15\u20ac v\u00f6llig \u00fcberteuert \u2013 eine in der Tat relativ neue Anlage mit den typisch iranischen Picknick H\u00e4uschen. Die wurden offensichtlich noch nicht lange her mit viel Elan geplant und angefangen. Bevor richtiger Fertigstellung aber schon wieder vollkommen vernachl\u00e4ssigt und heruntergekommen.<\/p>\n<p>SA.&nbsp; 24.10.15<br \/>\nTakht-e on Soleyman ist eines der gro\u00dfen arch\u00e4ologischen Highlights dieses Landes. Auf einem Kalkplateau liegt diese Anlage aus der sassanidischen Zeit. Ein artesischer Quellsee mit immer konstanten 21\u00b0C und mit 120m(!) Tiefe bildet das Zentrum dieser imposanten Anlage. Ganz in der N\u00e4he befindet sich ein ca. 100m hoher vulkanischer Bergkegel, auf dem sich Sinterablagerungen gebildet haben. In ihm befindet sich ein 80m tiefer Krater \u2013 aus dem schwefelhaltige Luft aufsteigt. War sicher auch ein Heiligtum.<\/p>\n<p>MO.&nbsp; 26.11.15<br \/>\nNun schlie\u00dft sich der Kreis langsam und die Iranreise neigt sich dem Ende zu. Auf der Fahrt nach Tabriz, bei nochmals wundersch\u00f6nem klaren Herbstwetter haben wir nochmals ein Buschcamp eingelegt, das mit etwa 2\u00b0C Nachttemperatur aber schon etwas frisch wurde\u2026<\/p>\n<p>In den 6 Wochen hatten wir einen einzigen Regentag. Aber nun h\u00e4ngen dunkle Wolken \u00fcber Tabriz und ein Herbststurm wirbelt auch die ersten Bl\u00e4tter von den B\u00e4umen, als wir die Stadt Richtung Maku verlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Wettergott wollte ganz eindeutig uns den Abschied von diesem fantastischen Reiseland erleichtern. Daher f\u00e4llt uns auch die Entscheidung, den Heimweg nicht \u00fcber Armenien, Georgien und Schiffspassage \u00fcbers Schwarze Meer angesichts dieser Gro\u00dfwetterlage leicht. Bei Temperaturen um die 5\u00b0C und Regen noch armenische und georgische Kl\u00f6ster zu besichtigen ist nicht mehr unser Ding.<\/p>\n<p>DI. 27.10.15<br \/>\nMacu: letzte Station vor der Grenze. Morgen geht es \u00fcber Bazarghan zur\u00fcck in die T\u00fcrkei\u2026<\/p>\n<p>Wir sind \u00fcbervoll mit Eindr\u00fccken die wir erst mal verarbeiten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sechs Wochen Iran \u2013 sicher eines der faszinierendsten L\u00e4nder die wir je bereist haben. Auf keiner unserer Reisen haben wir soviele herzliche, interessierte und vor allen Dingen gastfreundliche Menschen getroffen wie im Iran. Das war eine wunderbare Erfahrung. Ein Land mit so vielen Gesichtern, ein Land mit Millionenst\u00e4dten und einer Infrastruktur die es \u00fcberall so auch in der westlichen Welt gibt. Aber auch ein Land mit verfallenden Lehmd\u00f6rfern hoch in den Bergen und wo Bauern ihre Ernte noch mit Esel oder auf dem eigenen R\u00fccken transportieren.<\/p>\n<p>Ein Land mit einer jahrtausendealten Kultur und ein Land mit den vielf\u00e4ltigsten und beeindruckendsten Landschaften, die man sich nur denken kann. Ein Land mit sympathischen Lebensgewohnheiten, einem \u2013 unter bestimmten Bev\u00f6lkerungsschichten zumindest \u2013 Hang zu persisch \u00fcberladenem, an Schahzeiten erinnernden Dekor, aber \u2013 auch in guten Restaurants \u2013 immer ehrlichen Essensangebot \u2013 schlicht serviert, aber gut und mit immer mit k\u00f6stlichem Reis, gesund und verzierungslos. Ein Fisch ist ein Fisch ist ein Fisch\u2026<\/p>\n<p>Eine Gesellschaft die aber eigentlich ein Doppeleben f\u00fchrt, ein \u00f6ffentliches und ein privates. Ein Land in dem es eine islamische Kleiderordnung f\u00fcr Frauen gibt, ein Gro\u00dfteil der Frauen \u2013 nat\u00fcrlich speziell in den St\u00e4dten \u2013 trotzdem sehr modisch und gerade noch den gehassten Vorschriften entsprechend \u2013 gekleidet sind. \u00dcbrigens auf Reisen war der Hejab-Fummel auf dem Kopf sehr praktisch \u2013 keine Frisursorgen \u2013 Kopftuch drauf und basta.<\/p>\n<p>Ein Land voller Widerspr\u00fcche, wo ein paar nicht gew\u00e4hlte Regierungs-Theokraten das Sagen haben und wo ein gro\u00dfer Teil der gebildeten Iranern (nur mit diesen konnten wir uns austauschen) denken, dass man mit dem Ausgang der Revolution betrogen wurde und dringend die Trennung von Religion und Regierung herbeif\u00fchren sollte. Wobei erstaunlicherweise diese Aussagen auch aus gehobener, eher muslimisch religi\u00f6ser Bev\u00f6lkerungsschicht zu h\u00f6ren waren!<\/p>\n<p>Wenn das Land weiterhin so stabil bleibt werden Touristen in Scharen kommen. Schon jetzt sind in den touristischen Hochburgen zahllose Reisegruppen unterwegs.<\/p>\n<p>Individual Touristen gibt es (noch) recht wenige. Reisende die mit eigenem Auto unterwegs sind wie wir gibt es so gut wie keine. Ein einziges Mal haben wir zwei Steirer mit ihrem Auto getroffen. Entsprechend gro\u00df f\u00e4llt man auf und die Iraner freuen sich sichtlich, dass ihr Land nach den traurigen Jahren unter Ahmadinejad wieder mehr Kontakt zur Au\u00dfenwelt bekommt. (A. wird zudem mehr oder weniger offen als zu seiner Regierungszeiten schon geistig verwirrt beurteilt\u2026)<\/p>\n<p>Wechselkurs aktuell: 1\u20ac = knapp 40 000 Rials entspricht 4000 Toman\u2026<\/p>\n<p>Dieselpreis: zwischen 0,10\u20ac und 0,20\u20ac, je nachdem ob man Touristenpreis zahlt oder ein netter LKW Fahrer seine Karte zu Verf\u00fcgung stellt. Man kommt als Tourist gut ohne die nur mit unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfem Aufwand zu bekommende eigene Bezugskarte zurecht, muss h\u00f6chstens mal damit rechnen, dass an der einen oder anderen Tankstelle es mal nicht funktioniert, immer mit halber Tankf\u00fcllung auf die Dieselsuche gehen hat sich daher gut bew\u00e4hrt. Die gro\u00dfe Reichweite unseres T4-Bus mit etwa 1200 km pro Tankf\u00fcllung hat nat\u00fcrlich sehr geholfen\u2026<\/p>\n<p>ENGLISH VERSION:<\/p>\n<p>Isfahan: all of a sudden one sees lots of women in black chadors and men wearing black shirts. The Shiites are preparing for the most important religious holiday. They are mourning the assassination of Hossein one of their religious leader, some 500years back. It is called Ashura. You see black flags all over the place and the mosques are also decorated with black cloth. At the Bazaar they are selling black and gold flags and drums of all sizes. There are big processions where they are chanting mourning songs and beating themselves in tune with the drums. Quite impressive \u2013 sort of the same thing one can see in Spain on Good Friday. From Kashan, another interesting city, there they make the famous rosewater, which is used a lot in Iranian pastry.<\/p>\n<p>The last archeological highlight was Thakt-e Soleyman, a big complex situated on a plateau, high up in the mountains. It was a holy place of the Sassanid\u2019s.<\/p>\n<p>We completed our circle as we drove back towards Tabris in the north west. Dark clouds and rain are telling us, here too autumn is on its way. So that made it easier for us to leave this fantastic country. Seeing that the weather is turning, we decided against travelling further up north via Armenia and Georgia und going by ferryboat across the Black Sea into Romania. We will cross Turkey again and hope still for some warm days maybe in Greece\u2026<\/p>\n<p>Six weeks Iran \u2013 certainly one of the most fascinating country we have ever been to. First of all it\u2019s the people \u2013 never, ever before in all our travels have we encountered such friendly, outgoing and hospitable people. That was such a wonderful experience. Then of course the cultural highlights \u2013 one only can marvel about it! And last but not least, the nature. The deserts and these impressive mountain ranges. Everything just awesome!<\/p>\n<p>Iran a country where people do lead a double life: one is the official one and the other is private. A country where you see big modern cities with the entire infrastructure you find exactly so in the western world, and yet high up in the mountains you might see farmers to carry their meager harvest on donkeys or even on their own back. A county full of contradictions, where the Mullahs have the saying and where part of the educated Iranians (only with these people we could discuss the situation in the country) think that it should be changed. But how???<\/p>\n<p>If the country is staying as stable as today, it will become a big tourist destination. Already now, you see lots of organized tours at the big tourist places. Individual travelers are a few and people like us, with their own car almost none. We only met one other couple from Austria. Not to forget, the diesel price is a dream: 1 liter 0,20\u20ac tourist price or 0,10\u20ac if a nice truck driver fills you up on his card.<\/p>\n<p>So do come and see for yourself \u2026<\/p>\n<p><strong><em>Iran \u2013 T\u00fcrkei \u2013 Griechenland \u2013 Heimat \u2013 Ende der Reise \ud83d\ude41<br \/>\n<\/em><\/strong><br \/>\nMO. 28.10.15<br \/>\nBazargan \u2013 Ausreise: Grenz\u00fcbertritt zum Zweiten! Eigenartigerweise war diesmal fast nichts los an der Grenze \u2013 auf der iranischen Seite ging es ziemlich flott, unvermeidlich, ein selbsternannter Helfer\/Agent&nbsp; schleuste&nbsp; uns f\u00fcr 30 \u20ac durch alle Stationen. Wobei sich zus\u00e4tzlich noch ein richtiges Ekel aufgedr\u00e4ngt hat der nochmals schlappe&nbsp; Euro 50.-&nbsp; wollte f\u00fcr irgendein Dokument im Zusammenhang mit dem Dieselauto\u2026&nbsp; Ein guter Versuch, da die Iraner tats\u00e4chlich manchmal eine Kompensation f\u00fcr den ja wirklich unglaublich billigen Diesel (mit 10 cts\/ltr) verlangen sollen. Nur der Typ selber war ein Fake und laut seiner Aussage m\u00fcssten wir der Iranischen Bank noch 200\u20ac zahlen. Aber er w\u00fcrde es f\u00fcr 50\u20ac fixen. Da haben ihn einfach mal ignoriert und sind in die T\u00fcrkei ausgereist. So haben wir uns gefreut dass alles im Iran so schnell und reibungslos ging \u2013 dann kamen wir zum t\u00fcrkischen&nbsp; Zoll:&nbsp;&nbsp; der bl\u00e4tterte in unserem ziemlich vollgestempelten Pass und fand&nbsp; dass unser Bus unbedingt ger\u00f6ntgt werden muss!&nbsp; Alles sehr korrekt und freundlich, aber&nbsp; hat halt nochmals eine gute Stunde gedauert. Kein Wunder ist die LKW Schlange aus dem Iran kommend&nbsp; 10km lang, jeder&nbsp; LKW muss diese Prozedur mitmachen.<\/p>\n<p>Aber dann ging es flott durchs anatolische Hochland nach Erzurum. Nach 6 Wochen Sommer kamen uns Temperaturen um die 7\u00b0C&nbsp; bitterkalt vor. Der Wetterbericht verspricht uns in der ganzen T\u00fcrkei strahlend warmes Wetter im Westen und S\u00fcden. Aber irgendwie werden die Wolken nicht weniger und auch die Temperaturen lassen sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig\u2026 \u00dcber Kayseri sind wir nach Kappadokien&nbsp; gefahren. Nebelig und sehr kalt war es, als wir auf dem uns schon bekannte Camping Kajak ankamen. Aber auch am n\u00e4chsten Tag hat sich die Wettervorhersage nicht bewahrheitet . In Konya haben wir dann endg\u00fcltig in Richtung Westen und Heimat abgedreht und sind wieder \u00fcber die Dardanellen nach Griechenland gefahren.<\/p>\n<p>MO.02.11.15<br \/>\nIm Nu waren wir an der Grenze und die Grenzformalit\u00e4ten waren ratzfatz erledigt.<\/p>\n<p>Europa hatte uns wieder. Im sch\u00f6nen st\u00e4dtischen Campingplatz in Alexadroupolis&nbsp; haben wir das endlich eingetroffene Sch\u00f6nwetter genossen. Abends gab es auch nach 6 Wochen Abstinenz einen ordentlichen Sundowner. Das Wetter bessert sich auf traumhaft und so beschlossen wir noch die vielleicht letzten Sp\u00e4tsommertage&nbsp; auf dem \u00f6stlichsten der Chalkidiki Finger zu genie\u00dfen. Wir fuhren&nbsp; nach S\u00fcden bis an die Grenze der M\u00f6nchsrepublik Agio Oros. Allerdings war es dort nicht so einsam wie wir uns das vorgestellt haben. Ouranopoli scheint nur aus Souvenirl\u00e4den und Parkpl\u00e4tzen zu bestehen. Von hier starten die m\u00e4nnlichen(!)&nbsp; Pilger ihre Wallfahrt zum Berg Athos. (Frauen d\u00fcrfen da gar nicht hin(!)&nbsp; \u2013&nbsp; im&nbsp; Vergleich damit&nbsp; sind die Mullahs ja richtig tolerant.<\/p>\n<p>Auch dieser Finger ist landschaftlich wundersch\u00f6n, speziell mit dem eindr\u00fccklichen Berg Athos an der \u00e4u\u00dfersten Spitze der Halbinsel. Ein klarer wolkenloser Herbsthimmel und das azurblaue Mittelmeer \u2013 und Tramschlafpl\u00e4tze an einsamen Str\u00e4nden, Ferientage wie aus dem Bilderbuch.<\/p>\n<p>DO.05.11.15<br \/>\n\u00dcber Thessaloniki&nbsp; fuhren wir die wunderbare und nach wie vor wenig genutzte Autobahn nach Igoumeniza.&nbsp; Als wir&nbsp; ein F\u00e4hre- Ticket nach Triest oder Venedig buchen wollten, wurden wir informiert dass die F\u00e4hren seit vier Tagen streiken und erst ab 12:30 am morgigen Tag wieder fahren. How ist that for timing? Nach einer 24 st\u00fcndigen \u00dcberfahrt mit der ANEK-Linie auf der spiegelglatten Adria Ankunft in Venedig. Noch ein Zwischenstop in Meran und am n\u00e4chsten herrlichen Herbstwettertag \u00dcber den Reschen- und Arlbergpass. Ankunft zu Hause.<\/p>\n<p>ENGLISH VERSION:<\/p>\n<p>Bazargan Bordercrossing second time round\u2026 It was not busy at all, compared to entering Iran 6 weeks ago. Of course there was the unavoidable fixer \/ agent&nbsp; and for 30 \u20ac he got us trough all the stations in no time. There was still another greedy chap who wanted 50\u20ac for fixing our dieselpapers?,&nbsp; well we just ignored him and left Iran for Turkey. Great&nbsp; we thought \u2013 entering Turkey&nbsp; \u2013 just a piece of cake. Little did we know- seeing our passports which are by now, after&nbsp; 5 years of traveling full of exotic stamps&nbsp; \u2013 they decided to have our car x-rayed\u2026. No wonder the truck queue is 10km long \u2013 apparently they have to x-ray every single bigger vehicle.<\/p>\n<p>But then we got quickly trough the Anatolian Highlands to Erzerum.&nbsp; After 6 weeks of sunshine, 7\u00b0C seemed like real winter to us. The weather forecast promised us warm &amp; sunny weather in the west and south.&nbsp; But in Kappadokia it was still cold and foggy so we called it a day in Turkey&nbsp; and went on to Greece. Finally the nice weather caught up with us and we spent some lovely days on the most eastern finger of Chalkidiki peninsula.&nbsp; Cloudless skies and the&nbsp; blue Mediterranean, bush camps on dream beaches&nbsp; \u2013 holydays at its best. Via Thessaloniki we went onto the beautiful but still not very frequented Freeway to Igoumeniza. Wanting to book a ferry ticket to either Venice or Trieste we were told that there was a&nbsp; 4 days strike of all ferries, fortunatly just coming to an end on the day we arrived \u2013 how is that for perfect timing? So we booked for the next morning the ANEK ferry to Venice. So once again we crossed the Adriatic Sea in perfect weather conditions, and&nbsp; once in Venice we took the shortest way back home.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IRAN&nbsp; Fotos 1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; IRAN Fotos 2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;IRAN&nbsp; Fotos 3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; liebe Freunde, in K\u00fcrze werden wir uns wieder einmal aus der Komfortzone begeben und f\u00fcr ein paar&nbsp;Wochen auf Reisen gehen. 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